Kingston SSDNow V100 128GB

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Kingston SSDNow V100 128GB

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Mit der OCZ Vertex 2 Extended haben wir vor kurzem eine erste SSD getestet. Diese setzte auf den beliebten Sandforce SF-1200 SSD Controller. Mit der Kingston SSDNow V100 soll nun der Test einer zweiten SSD folgen.

Die V100 Serie von Kingston stammt aus der „Value“ Serie und soll dem Kunden entsprechend möglichst viel Leistung zu geringem Preis bieten. Aktuell umfasst die V100 Serie drei unterschiedliche Modelle. So gibt es die SSDs mit 64, 128 und 256GB. Der Preis der Modelle liegt bei etwa 98€, 185€ und 440€.

Alle drei Modelle verfügen über ein SATA2 Interface und bieten eine maximale sequenzielle Leserate von 250 MB/s. Die sequenzielle Schreibrate der 64GB Version ist auf 145 MB/s beschränkt, während die beiden größeren Versionen 230 MB/s bieten. Die 128 GB Version möchten wir für Euch auf Herz und Nieren prüfen.

Unser Dank geht an Kingston sowie die Interprom Public Relations GmbH für die Bereitstellung des Testsamples!

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Der Controller

Die V100 Serie setzt auf den Toshiba JMF618 Controller, der in Zusammenarbeit mit JMicron entstanden ist und scheinbar quasi dem JMF612 entspricht, wobei keine genauen Details zu den Unterschieden bekannt sind. Selbst auf den Internetpräsenzen der beiden Hersteller taucht dieser nicht auf. Auf unsere Nachfrage bei Toshiba konnte man uns bis heute auch noch keine näheren Details nennen. Laut Anandtech ist der Unterschied zweichen beiden Versionen lediglich der unterstützte Speicher. Der JMF618 ist für Toshiba Flash vorgesehen, während der JMF612 für Samsung Flash gedacht ist.  Der Vollständigkeit halber daher ein Blockdiagramm des JMF612 auf Basis einer ARM CPU.

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Jmicron JMF612 Blockdiagramm

Wie alle modernen SSD Controller unterstützt auch der JMF618, passendes Betriebssystem vorausgesetzt, TRIM. Der TRIM-Befehl (ein ATA-Befehl) wird vom Betriebssystem (z.B. Windows 7) gesteuert. Einfach gesagt teilt das Betriebssystem dem SSD-Controller über diesen Befehl mit welche Dateien gelöscht sind. Der Controller kann diese Speicherbereiche somit löschen, bevor sie wieder beschrieben werden sollen. Durch TRIM soll, wie schon die herstellereigenen Lösungen alá Garbage Collection, die Performance der SSD über die gesamte Anwendungsdauer auf einem gleichen, möglichst hohem Niveau gehalten werden. Nähere Hinweise zu Garabge Collection und der generellen Funktionsweise von SSDs findet Ihr in unserem Artikel zur OCZ Vertex 2. Zusätzlich unterstützt der Controller (wie eigentlich jeder andere SSD Controller)  S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology). Hierdurch werden alle wichtigen Laufwerksparameter ständig überwacht um frühzeitige Ausfälle der SSD erkennen zu können.

Während einige SSD-Controller, wie die Sandforce Serie, auf Flashspeicher als Zwischenpuffer verzichten, hat der JMF618 die Möglichkeit zusätzlichen Cachespeicher zu adressieren. Bei der V100 Serie kommen 64 MB zum Einsatz.

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