Intel enthüllt Core i7 CPUs (Nehalem Architektur)

 

Zudem setzt Intel nun ebenfalls auf einen integrierten Speichercontroller in der CPU. Ähnlich wie bei AMD, wo es den IMC bereits seit dem K8 gibt, wird hierdurch der Chipsatz an Relevanz für die Performance verlieren. Mit dem Einzug der Speichercontroller in der CPU fällt zudem der Frontsidebus (FSB) weg, mit dem Chipsatz und CPU verbunden waren und über den die Daten des Speichers ausgetauscht wurden. Intel ersetzt den FSB mit einem so genannten QPI-Bus, der ähnlich wie der HyperTransportBus bei AMD für die Kommunikation zwischen Chipsatz (inkl. der Peripherie) und der CPU zuständig ist. Der integrierte Speichercontroller selber ist für TripleChannel DDR3 ausgelegt.

Doch neben diesen "offensichtlichen" Änderungen hat Intel an der Cache-Verteilung der Architektur gefeilt. Zuletzt gab es (neben dem L1 Cache) einen großen L2 Cache, den sich beide Kerne teilen mussten (shared L2 Cache). Nun setzt Intel auf einen kleinen L2 Cache (256kb) pro Kern sowie 8MB L3 Cache, die sich alle Kerne untereinander teilen. Zudem hat Intel mit dem Core i7 HyperThreading wieder eingeführt, wodurch dem User immerhin 8 virtuelle Kerne zu Verfügung stehen. Neu ist zudem auch der "Turbo Modus" der die CPUs unter Volllast automatisch höher taktet.

Mit all diesen Veränderungen ist aber auch ein neuer Sockel (Sockel 1366) und somit ein neues Mainboard fällig. Zudem unterstützen die CPUs nur DDR3 Speicher.

Der heutige Start des Core i7 ist aber eher ein Fall der NDAs für die Reviews. Der eigentliche Marktstart des Core i7 ist für den 17.11.2008 vorgesehen. Geplant sind zum Start drei Modelle, der Core i7 920 (2,66 GHz), der Core i7 940 (2,96 Ghz) und der Core i7 965 EE (3,2 Ghz). Auch die Verfügbarkeit der CPUs soll dann bereits gewährleistet sein.

Abschließend eine kleine Übersicht einiger Launch Reviews

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