Tutorial: K10Stat

Tutorial: K10Stat

CnQ nach Wunsch

 Tutorial: K10Stat

Mit der Einführung der K8 Architektur im September 2003 führte AMD auch erstmals „Cool an Quiet“ im Desktopbereich ein. Dieses Feature ermöglicht ein automatisiertes Heruntertakten der CPU, wenn nur wenig Prozessorleistung benötigt wird. Gleichzeitig wird auch die Spannung abgesenkt. Damit dieses Feature überhaupt funktioniert, muss es natürlich möglich sein im laufenden Betrieb den CPU-Multiplikator und die Spannung zu verändern.

Diese Möglichkeit machten sich Tools wie „RM-Clock“ oder „Crystal CPU ID“ zu Nutze und ermöglichten eine Art „Cool and Quiet“ nach Wunsch. So ermöglichten die Programme es eigene P-Stats (Performance States) für die CPU vorzugeben. Dies bedeutet, dass jedem Lastbereich ein eigener CPU-Mutliplikator und eine eigene Spannung vorgegeben werden konnte. Gerade Übertakter wussten diese Möglichkeit zu schätzen, da es oftmals nicht möglich ist Overclocking und die sehr starren P-Stat Vorgaben von AMD für Cool and Quiet zu kombinieren.

Mit der Einführung der K10 Architektur fiel die Möglichkeit des Cool and Quiet nach Wunsch allerdings fast weg. Dies liegt nicht daran, dass es prinzipiell nicht mehr funktioniert, sondern vielmehr dass die passenden Tools fehlen. Crystal CPUID und RM-CLock bieten bis heute keine entsprechenden Features für die Phenom und Phenom II CPUs. Es gibt zwar die Möglichkeit die AMD Overdrive Software für „C&Q nach Wunsch“ zu nutzen – dieses Vorhaben ist aber sehr mühselig.

Doch die Rettung für alle, die dem C&Q des Phenoms „Beine machen“ möchten scheint gefunden – Die Lösung des Problems ist ein unscheinbares Programm mit dem Namen „K10Stat“. In den folgenden Zeilen möchten wir Euch kurz mit K10 Stat vertraut machen, die wichtigsten Features erläutern und auch einige Messungen zum Nutzen von K10Stat anstellen.

Achtung: Durch die Nutzung von K10Stat wird das System außerhalb der Spezifikationen betrieben. Durch Verändern des CPU-Taktes und/oder von Spannungen kann es zu Systemfehlern und Datenverlust kommen. Zudem kann die Hardware durch stark modifizierte P-Stats beschädigt werden bzw. schneller kaputt gehen. Daher erfolgt die Nutzung von K10Stat ausdrücklich auf eigene Gefahr! Weder der Autor des Programms noch irgendjemand anders ist für Schäden am System, die durch die Nutzung von K10Stat entstehen können, haftbar

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