ASRock Fatal1ty Z87 Killer

Spezifikationen und Impressionen des Boards

Die wichtigsten Spezifikationen der Platine sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst.

CPU Sockel1150PCI Slots-USB2 Anschlüsse ATX Panel4
Anzahl Phasen8Mini PCIe Slots-USB3 Anschlüsse ATX Panel4
Spannungscontroller vCore Intersil ISL95820PCIe Switch-Anschlüsse Lüfter 3 Pin4
Hersteller MOSFETsPower Electronic Corp (DPAK) und nicht bekanntAudio-CodecRealtek ALC 1150Anschlüsse Lüfter 4 Pin2
All Solid Caps?JaNetzwerkcontrollerKiller E2200Onboard-TasterNein
Hersteller KondensatorenNichicon SATA 3 ControllerIntel Z87Onboard-Messpunkte SpannungenNein
ChipsatzIntel Z87SATA 2 Controller-Debug LEDNein
Speicherslots4USB3 ControllerIntel Z87Videoausgänge für integrierte GrafikVGA, DVI, HDMI
Unterstützte SpeichertaktratenDDR3 3050+(OC)/2800(OC)/2400(OC)/2133(OC)/1866(OC)/1600/1333/1066ThunderboltNeinVerwendeter SuperIO ChipNuvoton NCT6776D
XMP/AMP UnterstützungJa / NeinFireWireNeinVerwendeter PCI Controller-
PEG Slots3interne SATA 2/SATA 3 Anschlüsse6UEFIAMI
PEG Konfiguration 8/8/4eSATA PortsNein
SLI/CrossFireJa / JaFront USB3 Ports2
PCIe 1x Slots4Front USB2 Ports4
Vorhanden Header: IR-Header, Com-Header,

Bei der Verpackung sowie dem Lieferumfang gibt es keine Besonderheiten. Der Lieferumfang ist nicht besonders umfangreich, aber ausreichend.

Wie bereits erwähnt basiert das Z87 Killer im Prinzip auf dem gleichen PCB-Design wie das  H87 Performance, wobei sich vor allem bei der Anordnung der PCIe Slots Änderungen zeigen – doch dazu nachher mehr.

Beginnen wir zunächst mit dem Bereich der VRMs. Wie bei dem kleinen Bruder des Boards kommt auch hier ein 8 Phasen Design zum Einsatz, wobei nach wie vor DPAK und LowRDS(On) MOSFETS gemischt werden. Bei den Phasen oberhalb des Sockels kommen DPAK MOSFETs zum Einsatz, die ASRock nicht kühlt. Unterhalb des Kühlkörpers befinden sich zwölf  LOW RDS(ON) Modelle für die weiteren sechs Phasen. Nach wie vor ist leider unklar weshalb ASRock diese ungewöhnliche Mischung verschiedener MOSFETs wählt.  Unsere Anfragen diesbezüglich verliefen bislang im Sande.

Eine Reihe an Änderungen gibt es, wie bereits erwähnt, bei den Anschlussmöglichkeiten. Hier fällt zunächst auf, dass ASRock bei dem Z87 Killer auf abgewinkelte SATA-Anschlüsse setzt, welche direkt unterhalb der Speicherslots positioniert sind. Der Chipsatzkühler sowie die beiden BIOS-Bausteine sind daher etwas nach unten auf der Platine gewandert. Im Gegensatz zum H87 Performance sind die SATA Ports so besser erreichbar.

Da der Z87 Chipsatz eine Aufsplittung der PCIe Lanes zulässt kommen beim Z87 Killer nun drei PEG Slots zum Einsatz. Diese können entweder in einer 8x/8x Konfiguration oder einer 8x/4x/4x Konfiguration betrieben werden und sind direkt an die PCIe Lanes der CPU angebunden. SLI wird (ebenso wie CrossFire) unterstützt. Neu ist zudem, dass ASRock auf die Verwendung von PCI Slots verzichtet, weshalb die Platine immerhin 4 zusätzliche PCIe 1x Slots bietet.

Wie bei vielen anderen Haswell-Boards greift ASRock beim Z87 Killer ebenfalls zum Realtek ALC1150 Soundchip, welcher sich unter der Abdeckung mit dem Purity Sound Logo befindet. Beim Netzwerkchip greift man, wie erwähnt, zum Qualcomm Atheros E2200 Netzwerkchip. Dieser befindet sich hinter dem ATX-Panel unter der „Killer“-Abdeckung.  Auf zusätzliche SATA3 oder USB3 Controller verzichtet man wie schon beim H87 Performance.

Unterm Strich ist das Layout der Platine unauffällig. Alle wichtigen Anschlüsse sind gut zu erreichen. Alle wichtigen Header befinden sich am unteren Ende des Boards, so dass Kabel nicht quer über die Platine verlegt werden müssen. Auch die sonstigen Strom- und Erweiterungsanschlüsse sind gut zu erreichen.

Spezifikationen und Impressionen des Boards Die wichtigsten Spezifikationen der Platine sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst. Bei der Verpackung sowie dem Lieferumfang gibt es keine Besonderheiten. Der Lieferumfang ist nicht besonders umfangreich, aber ausreichend. Wie bereits erwähnt basiert das Z87 Killer im Prinzip auf dem gleichen PCB-Design wie das  H87 Performance, wobei sich vor …

Review Übersicht

Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck

Gesamtwertung

Zusammenfassung : Das Fatal1ty Z87 Killer ist unter dem Strich ein gutes Haswell Mainboard, dem jedoch die absoluten Glanzpunkte fehlen. Bei der Performance, den OC-Ergebnissen und dem Alltagseindruck liegt die Platine gleichauf mit den bisher getestet Mainboards, während das Board bei der Leistungsaufnahme knapp zurückfällt. Auch das Layout ist gut, jedoch gibt es kleine Abstriche bei der Qualität der verwendeten MOSFETs. Bei den Kondensatoren setzt man wie gewohnt die hochwertigen Feststoffmodelle ein. Aktuell liegt die Platine bei einem Preis von etwa 114€ (Stand 29.12.2013) und liegt auf dem gleichen Preisniveau wie bspw. das Z87 Extreme4 von ASRock, welches jedoch eine bessere Ausstattung bietet. Hier treiben der Killer-Netzwerkchip sowie die Lizenzabgaben für "Fatal1ty" offensichtlich den Preis nach oben. Als potentieller Käufer sollte man daher gut abwägen ob man den Mehrpreis für "Killer" und "Fatal1ty" als gerechtfertigt ansieht.

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