Gigabyte GA-Z87X-UD3H Test

PCT-Check: Alltagseindruck

Funktion Turbo Modus?JaFunktion S4?Ja
Funktion SpeedStep?JaFast Boot im BIOS de-/aktivierbar?Ja
Unterstützte StromsparmodiC3/C6/C7Secure Boot im BIOS de-/aktivierbar?Ja
Stromsparmodi im BIOS de-/aktivierbar?JaSPD Timings korrekt ausgelesen?Ja
Funktion Wake on Keyboard / Power on Keyboard?Ja / JaBetrieb CR 1T?Ja
Funktion Wake on USB / Power on USB?Ja / Ja Werden manuell eingestellte Ram-Timings im Bios richtig übernommen?Ja
Funktion Wake on Lan?Ja VT-d Option im UEFI?Nein
Funktion S3?JaFunktion PCIe 1x Karte in PEG Slot?Ja

Im Alltagstest hinterlässt das Board eine gute Figur. Alle wichtigen Wakeup- und Energiesparfeatures funktionieren einwandfrei. Besondere Auffälligkeiten konnten wir nicht feststellen.

 

Der Referenztakt der Platine liegt leicht unter den vorgegeben 100 MHz, hierdurch werden auch dei übrigen Komponenten leicht untertaktet. Diese Unterschiede bewegen sich aber im Bereich der normalen Unsicherheiten.

Anders als bei den zuletzt getesteten Platinen von ASRock, wo wir keine Informationen über die Messpunkte für die Spannungen hatten, bietet die Gigabyte Platine einen direkten Messpunkt. Entsprechend haben wir die anliegende vCore Spannung (unter CPU-Last) mit dem gesetzten VID verglichen. Die folgende Tabelle zeigt exemplarisch zwei Messwerte für unterschiedliche VIDs.

VID laut CPU-Z 1.64.1 (Last)
Spannung gemessen am Messpunkt vCore (Last)
1.114 V1.124 V
1.252 V1.266 V

Man erkennt, dass die reell anliegende vCore Spannung minimal höher als die angezeigt (bzw. auch eingestellte) VID ist. Die Unterschiede liegen im Bereich der üblichen Toleranzen, vergleicht man jedoch die Overclockingergebnisse auf unterschiedlichen Boards kann dies zu leichten Vorteilen für das Gigabyte Board führen. Dafür leidet die Leistungsaufnahme jedoch unter der höheren anliegenden Spannungen.

Wieder einmal zeigt sich jedoch, wie wichtig es ist die tatsächlich anliegende Spannung zu kennen, wenn man die Overlcokcingerbenisse von CPUs bei unterschiedlichen Platinen vergleichen will. Nur mit Angaben der eingestellten VID Spannung ist dies nur rudimentär möglich. Dies unterstreicht jedoch auch die Wichtigkeit die genauen Spannungsmesspunkte zu kennen – leider zeigen sich einige Hersteller hier eher zurückhaltend.

Die Loadline Calibration Option im UEFI ermöglicht zudem eine Kontrolle des Verhaltens der VCC_In Spannung. Kleine Abweichungen in eingestellter und anliegender Spannungen wirken sich auf die Leistungsaufnahme aber nur minimal aus und sind zu vernachlässigen. Besondere Unterschiede hinsichtlich der OC-Ergebnisse durch kleine Variationen der VCC_In-Spannung sind uns bislang ebenfalls nicht untergekommen.

 Lüftersteuerung der Platine

Gigabyte setzt im UEFI auf die bekannte Lüftersteuerung, die sich nur sehr rudimentär konfigurieren lässt. Der User hat hier lediglich die Wahl zwischen zwei Automatischen-Regelung ( Standard und Silent) oder er kann den Anstieg der Lüfterdrehzahl prozentual selbst vorgeben. Die Regelung selbst greift dabei zunächst nach der CPU-Last (siehe Screenshot unten).  Mit ansteigender Temperatur wird dann auch die Drehzahl weiter erhöht.

Neben dieser sehr rudimentären Steuerung bietet die neue Easy Tune Software aber sehr ausführliche Regelungsmöglichkeiten. Hier kann die Drehzahl entweder sehr genau an die jeweilige Temperatur angepasst werden oder der User kann die Drehzahl fest vorgeben. Diese wird erst beim Überschreiten von 70° C erhöht.  Wünschenswert wäre es, wenn Gigabyte auch diese Optionen in das UEFI integriert.

 

Insgesamt verfügt die Platine über sechs Lüfteranschlüsse. Davon sind vier Anschlüsse als vier-Pin Version (PWM) und zwei als drei-Pin Lüfter ausgeführt. Grundsätzlich können dabei alle Anschlüsse sowohl PWM als auch 3 Pin Lüfter regeln. Bis auf den Sys Fan 4 Anschluss (Nr.3 in der Abbildung) sind alle Anschlüsse regelbar wobei Sys Fan 2 und Sys Fan 3 nur zusammen gesteuert werden können.

 

lufter 330x212 Gigabyte GA Z87X UD3H Test

Übersicht über die Lüfteranschlüsse: (1) CPU-OPT-Anschluss, (2) CPU-Fan Anschluss, (3) Sys Fan4-Anschluss (3 Pin), (4) Sys Fan3 Anschluss (3 Pin), (5) Sys Fan2 Anschluss (4 Pin), (6) Sys Fan1 Anschluss (4 Pin)

 

Windows Bootzeit

Wir ermitteln die Bootzeit aller Platinen einmal im „Fast“-Bootmodus sowie bei einem regulären Shutdown (Shift + Shutddown) . Gemessen wird jeweils die Zeit vom Einschalten bis zum erscheinen des Startbildschirms, wobei drei Messungen gemacht werden. Diese werden jeweils auf die volle Sekunde auf/ – abgerundet und anschließend das Mittels gebildet (welches wiederum auf die volle Sekunde auf-/ abgerundet wird).

Das Gigabyte GA-Z87X-UD3H hinterlässt eine sehr gute Figur bei der Bootzeit.

Linux-Kurztest

Wir haben den Betrieb der Platine unter Ubuntu 13.04 kurz mittels einer Live-CD getestet. Hierbei konnten wir keine besonderen Probleme feststellen. Alle wichtigen Features funktionierten „out of the box“.

Gigabyte Easy Tune Software

Mit den neuen 8er Platinen hat Giagbyte die Easy Tune Software (welche zusammen mit dem App Center installiert wird) deutlich überarbeitet. Sowohl das Design als auch der Funktionsumfang wurden verbessert. Dabei kann vor allem das Design und die Bedienung der neuen Version punkten. Der Umfang von Easy Tune entspricht dabei dem „üblichen“ Umfang solcher Tools. Das System lässt sich unter Windows übertakten, Spannungen und Taktraten kontrollieren sowie die Lüftersteuerung konfigurieren.

Rightmark Audio Analyzer

 

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+0.01, -0.05
Excellent
Noise level, dB (A)
-86.1
Good
Dynamic range, dB (A)
86.1
Good
THD, %
0.0020
Excellent
THD + Noise, dB (A)
-79.9
Average
IMD + Noise, %
0.014
Very good
Stereo crosstalk, dB
-85.1
Excellent
IMD at 10 kHz, %
0.014
Very good
General performance
Very good

Der onboard-Sound ist sehr gut laut dem Rightmark Audio Analyzer.

PCT-Check: Alltagseindruck Im Alltagstest hinterlässt das Board eine gute Figur. Alle wichtigen Wakeup- und Energiesparfeatures funktionieren einwandfrei. Besondere Auffälligkeiten konnten wir nicht feststellen.   Der Referenztakt der Platine liegt leicht unter den vorgegeben 100 MHz, hierdurch werden auch dei übrigen Komponenten leicht untertaktet. Diese Unterschiede bewegen sich aber im Bereich der normalen Unsicherheiten. Anders als …

Review Übersicht

Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck

Gesamtwertung

Zusammenfassung : Mit dem Z87X-UD3H hat Gigabyte eine gute Sockel 1150 Platine im Angebot, die vor allem durch ihr schlichtes Design und die hochwertigen Komponenten und des umfangreichen UEFIs punkten kann. Positiv fallen zudem die direkten Spannungsmesspunkte auf. Die Performance und die Overclockingergebnisse sind auf dem üblichem Niveau der bislang getesteten Boards, währen die Leistungsaufnahme etwas hinterherhinkt. Sehr positiv fällt zudem die umfangreiche Lüftersteuerung mittels Easy Tune auf, die immerhin fünf von sechs Anschlüssen regeln kann. Zu wünschen ist, dass diese Steuerung auch noch in das UEFI direkt implementiert wird. Die hohe Qualität der Komponenten hat jedoch seinen Preis. Mit knapp 148€ (Stand 13.8.13) liegt das Board preislich im Mittelfeld der Z87 Boards. Hier muss jeder für sich entscheiden ob er den Preis aufgrund des Bauteile und der Ausstattung als gerechtfertigt hinnimmt.

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