Sapphire PURE Fusion MINI E350

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Fazit

Bevor es zum endgültigem Fazit kommt, wollen wir die wichtigsten Dinge zum Board kurz zusammenfassen.

  • Ausstattung

Bei der Ausstattung der Platine gibt es wenig zu bemängeln, so bietet die Platine gleich 5 SATA Ports, einen eSATA Port, Mini PCIe, 7.1 HD-Audio, GB-Lan und Bluetooth. Ausbaufähig wäre allerdings die Anzahl der Lüfteranschlüsse, neben dem 4 Pin Anschluss, an dem der CPU-Lüfter befestigt ist, bietet die Platine nur einen weiteren 3 Pin Anschluss. Positiv ist dafür die Debug-LED hervorzuheben.

  • Layout

Am Layout der Platine gibt es insgesamt nicht viel auszusetzen. Die wichtigsten Anschlüsse sind sehr gut zu erreichen. Einzig die drei SATA Ports sind sehr eng beieinander, was zu viel Kabelfummelei führen kann wenn alle Anschlüsse bestückt sind. Ansonsten wirkt auch die CMOS Batterie etwas deplatziert. Dies sind aber nur Kleinigkeiten bei einem sonst guten Layout.

  • UEFI

Sapphire setzt bei dem Board auf den BIOS-Nachfolger UEFI, dabei verzichtet man aber auf eine anspruchsvolle grafische Oberfläche oder Mausunterstützung. Bei den Funktionen des UEFIs beschränkt Sapphire sich allerdings auf die nötigsten Dinge. Während das Fehlen der Overclockingoptionen bei dem Performancebereich der Brazosplatinen zu verkraften ist, wären aber Undervolting und bessere Rameinstellungsmöglichkeiten wünschenswert.  Eine Lüftersteuerung im UEFI ist zwar vorhanden, lässt sich mit dem mitgeliefertem Lüfter aber nicht nutzen.

  • Performance und Leistungsaufnahme

In Sachen CPU-/Speicher- und Grafikperformance nehmen sich die beiden getesten Platinen nicht viel. Etwas überraschend ist leidglich, dass die Sapphireplatine bei den GPU-Benchmaks deutlich vorne liegt.  Und dies obwohl die gleiche GPU-, der gleiche Takt sowie die gleichen Treiber zum Einsatz kommen. Die Benchmarks der ASRock- und auch Sapphireplatine waren allerdings reproduzierbar.

Wirft man allerdings einen Blick auf den Test des ASRock E350M1/USB3 hat die Platine damals bessere Ergebnisse gezeigt. Möglich, dass das Board Probleme mit neuerem Treiber oder dem neusten UEFI hat. Wir werden dies im Auge behalten.

Ein großes Defizit hat die Sapphire-Platine allerdings – die USB 3 Performance. Diese liegt meilenweit hinter der Performance anderer Brazosplatinen (wie dem GA-E350N-USB3 oder dem ASRock-Boards). Es macht fast den Eindruck, als wäre der NEC Controller nur per PCIe 1.x angebunden und nicht per 2.x.  Beim Vergleich der Netzwerkperformance zeigten beide Controller Stärken und Schwächen. Der eine zeigt bessere Performance im RX- und der andere im TX-Bereich. Nach wie vor fallen die Performanceabstriche der AMD Brazos-Plattform im C6 Modus auf. Diese ist leider plattformbedingt. Zu hoffen ist, dass AMD hier bei den neueren Modellen (z.B. E-450) Abhilfen schaffen konnte.

In Sachen Leistungsaufnahme nehmen sich beide Platinen nicht viel. Das Sapphire-Board hat leichte Stärken im Idle-Betrieb, verbraucht unter Last im Schnitt aber etwas mehr. Dies dürfte vor allem an der sehr hohen Standardspannung bei der APU unseres Samples liegen.

Update am 24.10: Wie Sapphire uns mitgeteilt hat, soll das Problem der schwachen USB3 Performance in dem aktuellen UEFI behoben wurden sein.

  • Alltagseindruck

Beim Alltagseindruck fällt vor allem das Fehlen sämtlicher Power-On Features, sowie ein Fehlen der Unterstützung von Wake-On-Lan aus dem S4/S5 Modus. Wer eine der beiden Features nutzen möchte, muss zu einem anderen Board greifen, falls Sapphire hier nicht nochmal nachbessert.

Auch in Sachen Lüftersteuerung kann das Board nicht überzeugen. Das BIOS bietet zwar eine umfangreiche Steuerung, diese lässt sich mit dem mitgeliefertem Lüfter aber nicht nutzen. Hierfür wird ein 4 Pin PWM Lüfter benötigt. Immerhin ist der Lüfter aber ab Werk mit einem Wiederstand versehen, der die Drehzahl auf 5000 UPM senkt. Leise ist das Board damit aber auch noch nicht.

Die Temperaturen der Platine sind hingegen durch die Bank ordentlich. Auch unter Linux gab es keine Probleme.

  • Fazit

Unterm Strich bietet Sapphire eine Platine, die vor allem beim Layout und der Leistungsaufnahme punkten kann. Gerade für den HTPC Betrieb dürften aber fehlende Features wie Power On USB oder Wake-On-Lan (aus dem S4/S5 -Modus) störend sein. Schade ist zudem, dass man auf Undervoltingoptionen verzichtet und die Lüftersteuerung mit dem mitgeliefertem Lüfter nicht funktioniert. Wer auf diese Features hingegen nicht angewiesen ist, der bekommt mit dem Sapphire PURE Fusion MINI E350 eine solide Brazos-Platine.

Positiv Negativ
Leistungsaufnahme Lüftersteuerung nicht mit mitgeliefertem Lüfter nutzbar
guter Onboardsound UEFI ist ausbaufähig (Speichertimings, Undervoltingoptionen)
solider Gesamteindruck/ gute Verarbeitung.. .. aber fehlen von Power-On Features sowie Wake-On-Lan aus S4/S5
USB3 Performance (sol mit neustem UEFI behoben sein)

Kommentieren könnt ihr den Artikel bei uns im Forum. Dort könnt Ihr auch gerne Änderungswünsche oder Verbesserungsvorschläge zu unserem neuen Testparcours anbringen. Bei Fragen oder Probleme mit dem Board, werft doch direkt einen Blick in das passende Unterforum

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