ASRock E350M1

Die AMD Brazos Plattform

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Mit den Fusion Prozessoren führt AMD die Bezeichnung Accelerated Processing Unit (APU) ein. Diese APUs  kombinieren hochleistungsfähige serielle sowie parallel arbeitende Kerne. Und ermöglichen so einen Durchbruch in den Bereichen visuellem Computing, Sicherheit, Leistung pro Watt und Flexibilität der Bauform. Auf der CES wurden vier Modelle mit dem „Bobcat“ – Kern präsentiert. Die  Zacate´s (E-Modelle) sollen überwiegend den Notebookbereich abdecken. Die Ontario´s (C-Modelle) sollen in kleineren Geräten ihren Einzug halten und die direkte Konkurrenz für Intels Atom Prozessoren darstellen. Sie werden in 40nm gefertigt, besitzen 1MB L2, wobei die TDPs laut AMD auf 9W bzw. 18W beziffert wird. Das Package der DIE hat eine Abmessung von 20 x 20mm, die DIE selber ist nur 10 x 8mm klein. Der Speichercontroller unterstützt zwei DDR3 800/1066 Module, welche über 64bit, also Singlechannel, angebunden sind. Die maximale Kapazität pro DIMM beträgt hier 8GB.

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Als Grafikeinheit kommt bei den „Zacates“ eine HD6310 GPU zum Einsatz, welche über DirectX11, 80 Shadereinheiten und einer Taktung von 500MHz verfügt. Bei den kleineren „Ontarios“ erzeugt eine HD6250 GPU das Bild auf dem Monitor, diese unterstützt ebenso DirectX11, 80 Shadereinheiten  bei einer Taktung von 280MHz. Bis zu 512MB Grafikspeicher können vom Arbeitsspeicher abgezweigt werden. Die APU verfügt über einen UVD3 Decoder, welcher die Verarbeitung von stereoskopischen 3D-BluRays ermöglicht, jedoch ist die Ausgabe nicht möglich, da nur HDMI 1.3 unterstützt wird.  Mit beiden integrierten GPUs sollen sich HD-Inhalte ohne Wartezeiten wiedergeben und genießen lassen.

AMD wirbt mit den folgenden Argumenten für seine APU:

  • Flüssige, lebendige HD-Videowiedergabe
  • Schnelles Surfen im Internet und schnelle Medienwiedergabe
  • Superscharfe Fotos und kristallklare Bilder
  • Beachtliches Spielerlebnis
  • HD-Video vom PC auf einem HDTV ansehen
  • Leistung im Überfluss für Multitasking oder einfach zum Spaß
  • Optimal für aktuelle und kommende Software-Generationen
  • Kühler und leiser Betrieb
  • Leistung, wenn Sie sie brauchen, Energie sparen, wenn Sie keine benötigen.
  • Einfacher Anschluss und Datenübertragung von externen Geräten wie Camcorder, Kameras und Scanner

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Als Chipsatz kommt der AMD A50M (Codename Hudson-M1) für die Brazos-Plattform zum Einsatz. Er ist über UMi mit 2,5GT/s angebunden und verfügt über ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten, wie z.B. sechs SATA 6Gb/s Ports, 14 USB2.0 Ports, CIR und vier x1 PCIe Lanes.

Testsystem Teil 1

verwendete Treiber:

  • OS: Windows 7 Ultimate 64bit
  • Realtek R 2.55 Audiotreiber
  • Onboard HDMI HD audio driver ver:R2.55
  • Realtek LAN driver ver: 7023
  • AMD all in 1 driver ver: 8.792 (für HD6310)
  • AMD Catalyst 10.12 (8.801) new CCC (für HD5770)
  • Pinnacle + Terratec Vista64 Treiber von der jeweiligen Homepage

2 Kommentare

  1. Die TV Karte im PCI Express slot hat also auf Anhieb funktioniert bzw das System hat damit gebootet ? Ich konnte im Text nichts weiter dazu finden. Würde mich sehr interessieren, weil ich Probleme habe, einen PCI Express x1 Netwerkadapter erfolgreich ins System zu integrieren.

  2. Hi, die TV-Karte hat problemlos funktioniert und wurde sofort von Windows erkannt. Das E350M1 steht mir leider nicht mehr zur Verfügung, sonst hätte ich meine Intel Gigabit CT probieren können.

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