ASRock E350M1

PCT Check: Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

All Solid Caps  ASRock E350M1 , nur im Bereich der CPU-Versorgung Funktioniert Resume on Keyboard  ASRock E350M1
Hersteller der Kondensatoren Nicht genau zu erkennen. Evt.Nichicon Boot from USB/DVD  ASRock E350M1
Verwendeter SuperIO-Chip Nuvoton NCT5572D Stabilitätstests bestanden?  ASRock E350M1
Verwendeter Netzwerkcontroller Realtek RTL8111E USB Lasttest*  ASRock E350M1
Verwendeter USB3 Controller  ASRock E350M1 , Sockel vorhanden, jedoch kein CHIP Funktion S4 Standbymodi?  ASRock E350M1
Funktioniert Boot from Keyboard?  ASRock E350M1 Funktion S3 Standbymodi?  ASRock E350M1
Funktioniert Wake-on-Lan  ASRock E350M1
    *TV-Schauen über USB DVB-T Stick, gleichzeitiges kopieren auf USB Stick

 ASRock E350M1 -> Funktioniert ohne Einschränkungen,  ASRock E350M1 -> Funktioniert mit Einschränkungen,  ASRock E350M1 -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Während des Alltagstest zeigte das ASRock E350M1 keine Auffälligkeiten. Wake-On Lan, Boot from Keyboard und Co sowie alle Standby-Modi funktionierten einwandfrei.

Die Brazos – Architekur ist zu aktuell für die Ausleseprogramme, diese kommen mit den gelieferten Werten noch nicht zurecht. Leider gibt es auch noch keine Auslesesoftware von ASRock, hier wäre die AXTU sehr wünschenswert.

Inbetriebnahme

Für unsere Testversuche installierten wir Windows 7 Ultimate 64bit, die Installation war nach 24Min40Sek. abgeschlossen. Während der Installationsroutine  stellten wir keinerlei Probleme oder andere Auffälligkeiten fest. Der erste Blick nach der Installation richtete sich direkt auf den Gerätemanager, um zu prüfen, welche Geräte noch mit Treibern versorgt werden wollen.

gerätemanager 300x218 ASRock E350M1

Der Gerätemanager nach der Windows 7 Installation, einzig der Realtek Netzwerk Controller möchte einen Treiber haben. Dieser Treiber wurde über die mitgelieferte ASRock CD installiert.

Im Menü der ASRock Treiber CD kann der Anwender die Option „Install ALL“ wählen, hiervon raten wir jedoch ab, da diese Option sehr Zeit intensiv ist. Die Installation aller ASRock Treiber/Tools dauerte über eine Stunde und wir empfehlen daher die Methode, alle benötigten Sachen einzeln zu installieren.

Für die meisten Anwender endet das ASRock E350M1 in einem Mini-ITX-Gehäuse, wo eine PCIe-Karte keinen Einsatz findet, aber wir wollten dennoch die Möglichkeit dieses Ports testen. Hierfür kam nicht nur die XFX HD5770 zum Einsatz, sondern auch eine Pinnacle PCTV 7010iX TV-Karte. Nach der Installation der Treiber testeten wir DVB-T und analogen Empfang mit der Karte und ob die „AutoPowerOn-Funktion“ funktioniert. Für diese Option muss einzig in den ACPI-Einstellungen des UEFI die Option „PCI Device Power On“ aktiviert werden um das System als digitalen Recorder zu verwenden. Alle Tests des PCIe Ports verliefen reibungslos.

Lüftersteuerung und Temperaturen

Normalerweise würden wir hier etwas über die Lüftersteuerung und Temperaturen schreiben, dies ist auf Grund der momentanen Inkompatibilität der einzelnen Programme nur unter abstrichen möglich. Die Lüftersteuerung funktioniert über die Einstellungen im UEFI – Menü in neun Stufen. Jeder Lüfteranschluß ist separat einstellbar, somit steht einem optimalen Luftstrom nix im Weg. Als Lüfter kommt ein Everflow R124010DL zum Einsatz, dieser ist mit 12V bei 0,10A spezifiziert. In unseren Test haben wir natürlich auch einen Passivbetrieb versucht, in dem wir den Lüfter abgeklemmt haben. Das booten des Betriebssystems und starten von wPrime war problemlos, nach ca. 2 Minuten wPrime – Betrieb schaltet der Selbstschutz jedoch ab und fror das gesamte System ein.

CPU-Last während der Videowiedergabe

Werfen wir einen Blick auf die CPU-Last während der Videowiedergabe von unterschiedlichen Material. Hierfür haben wir einmal ein XVID-Video im SD-Format sowie eine BluRay per Power DVD9 abgespielt. Die GPU-Beschleunigung wurde hierbei natürlich aktiviert. Zudem haben wir ein 1080p FullHD Videm auf Youtube getestet und die CPU-Last hierbei aufgezeichnet. Wie zu erkennen ist, hat das Gerät mit allen drei Disziplinen keine Probleme.

leistungsverlauf xvid 300x127 ASRock E350M1

CPU Last während der XVID-Wiedergabe

leistungsverlauf bluray 300x127 ASRock E350M1

CPU Last während der Blu-Ray-Wiedergabe

leistungsverlauf youtube hd 300x125 ASRock E350M1

CPU Last während der FullHD-Flash-Wiedergabe

monitor 300x93 ASRock E350M1

erweiterter Desktop via HDMI

Deinterlacing Qualität

Auch die Deinterlacing Qualität wollen wir kurz mittels des  „Slices“ Testvideo , das mit PowerDVD9  abgespielt haben, testen. Hierfür haben wir Screenshots auf dem Core100HT (Intel IGP), dem ION330HT (ION), ION 3D und dem E350M1 erstellt. Gut ersichtlich ist, dass der ION  lediglich BOB-Deinterlacing unterstützt. Das Deinterlacing der ION 2 Lösung ist hier schon deutlich besser. Im Vergleich mit dem Intel Deinterlacing wirkt das nVidia Deinterlacing auf dem ION 2 aber noch immer deutlich schlechter, obwohl die Intel IGP eigentlich im Nachteil ist. Die HD6310 spielt hier ihre Verwandschaft mit dem HD68XX GPU´s voll aus und kann mit einem sehr guten Deinterlacingergebnis auftrumpfen.

e300x168xslices ion2 300x168.png.pagespeed.ic.40ebMF808T ASRock E350M1

Deinterlacingqualität ION 2

300x168xslices ionalt 300x168.jpg.pagespeed.ic.gTLpcVEPt6 ASRock E350M1

Deinterlacingqualität ION

300x168xslices intel 300x168.jpg.pagespeed.ic.RFcghoa6Rh ASRock E350M1

Deinterlacingqualität Intel HD Grafik

deinterlacing 10.12 300x187 ASRock E350M1 Deinterlacingqualität HD6310

deinterlacing 10.12 treiber 300x284 ASRock E350M1 Deinterlacingeinstellungen im Catalyst Control Center

Linuxbetrieb

Wir haben Ubuntu 10.10 auf einer zweiten Partition für einen kurzen Test installiert. Die wichtigsten Features funktionierten dabei auf Anhieb, nur die Grafikeinheit wollte einen aktuelleren Treiber, diesen kann man direkt über das Treibermenü von Ubuntu einbinden.

Die ASRock Features im Detail

ASRock bewirbt das E350M1 mit diversen Zusatzfeatures. Wir möchten Euch einen kurzen Überblick über diese Features geben:

  • Instant Boot

Instant Boot soll den Startvorgang des PCs beschleunigen. Hierfür nutzt man allerdings “lediglich” einen modifizierten S3 Modus. Mehr zu dem Thema findet Ihr im passenden Test.

  • ASRock XFast USB Technology

Hier werden die USB Anschlüße in eine Art „Turbo-Modus“ versetzt, wodurch sich die USB-Geschwindigkeit erhöht. Siehe der News.

  • ASRock App Charger

ASRock App Charger ermöglicht es, Geräte per USB schneller zu laden, indem der Strom auf den USB Ports erhöht wird.

Rightmark Audio

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+6.64, -8.39
Very poor
Noise level, dB (A)
-87.8
Good
Dynamic range, dB (A)
88.0
Good
THD, %
0.048
Good
THD + Noise, dB (A)
-61.1
Poor
IMD + Noise, %
0.099
Good
Stereo crosstalk, dB
-88.0
Excellent
IMD at 10 kHz, %
0.364
Average
General performance
Average

2 Kommentare

  1. Die TV Karte im PCI Express slot hat also auf Anhieb funktioniert bzw das System hat damit gebootet ? Ich konnte im Text nichts weiter dazu finden. Würde mich sehr interessieren, weil ich Probleme habe, einen PCI Express x1 Netwerkadapter erfolgreich ins System zu integrieren.

  2. Hi, die TV-Karte hat problemlos funktioniert und wurde sofort von Windows erkannt. Das E350M1 steht mir leider nicht mehr zur Verfügung, sonst hätte ich meine Intel Gigabit CT probieren können.

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