Livereview: ASRock FM2A85X Extreme4-M



Spezifikationen und Impressionen

Spezifikationen des ASRock FM2A85X Extreme4-M

Alle wichtigen Spezifikationen sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst. Dabei ist zu beachten, dass sich die Videoausgänge nur mit den Trinity APUs nutzen lassen, deren Grafikeinheit aktiviert ist. Grundsätzlich ist das FM2A85X Extreme4-M gut ausgestattet, wobei ASRock sich auf die Features des AMD A85X Chipsatz beschränkt. Es stehen entsprechend 4 USB3 und 7 SATA3 Ports zur Verfügung. Die Anzahl an Lüfteranschlüssen (4) könnte etwas größer ausfallen.

CPU Sockel FM2 PCI Slots 1 USB2 Anschlüsse ATX Panel 4
Anzahl Phasen 6 CPU (4 CPU/ 2 Northrbdige), 1x RAM Mini PCIe Slot nicht vorhanden USB3 Anschlüsse ATX Panel 2
Controller vCore Spannung Richtek RT8878A PCIe Bridge-Chip nicht vorhanden Anschlüsse Lüfter 3 Pin 2
Hersteller MOSFETS NXP Modelle: 4530CL und 9230CL Audio Codec Realtek ALC 892 Anschlüsse Lüfter 4 Pin 2
All Solid Caps Ja Netzwerkcontroller Realtek RTL8111E Onboard-Taster Nein
Hersteller Kondensatoren Nichicon LF Serie SATA 3 Controller AMD A85X Onboard-Messpunkte Spannungen Nein
Chipsatz AMD A85X SATA 2 Controller nicht vorhanden Debug LED Nein
Speicherslots 4 USB3 Controller AMD A85X Videoausgänge für integrierte Grafik VGA, DVI, HDMI (DVI + HDMI gleichzeitig nutzbar)
Unterstützte Speichertaktraten DDR3 2600 (OC)/ 2400 (OC)/2133 (OC)/1866/1600/1333/1066 MHz Thunderbolt nicht vorhanden Verwendeter SuperIO Chip Nuvoton NCT6776D
XMP/AMP Unterstützung Ja / Ja FireWire nicht vorhanden Verwendeter PCI Controller AMD A85X
PEG Slots 2 interne SATA 2/SATA 3 Anschlüsse 0/7 UEFI AMI
PEG Konfiguration 16x/4x eSATA Ports 1 – realisiert über A85X
SLI/CrossFire Nein / Ja Front USB3 Ports 2
PCIe 1x Slots 1 Front USB2 Ports 8
Vorhanden Header: – 1 x IR Header, 1 x CIR Header, 1 x Print Port Header, 1 x COM Port Header, 1 x Power LED Header, 1 x Chassis Intrusion Header, Front Panel Audio Header
Besonderheiten: ASRock Extreme Tuning Utility (AXTU), ASRock Instant Boot, ASRock Instant Flash, ASRock APP Charger, ASRock XFast USB, ASRock XFast LAN, ASRock XFast RAM, ASRock Crashless BIOS, ASRock OMG (Online Management Guard), ASRock Internet Flash, ASRock UEFI System Browser, ASRock On/Off Play Technology, ASRock Dehumidifier Function, ASRock Easy RAID Installer, ASRock Interactive UEFI, ASRock Fast Boot, ASRock X-Boost, ASRock Restart to UEFI

Impressionen des ASRock FM2A85X Extreme4-M

ASRock liefert die Platine in einer schwarzen Verpackung aus, die in ihrem Design auch bereits bei vielen anderen Platinen genutzt wurde. In der Verpackung befinden sich (neben dem Board) die nötigen Handbücher, die Treiber CD, eine ATX-Blende und 4 SATA Kabel (schwarz).

ASRock setzt bei der Platine auf den mATX Formfaktor. Aufgrund des geringeren Platzes sind diese Platinen häufig etwas weniger gut ausgerüstet als die Full ATX Versionen. Zugleich geht es beim Layout häufig etwas „enger“ zur Sache. Dies zeigt sich in Grundzügen auch beim ASRock FM2A85X Extreme4-M. So verzichtet ASRock bei der Platine auf zusätzliche SATA oder USB3 Controller. Entsprechen stehen die 8 SATA3 Ports und 4 USB3 Ports des A85X Chipsatzes zur Verfügung.

Von den 8 SATA3 Ports lassen sich 7 Stück Stück für interne Geräte nutzen, der achte Anschluss steht „nur“ für eSATA Geräte an dem ATX-Panel zur Verfügung. Diese passenden Anschlüsse für die internen Geräte sind nicht abgewinkelt und verteilen sich unter bzw. neben dem Chipsatzkühler. Dadurch, dass die Anschlüsse sehr weit unten positioniert sind, sind beim Einsatz von langen Grafikkarten keine keine Platzproblemen zwischen SATA-Kabeln und der Grafikkarte zu erwarten.

Auch die USB3 Anschlüsse sind aufgeteilt. Zwei der Ports sind direkt am ATX-Panel ausgeführt und erlauben den Anschluss entsprechender Geräte an der Rückseite des Systems. Zwei weitere Anschlüsse lassen sich mittels des Front USB3-Headers nutzen. Hierfür benötigt man aber entweder ein separates USB3 Front-Modul oder entsprechende Anschlüsse am PC-Gehäuse.

Für die Grafikausgabe bietet die Platinen einen VGA-, einen HDMI sowie einen DVI-Anschluss. Auf einen DisplayPort-Ausgang verzichtet ASRock. Möchte man das System mit einer zusätzlichen Grafikkarte nachrüsten bietet ASRock zwei PEG Ports, welche zusätzlich auch CrossFire unterstützen. Obwohl der AMD A85X Chipsatz zwar die Möglichkeit bietet, die 16 PCIe Lanes der APU in eine 8x/8x Konfiguration aufzuteilen, wird der zweite PEG Slot lediglich mit 4 Lanes angebunden. Diese Konfiguration kostet im CrossFire-Einsatz viel Leistung, weshalb von einem entsprechendem Einsatz abzuraten ist. Mit Blick auf das Preissegment und die CPU-Leistung der Trinity APUs sind Multi-GPU-Systeme hier allerdings wohl grundsätzlich nur die Ausnahme. Neben den beiden PEG Slots verbaut ASRock zusätzlich einen PCI sowie einen PCIe 1x Slot auf der Platine. Der PCI und PCIe 1x Slot werden dabei über den A85X Chipsatz zur Verfügung gestellt während beide PEG Ports über die PCIe Lanes der APU angebunden werden.

Der CPU-Sockel befindet sich mittig zwischen den Speicherslots sowie dem Kühlkörper für die Spannungswandler. Der Abstand zwischen Sockel und Speicher ist zwar bereits relativ groß, Wie bereits beim Gigabyte GA-F2A8X-UP4 sind aber auch hier Platzprobleme mit großen CPU-Kühlern und hohen Speichermodulen nicht auszuschließen. Möchte man eine solche Kombination einsetzen, sollte man sich im Vorfeld informieren ob diese Kombination passt. Ansonsten sind alle weiteren Anschlüsse auf der Platine gut zu erreichen und auch sinnvoll positioniert. Dies gilt sowohl für die Stromanschlüsse als auch alle wichtigen Header. Einziger kleine Schwachpunkt ist die Position des CMOS Clear Jumpers. Beim Einsatz einer DualSlot Grafikkarte muss diese fast zwangsläufig ausgebaut werden um den CMOS zu löschen.

Hinsichtlich der verbauten Komponenten hinterlässt die ASRock Platine ebenfalls einen guten Eindruck. So verwendet ASRock bei der gesamten Platine Feststoffkonendesatoren aus der Nichicon LF-Serie. Im Gegensatz zu den höherpreisigen Platinen verzichtet ASRock hier auf die goldene Lackierung. Für die Stromversorgung der APU verwendet ASRock ein 4+2 Phasen Design, wobei ein Richtek RT8878A vCore Controller zum Einsatz kommt. Pro Phase verwendet ASRock jeweils zwei Paare Highside und Lowside MOSFETs, wobei die Modelle 4530CL und 9230CL aus dem Hause NXP genutzt werden. Bei diesen handelt es sich um LFPAK Modelle mit hoher Effizienz. Für die Spannungsversorgung des Speichers kommt ebenfalls eine Phase zum Einsatz.

Positiv fällt zudem auf, dass ASRock nicht nur die Backplate sondern auch den Kühlkörper auf den MOSFETs verschraubt. Lediglich beim Chipsatzkühler greift ASRock nach wie vor auf Pushpins zurück.

Unterm Strich fällt das Fazit zum Layout und den Komponenten positiv aus. Abschließend wollen wir noch einen Blick auf die Komponenten im Detail werfen.

Spezifikationen und Impressionen Spezifikationen des ASRock FM2A85X Extreme4-M Alle wichtigen Spezifikationen sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst. Dabei ist zu beachten, dass sich die Videoausgänge nur mit den Trinity APUs nutzen lassen, deren Grafikeinheit aktiviert ist. Grundsätzlich ist das FM2A85X Extreme4-M gut ausgestattet, wobei ASRock sich auf die Features des AMD A85X Chipsatz beschränkt. …

Review Übersicht

Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck

Gesamtwertung

Zusammenfassung : Das ASRock FM2A85X Extreme4-M ist ohne Frage eine gute FM2 Platine, die dank mATX Formfaktor auch für kleine Systeme geeignet ist. Die Performance, Overclockingergebnisse und Bauteilqualität ist gut. Die Leistungsaufnahme und das Layout liegen auf einem soliden Niveau. Das UEFI bietet alle wichtigen Einstellungsmöglichkeiten und eine ganze Reihe an Overclockingergebnissen und funktioniert einwandfrei. Leider ist das Design sehr bunt geraten. Zudem hinterlässt die Platine im Alltagstest einen guten Eindruck. Wünschenswert wäre jedoch eine größere Anzahl an regelbaren Lüfteranschlüssen. Die Platine ist (Stand 26.1.2013) für knappe 65€ käuflich zu erwerben. Damit gehört die Platine nicht zu den günstigsten A85X Lösungen. Aufgrund des gebotenen Gesamtpaketes ist der Preis aber sehr angemessen. Insgesamt können wir die Platine damit allen Nutzern empfehlen, die eine gute FM2 Platine zu einem guten Preis suchen und keinen Wert auf maximale OC-Ergebnisse und eine große Anzahl an Lüfteranschlüssen suchen.

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4 Kommentare

  1. hallo
    bei mir gehen die usb 3.0 anschlüsse nicht hat einer nen gescheiten treiber dafür
    für win7

  2. Hallo,

    Treiber für die USB3 Anschlüsse befinden sich im AMD Chipsatztreiber-Paket

    http://www.pctreiber.net/2013/amd-catalyst-13-1-whql-chipsatztreiber.html

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