ASRock X58 Extreme6

 

 

 

Bios und OC

 

Das BIOS des X58 Extreme6 sieht im Prinzip aus, wie ein x-beliebiges für den X58 Chipsatz. Damit ist es umfangreich ausgestattet und erlaubt vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, gerade beim übertakten. Ob einzelne Spannungen, RAM-Timings, PCIe-Takt oder XMP-Profile: Es ist alles am Board. Auch einen gefürchteten Preset-OC Modus hat ASRock integriert. Dort kann man seine gewünschte Zieltaktrate, z.B. 3,6 3,8 oder 4 GHz, wählen, während alle Settings, auch die der Spannungen, automatisch vorgenommen werden. Allerdings gibt sich das BIOS was die Spannungen angeht überhaupt nicht konservativ – viel hilft viel. Abstürze kann man so nicht erwarten, aber auch eine erhebliche und meist unnötige Belastung aller Komponenten. Eine Funktion zum vergessen.

Die Overvoltingoptionen im Detail:

CPU Voltage

0,84735-2V

DRAM

1,25-2,065V

IOH

1,11-1,495V

VTT

1,2-1,9V (Nehalem)

1,2-1,54 (Gulftown)

ICH

1,12-1,56V

IOH CSI

1,12-1,56V

IOH/ICH PCIe

1,52-1,9V

CPU PLL

1,82-2,5V

Undervolting

Neben dem Übertakten möchten wir uns auch kurz mit dem Thema Undervolting beschäftigen. Dazu haben wir den Prozessor bei Standardtakt möglichst weit undervoltet. Die Spannungen konnten wir auf  1.075V für die CPU senken. Mit aktivierten Stromsparmechanismen lag die Leistungsaufnahme im Idle bei 143,5 Watt, unter Prime bei 225 und in Spielen bei 262 Watt. Im Vergleich zu den Standardeinstellungen (Idle: 142,5, Last 261,5W Watt) teils eine deutliche Ersparnis.

Hinweis: Wie beim Overclocking sind auch beim Undervolting die erzielten Ergebnisse von der jeweiligen CPU abhängig!

Overclocking

In der Regel ist beim Übertakten des X58-Chipsatzes die CPU der limitierende Faktor, deren BCLK, der moderne FSB, am ehesten Schluss macht. Weil nur ein einfacher I7 920 im älteren, für Übertaktungsversuche ungeeigneteren C0-Stepping zur Verfügung stand, haben wir die Übertaktungsversuche gesplittet. Im ersten Test ermittelten wir die für 200Mhz BCLK benötigte Spannung der Northbridge, die CPU lief unterdessen mit erhöhter VTT-Spannung und geringstmöglichem Multiplikator. Im zweiten Test takten wir die CPU auf 3600 MHz mit einem Multiplikator von 20 und senken die Vcore auf ein möglichst niedriges Niveau.

Die 200 MHz BCLK erreichten wir ohne jegliche Spannungserhöhung am Chipsatz – keinerlei Probleme also. Für unseren zweiten Test konnten wir 1,34875V im BIOS als minimal benötigte Spannung ermitteln. Mit CPU-Z unter Last kamen 1,240 bei der CPU an.

 

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen: Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.

Stabilitätstests: Aus zeitlichen Gründen ist es uns nicht möglich, sämtliche OC-Settings unter Prime95 o.ä. über einen längeren Zeitraum auf Stabilität zu testen. Als „Stabil“ bezeichnen wir hier daher 15 Minuten Prime95 „large FFTS“.

 

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