Windows 8 – Ultra Fast Bootmodus nutzen

Anleitung:Windows 8 – Ultra Fast Bootmodus nutzen

 

Immer wieder tauchen Fragen und Probleme zu der Nutzung des Ultra Fast Bootmodus von Windows 8 auf. Aus diesem Grunde wollen wir die korrekte Einrichtung dieses Modus in dieser Anleitung kurz erklären.

Hinweis: Die Bezeichnung “Ultra Fast” bezieht sich auf die Namensgebung von ASRock. Sie meint letztlich die Nutzung des Windows 8 Schnellstartmodus ohne Legacy-Unterstützung. Bei Mainboards anderer Hersteller können diese Bezeichnungen abweichend sein. Bei Unklarheiten empfehlen wir unser Forum und/oder das Handbuch des Mainboards zu konsultieren.

Fragen?: Bei Fragen/Kommentaren nutzt unseren entsprechenden Thread im Forum. 

Voraussetzungen für den Ultra Fast Modus:

  • Windows 8 x64
  • UEFI der Version 2.3x (Ultra Fast Option muss im UEFI vorhanden sein)
  • GOP fähige Grafikkarte (siehe Übersicht im Forum)
  • Bei Raid Systemen müssen diese korrekt konfiguriert sein und „ein UEFI Raid ROM“ vorhanden sein wie im unten stehenden Video beschrieben.

 

Vorgehen um Ultra Fast Modus zu nutzen:

  1. Windows 8 x64 muss zwangsläufig im UEFI-Modus installiert werden. Beschrieben ist dieses Vorgehen in einer separaten Anleitung bei uns.
  2. Nach erfolgter Windows Installation sind alle Treiber zu installieren
  3. Sind alle Treiber installiert kann im UEFI einfach der „Ultra Fast“ Bootmodus aktiviert werden. Diese Modus ist im UEFI im Abschnitt „Boot“ zu finden. Ist der Ultra Fast Bootmodus aktiviert verschwindet bei den Platinen von ASRock üblicherweise die CSM-Option automatisch. Bei Platinen anderer Hersteller muss CSM womöglich manuell deaktiviert werden. Ist CSM deaktiviert wird das Laden von „Compability Support Modulen“ beim Start verhindert und das System startet ohne Legacy-Unterstützung. Entsprechend ist bspw. auch das Booten von USB Sticks nicht mehr möglich.
    130126163036 330x247 Windows 8 – Ultra Fast Bootmodus nutzen

    Ultra Fast Boot lässt sich bei ASRock Mainboards unter dem Menüpunkt „Boot“ aktivieren.

  4. Es ist zu empfehlen im UEFI alle anderen Boot-Optionen als den „Windows Boot Manager“ manuell zu deaktivieren.

 

Nach Abschluss dieser Einstellungen sollte der schnelle Boot Modus von Windows 8 problemlos funktionieren. Entsprechend sollte das System innerhalb weniger Sekunden starten. Die konkrete Boot-Zeit hängt jedoch stark von dem jeweiligem System ab.

Der Post-Screen sollte komplett unterdrückt sein und im Falle einer Platine von ASRock sollte ihr nur noch das ASRock Bootlogo sehen. Korrekt eingerichtet sollte der Start aussehen, wie in dem unten stehenden Video dargestellt.

 

Kommt Euch die Bootzeit von Windows sehr lang vor, sollte manuell überprüft werden ob der schnelle Start von Windows 8 aktiv ist. Dies lässt sich in er Systemsteuerung, Energieoptionen und dem Menüpunkt „Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll“.

Achtung: Der schnelle Boot-Modus von Windows 8 hat einige Tücken.

  1. Es ist nicht mehr möglich direkt das UEFI zu betreten oder von USB-Sticks zu starten. Wollt ihr in das UEFI kommen, müssen entweder entsprechende Windows-Tools genutzt werden oder ihr nutzt die in Windows 8 integrierte Methode um beim nächsten Start auf das UEFI zuzugreifen. (weitere Infos hier)
  2. Im Falle eines Dual-Boot-Systems (egal ob mit Windows/Linux) ist von der Nutzung des schnellen Windows 8 Modus abzuraten. Es kann vorkommen das alte Dateizuordnungstabellen genutzt werden und es entsprechend zu Datenverlust kommt. Nähere Informationen gibt es bei Heise.
Nach oben scrollen