AMD gibt Server-Strategie und Roadmap bekannt

Der bekannte Hersteller AMD hat eine neue Roadmap veröffentlicht und gleichzeitig seine Strategie auf dem Servermarkt bekanntgegeben. Interessant sieht die AMD Roadmap durchaus aus und auch die Strategie könnte erfolgreich sein, wenngleich es AMD sicherlich alles andere als einfach haben wird.

Bei AMD hat man heute, wie erwähnt, den Fahrplan für die kommende Zeit auf dem umkämpften Servermarkt bekanntgegeben und gleichzeitig ein Bild zur geplanten Roadmap veröffentlicht. Mit “innovativen Produkten” möchte sich AMD wieder mehr Anteile auf dem Servermarkt sichern und so übel klingt die Roadmap sowie Strategie des bekannten Prozessoren-Herstellers AMD gar nicht.

Die Strategie sowie Roadmap von AMD zeigt das geplante Server-Portfolio für das kommende Jahr und schließt somit auch die APUs (Accelerated Processing Units) sowie die zwei- und vier-Socket CPUs mit ein. Zudem gibt es einige Details zu den Plänen von AMD. So wird der AMD Opteron X-Series Prozessor mit dem Codenamen “Kyoto” demnächst vorgestellt und übertrifft in den Benchmarks, so zumindest AMD, auf dem Sektor der kleinen Core-Server die Konkurrenz.

Weiterhin soll der im kommenden Jahr erscheinende 64bit Server-Prozessor (ARM) mit dem Codenamen “Seattle”, dessen Cores auf der ARM COrtex A57-Basis basieren, nicht nur genug Power bringen, sondern gleichzeitig auch um einiges Energieeffizienter Arbeiten als die aktuell verfügbaren ARM-Prozessoren für den Servermarkt.

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AMD Roadmap

Zudem wird es eine neue APU geben, dessen Name die Einheit bereits sympathisch macht, denn der Codename der kommenden APU von AMD lautet “Berlin”. Dabei handelt es sich um einen x86-Prozessor und APU-Einheit, welche auf der neuen Generation von Cores mit der Bezeichnung “Steamroller” basiert. Die Performance soll laut AMD doppelt so hoch ausfallen wie bei den aktuell erhältlichen “Kyoto”-Modellen. Zudem wird die “Berlin”-APU nicht so viel Watt schlucken und könnte durchaus für einige Anbieter interessant werden, auch wenn es AMD, wie erwähnt, schwer haben dürfte.

Der dritte, neue Prozessor, welcher von AMD heute angekündigt wurde, trägt den Codenamen “Warsaw” (also “Warschau”) und wird die neue Generation der 2P/4Ps bei AMD einläuten. Gerade im Bereich der traditionellen Datenbanken und Schemen sowie der Analyse von großen Datenmengen soll der “Warsaw” (Warschau) von AMD demnächst die perfekte Wahl der jeweiligen Anbieter werden – vor allem durch seine optimierte Performance – denn diese kommende Generation wird, so natürlich AMD, eine signifikant bessere Leistung als der aktuell verfügbare AMD Opteron 6300 abliefern.

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