Samsung Galaxy NX: Professionelle Kamera mit Android 4.2.2

Samsung hat gestern Abend in London nicht nur neue Geräte der ATIV-Reihe vorgestellt, sondern eben auch die Galaxy NX-Kamera, wobei diese digitale Systemkamera von Samsung sich ganz deutlich an die Fotografen unter uns richtig und das erste Review auf YouTube mit einem Prototypen gar nicht so schlecht aussieht.

Dabei ist die Samsung Galaxy NX eine durchaus interessante Kamera geworden und während die vorherigen, aufgetauchten Leaks durchaus korrekt waren, was die technischen Spezifikationen der Galaxy NX betrifft, so ist diese digitale Systemkamera von Samsung nicht nur etwas für Android-Fans, sondern eben auch für professionelle Fotografen. Wobei man gewiss auf bessere sowie ausführlichere Reviews der Galaxy NX warten sollte und manch ein Fotograf wird sicherlich etwas skeptisch sein und dies bleiben.

MIt der Galaxy NX von Samsung, welche angeblich um die 1.500 Euro kosten soll, sobald sie in den Läden verfügbar ist, bekommt man nicht nur eine Kamera mit der Möglichkeit, die Objektive zu Wechseln und einem großen APS-C Sensor sowie Fast AF (als Hybrid-Variante), sondern eben auch eine professionelle Kamera mit WLan-Modul und der Möglichkeit, im LTE-Netz zu funken. Also eine recht interessante Mischung zwischen (hoffentlich) recht guter Kamera und dem typischen Samsung Galaxy-Produkten – selbst die Oberfläche erinnert natürlich etwas an die bekannten Galaxy-Modelle mit Android von Samsung.

Doch natürlich wurde die Kamerasoftware von Samsung für die Galaxy NX erweitert und so gibt es nicht nur neue Features wie “Mode Suggest”, welches im Prinzip das Leben von Leuten erleichtert, die sich nicht ewig mit Settings wie ISO-Werte und Co. herumschlagen wollen oder damit auch nicht so gut auskennen – Mode Suggest ist ein automatischer Modus, welcher versucht, die optimalen Einstellungen zu erkennen und beim Fotografieren zu benutzen. Professionelle Fotografen werden “Mode Suggest” ein bis zwei Mal ausprobieren und nie wieder anwenden.

Weiterhin gibt es neben “Mode Suggest” noch das “Photo Suggest”, welches im Prinzip ähnlich dem “interessante Orte in der Nähe”-Feature von Google Now ist – “Photo Suggest” schlägt einem schöne Orte in seiner Nähe vor, welche bereits von anderen Personen fotografiert wurden und somit hat man stets ein eventuell neues Motiv vor der Linse, sofern man auf der Suche danach ist. Praktisch ist diese Option gewiss, aber es kommt dann auch auf die Umsetzung (usw.) drauf an.

Neben den 50 GB-Speicher bei Dropbox, welcher mal wieder für 2 Jahre gültig ist bzw. kostenlos, gibt es noch die eine oder andere Optimierung der Software unter Android 4.2.2 für solch eine professionelle Kamera bzw. eine Kamera mit LTE-Modul & Co., die auf interessierte, professionelle Fotografen abzielt und hier durch Android sowie einigen Extras diese von einem Kauf überzeugen möchte.

Die digitale Systemkamera Galaxy NX von Samsung knipst Fotos mit max. 20,3 Megapixel über einen APS-C CMOS-Sensor und dabei wird ein DRIMe IV Bildprozessor eingesetzt. Zudem wurde der Galaxy NX von Samsung noch ein Hybrid AF sowie 8.6 FPS neben 1/6000 Shutter-Speed spendiert und Videos kann man natürlich auch aufnehmen – mit 1080p sowie 24 FPS. Dabei gibt es dank der wechselbaren Objektive zudem die Möglichkeit, eine 3D-Linse zu benutzen.

Die ISO-Werte bei der Galaxy NX-Systemkamera von Samsung lassen sich von ISO 100 auf bis zu ISO 25600 einstellen und das 4,8-Zoll-Display der Galaxy NX wirkt auf den bisher gezeigten Bildern und in dem kurzen Video-Review eines Prototypen auf YouTube gar nicht so schlecht.

Angetrieben wird die Kamera von einem 1,6 GHz Quad-Core-Prozessor, wobei dieser auf 2 GB Arbeitsspeicher (RAM) zurückgreifen kann. Hinzu kommt, wie erwähnt, Android in der aktuellen Version 4.2.2 und Chips bzw. Module wie LTE, Bluetooth, WLan sowie 16 GB internem Speicherplatz, welche man durch eine microSD-Karte auf maximal 64 GB erweitern kann – es könnten aber auch größere microSD-Karten funktionieren, selbst wenn Samsung bei 64 GB offiziell Schluß macht.

Die Samsung Galaxy NX ist durchaus interessant aber gleichzeitig sind die erwähnten 1.500 Euro natürlich viel Geld – selbst für Early Adpoter und professionelle Fotografen, die seit längerem auf der Suche nach solch einer Kamera-Mischung zwischen Android, LTE und wechselbaren Objektiven sind.

Ich selbst finde die Kamera von Samsung ziemlich spannend und bin auf richtige Reviews der Galaxy NX gespannt. Zudem werde ich mir die Galaxy NX wohl auch mal im Laden ansehen – aber dies kann wohl noch etwas dauern, denn aktuell gibt es noch keine wirklich hilfreichen Informationen zur Verfügbarkeit der Samsung Galaxy NX bei uns in Deutschland.

Quelle: Caschy`s Blog
Nach oben scrollen