ASRock P45XE-R

ASRock P45XE-R

Neues Stepping = Neues OC-Glück?

teaser ASRock P45XE R

Update am 14.12.2008: Neue Informationen zur fehlenden Command Rate und IES. Näheres am Ende des Artikels
Im August stellten wir euch mit dem P45R2000-WiFi erstmals ein ASRock – Highend Board mit Intel’s P45 Chipsatz, welcher noch im A2 Stepping daher kam, vor. Heute möchten wir euch das ASRock P45XE-R vorstellen, welches ebenfalls auf den Intel P45 Chipsatz baut, jedoch im A3 Stepping. Was sich bei der Steppingveränderung getan hat und ob wir die FSB 466MHz Grenze des P45R2000-WiFi brechen konnten, darüber wird euch unsere Review Antwort geben.

Das ASRock P45XE-R ist bereits das vierte ASRock – Highend Mainbaord, welches sich in unserem Testsytem behaupten musste. In Sachen Ausstattung besticht es durchaus aber bietet keine Neuerungen. So wird FSB2000 und DDR2 1200 Speicher unterstützt, Dual GB-LAN, 7.1 HD Audio mit digitalen Ausgängen, zwei shared e-SATA2 Ports und unterstützt ATI™ CrossFire™ in einem x8/x8 Verbund. Auch hier setzt ASRock wieder auf hochwertige Japanische Feststoffkondensatoren, welche eine optimalere Spannungsversorgung gewährleisten sollen.

Unser Dank geht an ASRock für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Testsamples.

ARK ASRock P45XE R

Testsystem Teil 1

  • Bios 1.00 & 1.10
  • Intel® Core2Duo® E8200 (2x 2666MHz, 6MB shared Cache)
  • Kühler: Scythe Ninja Plus Rev. B
  • 2x 1GB Team Group Xtreem-Dark ( PC2-6400, 4-4-4-12)
  • 1x IBM IC35L040AVVA07
  • Enermax Liberty 500Watt
  • Point of View GeForce 9600GT 512MB

    Verwendete Treiber

    • Windows XP SP3 mit allen aktuellen Updates
    • Intel INF 9.0.0.1008 WHQL
    • Realtek HD-Audio-Codec Treiber R2.00
    • NVidia GeForce 175.19 WHQL

    Der Chipsatz

     ASRock P45XE R

    Die Spezifikationen des P45 sehen einen max. FSB von 1333MHz und eine maximale DDR2 Speichertaktung von 800MHz vor. ASRock hat auch hier wieder einmal mehr die Fähigkeiten des Chipsatzes ausgereizt und ermöglicht somit einen max. FSB von 2000MHz (im OC-Modus) und eine maximale DDR2 Speicherfrequenz von 1200MHz. Zwölf USB2.0 Ports werden vom Chipsatz unterstützt, wobei ASRock hier nur die Möglichkeit gewährt, zehn davon zu Betreiben, da zwei für das WiFi-Modul abgezweigt werden. Zudem bietet der Chipsatz CrossFire Unterstützung welche durch eine zweimal x8 Anbindung realisiert wird.

    Spezifikationen des Boards

    • CPU
      • LGA 775 for Intel® Core™ 2 Extreme / Core™ 2 Quad / Core™ 2 Duo / Pentium® Dual Core / Celeron® Dual Core / Celeron®, supporting Penryn Quad Core Yorkfield and Dual Core Wolfdale processors
        – Compatible with FSB1600*/1333/1066/800 MHz
        – Supports Hyper-Threading Technology
        – Supports Untied Overclocking Technology
        – Supports EM64T CPU

      * CPU läuft im Overclocking-Modus

    • Chipsatz
      • Northbridge: Intel® P45
      • Southbridge: Intel® ICH10R
    • Speicher
      • Dual Channel DDR2
      • 4x DDR2 DIMM slots
      • Unterstützt DDR2 1200/1066/800/667 non-ECC, un-buffered memory
      • Maximale Kapazität: 16GB
    • Erweiterungsslots
      • 2x PCIe 2.0 x16 slots (grün@x16 modus, blau@x8 modus)
      • Supports ATI Crossfire
      • 3x PCI Express x1 slots
      • 2x PCI slots
    • Audio
      • 7.1 CH Windows® Vista™ Premium Level HD Audio with Content Protection
      • DAC with 110dB dynamic range (ALC890 Audio Codec)
    • LAN
      • PCIE x1 Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s
      • Realtek RTL8111B/RTL8111C
        • Supports Wake-On-LAN
        • Supports Dual LAN with Teaming function
    • Interne Anschlüsse
      • 6 x SATAII 3.0 Gb/s connectors, support RAID (RAID 0, RAID 1, RAID 10, RAID 5 and Intel® Matrix Storage), NCQ, AHCI and Hot Plug functions
      • 2 x eSATAII 3.0 Gb/s connectors (shared with 2 SATAII ports)
      • 1 x ATA133 IDE Anschluß
      • 1 x Floppy Anschluß
      • 1 x IR header
      • 1 x COM port header
      • 1 x HDMI_SPDIF header
      • 1 x IEEE 1394 header
      • CPU/Chassis FAN connector
      • 24 pin ATX power connector
      • 8 pin 12V power connector
      • 1 x CD in Header
      • 1 x WiFi/E header
      • Front panel audio connector
      • 2 x USB 2.0 headers (support 4 USB 2.0 ports)
    • Anschlüsse am ATX Panel
      • 1 x PS/2 Tastatur
      • 1 x PS/2 Maus
      • 1 x Coaxial SPDIF Out Port
      • 1 x Optical SPDIF Out Port
      • 6 x Ready-to-Use USB 2.0 Ports
      • 2 x eSATAII Ports
      • 2 x RJ-45 LAN Ports with LED (ACT/LINK LED and SPEED LED)
      • 1 x IEEE 1394 Port
      • HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone

    Herstellerangaben laut asrock.com

    Die Ausstattung des ASRock P45XE-R ist seiner Preisklasse entsprechend gut. Das Board neben sechs SATA2 Ports, einem IDE Port, 10 USB 2.0 Ports, zwei shared eSATA2 Anschlüsse und DUAL GB LAN. Zudem bietet ASRock die Möglichkeit ein WLAN Modul zu betreiben, welches aber nicht zum Lieferumfang unseres Testsamples zählt. Dieses liegt nur dem P45XE-WiFiN bei.

    Als Soundchip kommt der altbekannte ALC890, welcher 7.1 HD-Audio ausgibt und uns in bisherigen Tests immer überzeugte.

    Impressionen des ASRock P45XE-R

     ASRock P45XE R  ASRock P45XE R  ASRock P45XE R

    Der Lieferumfang des Boards fällte eher mager aus. Da wären zum einen

    • ein Mehrsprachiges Benutzerhandbuch
    • eine ATX-Blende
    • vier SATA Kabel
    • ein 80adriges IDE-Kabel
    • ein Floppykabel
    • ein SATA Stromadapter

    Der Karton des ASRock P45XE-R kommt in einem außergewöhnlichen neuen und frischen Design daher. Dieses wirkt sehr hochwertig und nicht zu sehr verspielt. Auf der Rückseite möchte ASRock den Kunden aufzeigen, welche Awards ihre Produkte schon gewinnen konnten. Das Handbuch des Boards ist in verständlichem Deutsch geschrieben. Leider gibt es das umfangreiche Handbuch, mit Informationen zum Bios etc. nur in englischer Sprache im Internet oder auf der Support CD.

    20 s ASRock P45XE R  ASRock P45XE R

    Das Board wird komplett mit vergossenen Spulen und Feststoffkondensatoren ausgestattet. Die Spannungsversorgung der CPU wird durch ein 4-Phasen-Design gewährleistet. Die Kühlung der Chipsätze erfolgt hier durch eloxierte Aluminium Kühlkörper, erstmals werden auch die Spannungswandler mit einem eigenen Kühlkörper versehen. Die Kühlleistung der Kühler ist sehr ordentlich, der Kühler der Northbridge ist sehr großzügig dimensioniert und er wird selbst beim Übertakten nicht wärmer als 65°C. Der Kühler der Spannungswandler hingegen wird da mit rund 75°C schon deutlich wärmer, ohne diesen Kühler liegt die Oberflächentemperatur der Spannungswandler bei 92°C. Dies macht sehr deutlich, dass ein Kühler auf den Spannungswandlern sehr wohl Sinn macht. Alle Wärmeleitkomponenten wurden vor Testbeginn durch AC Ceramique ersetzt.

    Erstmals in unseren Tests gibt es nix über die Positionierung der Stromanschlüsse zu meckern. Der ATX2.0 und der ATX12V Stromanschluss sind nahezu optimal platziert. Und es kann der Strom ohne Kühlerdemontage getrennt werden.

    Die sechs SATA2 Ports und der IDE Port sind gut platziert. Der Floppy Port ist, wie bei fast allen Mainboards heutzutage, an das Ende der Platine gewandert. Somit muss der Kunde ein langes Kabel quer durch das Gehäuse verlegen. ASRock setzt beim P45XE-R auf ganze drei PCIe x1 – Slots und nur noch auf zwei PCI Slots. Über das Gesamtlayout gibt es nichts negatives anzumerken.

    Leider gibt es beim P45XE-R wieder einmal mehr nur zwei Lüfteranschlüsse, was für ein Mainboard in dieser Klasse einfach zu wenig ist.

     ASRock P45XE R  ASRock P45XE R
    In der unteren, linken Hälfte des Mainboards sind die Chips der Onboardkomponenten angesiedelt. (1) zeigt die Realtek 8211C Ethernet Transceiver Chips, (2) Realtek ALC890 HD-Audiocodec und (3) zeigt den Winbond W83667HG-A Super IO Chip. (1) der gesockelte Bioschip, (2) der Front-Panel-Header und die zusätzlichen USB2.0 Header (3) die sechs S-ATA II Ports, sowie dazwischen, der Speaker-Header (4) der VT6330 Firewirechip mit darunterliegenden Header.
    8 s ASRock P45XE R  ASRock P45XE R
    Die beiden PEG Ports des ASRock P45XE-R. Der grüne Port ist für den Single Betrieb vorgesehen und mit 16 Lanes angebunden. Der blaue Slot ist für den CrossFire Betrieb vorgesehen und mit 8 Lanes angebunden. Der CrossFire Betrieb wird mit einer x8/x8 Anbindung realisiert. Der unterteil des Boards in einer Komplettansicht:

    (1) Front – AUDIO Header (2) der USB/WiFi Header, (3) der HDMI-SPDIF-, COM1- und IR Header, (4) der Front-Panel-Header und (5) der Chassisfananschluß mit darüber liegenden Clear CMOS Jumper und BIOS Batterie.

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    Die obere Hälfte in einer Gesamtübersicht: (1) die beiden e-SATA Anschlüsse und der Kühler der SpaWas, (2) der ATX12V Stromanschluss (3) der L6756D von ST, zuständig für die Regelung der CPU-Spannung (4)der PWM-Lüfteranschluss und (5) die vier DDR2 Speicherslots sowie der ATX2.0 Stromanschluss Das ATX-Panel, mit den wichtigsten Anschlüssen.

    Neben den beiden PS/2 Anschlüssen, gibt es zwei digitale Audioausgänge, zwei eSATA-, zwei GB LAN-, sechs USB 2.0 Anschlüsse und die sechs analogen Audioausgänge.

     ASRock P45XE R  ASRock P45XE R
    Die Wärme des Intel P45, wird Standartmäßig über ein Wärmeleitpad abgeleitet. Die Intel ICH10R Southbridge. Zwischen ihr und dem Kühler, verwendet ASRock Silicon Wärmeleitpaste.
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    Der Northbridgekühler in der Seitenansicht. Der Kühler der Spannungswandler in der Seitenansicht.
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    Die beiden Kühler mal in einer schrägen Draufsicht. Eine Übersicht über den Platz rund um den Sockel

    Bios und OC

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    Das Hauptmenü des BIOS Das Advanced Hauptmenü, von hier gelangt man in die einzelnen erweiterten Bereiche. Das ADV OC Menü, hier lassen sich alle nötigen Parameter bezüglich des Übertaktens einstellen.
    b12 s ASRock P45XE R b11 s ASRock P45XE R b10 s ASRock P45XE R
    Hier lassen sich die einzelnen Latenzen des Arbeitsspeichers einstellen, sowie auch die Werte rund um IES und die Onboardkomponenten setzen. Das ADV CPU Menü, hier lassen sich alle wichtigen Parameter rund um die CPU einstellen.
    b6 s ASRock P45XE R b7 s ASRock P45XE R b14 s ASRock P45XE R
    Feintuning für den Arbeitsspeicher. Noch mehr Einstellungen für den Arbeitsspeicher. Das ACPI Settings Menü
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    Das Advanced IDE – Configuration Menü. Das Configure Super/IO Chipset Menü Das USB Controller Menü.
    b4 s ASRock P45XE R  ASRock P45XE R b18 s ASRock P45XE R
    Der Systemhealth Screen – hier lässt sich auch die Lüftersteuerung für PWM CPU-Lüfter einstellen. Das Bootmenü, hier geht’s rund ums Booten. Wie z.B. die drei vorhandenen Fullscreenlogos lassen sich einstellen. Das Security Center, wo sich das BIOS via Passwort sperren lässt.
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    Ein neues Feature, das Smart Settings Menü, hier lassen sich vorgegebene Bioseinstellungen wählen. Der Ausgang hat auch ein neues Feature bekommen, hier kann der Benutzer drei eigene BIOS Profile anlegen.

    Das AMI-BIOS des ASRock P45XE-R bietet eine sehr gute Übersichtlichkeit und es bleiben kaum Einstellungsmöglichkeiten für Spannungen und Speichertimings aus. Die Spannungen der CPU lassen sich von 0,81875V bis 1,6V in 0,00625V Schritten verändern. Die Spannungen des Speichers lassen sich von 1,79V bis 2,72V in 0,06V Schritten verstellen. Die NB Voltage, VTT Voltage und PLL Voltage lassen sich erstmals mit „echten“ Werten einstellen. Anders hingegen sieht es mit den Spannungen der Southbridge aus, SB und SB 1.1V Voltage bietet nur die Möglichkeit „auto, low, middle, high und highest“ einzustellen, was aber vollkommen in Ordnung geht. Die wichtigsten Spannungen für die Übertaktung des Systems lassen sich gut wählen.

    Die BIOS-Optionen in der Übersicht sehen folgendermaßen aus:

    Multi 6 bis MAX in 1er Schritten
    FSB 100-800 MHz in 1 MHz Schritten
    Speicherteiler 677/800/1066/1200MHz
    VCore 0.81875V bis 1,6V in 0,00625V Schritten
    VDimm 1,79 – 2,72V in 0,06V Schritten
    DRAM VREF Increment Normal, +20mV, +40mV, +60mV, +80mV, +100mV
    PCI/PCIe Fix? Ja, PCIe-Takt von 50-150 MHz in 1 MHz Schritten einstellbar
    NB-Spannung 1,12V – 2,22V in 0,02V Schritten
    VTT-Spannung 1,20V – 1,90V in 0,02V Schritten
    PLL-Spannung 1,50V – 2,70V in 0,02V Schritten
    SB-Spannung auto, low, middle, high, highest
    SB 1.1V-Spannung Auto, low, mid, high, highest
    GTLREF Spannung 0,615/0,63/0,65/0,67V x VTT

    Die Übertaktungsmöglichkeiten des P45XE-R sind nahezu perfekt, jedoch wäre es gut, wenn man den Speicher auf 533MHz heruntersetzen könnte. Somit sollten noch bessere Übertaktungsergebnisse erzielt werden können. 480MHz bei einem Multiplikator von 8 respektive 530MHz bei einem Multiplikator von 6 sind bisher das Maximum, was wir aus unseren E8200 heraus holen konnten. Intel hat bei der Veränderung des Steppings durchaus seine Hausaufgaben gut gemacht. Mehr zu unseren Übertaktungsversuchen gibt es weiter unten. Auch unser Team Group Speicher hat sein wahrscheinlich sein Maximum erreicht. Um ihn auf 530MHz laufen zulassen, waren 2,4V notwendig und ein herabsetzen der Latenzen auf die höchstmöglichen Werte.

    max stabiler FSB max. erreichter CPU-Takt max. erreichter Ramtakt
    ASRock Penryn1600SLI-110DB – E8200 455 MHz 3164 MHz (452×7)

    1,375V

    500 MHz (DDR2 1000 ) 2,02V
    ASRock Penryn1600SLIX3-WiFi – E8200 475 MHz 3290 MHz (470×7)

    1,35V

    500 MHz (DDR2 1000 ) 2,02V
    ASRock P45R2000-WiFi – E8200 433 MHz 3465 MHz (433×8 )

    1,25V

    433 MHz (DDR2 866 ) 1,85V
    ASRock P45R2000-WiFi – E8200 433 MHz 3465 MHz (433×8 )

    1,25V

    500 MHz (DDR3 1000 ) 1,5V
    ASRock P43R1600Twins-WiFi – E8200 433 MHz 3465 MHz (433×8 )

    1,25V

    433 MHz (DDR2 866 ) 1,85V
    ASRock P43R1600Twins-WiFi – E8200 433 MHz 3465 MHz (433×8 )

    1,25V

    633 MHz (DDR3 1266 ) 1,5V
    ASRock 4Core1600Twins-P35D – E8200 445 Mhz 3560 MHz (445×8 )

    1,25V

    445 MHz (DDR2 890 ) 1,91V
    ASRock P45XE-R – E8200 530 Mhz 3840 MHz (480×8 ) 1,35V 530 MHz (DDR2 1060 ) 2,4V

    Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

    Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.

    Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

    Support der Wolfdale/Yorkfield CPUs?

    Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

    h1 ASRock P45XE R lauffähig mit DDR2/DDR3 Vollbestückung? h1 ASRock P45XE R
    Enhanced Intel Speedstep Technologie funktioniert? h1 ASRock P45XE R Lässt Speicher sich mit CL4 betreiben? h1 ASRock P45XE R
    C1E funktioniert? h1 ASRock P45XE R Lässt der Speicher sich bei DDR2 800 mit CR1T betreiben? h3 ASRock P45XE R
    Virtualisierungstechnologie vorhanden/deaktivierbar? h1 ASRock P45XE R S3 (STR) Standby funktioniert? h1 ASRock P45XE R
    Stabilitätstests bestanden? h1 ASRock P45XE R S1 Standby funktioniert? h1 ASRock P45XE R
    SPD Timings richtig erkannt? h1 ASRock P45XE R PCI/USB Kompatibilitätstest bestanden? h1 ASRock P45XE R
    Taktraten mit Autosettings korrekt? h1 ASRock P45XE R Hot Plug funktioniert? h1 ASRock P45XE R

    h1 ASRock P45XE R -> Fuktioniert ohne Einschränkungen, h2 ASRock P45XE R -> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 ASRock P45XE R -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

    Im Alltagsbetrieb schlägt sich das ASRock P45XE-R ausgesprochen gut. Die Speichertimings und Taktraten nach JEDEC-Spezifikation wurden mit Autosettings korrekt erkannt. Unser DDR2 800 Speicher lief sofort mit 800MHz und den Timings 5-5-5-18. Eine „Vollbestückung“ mit vier Corsair CM2X512-5400C4 Speicherriegeln funktionierte Problemlos. Einzig die Command Rate lässt sich trotz der vielen Speichereinstellmöglichkeiten nicht verändern.

    Update: 1T wird vom P45 Chipsatz mit DDR2 Speicher nicht unterstützt. Näheres dazu im Update am Ende des Artikels.

    Die Energiesparoptionen EIST/C1E/C2/C3/C4 funktionieren alle samt problemlos. Das P45XE-R wählt immer als minimalste VCore 1,04V bei aktivierten Stromsparoptionen, auch nach Erhöhung der Vcore. Sämtliche Standbyfunktionen ließen sich unproblematisch ausführen.

    Kompatibilitätsprobleme mit unterschiedlichsten USB/PCI Geräten konnten wir während der gesamten Testdauer nicht feststellen.

     ASRock P45XE R  ASRock P45XE R  ASRock P45XE R

    Die Autotaktraten des ASRock P45XE-R werden korrekt ausgegeben und man hält sich genau an die Intel Vorgaben. Das Board neigt weder zum Übertakten noch zum Untertakten, selbst bei unseren OC-Versuchen wurden unsere vorgegebenen Werte eins zu eins übernommen. Unser Speicher wurde korrekt nach JEDEC-Spezifikation erkannt und im BIOS von Hand auf seine eigentlichen Werte gesetzt.

    Relevante Spannungsschwankungen gab es während der gesamten Testprozedur keine, das Board untervoltet minimal um 0,002V, was jedoch im Bereich der Mess- und Auslesetoleranzen liegt. Der Speicher wird auf Autosettings mit 1,85V betrieben, was ein leichtes übervolten darstellt, aber dem Speicher nicht schadet, da dieser für 2,0-2,2V in Verbindung mit den „scharfen“ Latenzen ausgelegt ist . Die Speicherspannung lässt sich im BIOS ganz unproblematisch auf 1,8V manuell festsetzen.

    Mit stark erhöhten Speichertimmings war uns ein synchrones Betreiben des Speichers zum Frontsidebus möglich, und somit erreichten unsere DDR2-800 Speicherriegel eine Frequenz von 1060MHz bei einer Spannungserhöhung von doch recht hohen 0,6V.

    Die Lüftersteuerung des PWM CPU – Lüfters lässt sich in 10 Stufen verstellen. Geregelt werden allerdings nur 4 Pin CPU-Kühler, der Gehäuselüfteranschluss wird nicht geregelt. Im Bios findet man hierfür 2 Optionen: Target Level und Target Temperature: Unter Target Level wird die gewünschte Lüftergeschwindigkeit festgelegt, unter Target Temperature wird die Temperatur festgelegt ab die der Lüfter hochdreht. Solange die Temperatur der CPU unterhalb der Target Temperature ist, dreht der Lüfter auf dem vorgegebenen Level. Sobald die eingestellte Temperatur (+ eine gewisse Toleranz) überschritten wird, dreht der Lüfter langsam hoch. Sobald die Temperatur wieder unterschritten wird (auch hier gibt es eine gewisse Toleranz) wird der Lüfter, bis auf den eingestellten Level, wieder herunter geregelt. Hier eine kleine Übersicht über die jeweiligen Lüftersteuerungslevel und der daraus resultierenden Drehzahl unseres Scythe Kama PWM 92mm (DFS922512M-PWM). Je nach Lüfter können die Ergebnisse natürlich variieren.

    Level Drehzahl (UPM)
    1 109 / 0
    2 109 / 109
    3 527 / 308
    4 959 / 756
    5
    1318 / 919
    6 1318 / 1179
    7 1758 / 1577
    8
    1758 / 1892
    9 2386 / 2250
    10 2637 / 2596

    Drehzahl BIOS (1.00 / >1.01a)

    Die Lüftersteuerung des P45XE-R funktionierte anfangs nur mäßig und konnte nicht überzeugen. Mit BIOS Version 1.00 (Auslieferungszustand) waren von den 10 Level insgesamt 3 doppelt belegt und der Lüfter konnte im Level 1 nicht ausgeschalten werden. Darauf hin wurde uns die BIOS Version 1.01a von ASRock zugespielt, welche die Lüftersteuerungswerte des P45R2000 implementiert hatte, seitdem funktioniert die Lüftersteuerung perfekt, auch in den nachfolgenden BIOS Versionen (momentan 1.30). Die verwendeten Kühlkörper auf North- & Southbridge sind sehr gut dimensioniert. Für Übertaktungsversuche empfehlen wir eine Erneuerung der Wärmeleitkomponenten unter diesen Kühlern.

    ASRock OC-Tuner Software

    Auch das P45XE-R unterstützt die ASRock OC – Tuner Software.

     ASRock P45XE R  ASRock P45XE R  ASRock P45XE R  ASRock P45XE R

    Mit der Software ist es möglich, einige Spannungen und Taktraten unter Windows zu verändern, die Lüftersteuerung zu konfigurieren oder einfach nur den Systemstatus zu überwachen.

    Für ernsthafte OC-Versuche empfehlen wir jedoch, diese im BIOS vorzunehmen, da ein Übertakten „On-The-Fly“ auch einige Risiken bürgen.

    Leider gibt es auch in Version 1.58 noch keine Option, wie einen „Default Button“ oder die Möglichkeit den OC-Tuner zum Infobereich zu minimieren.

    Übertaktungsmöglichkeiten des Mainboards

    Das setzen der Spannungen und der Grundtaktraten, erfolgte über das BIOS, das eigentliche Übertakten des FSB’s wurde durch den ASRock – OC-Tuner bewerkstelligt. Der Speicher wurde auf 7-10-10-24-CR2 und 667MHz eingestellt, da er in den letzen Tests der limitierende Faktor war. Mit ein wenig Feintuning bekommt man die Latenzen aber sicherlich noch herunter.

    Zuerst versuchten wir es ohne jegliche Veränderungen der Spannungen und des Multiplikators. Dies ermöglichte uns einen Frontsidebus von 466MHz. Durch erhöhen der VCore auf 1,35V gelang unserem E8200 seine bisher höchste Taktfrequenz, welche mit 3840MHz eine 44 prozentige Leistungssteigerung darstellt.

     ASRock P45XE R

    Nun versuchten wir es mit dem herabsetzen des Multiplikators auf 7. Die VCore beließen wir bei 1,35V, die VDimm wurde auf 2,4V angehoben, die NB-Voltage wurde auf 1,4V angehoben und die VTT, PLL, SB und GTLREF Voltages wurden auf AUTO Einstellungen gelassen. Mit diesen Einstellungen erreichten wir einen maximalen FSB von 510MHz, was bei einem Multiplikator von 7, einer Taktfrequenz von 3570MHz entspricht.

     ASRock P45XE R

    Wow dachten wir uns, endlich wurde die 500MHz Grenze durchbrochen. Eigentlich müsste noch mehr gehen, dachten wir uns, also weiter geht’s mit dem Übertakten. Den Multiplikator runter auf 6, die VCore hoch auf 1,4V. Die VDimm mussten wir erstmals auf 2,6V anheben, alle anderen Spannungen stellten wir auf den jeweils ersten Wert, bevor dieser vom BIOS rot markiert wird bzw. die restlichen auf Highest. Bei 530MHz war Schluss, dies entspricht einer Erhöhung des FSB’s um fast das doppelte, was sich für den P45 im A3 Stepping als sehr positiv erweist und aufzeigt, das sich bei Intel noch etwas getan hat.

     ASRock P45XE R

    ASRock Intelligent Energy Saver Technologie

    Die IES (Intelligent Energy Saver) Stromspartechnologie kommt erstmals auch auf Intel – Platinen zum Einsatz. Diese soll dem Endbenutzer zusätzlich helfen, Energie zu sparen und somit auch Geld. Im Idle Zustand deaktiviert die IES Software drei der vier Spannungswandlerphasen der CPU. Die Spannungen und/oder Taktraten werden nicht mehr weiter abgesenkt, dies übernimmt bereits EIST.

    Werfen wir mal einen Blick auf die IES Software

     ASRock P45XE R  ASRock P45XE R  ASRock P45XE R  ASRock P45XE R

    Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten. Über den großen grünen Button lässt sich IES de/aktivieren. Darüber werden die aktiven Phasen angezeigt. Auf die Angaben zur Leistungsaufnahme der CPU sollte man keine Rücksicht nehmen. Wir wissen nicht wie die Werte zustande kommen, der Realität entsprechen sie aber offenbar nicht! Im ersten Bild ist noch die Auslieferungsversion 1.05 zu sehen. Die CPU würde bei dieser sogar noch Stromerzeugen, da sie laut IES Software -2,1W verbraucht. In Version 1.16 ist dieses schon realistischer und die CPU alleine würde nur 3,1W im Idle verbrauchen. Bild 3 und 4 zeigen den Verbrauch mit erhöhter VCore und erhöhten Taktraten. Jedoch wurde laut Software immer nur eine Phase geschalten, selbst bei 100% CPU Auslastung.

    In den vergangenen Tests mit AMD – Platinen brachte IES nur Einsparungen bis maximal zwei Watt. Auf dem ASRock P45XE-R konnten wir eine Einsparung von 5W im Idle und 9W unter Volllast erreichen.

    Abzuwarten bleibt natürlich, ob weitere Entwicklungen von IES möglicherweise höhere Einsparungen ermöglichen. Wir würden uns zudem einige weitere Weiterentwicklungen für IES wünschen:

    1) Abschalten der Phasen per Hardwaresteuerung, so dass keine Software nötig ist und IES mit jedem Betriebssystem funktioniert.

    Update: IES wird beim P45XE-R bereits komplett durch die Hardware realisiert. Näheres im Update am Ende des Artikels

    2) Verschiedene Profile für IES, um beispielsweise ein Hochtakten der CPU während des Surfens zu verhindern.

    RightMark Audio Test 6.0.

    Summary

    Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB +0.02, -0.09 Excellent
    Noise level, dB (A) -80.5 Good
    Dynamic range, dB (A) 80.6 Good
    THD, % 0.0075 Very good
    THD + Noise, dB (A) -73.7 Average
    IMD + Noise, % 0.044 Good
    Stereo crosstalk, dB -84.4 Very good
    IMD at 10 kHz, % 0.092 Good
    General performance Very good

    Die Gesamtperformance des Onboardsounds ist insgesamt sehr gut, laut dem Rightmarkt Audio Analyzer 6.0.6.

    Testsystem Teil 2

    Treibereinstellungen

    NVidia GeForce 175.19 WHQL

      • Texturfilterung: Qualität
      • Vertikale Synchronisierung: Aus
      • MipMaps erzwingen: keine
      • Anisotrope Muster-Abtastoptimierung: Aus
      • Negativer LOD-Bias: Clamp
      • Gamma-angepasstes AA: Ein

    Benchmarks

    Everest Ultimate 4.50

      • Hersteller: Lavalys
      • Download
      • Typ: Synthetischer Benchmark
      • Beschreibung: Einfacher Test mit Standardsettings – Durchschnitsswerte aus 3 Messungen (bei Speicherbenchmarks)

     ASRock P45XE R

     ASRock P45XE R

     ASRock P45XE R

    ever cpu1 ASRock P45XE R

    ever cpu2 ASRock P45XE R

    ever cpu3 ASRock P45XE R

     ASRock P45XE R

    ever disk3 ASRock P45XE R

     ASRock P45XE R

    ever usb ASRock P45XE R

    Cinebench R10

      • Hersteller: Maxon
      • Herstellerseite
      • Typ: Synthetischer Rendering-Benchmark auf Basis der Cinema 4D-Engine
      • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings

    cine ASRock P45XE R

    cine2 ASRock P45XE R

    Futuremark PCMark 05

      • Hersteller: Futuremark
      • Herstellerseite
      • Typ: Synthetischer Systembenchmark
      • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf auf Standardsettings

    pcm ASRock P45XE R

    WinRar

      • Hersteller: Rarlab
      • Download
      • Typ: Packsoftware
      • Beschreibung: Test mit dem integrierten Benchmark (Multithreaded)
      • MultiCore optimiert: Ja

    winrar ASRock P45XE R

    Tmpgenc mit DivX 6.8

      • Hersteller: Pegasys/TMPGInc.
      • Download
      • Typ: Videoencoder
      • Beschreibung: Wir haben die HD1920 AVI-Version (AVI, MPEG4 / AC3 5.1 Surround) des Elephants Dream Videos genutzt und es mittels TMPEGEnc in ein DivX Video umgewandelt. Die Bitrate lag bei 3000 kBit/s, der Sound bei 192 kBit/s.

     ASRock P45XE R

    Super Pi 1.5 XS-Mod

      • Hersteller: XS
      • Herstellerseite
      • Typ: Synthetischer Benchmark
      • Beschreibung: Durchlauf der 1MB und 4MB Version

     ASRock P45XE R

     ASRock P45XE R

    CPU-Last Netzwerkverkehr

      • Beschreibung: Verschieben einer ~ 4.5 GB großen Datei übers Netzwerk. Angaben entsprechen dem Durchschnittswert

    cpu netz ASRock P45XE R

    Futuremark 3DMark 06

      • Hersteller: Futuremark
      • Herstellerseite
      • Typ: Synthetischer 3D Benchmark
      • Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen

     ASRock P45XE R

    3d06 ASRock P45XE R

      • Hersteller: Futuremark
      • Herstellerseite
      • Typ: Synthetischer 3D Benchmark
      • Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen
    • Futuremark 3DMark 05

      3d05 ASRock P45XE R

    Fear – Perseus Mandate

      • Hersteller: Monolith
      • Herstellerseite
      • Typ: Game
      • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Spieleszene der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

    fear ASRock P45XE R

    Need for Speed – Pro Street

      • Hersteller: EA Games
      • Herstellerseite
      • Typ: Game
      • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Spieleszene der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

     ASRock P45XE R

    Unreal Tournament 3

      • Hersteller: Digital Extremes
      • Herstellerseite
      • Typ: Game
      • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS, der UT 3 Beta Demo und dem UT-Bench Tool die Map „dm_Shangri La_bot“

    ut3 ASRock P45XE R

    X³: REUNION

    x3 ASRock P45XE R

    Leistungsaufnahme

      • Beschreibung: Die Idle Leistungsaufnahme entspricht der Leistungsaufnahme auf dem Desktop ohne Belastung. Gemessen wurde mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

     ASRock P45XE R

    l v ASRock P45XE R

    i cpu ASRock P45XE R

     ASRock P45XE R

     ASRock P45XE R

    Fazit

    Nach erfolgreichen Tests lassen wir die wichtigsten Punkte noch einmal Revue passieren.

    In Sachen Optik und Kartondesign hat sich bei ASRock mittlerweile etwas getan, man geht immer mehr von diesem nicht mehr zeitgemäßen, alten grünen Look weg und wagt etwas neues, was sehr hochwertig wirkt. Der Lieferumfang hingegen ist ASRock typisch recht spärlich, so gibt es lediglich vier S-ATA-, ein IDE-, ein Floppy- und ein S-ATA-Stromadapterkabel und ein Handbuch mit Treiber CD. In Sachen Ausstattung ist es fast perfekt, hier gibt es wieder einmal mehr, nur zwei Lüfteranschlüsse. Die Funktion des CPU – PWM – Anschlusses ist ab BIOS Version 1.10 sehr gut abgestimmt und der Lüfter lässt sich in gut gewählten Stufen steuern. Somit kann jeder Benutzer den PWM – Lüfter seinen Bedürfnissen anpassen. Die Positionierung der Stromanschlüsse ist erstmals nicht mehr direkt in einer Reihe angelegt, sondern der 24pin-Stromanschluss wurde direkt hinter die Speicherbänke gesetzt. Diese Umpositionierung ist sehr gut gelungen, da man das System nun ohne Kühlerdemontage vom „Saft“ trennen kann. Zudem lässt sich die Verlegung der Kabel besser bewerkstelligen. Bei der Verwendung des zweiten PEG Ports entfällt leider ein PCI Port.

    Der Realtek ALC890 erweist sich wieder einmal mehr als gut gewählter Soundchip und kann uns mit einem klaren Klang überzeugen. Störgeräusche sind während des gesamten Betriebs fern geblieben, also kein lästiges „Mausknattern“ oder ähnliches. Die USB Performance ist ausgezeichnet, hier wurde eine Samsung HD080HJ mittels USB->SATA Adapter verwendet und ein Durchsatz von durchschnittlich >32MB/s erreicht.

    Das BIOS des P45XE-R bietet sehr viele Einstellmöglichkeiten in Sachen Speicheroptimierung, leider fehlt dort die Einstellung für die Command Rate. In Sachen Spannungseinstellung kann es auch glänzen. Erstmals lassen sich reelle Werte für die Northbridge, den FSB (VTT) und die Spannung des Taktgebers (PLL) einstellen. Die Spannungen für die Southbridge wurden auf auto, low, middle, high und highest belassen. Als neues Feature gibt es die SMART BIOS Einstellungen, wo der Benutzer fünf voreingestellte Profile wählen kann. Auch kann der Benutzer erstmals drei eigene Benutzerprofile abspeichern. Somit kann man einmal alles nach seinen Wünschen anpassen und wenn man doch mal schnell ein anderes Profil benötigt, muss man nicht all diese lästigen Einstellungen vornehmen.

    Im Alltagsbetrieb zeigte sich das Board sehr zuverlässig es kam zu keinerlei Problemen oder Instabilitäten. In Sachen Temperatur gab es keinerlei Probleme, da die verwendeten Kühler ausreichend dimensioniert sind. Selbst bei einem schlecht belüfteten System sollte es keine Temperaturprobleme geben. Die Wärmeleitkomponenten der beiden „Brücken“ – Kühler wurden durch AC Silver5 (NB) und AC Ceramique (SB) vor Testbeginn erneuert, das Wärmeleitpad unter dem MOSFET – Kühler wurde beibehalten. Die PCI – Slots wurden durch eine SB Audigy 2 ZS und eine Typhoon TV-Karte auf Tauglichkeit getestet. Auch hier gab es keinerlei Komplikationen als wir die Karten in den unterschiedlichsten Slots hin und her tauschten.

     ASRock P45XE R

    In Sachen Stromverbrauch kann es sich auch sehen lassen. Das ASRock P45XE-R bietet erstmals die Intelligent Energie Saver Technologie, welche bisher hauptsächlich auf AMD – Platinen zum Einsatz kam. Diese Technologie ermöglicht eine Energieeinsparung von rund 6%, selbst unter Volllast des Systems funktioniert IES sehr gut. Das P45XE-R ermöglicht zudem ASRock‘s Instant Boot Technologie zu nutzen, mehr dazu in unserem Artikel.

    Die Performance des Boards ist fast Atemberaubend. Spannungsschwankungen? Fehlanzeige! Übertaktbarkeit? Perfekt! Mit dem ASRock P45XE-R konnte unser Intel E8200 erstmals an seine Grenzen stoßen. 3840MHz bei einem Multiplikator von 8, respektive einen FSB von 530MHz bei einem Multiplikator von 6. Dies zeigt, dass die Kinderkrankheiten des P45’s im A2 Steppings behoben wurden. Sicherlich sind auch die guten Einstellmöglichkeiten im BIOS dafür mitverantwortlich. Eine dieser Einstellmöglichkeiten wäre noch zu erwähnen. Trotz aktivierten EIST, besteht die Möglichkeit den Multiplikator selbst zu verändern. Dies war bei unseren bisherigen Testkandidaten leider nicht möglich.

    Das ASRock P45XE-R besticht mit einem hervorragenden Preis – Leistungsverhältnis und ist das bisher BESTE von uns getestete Sockel775 Mainboard. Es gibt nicht wirklich negatives über dieses Board zu berichten. Es bekommt zum Abschluss unseres Tests die volle Kaufempfehlung und bekommt somit den „PCTreiber.net GOLD AWARD“ verliehen.

    gold award ASRock P45XE R

    Kommentieren könnt ihr den Artikel in unserem Forum. Bei Fragen und oder Problemen zu/mit dem Board, werft einfach einen Blick in das passende Unterforum.Dort findet ihr auch einige Erfahrungsberichte von anderen Usern.

    Update: Nach der Veröffentlichung des Review kontaktierte uns ASRock mit einigen Hinweisen zu den Kritikpunkten.

      • Fehlende 1T Command Rate Option

    Der P45 Chipsatz unterstützt mit DDR2 keine Command Rate von 1T. Im Bios des P45R2000-WiFI lässt sich 1T beispielsweise nur mit DDR3 Speicher aktivieren. Auch viele andere P45 Mainboards bieten keine entsprechende Option. Bei einigen Boards die diese Option dennoch im Bios haben, funktioniert 1T nicht richtig.

      • IES benötigt Software um zu funktionieren

    Während bei den AMD Platinen die IES Software zwingend installiert sein muss, damit IES funktioniert ist dies beim P45XE-R anders. IES wird komplett von der Hardware gesteuert und ist auch ohne entsprechende Software aktiv. Die Software bietet hier lediglich die Möglichkeit der Visualisierung. Für den Betrieb von IES ist sie nicht entscheiden. Im Bios lässt sich IES komplett deaktivieren.

    Positiv Negativ
    Performance Geringe Anzahl an Lüfteranschlüssen
    OC – Möglichkeiten (Keine Command Rate Einstellmöglichkeit)
    Passive Kühlung
    Ausstattung und Layout
    Leistungsaufnahme
    Preis

    Zum Hersteller

    Aktueller Preis

    Tester und Autor: Der Pepper

    Layout: ASRock_USer

    Benchmarktabellen: ASRock_USer

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