Frage zu Einhängepunkten

Moderator: ZRUF

Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon hansolo » So 19. Jun 2011, 09:43

Hausnummer, ich habe 3 Festplatten verbaut
1. HDD OpenSuse
2. HDD Ubuntu
3. HDD soll z.B. mit ext4 formatiert werden und von beiden OS als Datengrab verwendet werden

kann man da einen eigenen Mountpoint für die 3. HDD definieren
z.B. /DATEN1
und dann unabhängig vom gestarteten OS verwenden?
oder muss man mit /MNT arbeiten?
hansolo
 

Re: Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon dataj1998 » So 19. Jun 2011, 21:54

/mnt ist laut FHS (Filesystem Hierarchy Standard) für temporär gemountete Filesysteme gedacht - und an den FHS halten sich so mehr oder minder auch alle Distris ;-)

Du kannst dir aber einfach in der fstab den Mountpoint entsprechend eintragen - das schadet nix. Eventuell musst du auch nen automounter davon überzeugen - aber sollte eigentlich keine Probs machen...

BTW: die Doppelnutzung ist ne feine Sache, aber bringt ein kleines Problem mit sich: du musst aufpassen, dass UID/GID der Files und Ordner auf der platte bei beiden Systemen bekannt und "sinnvoll" ist. Andernfalls bekommste Stress mit Lese/Schreibzugriff... Lässt sich aber glaube durch einfache Mountoptionen lösen - da kann man ein Mapping der UID/GID veranlassen (geht zumindest bei Netzwerkmounts, weiß nicht wie es bei ext ist).
dataj1998
 

Re: Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon hansolo » Mo 20. Jun 2011, 08:40

werds mal mit NTFS checken wie die beiden Pinguine damit zurechtkommen
exFat wär da ideal aber das geht glaub gar nicht unter Linux

was noch komisch ist
der Partitionierer von OpenSuse scheint ein Problem mit dem Partitionierer von MINT (ubuntu) zu haben
glaub gparted ist das, und der scheint mir schreibt irgendwie neue Partitionen anders

bräuchte einen Partitionierer der mit WIN98 bis Win7 + allen Linuxen zurechtkommt
und dann noch ein Image/Backup Programm welches zuverlässig läuft
beides bootbar von CD und USB
n Tip?
hansolo
 

Re: Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon dataj1998 » Mo 20. Jun 2011, 16:23

Acronis True Image + Acronis Disk Director

Ich mach ungern Werbung für kommerzielle Produkte, die beiden sind aber ihr Geld wert! Das True Image begleitet mich seit über 4 Jahren zuverlässig bei Backups, Festplattenklonen und dergleichen... Und der Disc Director kann ne Menge an den Partitionen rumbasteln - ich hatte bis es vom Markt verschwand PQ Magic im Einsatz und bin dann zu dem gewechselt...

Wegen NTFS: ist eigentlich das denkbar ungünstiges Dateisystem für Linux ;-)

Ich würde schon auf nen ext(2,3,4) setzen oder nen JFS oder so... Das mit den UID/GID-Mapping ist eigentlich keine große Sache bzw. die User / Gruppen in beiden Systemen mit den gleichen IDs auszustatten auch nicht (weil es wird nur die Nummer gespeichert, nicht der Name - also wenn User A in deinem Ubuntu die UID 500 hat und User B in deinem OpenSuse auch, dann gehören die Dateien auf der "shared platte" die die UID 500 drin stehen haben "beiden" Usern - je nachdem, in welchem Kontext die Platte gemountet wird).
dataj1998
 

Re: Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon hansolo » Mo 20. Jun 2011, 17:30

das acronis image hab ich von WD muss ich mal guggen wie das funzt

ja weiß daß NTFS suboptimal ist, bin grad am rumexperimentieren
hilft halt alles nix wenn mint + suse keilen
dann käme noch bsd dazu und was weiß ich was noch
will halt ne einfache Lösung

spiel aber eh schon mit dem Gedanken extern einen iSCSI-Target zu verwenden, oder halt SMB
will mit jedem OS zugreifen können und das flott
hansolo
 

Re: Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon dataj1998 » Mo 20. Jun 2011, 18:05

Also BSD verwaltet seine Platten komplett anders - da gibt es Slices und so nen Kram...

Ansonsten versteh ich nicht, wie sich die Linuxe da beißen bzw. was da schief läuft. Und gparted - solange die Versionen nicht total verschieden sind - sollte bei beiden auch gleich tun...

Einzige Idee: hast du ne herkömmliche partition table oder hast du nen GPT? Eventuell will eines der Tools mit dem "alten" Kram und der andere will schon die GPT... Dann unterscheidet sich natürlich alles...
dataj1998
 

Re: Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon hansolo » Di 21. Jun 2011, 03:42

naja kein plan was die beiden da aufführen, muss ich erst noch austesten
suse konnte die mint partition nicht verkleinern
dann mit mint verkleinert und verschoben und zack partitionsfehler

ist aber noch ein herkömmliches BIOS und alte IDE Platten
hab die Platten auch vorher genullt damit nix altes drauf sein kann
mit GPT meinst sicher das hier oder
https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/GUID_Partition_Table
EFI hab ich keins
Hab dann noch mit glaub Ranisch Partition Manager geguggt der meinte irgendwas mit 2K passt ein Eintrag nicht
CHS und LBA soll auch nicht zusammenpassen
hatte schon mal ein Problem mit glaub BSD da musst ich die Platten im CHS-Mode fahren
sind ja nur kleine 40er fürs OS

bei bsd gibts auch unterschiede, glaub ext4 ging noch nicht
naja mal guggen wie die so mit ntfs zurecht kommen
mir gehts da ja mal vorranging ums IMAGEn
Daten kann ich auch auf ein NAS auslagern
hansolo
 

Re: Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon hansolo » Fr 21. Okt 2011, 19:50

Also es liegt definitiv am Partitionierer (beim Installieren) von Mint10-GNOME
Hab sogar vorher mal mit dem KDE-Partitionierer die Partitionen manuell angelegt, der komische Gnome-Installer verschiebt diese selbstständig
Mint10-KDE macht keine Probleme, auch OpenSuse-KDE nicht.

Hab die Fehler sogar in einer Test-VM und nur Mint10-Gnome installiert (mit dem KDE-Partionierer nachkontrolloiert, siehe Anhang bei Protokoll)
Denk der richtet die Sektoren nach GPT aus, sollte er aber nicht weil es noch alte Platten sind und auch kein EFI.
Dateianhänge
v1.png
hansolo
 

Re: Frage zu Einhängepunkten

Beitragvon hansolo » Sa 22. Okt 2011, 13:19

Es hat mir keine Ruhe gelassen und habe nun die Lösung mit der Neuausrichtung der Partitionen auf alten Festplatten
Zuerst PartedMagic gebrannt (GParted ist darauf enthalten)
http://partedmagic.com/doku.php?id=downloads

Dann von der CD gebootet und GParted gestartet
Die Lösung ist die nachträgliche Neuausrichtung (mithilfe der Größenänderung) der betroffenen Partition(en) nach ZYLINDER (Bild1)
(Voreingestellt ist MiB, was anscheinend schon die neue Ausrichtung bedeutet)

Nachkontrolliert wieder mit dem KDE-Partionsmanager (Bild2) wo nun keine Fehler mehr im Protokoll angezeigt werden.

Somit dürfte nun eine Parallelinstallation mit XP oder OpenSuse auf alter Hardware funktionieren.
Ob der Mint-Gnome-Installer die richtige Ausrichtung beherzigt muss ich erst noch testen.
Im schlimmsten Fall eben mit GParted nachträglich neuausrichten.
Dateianhänge
p1.png
p2.png
hansolo
 


Zurück zu Linux

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron