ASRock FM2A85X-ITX Review



Spezifikationen und Impressionen

Spezifikationen des ASRock FM2A85X-ITX

Alle wichtigen Spezifikationen sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst. Dabei ist zu beachten, dass sich die Videoausgänge nur mit den Trinity APUs nutzen lassen, deren Grafikeinheit aktiviert ist. Grundsätzlich ist das FM2A85X-ITX von ASRock gut ausgestattet. Einzig die Anzahl an Lüfteranschlüssen fällt mit nur drei Anschlussmöglichkeiten für Gehäuselüfter etwas niedrig aus. Allerdings bietet die Platine auch nur noch wenig Platz für zusätzlich Anschlüsse.

CPU Sockel FM2 PCI Slots 0 USB2 Anschlüsse ATX Panel 4
Anzahl Phasen 4+2 Mini PCIe Slot nicht vorhanden USB3 Anschlüsse ATX Panel 2
Controller vCore Spannung ISL6377 (Datenblatt) PCIe Bridge-Chip nicht vorhanden Anschlüsse Lüfter 3 Pin 1
Hersteller MOSFETS Texas Instruments CSD87350Q5D (Datenblatt) Audio Codec Realtek ALC 892 Anschlüsse Lüfter 4 Pin 2
All Solid Caps Ja Netzwerkcontroller Realtek RTL8111E Onboard-Taster Nein
Hersteller Kondensatoren Nichicon LF Serie (PDF Datenblatt) SATA 3 Controller AMD A85X Onboard-Messpunkte Spannungen Nein
Chipsatz AMD A85X SATA 2 Controller nicht vorhanden Debug LED Nein
Speicherslots 2 USB3 Controller AMD A85X Videoausgänge für integrierte Grafik VGA, HDMI und DVI
Unterstützte Speichertaktraten DDR3 2400 (OC)/2133 (OC)/1866/1600/1333/1066 MHz Thunderbolt nicht vorhanden Verwendeter SuperIO Chip Nuvoton NCT5573D
XMP/AMP Unterstützung Ja / Ja FireWire nicht vorhanden Verwendeter PCI Controller AMD A85X
PEG Slots 1 interne SATA 2/SATA 3 Anschlüsse 0/7 UEFI AMI
PEG Konfiguration 16x eSATA Ports 1 – realisiert über A85X
SLI/CrossFire Nein / Nein Front USB3 Ports 2
PCIe 1x Slots 0 Front USB2 Ports 4
Vorhanden Header:  1 x CIR Header,  1 x HDMI_SPDIF Header, 1 x Power LED Header, 1 x Chassis Intrusion Header, Front Panel audio Anschluss, 2 x USB 2.0 Header, 1 x USB 3.0 Header
Besonderheiten: ASRock Extreme Tuning Utility (AXTU), ASRock Instant Boot, ASRock Instant Flash, ASRock APP Charger, ASRock XFast USB, ASRock XFast LAN, ASRock XFast RAM, ASRock Crashless BIOS, ASRock OMG (Online Management Guard), ASRock Internet Flash, ASRock UEFI System Browser, ASRock On/Off Play Technology, ASRock Dehumidifier Function, ASRock Easy RAID Installer, ASRock Interactive UEFI, ASRock Fast Boot, ASRock X-Boost, ASRock Restart to UEFI

Impressionen des ASRock FM2A85X-ITX

 

ASRock liefert die Platine in einer schwarzen Verpackung aus, die in ihrem Design auch bereits bei vielen anderen Platinen genutzt wurde. In der Verpackung befinden sich (neben dem Board) die nötigen Handbücher, die Treiber CD, eine ATX-Blende und 4 SATA Kabel (schwarz).

Wie üblich bei den Mini-ITX Platinen geht es eng auf dem ASRock FM2A85X-ITX zu. Für die Positionierung aller Komponenten bleibt nur wenig Platz, weshalb ASRock für einige Zusatzcontroller auch die Rückseite des Boards nutzt.

Am oberen Ende der Platine befindet sich zunächst der 24 polige ATX-Stromstecker dessen Position etwas ungewöhnlich ist. Inwiefern die Position problematisch ist hängt stark vom jeweiligen Gehäuse ab. Direkt unterhalb des ATX-Stromsteckers befinden sich die beiden DDR3 Speicherslots. Aufgrund des geringen Platzes verfügen diese nur auf einer Seite über Befestigungshebel. Entsprechend müssen die Speichermodule zunächst auf der anderen Seite in die entsprechende Halterung geschoben werden. ASRock liefert dabei eine Unterstützung von maximal DDR3 2400, wobei die APUs offiziell für diese Taktraten nicht freigegeben sind und und der Speichercontroller übertaktet wird.

Den Sockel hat ASRock im Gegensatz zu vielen anderen FM2 Platinen um 90 Grad gedreht, was entsprechend auch zu einer geänderten Position des CPU-Kühlers führt. Mit Blick auf den Platz um den Sockel überrascht uns die Platine positiv. Obwohl wird auf dem Mainboard die relativ hohen G.Skill Sniper-Speichermodule sowie der voluminöse Arctic Cooling Freezer 13 Pro verbaut wurden, passen die Komponenten problemlos auf das Mainboard. Dabei überdeckt der Kühler zwar die Speichermodule, diese passen aber genau unter den Kühler. Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass es mit anderen Komponenten enger werden könnte uns sich vorab informieren.

Dicht am Sockel befindet sich die Spannungsversorgung für die APU. Im Vergleich zu den großen ATX Mainboards fällt diese verhältnismäßig klein aus. Um dennoch eine gute Leistung zu liefern greift ASRock hier zu hochwertigen Komponenten. Vor allem im Vergleich zum FM2A75M-ITX hat ASRock das Design deutlich überarbeitet und bietet nun 4+2 Phasen für die Spannungsversorgung der APU. Diese 4+2 Phasen werden durch einen Intersil ISL6377 Spannungscontroller geregelt.

Dabei besteht jede Phase aus zwei Texas Instruments CSD87350Q5D ICs (PDF Datenblatt), welche High-Side und Low-Side MOSFETs vereinen (und besonders effizient sind), einer Spule sowie einem SMD-Kondensator. Letztere wählt ASRock wegen der besonders geringen Bauhöhe. Auch bei den Spulen greift ASRock zu besonders flachen Modellen. Die Texas Instruments ICs werden zudem über einen passiven Kühlkörper gekühlt, wobei ASRock diesen mit Pushpins aus Plastik befestigt.

Die Spannungsversorgung der APU wird direkt über einen 4 PIN 12V Stecker befeuert, der sich direkt unterhalb der ICs befindet. Neben dem 12V Stecker befindet sich zudem der Realtek ALC892 Audio-Codec sowie die Front-Audio-Anschlüsse. Darüber befindet sich zudem der CMOS Clear Jumper. Dieser ist direkt am ATX-Panel positioniert. Wenn man keine allzu großen Finger hat, lässt er sich problemlos im installierten Betrieb nutzen.

Zudem verbaut ASRock einen PCIe 16x Slot, um das System mit PCIe Express Karten zu erweitern. Dies könnte entweder eine dedizierte Grafikkarte oder aber eine TV-Karte o.ä. sein.

Auf der rechten Seite befinden sich zudem (von unten nach oben) die USB2-Header, die 7 SATA3 Ports der Front-Panel-Header sowie ein zusätzlicher Gehäuselüfteranschluss (4 Pin). Neben diesem gibt es direkt neben dem Sockel noch einen 3- sowie einen 4-Pin-Anschluss. Auf der Rückseite der Platine befindet sich schließlich der Nuvoton NCT5573D SuperIO Chip sowie der Realtek RTL8111E Netzwerkcontroller.

Insgesamt fällt das Fazit zum Layout der Platine positiv aus. Alle wichtigen Header sind gut zu erreichen, auch mit großen CPU-Kühlern gibt es keine Platzprobleme. Allerdings geht es teilweise sehr eng auf der Platine zu, weshalb stellenweise etwas Geschick benötigt wird. Gerade das löschen des CMOS Clears ist durchaus knifflig.

Spezifikationen und Impressionen Spezifikationen des ASRock FM2A85X-ITX Alle wichtigen Spezifikationen sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst. Dabei ist zu beachten, dass sich die Videoausgänge nur mit den Trinity APUs nutzen lassen, deren Grafikeinheit aktiviert ist. Grundsätzlich ist das FM2A85X-ITX von ASRock gut ausgestattet. Einzig die Anzahl an Lüfteranschlüssen fällt mit nur drei Anschlussmöglichkeiten für …

Review Übersicht

Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck

Gesamtwertung

Zusammenfassung : Während des Testzeitraums konnte das ASRock FM2A85X-ITX überzeugen. Die Platine punktete vor allem durch hochwertige Komponenten, einen guten Alltagseindruck sowie eine sehr gute Leistungsaufnahme. Die Performance des Boards liegt auf dem üblichen Niveau aller FM2 Platinen. Auch die Overclockingergebnisse der Platine sind gut, wobei das Board aufgrund des geringen Formfaktors natürlich kein "Overclockingmonster" ist. Für maximale Taktraten ist das Board sicherlich nicht erste Wahl. Auch der Preis von knappen 80€ ist mit Blick auf die gebotene Leistung gut.

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8 Kommentare

  1. Sehr guter Test, sogar Lüftersteuerung wurd eingegangen was mir in so vielen Tests fehlt. Perfekt! Aber warum sollten mehr als 3 Lüfteranschlüsse vorhanden sein? Bei HTPC Gehäusen ist selten Platz für mehr als 3 Lüfter, zur Not gibt es Y-Stecker. Ich spiele mit dem Gedanken mir das Brett zuzulegen und werde 1 Lüfter benötigen.

    Ich muss sagen das Asrock P/L die besten Boards aktuell baut. Die 100 Windowstools könnte man sich sparen, bzw. in ein einziges Tool bauen. Viele dieser Mainboardtools verbraten so viel Systemressourcen das diese eher ein Klotz am Bein sind als eine echte Hilfe. Zumindest bei meinem paar Monate altem Asus bin ich immer mehr enttäuscht und ärgere mich nicht auf Asrock gesetzt zu haben.

  2. Danke für das Lob!

    Bzgl. des Anzahl an Lüfter ist zu beachten, dass neben dem CPU-Anschluss nur noch einer der Gehäuseanschlüsse regelbar ist. Drei regelbare Anschlüsse wären wünschenswert, vier gut. Aber das kommt natürlich auch immer auf das jeweilige Gehäuse an ;)

  3. sehr schöner test – danke

  4. Danke für das Feedback! :)

  5. Eine kurze Frage hätte ich noch zu dem Test: Kann man den Lüfter den man montiert in jede Richtung drehen? Plane den HR2 Macho einzubauen, natürlich sollte er nach hinten zum Gehäuse raus blasen. Ist das möglich?

  6. Also das Retention Modul gibt ja vor wie der Kühlkörper zu montieren ist. Du kannst ihn im Zweifelsfall um 180° drehen. Das Retention-Modul selbst ist – wie bei jedem anderen Mainboard – nicht drehbar. Ich weiß nicht, wie beim Macho die Halteklammern für den AMD Sockel angebracht sind. Da müsstes du mal schauen.

  7. Vielen Dank. Ja ich würde gerne das MB in das Fractal Design Node 304 bauen, da muss ich den Macho drehen. Na mal schauen wie sich der kommende 6800K schlägt.

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