ASRock Z87 Extreme4 Test

Spezifikationen und Impressionen des Boards

Die wichtigsten Spezifikationen der Platine sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst.

CPU Sockel1150PCI Slots2USB2 Anschlüsse ATX Panel4
Anzahl Phasen12Mini PCIe Slots-USB3 Anschlüsse ATX Panel4
Spannungscontroller vCore Intersil ISL6379PCIe Switch-Anschlüsse Lüfter 3 Pin4
Hersteller MOSFETs?Audio-CodecRealtek ALC 1150Anschlüsse Lüfter 4 Pin2
All Solid Caps?JaNetzwerkcontrollerIntel I217VOnboard-TasterJa
Hersteller KondensatorenNichicon SATA 3 ControllerIntel Z87 / ASMedia ASM1061Onboard-Messpunkte SpannungenNein
ChipsatzIntel Z87SATA 2 Controller-Debug LEDJa
Speicherslots4USB3 ControllerIntel Z87 sowie ASMedia HubsVideoausgänge für integrierte GrafikVGA, DVI, HDMI
Unterstützte SpeichertaktratenDR3 2933+(OC)/2800(OC)/2400(OC)/2133(OC)/1866(OC)/1600/1333/1066ThunderboltNeinVerwendeter SuperIO ChipNuvoton NCT6776D
XMP/AMP UnterstützungJa / NeinFireWireNeinVerwendeter PCI ControllerASMedia ASM1083
PEG Slots3interne SATA 2/SATA 3 Anschlüsse8UEFIAMI
PEG Konfiguration 8x/8x/4x bzw 16x/0x/4xeSATA PortsJa, 1x shared
SLI/CrossFireJa/JaFront USB3 Ports4
PCIe 1x Slots2Front USB2 Ports4
Vorhanden Header: IR-Header, Com-Header,

Bei der Verpackung sowie dem Lieferumfang gibt es keine Besonderheiten. Letzterer fällt insgesamt leider eher mager aus.

 

Auf den ersten Blick gibt es beim Z87 Extreme4 wenig Neues. ASRock setzt auf das bekannte Design mit schwarzem (bzw. eher braunem) PCB, schwarzen Erweiterungsslots sowie golden lackierten Kondensatoren – so wie man es von den Extreme Boards kennt. Auf den zweiten Blick fallen die Kühlkörper auf, die ASRock neu designt hat.  Positiv fällt hierbei vor allem auf, dass ASRock endlich alle Kühlkörper fest verschraubt und auf Push-Pins aus Plastik verzichtet.

Schaut man sich die Platine an, fallen einige Veränderungen im Vergleich zu der 7er Generation auf. Hierbei sind zunächst die zwei BIOS-Bausteine zu erwähnen. Ähnlich wie die Konkurrenz bietet nun auch ASRock endlich ein Dual-BIOS. Da die Bausteine auch noch gesockelt sind, lassen sie sich zudem beliebig austauschen. Weiter fällt der USB3 Port auf, der sich mitten auf der Platine befindet um bspw. USB-Sticks o.ä. anzuschließen und von diesen zu booten. Weitere Änderungen gibt es zudem im Bereich des Soundchips. Hier setzt ASRock nun auf den Realtek ALC1150 und „Purity Sound“. Sowohl für den Frontausgänge als auch die Ausgänge am ATX-Panel bietet ASRock spezielle Verstärker welche den Sound verbessern sollen.  Aber schauen wir  uns die Platine im Detail an.

Beginnen wir mit dem Bereich der Spannungswandler. Hier setzt ASRock auch beim Extreme4 endlich wieder auf LowRDS(On)-Modelle (LF-PAK), nachdem man beim Z77 Extreme4 DPAK-MOSFETs verwendet hat. Der Hersteller der MOSFETs ist uns nicht bekannt, die Bezeichnung lautet K03J4 und K03J5. Insgesamt setzt ASRock auf 12 Phasen. Die Spannungsversorgung wird dabei über einen ISL6379 Controller übernommen. Dieser kann 6+1 Phasen ansteuern. Entsprechend nutzt ASRock pro Phase die doppelte Anzahl an Bauteilen um die optische Anzahl an Phasen auf zwölf zu erhöhen. Sehr schön ist dies daran zu erkenne, das nicht für jede Phase ein eigener Driver (Richtek 5AZ auf der Rückseite) hat. Für den Arbeitsspeicher (DDR3) stehen vier Slots zur Verfügung, wobei die Spannungsversorgung über zwei Phasen erfolgt.

Direkt hinter den DDR3 Slots befinden sich die beiden USB3 Frontheader für vier weitere USB3 Ports. Hierbei setzt ASRock auf einen ASMedia ASM1074 USB3 Hub, der über einen Upstream und vier Downstream-Ports verfügt. Für die zweit zusätzlichen SATA3 Ports setzt man auf den bekannten ASMedia ASM1061 Controller, wobei einer der Port mit dem eSATa Anschluss „geshared“ ist.

Bei den SATA-Ports selbst setzt ASRock auf abgewinkelte Modelle, die eine problemlose Installation ermöglichen. Zwischen Chipsatzkühler und den SATA-Ports befinden sich schließlich die beiden angesprochenen BIOS-Bausteine. Neben diesen befindet sich ein zusätzlicher Jumper um zwischen den Bausteinen zu wechseln.

Weiter unten am „Ende“ der Platine befinden sich schließlich die Debug-LED, die Onboardtaster sowie alle Front USB2-Header. Lässt man den Blick nun wieder auf der linken Seite der Platine hochwandern fällt zunächst der Super-IO-Chip von Nuvoton auf. Direkt danach folgen die Front-Audio-Header, die nicht ganz optimal platziert sind.  Gut zu erkennen ist zudem, dass ASRock den Audio-Bereich speziell abgeschirmt hat. Dies soll Störgeräusche vermindern. Zudem befinden sich hier die angesprochenen N5532 Vorverstärker für den die Front-Audio bzw. die rückseitigen Audio-Ausgänge. Diese sollen für ein besseren Sound als mit „herkömmlichem“ Onboardsound sorgen.

Hinsichtlich der Erweiterungsslots bietet das Board drei PEG Slot mit Unterstützung von SLI. Der letzte PEG-Slot ist allerdings lediglich mit 4 PCIe Lanes an den Z87 Chipsatz angebunden, während die anderen beiden Slots direkt über die PCIe-Lanes der CPU versorgt werden (16x/0x oder 8x/8x). Für Erweiterungskarten bietet ASRock sowohl zwei PCIe 1x Slots sowie zwei PCI-Slots. Da PCI aber nicht mehr durch den Chipsatz unterstützt wird, verwendet ASRock einen ASM1083 Controller.

Unterm Strich fällt der Eindruck des Z87 Extreme4 gut aus. ASRock hat die Platine mit hochwertigen Komponenten bestückt, gerade im Bereich der Spannungswandler findet eine Aufwertung der Komponenten im Vergleich zum Z77 Extreme 4 statt. Die Anschlüsse sind soweit alle gut erreichbar, einzig der Front-Audi-Header könnte optimaler positioniert sein.

Spezifikationen und Impressionen des Boards Die wichtigsten Spezifikationen der Platine sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst. Bei der Verpackung sowie dem Lieferumfang gibt es keine Besonderheiten. Letzterer fällt insgesamt leider eher mager aus.   Auf den ersten Blick gibt es beim Z87 Extreme4 wenig Neues. ASRock setzt auf das bekannte Design mit schwarzem (bzw. …

Review Übersicht

Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck

Gesamtberwertung

Zusammenfassung : Unterm Strich können wir das ASRock Z87 Extreme4 allen empfehlen, die eine gute Z87 Boards mit umfangreicher Ausstattung (u.a. SLI), guter Leistungsaufnahme und guter Performance sowie guten OC-Ergebnissen suchen. Mehr als sechs (schnelle) SSDs sollte man an dem Board jedoch nicht betreiben.

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