FitBit One: Der optimale Fitnesstracker?

Der Fitbit One Fitnesstracker ist bei uns vor etwa drei Wochen angekommen und seitdem habe ich versucht, alle Möglichkeiten dieses kleinen und handlichen Fitnesstrackers auszureizen. Der erste Fitnesstracker von Fitbit kam vor einigen Jahren auf den Markt und seitdem hat sich einiges auf diesem durchaus hart umkämpften Sektor verändert.

Dabei ist der Fitbit One eine durchaus gelungene Weiterentwicklung, wenngleich manche bereits auf das kommende Fitnessarmband von Fitbit (FitBit Flex – ab Mai in Deutschland verfügbar) warten werden. Dieses Fitness-Armband im Stile eines Nike+ Fuelbands soll von Fitband angeblich im zweiten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen und bietet die gleichen Optionen wie der Fitbit One-Tracker.


Der Fitbit One ist ein kleiner Fitnesstracker, welche am Gürtel, in der Hosentasche oder am BH (etc.) getragen werden kann und die tägliche Aktivität des Trägers aufzeichnet. Dabei werden Schritte, Kalorienverbrauch, zurückgelegte Kilometer sowie bewältigte Stockwerke/Etagen aufgezeichnet. Diese können dann natürlich synchronisiert werden. Die Synchronisierung klappt recht gut mit der Windows-Software von Fitbit, wobei der Fitbit One manchmal nicht immer auf Anhieb „gefunden“ wird, aber bei einem zweiten Anlauf wird die Synchronisierung erledigt.

(FitBit One – Device)

Interessant ist beim Fitbit One durchaus, dass auch die Firmware des kleinen Trackers aktualisiert werden kann und somit könnte Fitbit nicht nur Bugs ausmerzen, sondern auch manche Verbesserungen nachreichen, auch wenn der Glaube daran fehlt, dass noch viel an der Software des Fitbit One verändert bzw. verbessert wird.

Der Akku des Fitbit One hält locker eine Woche durch und dies selbst, wenn man eine sehr aktive Woche hat und einige Meilensteile (man könnte es auch „Real-Life Achievements“ nennen) sammelt. Dies ist durchaus praktisch, vor allem, weil der Fitbit One nicht täglich synchronisiert werden muss. Doch mehr zu den einzelnen Punkten beim Fitbit One gleich.

Fitbit One – Lieferumfang und Verarbeitung

Der Lieferumfang des Fitbit One Trackers ist ausreichend und man bekommt alles, was man benötigt um sofort loszulegen. Ein passender Clip wird von Fitbit beigelegt und somit kann man den kleinen Tracker direkt an die Hosentasche, den Gürtel oder BH festmachen.

fitbit lieferumfang FitBit One: Der optimale Fitnesstracker?

FitBit: Lieferumfang

Der USB-Dongle (Bluetooth 4.0 / Smart) wird an den Computer gesteckt um eine Bluetooth-Verbindung zum Fitnesstracker aufzubauen und die aufgezeichneten Daten einfach und schnell zu synchronisieren. Hinzu kommen eine Schlafmanschette sowie das obligatorische Ladekabel, welches ebenfalls an einen USB-Steckplatz (oder Ladegerät) angeschlossen werden kann.

fitbit sw FitBit One: Der optimale Fitnesstracker?

FitBit: Desktop-Tool

Nachdem man den Fitbit One erhalten hat, muss man im Prinzip nichts weiter unternehmen als den Tracker aufzuladen und danach in den mitgelieferten Clip zu stecken. Natürlich braucht man noch ein Konto bei Fitbit online, aber die Standardversion ist kostenlos und reicht durchaus aus. Besitzer eines Smartphones (iPhone/Android) können sich noch die kostenlose Fitbit-App herunterladen und auf ihrem Smartphone installieren. Dort kann man nicht nur Daten eintragen und ablesen, sondern manch aktuelle Smartphones mit Bluetooth 4.0 können obendrein noch die Daten mit dem kleinen Tracker abgleichen bzw. synchronisieren – dazu gehört wohl das aktuelle iPhone von Apple sowie z.B. das Samsung Galaxy S3.

Die Verarbeitung des Fitbit One ist durchaus gelungen und es gibt keinerlei scharfe Kanten oder große Spaltmaße am Tracker. Einzig gibt es ein paar Benutzer bei denen der Clip wohl gebrochen oder abhandengekommen ist, doch auch in diesem Fall hat das Team hinter dem Fitbit One recht zeitnah im Supportforum reagiert. Man kann hier anmerken, dass solch ein Ersatzteil für den Fitnesstracker sowie der Fitbit One selbst insgesamt vielleicht stets ein paar Euro mehr kosten als es eigentlich sein könnte – aber natürlich möchten Firmen eben etwas verdienen, alles wie immer.

Die Schlafmanschette hält recht gut und nach einer knapp dreiwöchigen und ausgiebigen Benutzung der Schlafmanschette sowie des Trackers gibt es weiterhin noch keine besorgniserregenden Abnutzungserscheinungen.

Fitbit One – Features

Die Features des Fitbit One-Fitnesstrackers sind recht umfangreich und bisher klappt die Aufzeichnung der Daten recht gut – sogar erstaunlich gut muss ich gestehen.

So zeichnet der Tracker von Fitbit nicht nur die gelaufenen Schritte sowie die Strecke auf, sondern der Fitnesstracker berechnet auch die verbrannten Kalorien und bekommt sogar die bewältigten Stockwerke mit. Gerade die Aufzeichnung der Stockwerke, welche man an einem Tag erklommen hat, macht Spaß und ist ziemlich genau. Ich habe versucht, den Fitbit One vorzugaukeln, dass ich mehr Stockwerke bewältigt hätte, aber dies hat nicht geklappt. Anders verhält es sich mit den Schritten, denn dort kann man den kleinen Fitnesstracker durchaus hintergehen, was aber auf der Hand liegt auf Grund der Aufzeichnungsmethode der gegangenen Schritte.

(Nur sollte man dabei bedenken, wenn man den Fitnesstracker betrügt, betrügt man sich selbst auch irgendwie gleichzeitig, oder nicht?)

Fitbit One – Was wird aufgezeichnet?

Der Tracker von Fitbit überwacht neben den gelaufenen Schritten, verbrannten Kalorien und bewältigten Etagen / Stockwerken auch den Schlaf des Benutzers und ob man sich gut während des Schlafes ausgeruht hat bzw. wie oft man laut dem Tracker während des Schlafes aufgewacht ist. Um den Schlaf überwachen zu lassen muss man nichts anderes tun als die Schlafmanschette anzulegen (Rechtshänder am linken Arm, Linkshänder somit am rechten Arm) und den Fitbit One an der Manschette befestigen.

Danach drückt man den einzigen Knopf am Fitnesstracker für ein paar Sekunden bis die Stoppuhr läuft. Am Morgen danach beendet man die Stoppuhr auf die gleiche Art und Weise. Nach der nächsten Synchronisierung kann man sich im Dashboard von Fitbit natürlich die Auswertung(en) ansehen.

Nett ist zudem das kleine Feature des stillen Alarms vom Fitbit One. Dies bedeutet, man kann eine Alarmzeit über die Fitbit-App für das iPhone oder Android-Gerät, aber auch im Dashboard online, einstellen und nach einer erneuten Synchronisierung zwischen dem Tracker und dem Computer bzw. dem Smartphone (sofern möglich) weiß der Tracker, wann er einen wecken soll. Der Fitbit One weckt einen danach mit einem stillen Alarm, so dass der jeweilige Partner oder die Partnerin nebenan im Bett nicht bedingt auch durch diesen Alarm geweckt wird. Dies klappt ausgezeichnet und ist ein kleiner, netter Bonus dieses Fitbit Ones.

(Screenshots FitBit-App – Android-Smartphone)

Obendrein ist der Fitbit One noch spritzwassergeschützt und hält auch mal ein paar Regentropfen aus. Dies ist vor allem positiv in Sachen Schweiß, denn somit kann man auch mal schwitzen und muss sich um den Fitbit One keinerlei Sorgen machen. Gerade für Damen mit Sport-BH, welche den Fitbit One wohl dort befestigen würden, ist dies durchaus von Vorteil.

Natürlich kann man auch Freunde im Dashboard des Fitbit One einladen bzw. hinzufügen und wie man es zum Beispiel von der Nintendo Wii bzw. Wii Sports & Co. kennt, man kann seine Ergebnisse und Aktivitäten vergleichen. Dies ist ein weiterer Motivationsschub und kann durchaus von Vorteil sein, denn wer möchte nicht gerne seine Freundin in manchen Bereichen und Tagen an Aktivitäten und verbrannten Kalorien übertreffen?

fitbit tabs dashboard FitBit One: Der optimale Fitnesstracker?

FitBit: Tabs im Dashboard

Ansonsten kann man online im Fitbit-Dashboard noch weitere Aktivitäten aufzeichnen und ebenfalls die Ernährung überwachen, kontrollieren und festhalten. Das Gleiche gilt natürlich für das Körpergewicht. Man kann das zu sich genommene Wasser festhalten, aber auch Bier, Tee und alle anderen Getränke. Ähnlich sieht es mit dem Essen aus, denn auch hier kann man so ziemlich alles festhalten und sollte manch ein Nahrungsmittel noch nicht eingetragen sein, kann man es selbst mit allen möglichen Daten zu dem Nahrungsmittel eintragen. Leider wird dies oft zur Routine, denn für Deutsche Produkte bzw. für Deutschland fehlt noch so manches, aber laut Fitbit arbeitet man daran, hier auch das Angebot der bereits eingetragenen Nahrungsmittel & Co. zu erweitern.

Wirklich schwierig wird es zurzeit noch, wenn man mal auf Reisen ist – zum Beispiel nach China, Japan oder in den Orient. Hier muss man dann wirklich alle Nahrungsmittel selbst eintragen; aber vielleicht wird das Angebot der bereits eingetragenen Nahrungsmittel von Fitbit in der nächsten Zeit auch mit der arabischen (etc.) Küche ergänzt.

Ein kleines bis größeres Problem gibt es bei den Getränken bzw. Nahrungsmittel, denn Fitbit scheint viele Einheiten einfach von dem US-Standard umgerechnet zu haben und so erhält man ab und recht seltsame Vorgaben bzw. Einheiten, aber damit kommt man auch recht schnell klar. Als Beispiele könnte man das Eintragen des am Tag getrunkenen Wassers nennen. Eine Flüssigunze ist sicherlich nicht die alltägliche Maßeinheit, aber immerhin kann man dort auch eine Tasse oder eben die Milliliter angeben. Beim Essen sieht es ähnlich aus – es gibt immer noch einige Nahrungsmittel, welche zum Beispiel in der Maßeinheit „Unze“ (oz) als Vorlage zur Auswahl stehen und damit kann man bei uns in Deutschland nicht allzu viel anfangen. Aber wie erwähnt, das Team von FitBit scheint auch daran zu arbeiten und es wird langsam durchaus brauchbar.

(FitBit Dashboard – Aktivitäten und Essen eintragen bzw. aufzeichnen)

Im Dashboard von Fitbit kann man sich natürlich alle möglichen Auswertungen ansehen und auch die App (in meinem Fall für Android) macht eine durchaus gute Figur. Die Fitbit-App, welche kostenlos ist, könnte zwar etwas schneller laufen und im Holo-Design daherkommen, aber im Grunde hat die App für den Fitnesstracker mir bisher noch keine Probleme bereitet und auch das Aufzeichnen der Aktivitäten oder Nahrung, welche man zu sich genommen hat, klappt recht gut und schnell.

Die Diagramm-Ansicht ist ein nettes Feature der App von Fitbit und insgesamt hofft man einfach darauf, dass Fitbit nicht einschläft, sondern die App für Android und iOS in Zukunft noch häufiger aktualisiert und mit weiteren Features ausstatten wird.

(FitBit Dashboard – Statistiken und Auszeichnungen)

Je nachdem wie aktiv man ist, kann man auf dem kleinen aber gut lesbaren Display des Fitbit One sehen wie die „Blume“ wächst und gedeiht. Je aktiver man ist, desto größere wird diese simple Blume. Dies ist eine nette Spielerei aber auf Dauer beachtet man diese „Blume“ eigentlich kaum mehr, sondern hält sich an die jeweiligen Daten wie den bereits gelaufenen Schritten, Kilometer und Stockwerken. Immerhin, auch eine Uhr hat man im Fitbit integriert und somit kann man seine Armbanduhr auch mal ablegen und zu Hause lassen.

Fitbit One – Export und Schnittstellen

Die gesammelten Statistiken des Fitnesstrackers von Fitbit kann man in andere Apps bzw. Anwendungen exportieren und gerade in dem Fall, wenn man solch Apps wie Runtastic, MyFitnessPal oder MapMyFITNESS benutzt ist es weiterhin sehr vorteilhaft, dass man die dort gesammelten Statistiken auch in die Stats von Fitbit importieren kann. Die Anzahl der unterstützen Apps nimmt zwar nicht regelmäßig zu, aber es gibt bereits eine gute Auswahl an Anwendungen mit denen man seine Fitbit-Fitnessdaten abgleichen bzw. ex-/importieren kann. Wobei der manuelle Export der Daten eingeschränkt ist, denn hierfür muss man leider einige Euros pro Jahr zahlen.

FitBit One – Premium-Funktionen

Es gibt von FitBit noch eine Premium-Option, welche man für 44,90 Euro pro Jahr hinzubuchen bzw. abonnieren kann. Der Preis mag für manche Benutzer durchaus OK sein, aber in unseren Augen ist dieser für die gebotenen „Extras“ einen Tick zu hoch. Zudem wäre es durchaus angebracht, wenn ein jeder Benutzer eines der Fitnesstracker von FitBit auch seine persönlichen Daten ohne Zusatzkosten exportieren kann und darf.

Dies ist nicht nur sinnvoll in vielen Situationen bzw. kann durchaus ein Bedürfnis vieler User von FitBit sein, sondern wir halten dies auch einfach für das Grundrecht eines jeden Benutzers. Sicherlich kann man für ein Abo einige Extras bieten und dies ist nicht nur nachvollziehbar sondern je nach Feature kann dies auch sehr interessant sein, aber den Export der eigenen Daten auf den eigenen Computer (etc.) halten wir für eine Option, welche kostenlos angeboten werden muss.

Die Premium-Features von Fitbit umfassen einen sogenannten „Fitbit-Trainer“, welcher u.a. das momentane Aktivitätslevel des Benutzers prüft und dies als Basis für einen personalisierten Fitnessplan (12 Wochen Programm) nimmt. Dies soll den Benutzer motivieren und dazu verhelfen, dass dieser von Woche zu Woche seine Aktivität steigert und somit sein Fitnesslevel verbessert.

Hinzu kommt noch eine verbesserte und optimierte Analyse der Wochendaten und eine detaillierte Auswertung. Diese personalisierten Berichte, welche um einiges ausführlicher sind als die normalen, kostenlosen Auswertungen, zeigen dem Benutzer auf, wie dieser seinen Tagesablauf noch optimieren könnte um ein besseres Gesundheitslevel zu erhalten.

Interessant ist bei den Premium-Optionen von FitBit die Möglichkeit der benutzerdefinierten „Tracker“. Anhand dieser kann man sich persönliche Ziele setzten und diese auch überwachen.

Dies funktioniert so: Möchte man zum Beispiel pro Tag 30 Liegestützen machen und dies als ein fixes Ziel vorgeben, richtet man im Dashboard von FitBit diesen benutzerdefinierten „Tracker“ ein. Dabei gibt es in der kostenlosen Variante des Dashboards einen Tracker, wenn man aber das Premium-Paket bucht, kann man so viele benutzerdefinierte „Ziele“ (Tracker) festlegen wie man eben möchte und braucht. Nachdem man den Tracker (30 Liegestützen pro Tag) eingetragen hat, kann man dieses Ziel überwachen und wird durchaus motiviert um die 30 Liegestützen am Tag auch durchzuführen. Natürlich ist das Beispiel von 30 Liegestützen am Tag nur eines von vielen Dingen, welche man mit diesen „Trackern“ von FitBit überwachen kann. Man könnte auch „überwachen“, wie viel Desserts man wöchentlich isst oder wie viel Alkohol man am Wochenende zu sich nimmt.


(FitBit Werbung)

Fitbit One – Fazit

Die Handhabung, Synchronisierung sowie Auswertung des Fitbit One-Trackers und dessen aufgezeichnete Daten sind simple und auch die Verarbeitung lässt bisher keine Kritik zu. Sicherlich gibt es hier und da kleine Punkte an denen das Team von Fitbis nachbessern könnte und gerade die jeweiligen Apps für iOS bzw. Android schreien beinahe nach dem einen oder anderen Update.

Die Möglichkeit, die Firmware des Fitbit One-Trackers zu aktualisieren, bietet sicherlich noch den einen oder anderen Spielraum für kleine Verbesserungen bzw. Optimierungen des Fitnesstrackers von Fitbit, wobei man aber anmerken muss, dass das Aufzeichnen der täglichen Daten sehr gut klappt und es kaum Probleme oder riesige Abweichungen gibt.

Was man von dem Aufzeichnen der Schlafphase bzw. des Schlafes durch den Fitbit One halten kann bleibt ein bisschen fraglich, denn vermutlich sollte man diese Daten (Aufwachen etc.) nicht allzu sehr für bare Münze nehmen.

Insgesamt macht die Benutzung dieses Fitnesstrackers von Fitbit durchaus Spaß und ist selbst für Laien und Beginner sofort zu verstehen. Man hätte eine ausführlichere Anleitung beilegen können, aber wenigstens gibt es ein ausführliche „Handbuch“ bzw. eine FAQ-Sektion online bei der Webseite von Fitbit.

Der Akku hält wirklich sehr lange und im Grunde kommt man sicherlich über eine Woche mit dem Tracker von Fitbit, falls dieser vorab komplett aufgeladen wurde. Der Clip hält bombenfest und auch Wasser konnte meinem Tracker noch nichts anhaben. Mich hat der Fitbit One durchaus noch etwas mehr für Sport & Co. motivieren können und zurzeit werde ich von dem kleinen Fitnesstracker als „Step Geek“ bezeichnet – was wohl auf Grund der Aktivitäten in den letzten Tagen zutreffend ist.

Wenn man den Fitnesstracker zur Hand nimmt, begrüßt dieser einen mit dem voreingestellten Nick bzw. Namen und lässt manchmal so Sachen wie „StepGeek“ los – hier hätte man bei Fitbit aber sicherlich noch die Option, weitere und andere Infos auf dem gut lesbaren kleinen Display des Fitbit One darstellen zu lassen.

Abschließend kann man wohl behaupten, dass der Fitbit One ein recht gelungenes, kleines Gerät ist, welches als Fitnesstracker durchaus seinen Zweck erfüllt. Die Verarbeitung, Auswertung und Handhabung ist gelungen, wenn auch das Gefühl nicht ganz verschwindet, dass der Fitbit One vielleicht um zehn bis zwanzig Euro zu teuer ist – doch wer sich für einen guten Fitness-Tracker interessiert, der sollte den Fitbit One oder das kommende Armband/Fitnessband von Fitbit näher ansehen – solange bis es eben das Fuelband von Nike+ (oder andere Fitnesstracker) auch bei uns in Deutschland endlich gibt.

Ob der FitBit One als Fitnesstracker nun für alle wirklich „optimal“ ist, dies ist natürlich recht subjektiv. Empfehlen kann man diesen Tracker bzw. das Gerät von FitBit durchaus, aber ob anhand des Geräts auch die vorgenommenen Ziele wie die Gesundheit zu steigern oder Gewicht zu verlieren erreicht werden, liegt natürlich bei jedem selbst. Der FitBit One kann motivieren und erfasst durchaus recht gut alle relevanten Daten. Die Auswertungen der persönlichen Daten kann Spaß machen und wenn man merkt, dass man die Fitness wirklich steigert, ob nun in kleinen oder großen Schritten, wird der Kauf des FitBit One wohl auch richtig gewesen sein.

Doch bevor man etwa 97,- Euro für solch einen Fitnesstracker ausgibt, sollte man sich selbst einfach die Frage stellen, ob man wirklich gewillt ist, die Aktivitäten zu steigern und ob man dies auch über Monate durchhält – und nicht nur für ein paar Tage bis der FitBit One (Ultra, Nike+ Fuelband und Co.) in der Ecke landen werden.

Für alle, welche bereits Joggen gehen, aktiv sind und viel unternehmen ist solch ein Fitnesstracker wie der FitBit One sicherlich ein nettes Extra, welches sich durchaus lohnen kann und die Motivation für noch mehr Fitness und Aktivitäten steigern kann.

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Review des Fitbit One – Der Fitnesstracker FitBit One – Eine interessante Motivationshilfe für alle Fitness- und Sportbegeisterten Menschen.

Review Übersicht

Preis / Leistung
Verarbeitung
Motivation
Handhabung

Zusammenfassung : Der FitBit One ist ein gelungener Fitnesstracker, welche ohne große Schwierigkeiten die Aktivitäten des Users aufzeichnet. Dabei kann der Fitnesstracker als Motivationshilfe dienen und dank der Auswertungen der persönlichen Daten auch helfen, dass der Benutzer sein Fitnesslevel und die Gesundheit steigern kann. Obendrein ist der FitBit One durchaus hilfreich, wenn man sein Gewicht reduzieren möchte. Allein der Preis scheint ein paar Euros zu hoch angesetzt zu sein und auch der Preis für das "Premium-Paket" schreckt ein bisschen davor ab, dass man die interessanten Premium-Optionen auch hinzubucht.

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Ein Kommentar

  1. Fitbit Flex: Fitness-Armband mit Android-App ab Mai erhältlich

    http://www.androidnext.de/news/fitbit-flex-fitness-armband-android-mai/

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