Boardpartner präsentieren GTX570

Nachdem Nvidia am Dienstag mit der GeForce GTX570 das eigene Oberklasse-Portfolio abgerundet hat, präsentieren nun die ersten Partner eigene Adaptionen. Schließlich haben die Kalifornier vom Start weg das Design der Karte freigegeben! Das PCB ähnelt der GTX580, sowohl von den Abmaßen, als auch vom verbauten Kühler.

Die Taktraten der Karte betragen offiziell 732 MHz (GPU), 1.464 MHz (Shader) und 1.900 MHz (RAM), womit sie entwas unterhalb des größeren Bruders liegen. Das Speicherinterface wurde ebenfalls leicht abgespeckt: Von 384 auf 320 Bit, was die Größe des verbauten Speichers auf 1280MB senkt. Die Anzahl der Shader-ALUs (480)Textur- (60) und ROP-Einheiten (40) ist identisch mit dem alten High-End Modell GTX480. Im Folgenden präsentieren wir die Karten, die momentan von den Partnern vorgestellt wurden.

Asus bringt wie üblich eine Version mit „Voltage Tweak“, d.h. der Möglichkeit, die Spannungen per Software zu erhöhen um ein paar MHz mehr aus dem Chip zu quetschen. Die Taktraten werden in kosmetischen Dimensionen auf 742 MHz (GPU) und 1484 MHz (Shader) gesteigert. Evga positioniert sich ebenfalls wie gewohnt mit einer „Superclocked“-Variante. Die werksseitige Übertaktung sorgt für 797 MHz (GPU), 1594MHhz (Shader) und beim Speicher für 975 MHz Takt. Auch Zotac möchte nicht hintenanstehen und legt eine AMP!-Karte mit dem 570-Chip auf. Wer auf einen alternativen Kühler von Zalman spekuliert, wird aber enttäuscht: Wie Asus und Evga kommt das Standarddesign zum Einsatz, zumindest vorerst. Dafür wird die bislang größte Übertaktung auf das PCB geknallt: 815 MHz (GPU), 1630 MHz (Shader) und 1025 MHz (RAM) markieren bislang Bestwerte. Außerdem findet noch das Spiel „Prince of Persia – The Sands of Time“ seinen Weg in die Verpackung. Aus der Reihe schlägt immerhin Palit bzw. Gainward. Hier kommt mit der GoesLikeHell bzw. Sonic erstmals ein anderer Kühler mit zwei 80mm-Lüftern zum Zuge. Die Taktraten steigen auf 800 MHz (GPZ) und 1000 MHz (Speicher). Trotzdem soll die Eigenkonstruktion 12° kühler und 25% leiser als der Nvidia-Raidalkühler bleiben. Alle anderen Hersteller haben mittlkerweile den neuen Chip auch im Programm, heben sich aber in keinem Punkt vom Referenzlayout ab – hier dient nur der Aufkleber auf selbigem sowie der Lieferumfang als Unterscheidungsmerkmal.

Lieferbarkeit und Preise der „getunten“ 570er stehen noch nicht endgültig fest. Lieferbar ist noch kein solches Produkt, teils sind die Karten noch nicht einmal gelistet und wenn, dann zu utopischen Preisen – so toppt die Zotac AMP! den Preis einer schnelleren GTX580 um etwa 80€.

Quelle: Pressemitteilungen

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