Intel Sandy Bridge-E als Core i7-3000?

Die türkische Webseite Donanimhaber.com berichtet über konkrete Bezeichnungen und Eckdaten der kommenden Sandy Bridge-E Highend CPUs für den Sockel 2011. Bei den kommenden CPUs möchte Intel sich offenbar an das bisherige Namensschema halten und die Modele als Core i7-3000 Serie in den Markt schicken.

Das Flagschiff der Serie soll demnach der Core i7-3960X Extreme Edition sein. Dieser verfügt über sechs Kerne und kann, dank SMT, 12 Threds gleichzeitig bearbeiten.  Der Takt liegt bei 3,3 GHz während im Turbo-Modus bis zu 3.9 GHz nutzbar sind. Der L3 Cache ist 15 MB groß. Über eine Grafikeinheit, wie die Sandy-Bridge CPUs der 2000 Serie, verfügt das Modell nicht.

Das zweite Modelle soll der i7-3930K werden, der ebenfalls über sechs Kerne verfügt und 12 Threads bearbeiten kann. Hier liegt der Grundtakt bei 3.2 GHz während im Turbo-Modus 3.8 GHz nutzbar sind. Der L3 Cache soll 12 MB groß sein. Das kleinste Modell soll offenbar der Core i7-3820 mit 4 Kernen bzw 8 Threads werden. Diese soll mit 3.6 bzw. bis zu 3.9 GHz takten. Der L3 Cache ist auf 10 MB reduziert.

patsburg.jpg Intel Sandy Bridge E als Core i7 3000?

Inwieweit die Informationen korrekt sind, werden weiteren Berichte bis zum Start der neuen Modelle zeigen.  Nachdem es Gerüchte über eine Verschiebung in das Jahr 2012 gab, könnten die Modelle nach neusten Bericht doch noch Ende des Jahres starten. So berichtet Vr-Zone, dass die Probleme mit der CPU im neuen C1 Stepping gelöst wurden. Probleme soll allerdings der X79 Chipsatz „Patsburg“ machen.  Betroffen soll wohl vor allem die PCIe 3 Verbindung zwischen Chipsatz und CPU sein. Daher plant Intel offenbar eine abgespeckte Version, den Patsburg-B Chipsatz, als X79 zu verkaufen.  Dieser verfügt über keine PCIe 3 Verbindung zwischen CPU und Chipsatz.

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