DX11 für wenig Geld: Geforce GT430 vorgestellt

Nachdem der kanadische Chipproduzent ATI schon seit geraumer Zeit DirectX-11 Grafikkarten aller Preisklassen im Portfolio hat, zieht Konkurrent Nvidia nun nach. Mit der Geforce GT430 möchte man im Segment der Gelegenheitsspieler und HTPCs punkten. Dazu setzt man zu einer UVP von 79€ zuzüglich Mehrwertsteuer auf einen abgespeckten ‚Fermi‘-Chip, den GF108 in 40nm Strukturbreite. Die Leistung soll die einer GT220 um das 1,5-fache übertreffen und spielbare Frameraten „in Top-30 Games“ ermöglichen. In welchen Auflösungen und Qualitätseinstellungen wird aber lieber nicht erwähnt. Von den Rohdaten liegt man aber ohnehin in der Region einer GT240, die dann auch den eigentlichen Maßstab darstellen sollte – auch preislich: 96 CUDA-Cores, 700Mhz Chip-, 1400 Mhz Shader- und 900Mhz Speichertakt rendern bewegte Bilder. Allerdings nur mit einem 128 Bit-Speicherinterface und DDR3-VRAM, mit einem Gigabyte Kapazität allerdings üppig dimensioniert. Hier dürften allerdings die Boardpartner bald andere Vorstellungen verwirklichen.GeForce GT 430 prev 300x225 DX11 für wenig Geld: Geforce GT430 vorgestellt
Die maximale TDP von 49 Watt steht dem Einsatz in beengten HTPCs nicht entgegen, ebenso wie die Bauweise im kompakten low-profile Format.

In ersten Tests, z.B. auf computerbase.de, überzeugte der Neuling vor allem durch seine von den Boardpartnern bereitgestellte passive Kühlung (Zotac GT430 Zone Edition), die dank der niedrigen Leistungsaufnahme auf einfache Art und Weise für geräuschlosen Betrieb sorgt. Gelobt wurde auch die niedrige Leistungsaufnahme bei Blu-Ray Wiedergabe. Weniger Lob fand die niedrige Spieleleistung zusammen mit dem unter Last hohem Stromverbrauch. Insgesamt scheint die GT430 momentan etwas zu teuer für das gebotene.

Quelle: Pressemitteilung

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