ASRock 990FX Extreme4

Testsystem Teil 1

  • UEFI 1.00 und 1.05
  • AMD Phenom II X3 720
  • Samsung Spinpoint F3 HD502HJ (Systemplatte)
  • Crucial C300 64GB (Nur Festplattenbenchmarks)
  • Powercolor Radeon HD 6850
  • Enermax Liberty 500W
  • 2x Crucial CT2KIT25664BA1339 (2x 2GB)

Verwendete Treiber

  • Windows 7 Prof 64 Bit
  • AMD Catalyst 10.12 Grafikkartentreiber
  • Catalyst 11.6 Southbridgetreiber
  • Catalyst 11.6 AHCI-Treiber
  • Realtek R2.62 Audio Treiber
  • Etron Treiber 0.98, 1.01, 0.5.368.3

Der Chipsatz

Zur Computex hat AMD die 900er Chipsatzfamilie vorgestellt. Im Gegensatz zu der 800er Familie gibt es dabei aber keine Neuerungen als die offizielle AM3+ Unterstützung. So kann der AMD 990FX Chipsatz, der in 65nm gefertigt wird, nach wie vor zwei Grafikkarten mit jeweils 16 Lanes anbinden. Alternativ ist auch die Anbindung von vier Grafikkarten mit jeweils acht Lanes möglich. Zudem bietet der Chipsatz einen PCIe 4x Anschluss und sechs PCIe 1x Anschlüsse.

Die SB950 wird über ein Alink Express III Interface angebunden, dass eine maximale Bandbreite von 4 GB/s ermöglicht. Wie schon die SB850 bietet auch die SB950 maximal 6 SATA3 Ports, 14 USB2 Ports, ein PCI Interface und zwei weitere PCIe 2.0 1x Lanes. Diese Lanes sollten allerdings nicht für bandbreitenhungrige Geräte verwendet werden, da die Anbindung an die Northbridge hier schnell zum Flaschenhals werden könnte. Zusätzlich bietet auch die SB950 wieder einen Gigabyte Ethernet Controller. Wie schon bei der SB850 nutzt den aber kaum ein Hersteller.

Spezifikationen des ASRock 990FX Extreme4

CPU

  • Unterstützt Sockel AM3 und AM3+ CPUs
  • HT 3.0 Support
  • Unterstützt AMD CPU Cool ’n‘ Quiet Technology
  • Unterstützt 140W TDP CPUs
    • AM3+ Unterstützung ab Werk
  • 8+2 Phasen Spannungswandler
  • UCC Unterstützung

Chipsatz

  • AMD 990FX „Northbridge“
  • ATI SB950 Southbridge

Arbeitsspeicher

  • 4x DDR3 Slots mit einer maximalen Kapazität von 32GB
  • Unterstützt Dual Channel DDR3 1066/1333/1866/2100 (OC) MHz

Expansion Slot

  • 2x PCIe 2.0 PEG Slots (blau)
    • angebunden per 16x/16x
    • Unterstützung von CrossFire/SLI
  • 1x PCIe 2.0 PEG Slot (blau)
    • angebunden per 4 PCIe Lanes
  • 2x PCI Slots
  • 2x PCIe 1x Anschluss

Audio

  • Realtek ALC892 7.1. HD-Audio Codec

LAN

  • Gigabit LAN 10/100/1000
  • Broadcom BMC57781

FireWire

  • VIA VT6330
    • 2x FireWire Ports. 1x am ATX-Panel, 1x per Header nachrüstbar
    • Stellt auch einen IDE Port zur Verfügung

USB3

  • 2x externe Anschlüsse realisiert durch EtronTech EJ168A
  • 1x USB3 Header für 2 Anschlüsse realisiert durch EtronTech EJ168A

Interne Anschlüsse

  • 6x SATA3 mit Unterstützung von Raid (0,1,5,10) durch SB950
  • 2x SATA3 realisiert durch Marvell 9120
  • 2x USB 2.0 Header, unterstützt 4 Ports
  • 1x USB 3 Header, unterstützt 2 Ports
  • Com Port Header
  • IR-Header
  • HDMI_SPDIF Header
  • Front-Panel Audio
  • 1x FireWire
  • 1x CPU-Lüfteranschluss (4 Pin)
  • 1x CPU Lüfteranschluss (3 Pin)
  • 4x Gehäuselüfteranschlüss (3x 3 Pin, 1x 4 Pin)

Anschlüsse am ATX Panel

  • 1x PS/2 Tastatur
  • 1x PS/2 Maus
  • 1x optischer SPDIF Ausgang
  • 1x coxialer SPDI-Ausgang
  • 6x USB 2.0
  • 2x USB3
  • 1x eSATA3
    • shared mit SATA3 8 Anschluss
  • 1x Clear CMOS Switch
  • 1x FireWire
  • HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone
  • 1x RJ-45 LAN Port

All Solid Capacitors

  • Bei dem Board kommen Feststoffkondensatoren und vergossene Spulen zum Einsatz

Das Board unterstützt zudem Instant Boot (Test), ASRock XFAST USB und ASRock XFAST-LAN.

Herstellerangaben laut asrock.com

Wie bereits erwähnt, ist die Ausstattung identisch mit dem 890FX Deluxe5. Mit insgesamt 8 SATA3 Ports – wobei der 8te Port (realisiert durch den Marvell Controller) automatisch wegfällt wenn der eSATA3 Port genutzt wird – FireWire, 2x USB3, 2x Front USB3, GB-Lan und 7.1 HD-Audio ist das Board sehr gut ausgerüstet. Hinzu kommt die SLI-Unterstützung sowie eine ausreichend große Anzahl an Lüfteranschlüssen.

Impressionen des ASRock 990FX Extreme4

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Der Lieferumfang ist relativ umfangreich. Es liegen bei:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Handbuch + 2x Beilagen + 1x UEFI Setup Guide
  • 1x ATX-Blende
  • 4x SATA Kabel
  • 1x IDE Kabel
  • 2x SATA Stromadapter
  • 1x Zusatzlüfter inkl. Schraubenzieher
  • 1x Front USB3 Panel inkl. 6 Befestigungsschrauben
  • 1x Rear Panel für USB Anschlüsse
  • 1x SLI Bridge
  • 1x 3.5mm Klinke-Klinke Kabel

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Da das Layout der Platine identisch mit dem des 890FX Deluxe5 ist, möchten wir auf das Layout an dieser Stelle nur noch kurz eingehen. Für eine ausführliche Betrachtung verweisen wir auf den Test des Vorgängers.

Auffällig ist beim Layout ist vor allem die Position der beiden PCIe 1x Slots. Einer der Slots liegt direkt über dem ersten PEG Port. Da der Slot von hinten durch den Chipsatzkühler beschränkt ist, lassen sich hier lediglich kurze PCIe 1x Karten verbauen. Der zweite Slot befindet sich direkt unter dem PEG Port und wird (mit Blick auf dem Trend zu Dual-Slotkühlern bei Grafikkarten) in vielen Systemen verdeckt. Somit ist keiner der PCIe 1x Slots für lange Erweiterungskarten nutzbar. Für diesen Fall lässt sich zwar der dritte PEG Port, der mit nur 4 Lanes angebunden ist, nutzen. Dennoch wäre es wäre wünschenswert, wenn ASRock zumindest einen PCIe 1x Slot so positioniert, dass auch lange Erweiterungskarten in diesem Platz finden.

Eine weitere Auffälligkeit ist, dass sich Dual-Slot Grafikkarten nicht/nur bedingt im letzten PEG Slot nutzen lassen, da diese die Header verdecken würde. Aufgrund der verringerten Anbindung des letzten Slots ist der Betrieb einer weiteren Grafikkarte in dem Slot generell nur bedingt empfehlenswert.

Ansonsten fällt das Fazit zum Layout positiv auf. Die wichtigsten Anschlüsse und Header sind gut zu erreichen und sinnvoll positioniert. Einzig optische Geräte lassen sich in den beiden zusätzlichen Marvellanschlüssen kaum Nutzen, da die Kabelwege hier mitten über die Platine führen würden.

Auch bei der Spannungsversorgung setzt ASRock auf die gleichen, hochwertigen Komponenten wie beim 890FX Deluxe5. So greift man zu einem 8+2 Phasen Design, wobei die Spulen und Mosfets identisch zum Vorgänger sind. Gleiches gilt auch für den Spannungscontroller der Vcore (ST Microelectronis L6717A ) sowie die Kondensatoren (Nichicon FL-Serie).

Der Abstand zwischen den Speicherlots und dem CPU-Kühler ist zwar relativ groß, mit großen CPU-Kühlern und hohen Speichermodulen kann es hier aber zu Problemen kommen. So ist die Installation des Zerotherm NV 120 und G.Skill Sniper-Modulen im ersten Speicherslot eine Millimeterarbeit. Vor dem Kauf empfehlen wir daher den Blick in die Kühlersupportliste.

Testsystem Teil 1 UEFI 1.00 und 1.05 AMD Phenom II X3 720 Samsung Spinpoint F3 HD502HJ (Systemplatte) Crucial C300 64GB (Nur Festplattenbenchmarks) Powercolor Radeon HD 6850 Enermax Liberty 500W 2x Crucial CT2KIT25664BA1339 (2x 2GB) Verwendete Treiber Windows 7 Prof 64 Bit AMD Catalyst 10.12 Grafikkartentreiber Catalyst 11.6 Southbridgetreiber Catalyst 11.6 AHCI-Treiber Realtek R2.62 Audio Treiber …

Review Übersicht

Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck

Gesamtwertung

Zusammenfassung : Unterm Strich bietet ASRock mit dem 990FX Extreme4 somit eine gut ausgestattet AM3+ Platine mit aktuellem Featureset, einem guten UEFI inklusive guter Peripherieperformance, Lüftersteuerung, einem guten Alltagseindruck und guten Overclockingergebnissen. Preislich liegt die Platine aktuell bei etwa 140€, was angesichts der Ausstattung gerechtfertigt ist.

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