ASRock Fatal1ty Z87 Killer

ASRock Fatal1ty Z87 Killer Review

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Bereits seit geraumer Zeit bietet ASRock im Rahmen der „Fatal1ty“-Serie Mainboards an, die speziell auf die Wünsche von Gamern zugeschnitten sind. Wie bei entsprechenden Serien von ASUS, Gigabyte und Co will man vor allem durch das Farbschema und eine Reihe von Soft- und Hardwaregimmicks punkten. Bislang setzt ASRock hier unter anderem auf einen speziellen USB-Port mit einstellbarer Polling-Rate sowie (je nach Model) besonders hochwertige Soundlösungen. Spezielle Netzwerkchips wie bei vielen Mitbewerbern zählten bislang nicht in das Repertoir von ASRock. Dies soll sich jedoch mit der neuen „Fatal1ty Killer“ Serie ändern, bei der ASRock erstmals Netzwerkchips der Killer E2200 Serie einsetzt. Die Bezeichnung „Killer“ dürfte vielen noch von den Netzwerkkarten aus dem Hause Bigfoot Networks bekannt vorkommen, welche speziell für Gamer optimiert wurden. Mittlerweile wurde Bigfoot Networks jedoch durch Qualcomm Atheros übernommen. Der „Killer“-Markenname steht seitdem für eine Reihe Produkte aus dem Hause Qualcomm Atheros die sich speziell an Gamer richten, mit den früheren Killer NICs haben diese Produkte jedoch nicht mehr viel gemeinsam. Wir wollen die Kombination aus dem ASRock Fatal1ty Mainboard zusammen mit der Killer E2200 Netzwerklösung in Form des ASRock Z87 Killer testen. Die Platine basiert dabei im Wesentlichem auf dem Layout des H87 Fatal1ty Performance Mainboards, welches wir bereits ausführlich getestet haben. Im Detail hat ASRock (neben dem zusätzlichen Netzwerkchip) aber noch einige weitere Dinge verändert die wir im Folgenden näher betrachten möchten.

Eine Übersicht über viele weitere Haswell Platinen findet Ihr im übrigen hier.  Unser Dank geht an ASRock Europe für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Testsamples  ASRock Fatal1ty Z87 Killer

Testsystem Teil 1

  • UEFI 1.10
  • Intel Core i5-4670k
  • ASUS Radeon HD 6870
  • Samsung Spinpoint F3 HD322H (Systemplatte)
  • Samsung SSD 830 128 GB (Peripheriebenchmarks)
  • Enermax Liberty 500W
  • GSkill Sniper DDR3 1866 8GB Speicher – @ DDR3 1600 – 9-10-10-28

Verwendete Treiber

  • Windows 8 Pro 64 Bit
  • AMD Catalyst 13.4 Treiber
  • Realtek v6873 Audio-Treiber
  • Intel INF 9.4.0.1017 Treiber
  • Intel ME 9.0.2.1345 Treiber

Der Chipsatz

Der Intel Z87 Chipsatz ist Intels „Highend“- Chipsatz für die Haswell-Modelle. Er bietet Unterstützung für alle Features der 8er Chipsatzserie und bietet zudem die Möglichkeit die PCIe Lanes aufzusplitten und unterstützt umfangreiches Overclocking mit entsprechenden CPUs.

FeatureIntel Z87Intel H87Intel Q87Intel Q85Intel B85
Aufteilung der PCIe Lanes der CPU1×16 oder 2 x8
oder 1×8 + 2×4
1×161×161×161×16
PCIe 2.0 Lanes Chipsatz8×18×18×18×18×1
USB-Ports1414141412
davon USB 366644
SATA-Ports66666
davon SATA3 66666
I/O Port FlexibilityJaJaJaNeinNein
Overclocking FeaturesJaNein, aber Hersteller ermöglichen freien CPU-Multi per BIOS-Update NeinNeinNein, aber Hersteller ermöglichen freien CPU-Multi per BIOS-Update
Rapid Storage Technology 12JaJaJaNur AHCI Nur AHCI
Dynamic Storage AcceleratorJaNein JaNeinNein
Smart Response Technology JaJaJaNeinNein
Rapid Start Technology JaJaJaJaJa

ASRock Fatal1ty Z87 Killer Review Bereits seit geraumer Zeit bietet ASRock im Rahmen der „Fatal1ty“-Serie Mainboards an, die speziell auf die Wünsche von Gamern zugeschnitten sind. Wie bei entsprechenden Serien von ASUS, Gigabyte und Co will man vor allem durch das Farbschema und eine Reihe von Soft- und Hardwaregimmicks punkten. Bislang setzt ASRock hier unter …

Review Übersicht

Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck

Gesamtwertung

Zusammenfassung : Das Fatal1ty Z87 Killer ist unter dem Strich ein gutes Haswell Mainboard, dem jedoch die absoluten Glanzpunkte fehlen. Bei der Performance, den OC-Ergebnissen und dem Alltagseindruck liegt die Platine gleichauf mit den bisher getestet Mainboards, während das Board bei der Leistungsaufnahme knapp zurückfällt. Auch das Layout ist gut, jedoch gibt es kleine Abstriche bei der Qualität der verwendeten MOSFETs. Bei den Kondensatoren setzt man wie gewohnt die hochwertigen Feststoffmodelle ein. Aktuell liegt die Platine bei einem Preis von etwa 114€ (Stand 29.12.2013) und liegt auf dem gleichen Preisniveau wie bspw. das Z87 Extreme4 von ASRock, welches jedoch eine bessere Ausstattung bietet. Hier treiben der Killer-Netzwerkchip sowie die Lizenzabgaben für "Fatal1ty" offensichtlich den Preis nach oben. Als potentieller Käufer sollte man daher gut abwägen ob man den Mehrpreis für "Killer" und "Fatal1ty" als gerechtfertigt ansieht.

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