ASRock P67 und H67 Mainboards im Detail

Für Anfang Januar 2011 wird der Start der neuen „Sandy-Bridge“ CPUs von Intel erwartet. Die neue CPU benötigt neben einem neuen Sockel (1155) auch einen neuen Chipsatz, die Intel 6er Serie. Viele Hersteller haben daher bereits ihre kommenden Lösungen für die neuen Modelle gezeigt. Nun folgt auch ASRock.

So hat der Hersteller Fotos von gleich neun unterschiedlichen Platinen auf Facebook veröffentlicht. Zu vier von den gezeigten Boards liegen uns zudem weitere Infos in Form von Datenblättern vor.

Das Flaggschiff der P67 Serie wird das ASRock P67 Extreme6 werden. Diese bietet gleich drei PEG Ports mit SLI und CrossFire- Unterstützung und sechs USB3 Ports (2 davon als Front-USB3). Des Weiteren bietet das Board Dual-GB-Lan und 10 SATA-Anschlüsse, wobei sechs als SATA3 Version ausgeführt sind. Auffällig an dem Board ist neben der üppigen Kühlkonstruktion die unter anderem die 16 phasige Spannungsversorgung kühlt, auch die Wahl der Kondensatoren. ASRock verbaut hier goldene Modelle,

Wer es etwas kleiner mag, kann zum P67 Extreme4 greifen. Auch dieses Board bietet drei PEG Ports mit SLI und CrossFire-Unterstützung. Die beiden oberen PEG Ports sind dabei mit jeweils 8 Lanes und der untere mit 4 Lanes angebunden. Des Weiteren bietet das Board vier SATA2 und vier SATA3 Anschlüsse, wobei zwei der vier SATA3 Ports durch den Intel-Chipsatz zur Verfügung gestellt werden. Für die weiteren Ports greift man zu einem Marvell-Controller. Die sonstigen Ausstattungsmerkmale sind USB3 (vier Anschlüsse, zwei als Front-Version), GB-Lan, 7.1 HD-Audio und FireWire. Für die Spannungsversorgung stehen 8+2 Phasen zur Verfügung.Bei beiden Extreme Versionen greift man zudem zu einer digitalen PWM Lösung.

Für den kleineren Geldbeutel bietet ASRok ein P67 Pro3 mit nur einem PEG Slot und zwei USB3 und zwei SATA3 Anschlüssen. Mit dem P67 Pro gibt es zudem eine noch weiter abgespeckte Version, der es an den USB3 Anschlüssen fehlt.

Auf Basis des Intel H67 Chipsatzes bietet ASRock im mATX Formfaktor das H67M-GE und das H67M-GE/HT. Beide Boards verfügen über einen PEG-Slot und zwei SATA3 Anschlüsse. Dazu gibt es drei SATA2 und einen eSATA2 Anschluss. Das H67M-GE bietet zudem zwei USB3 Anschlüsse, während das H67M-GE/HT zusätzlich noch zwei Front-USB Anschlüsse bietet.  Als noch weiter abgespeckte Version gibt es zudem ein H67M, dass unter anderem auf eSATA2 verzichten muss.

Mit dem H67DE3 wird es zudem eine Full-ATX Platine auf Basis des H67 Chipsatz geben. Dessen Ausstattung ist mit 2x SATA3 und 2x USB3 aber nichts besonderes.

Zum Abschluss gibt es mit dem ASRock H67M-ITX/HT zudem noch ein ITX-Board auf Basis des H67 Chipsatzes. Dieses bietet unter anderem zwei SATA2 und zwei SATA3 Anschlüsse sowie WLAN.

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H67M-ITX/HT

Zum Abschluss noch einige generelle Infos zu den neuen ASRock Platinen. Wie bereits berichtet, werden alle Boards auf das alte BIOS verzichten und UEFI anbieten. Hierdurch soll die Konfiguration, dank Mausunterstützung, deutlich einfacher fallen.

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Beim Soundchip greift man durchgängig zum Realtek ALC892, während man für die GB-Lan Fähigkeit den Realtek RTL8111E nutzt. Eine Überraschung gibt es hinsichtlich des USB3 Anschlusses. Hier nutzt man nicht den bekannten NEC Conroller, sondern einen Etrontech EJ168A. Dieser soll nach Angaben von ASRock schneller als der bekannte NEC Controller sein.

Wie schon die ASRock Sockel 1156 Boards sind auch die neuen ASRock 1155 Board mit der Combo Cooler Option (C.C.O.) ausgerüstet. Diese ermöglicht es auf dem Board sowohl Sockel 775, 1156 als auch 1155 Kühler zu montieren.

Zusammen mit den 6er Mainboards wird ASRock zudem eine neue Overclockingsoftware mit der Bezeichnung „AXTU“ einführen. Die Oberfläche der Software wirkt deutlich gefälliger als die alte OC-Tuner Software. Ob sie in der Praxis überzeugen kann wird sich zeigen müssen.

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