AMD “Llano” A6-3650

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AMD “Llano” A6-3650 im Test

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Nachdem AMD ATI im Jahre 2006 aufgekauft hatte, dauerte es nicht lange bis  2007 das “Swift” Projekt vorgestellt wurde. Dieses sah eine Verschmelzung von CPU und GPU vor. Nachdem aber bereits 2008 klar wurde, dass der ursprünglich angepeilte Termin von Swift im Jahre 2009 nicht haltbar ist, kündigte man 2008 das “Fusion” Projekt an. Unter dem Oberbegriff Fusion sammelt AMD dabei diverse CPU/GPU-Kombinationen sowie Softwarelösungen.
Als AMD zu Beginn des Jahres eine erste Lowendplattform (Brazos), bei der sich CPU und GPU in einem Chip befinden, vorstellte, folgte im Juni der Start von “Llano” für den Mainstreammarkt.
Bereits zum Start der Plattform gab es ausführliche Reviews der neuen Architektur. Dabei wurde aber vor allem AMDs Fusion Flaggschiff, der A8-3850 in das Rampenlicht gestellt. Wir möchten uns heute mit dem kleinen Ableger, dem A6-3650 ausführlich beschäftigen.
Hierfür wollen wir zunächst die pro-Takt Performance der CPU mit anderen aktuellen Architekturen vergleichen und anschließend die Grafikperformance der integrierten Grafikeinheit näher betrachten.

Technische Eckdaten

Zunächst wollen wir die wichtigsten Eckdaten des CPU/GPU-Hybriden nochmal zusammenfassen. Den Anfang machen wir dabei mit den CPU-Kernen.

llano cpu cores 300x168 AMD “Llano” A6 3650 Die basieren auf der bekannten “Stars”-Architektur, auf der bereits die CPU-Kerne der Phenom II/Athlon II Generation basierten. AMD gibt aber an, die Kerne im Detail verbessert zu haben. Die IPC (pro Takt Performance) soll um bis zu 6% besser ausfallen. Den größten Anteil an dem Performancesprung dürfte dabei vor allem der größere L2 Cache haben. So bieten die neuen Modelle, anstelle von 512 kb L2 Cache, gleich 1 MB L2 Cache pro Kern. Auf einen L3 Cache, wie bei den Phenom II Modellen, verzichtet man allerdings komplett. Bei den unterstützten Instruktionen bleibt alles beim Alten, so bieten die Llano APUs maximal SSE4A. AES Beschleunigung oder AVX werden nicht unterstützt.

Verbesserung gibt es zudem in Sachen Speicherunterstützung. Während die Athlon II Modelle auf DDR3 1333 beschränkt waren, bietet der neue Speichercontroller Unterstützung von bis zu DDR3 1866. Der Betrieb von DDR3 1866 ist allerdings nur bei einem Modul pro Kanal möglich. Mit Vollbestückung wird offiziell nur DDR3 1600 unterstützt.

Nötig ist die gesteigerte Speicherbandbreite vor allem mit Blick auf die integrierte GPU. Diese verfügt über keinen eigenen Speicher, sondern nutzt auch den Hauptspeicher als VRAM. Entsprechend ist hier eine möglichst große Bandbreite nötig, um einen Flaschenhals zu verhindern.

llano gpu 300x168 AMD “Llano” A6 3650 Die GPU in den Llano APUs basiert auf dem Redwood-Design der Radeon HD 6000 Serie, wurde aber in einigen Bereichen angepasst. In Sachen Featureset bietet die GPU, neben Unterstützung für DirectX 11, den Videobeschleuniger UVD in der dritten Generation (UVD 3), HD3D, HDMI 1.4a, CrossFire und SSAA Unterstützung.
Aktuell gibt es im Desktopbereich zwei unterschiedliche GPU-Versionen. Einmal die Radeon HD 6550D sowie die Radeon HD 6530D. Die Erste kommt in den A8-Modellen und die Zweite in den A6-Modellen, mit denen wir uns heute beschäftigen wollen, zum Einsatz.

llanp gpus2 300x169 AMD “Llano” A6 3650 Die Radeon HD 6550D verfügt über 5 aktive SIMD Cluster mit jeweils 80 Shadereinheiten (bzw. 16 5D-Einheiten) sowie 4 Textureinheiten. Der Radeon HD 6530D stehen nur 4 SIMD-Einheiten zur Verfügung. Entsprechend reduziert sich die Anzahl an Shadereinheiten von 400 auf 320 Stück und die Anzahl an Textureinheiten von 20 auf 16. Beide GPUs verfügen über acht ROPs. Der Takt der Radeon HD 6550D liegt bei 600 MHz, während die HD 6530D mit 443 MHz taktet.

llano block 300x169 AMD “Llano” A6 3650 Zu guter Letzt bleibt noch ein Blick auf die sonstigen Neuerungen der APUs. Hier ist zunächst der neue Sockel FM1 zu nennen. Entsprechende Mainboards sind bereits bereits verfügbar. Tests werden bei uns in kürze folgen. Neu ist zudem, dass bei AMD nun auch der PCIe Controller in die APU gewandert ist. Bei den bisherigen Designs stellte der Chipsatz immer die nötigen PCIe Lanes zur Verfügung. Bei Llano besitzt die CPU nun 24 PCIe 2.0 Lanes. Der A75 bzw A55 Chipsatz übernimmt dabei nur noch die Aufgabe der Peripherieanbindung. Angebunden wird der Chip dabei über ein UM-Interface mit 2GB/s.

Zu guter Letzt ein Vergleich der technischen Eckdaten der bisherigen bzw. kommenden Modelle.

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Impressionen des A6 3650

Wie bereits erwähnt, taktet der A6-3650 mit 2600 MHz und verfügt über 4 Kerne mit jeweils 1 MB L2 Cache. Die VCore der CPU liegt, trotz 32nm Fertigung, bei happigen 1.415V. Im Idle wird die Spannung dabei auf maximal 1.025V abgesenkt. Insgesamt verfügt die CPU über gleich acht verschiedene P-Stats mit unterschiedlichen Spannungen und Taktraten. Aufgefallen ist uns, dass (zumindest laut Software) alle Kerne mit dem gleichen Takt sowie der gleichen Spannung versorgt werden. Auch wenn nur ein Kern belastet wird, takten die übrigen 3 Kerne auf 2600 MHz hoch. Der Takt der GPU wird im Idle auf 282 MHz reduziert. Die Northbridge wird bei Llano mit 2000 Mhz befeuert. Die Spannung liegt (bei unserem Sample) zwischen 1.150V unter Last und 1.00V unter Idle.

Zusätzlich unterstützt die Llano-Generation erstmals Power-Gating. Nicht benötigte Teile der APU /z.B. diverse Kerne, der Grafikchip etc) können komplett vom Strom getrennt werden um weitere Einsparungen zu haben.

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2 Kommentare

  1. Online @ Hardwarespot.de ;-)

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