ASRock K10N78FullHD-hSLI Rev. 3

ASRock K10N78FullHD-hSLI Rev. 3

klein aber fein?

teaser ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

Mit dem ASRock A780FullDisplayPort haben wir uns vor kurzem das erste Sockel AM2+ mATX Board von ASRock mit dem AMD 780G Chipsatz angesehen, nun möchten wir eine Blick auf das nVidia Pendant werfen, das K10N78FullHD-hSLI in der Rev.3 .

Das Board setzt auf den nVidia GeForce 8200 IGP-Chipsatz, der durchaus als direkter Konkurrent zum AMD 780G anzusehen ist. Neben einer Grafikeinheit auf GeForce 8 Basis bietet dieser HT 3.0 und PCIe 2.0.

In Sachen Ausstattung bietet das K10N78FullHD-hSLI R.3 sechs SATA2 Ports, 5.1 HD-Audio (Realtek ALC662), GB-Lan, ein IDE Port und natürlich eine integrierte Grafikeinheit des Typs GeForce 8200. Wie der Name des Boards bereits vermuten lässt, unterstützt diese PureVide HD zur Beschleunigung von HD-Video Inhalten. Zudem wird nVidia Hybrid SLI Technologie unterstützt und zwar sowohl GeForce Boost als auch Hybrid Power. An Ausgabeoptionen für diese Grafikeinheit stehen ein VGA sowie ein DVI Port zur Verfügung. Die Rev. 2 des Boards verfügt lediglich über 10/100 Lan. Diese ist für den europäischen Markt vorerst aber nicht vorgesehen.

Aufgrund der Austattungsmerkmale sowie des mATX Formfaktors eignet sich das Board auf den ersten Blick hervorragend für HTPC, Multimedia, Office oder kleine Stromsparsysteme. Kann das Board dies auch in der Praxis bestätigen?

Unser Dank geht an ASRock für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Testsamples

Testsystem Teil 1

  • Bios 1.10
  • AMD Phenom 9850 – B3 Stepping
  • AMD Athlon 64 X2 4200+ – G1 Stepping
  • Seagate ST3250410AS (250 GB)
  • ASUS AMD ATI Radeon HD 3870 512MB
  • Enermax Liberty 500W
  • 2x Patriot PDC22G6400LLK DDR2 800

Verwendete Treiber

  • Windows VISTA 64 Bit SP1 Business inkl. aller aktuellen Updates
  • AMD ATI Catalyst 8.3 Hotfix
  • Realtek HD-Audio Codec Treiber 1.94
  • nVidia nForce Treiberpaket 18.08
  • nVidia GeForce 175.16 (für integrierte Grafik/Hybrid SLI)

Der Chipsatz

 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

Bereits in unserer AM2/AM2+ Chipsatzübersicht und dem AMD 780G vs. GeForce 8200 Artikel sind wir auf die genauen Spezifikationen des GeForce 8200 eingegangen, aus diesem Grunde möchten wir die Details zum Chipsatz hier nicht mehr wiederholen. Wer sich für nähere Details interessiert finde diesen in den oben angegebenen Artikeln.

Spezifikationen des Boards

CPU

Chipsatz

    • nVidia GeForce 8200
  • Integrierte Grafikeinheit
    • Integrierte GeForce 8000 Grafikeinheit (DX10, PS 4.0, 512 MB Shared Memory)
    • Dual VGA Output (DVI/VGA)
    • Pure Video HD Unterstützung
    • Unterstützt Hybrid SLI (GeForce Boost/Hybrid Power)
  • Arbeitsspeicher
      • Mit Phenom CPUs auch DDR2 1066 möglich
    • 4 X DDR2 Slots mit einer maximalen Kapazität von 8GB
    • Unterstützt Dual Channel DDR2 800/667/533/400 MHz
  • Expansion Slot
    • 1 PCIe 2.0 16x Slot (grün)
    • 1 PCIe 1x Slot
    • 2 PCI Slots
  • Audio
    • Realtek ALC662 5.1 HD-Audio Codec
    • HDMI Audio im Chipsatz integriert
  • LAN
    • Gigabit LAN 10/100/1000
      (Rev. 3)
    • Realtek RTL8211B
  • Interne Anschlüsse
    • 6x SATA2 mit Unterstützung von Raid (RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, RAID 5, JBOD), NCQ, AHCI und Hot-Plug
    • 1 x ATA133 IDE connector
    • 1 x Floppy connector
    • 2 x USB 2.0 headers, support 4 ports
    • 1x WiFi-Header
    • HDMI-SPDIF-Header
    • Com-Port Header
    • DeskExpress Hot Plug Detection
    • CD-In Header
    • Front-Panel Audio
    • 1x CPU-Lüfteranschluss (regelbar)
    • 1x Gehäuselüfteranschlüss
  • Anschlüsse am ATX Panel
    • 1 x PS/2 Tastatur
    • 1 x PS/2 Maus
    • 1x VGA Out
    • 1x DVI Out
    • 6 x USB 2.0
    • HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone
    • 1 x RJ-45 LAN Port
    • Das Board ist mit relativ umfangreichen Übertaktungsoptionen ausgestattet. (CPU, DRAM, NB, SB,VTT Spannung). Dazu gibt es mit dem ASrock OC-Tuner ein Windows Übertaktungs Tool

Herstellerangaben laut asrock.com

Die Ausstatung des Boards fällt sehr einfach aus. Mit 6 SATA2 Ports, einem IDE Port, 5.1. HD-Audio, USB 2.0 und GB-Lan liefert das Board zwar die wichtigsten Features, wirkliche Besonderheiten gibt es allerdigns nicht. Aufgrund des Preises kann man diese aber auch kaum erwarten.

Als Ausgabemöglichkeit für die IGP Einheit bietet ASRock einen VGA sowie einen DVI Ausgang. Letzterer lässt sich, mit einem optionalen DVI-HDMI Adapter, auch als HDMI Ausgang nutzen. HDMI Audio ist im Chipsatz integriert.

Festhalten lässt sich, die Ausstatung der Platine ist sicherlich nichts besonderes, gleichzeitig lässt sie in dem Preisbereich aber auch nicht viel Anlass zur Kritik. Wünschenswert wäre es aber, wenn ASRock dem Board einen eSATA2 oder FireWire Port spendieren würde. Gerade erster ist vor allem für Backupzwecke sehr interessant. Zudem wäre gerade für den HTPC Bereich auch ein optischer Audioausgang sinnvoll. Notfalls lässt sich (mit passender SPDIF Slotblende) aber auch der HDMI Header als digitaler Audioausgang zweckentfremden.

Impressionen des ASRock K10N78FullHD-hSLI

 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3  ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

Der Lieferumfang des Boards fällt sehr einfach aus, da wäre:

  • 2x Treiber CD
  • 1x Handbuch
  • 1x ATX-Blende
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 1x SATA Kabel
  • 1x SATA Stromadapter
  • 1x HDMI-SPDIF Kabel

Wie die Ausstattung gibt es auch bei der Verpackung und der Beilagen wenige Besonderheiten. Das Handbuch des Boards ist in verständlichem Deutsch geschrieben. Leider gibt es das umfangreiche Handbuch, mit Informationen zum Bios etc. nur im Internet oder auf der Support CD. Zudem ist es nur in englischer Sprache verfügbar.

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Am Layout der Platine gibt es kaum Kritkpunkte. Auffällig ist hier zuerst der recht große Kühlkörper. Ansonsten sind die Erweiterungsslots gut platziert. Wie bei allen mATX Boards ist die Anzahl an nutzbaren PCI Slots, bei der Verwendung einer dedizierten Grafikkarte, allerdings sehr gering – das typische mATX „Problem“.

Die SATA2 Ports sind ordentlich platziert, auch mit langen Grafikkarten sollte es hier keine Probleme geben. Der IDE Port sowie der ATX Stromanschluss sind ebenfalls gut zugänglich.

Bei den Spannungswandler setzte ASRock auf 4+1 Phasen, die auch das 125W TDP Monster, den Phenom X4 9850, unterstützen. Im Gegensatz zu den etwas hochpreisigeren Boards setzt ASRock allerdings weder auf Solid Capacitors noch auf vergossene Spulen.

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    Der Realtek ALC662 Audio Codec (1), sowie die entsprechenden Audio Header (grün) und der HDMI SPDIF Header (gelb). Bei (2) befindet sich der WiFi-Header, fü ein optionale WiFi-Modul. Bei (3) der Realtek RTL8211B GB-Lan Transceiver. Einen Überblick über den Platz rund um den Sockel
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    Bei (1) befinden sich die USB-Header, bei (2) der System Panel Header. Dafürber befindet sich der Winbond W83627EHG-A Super IO Chip Rechts befinden sich die 4 DDR2 Speicherslots, der IDE sowie der ATX Anschluss.
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    Die 6 SATA2 Pots (rot), links darunter befindet sich der Bioschip. Bei (1) befindest sich der IR- und der Com-Port Header. Der üppige Kühlkörper im Detail. Im Vordergrund nochmal die SATA Ports sowie der Biosbaustein
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    Wie man sehr gut sieht, ist der hintere Teil der Kühlfinnen gekürzt. Zwischen Chipsatz und Kühlkörper befindet sich ein Wärmeleitpad
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    Der GeForce 8200 Chipsatz im A2 Stepping Das ATX Panel, leider fehlen digitale Audioausgänge.

    Bios und OC

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    Das Hauptmenü des Bios Eine Übersicht über die Untermenüs des Advanced Menü Das CPU-Configuration Menü mit Einstellungen für den Speicher und die CPU. Hier mit K8 CPU – bei K10 CPUs gibt es einige Optionen mehr (ganged/unganged, NB-Multi)
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    Der zweite Teil des CPU Configuration Menüs Das Advanced Chipset Settings Menü. Hier lassen sich die onboard Devices de/aktivieren und die Chipsatz sowie Speicherspannung anpassen. Das ACPI Settings Menü
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    Das IDE-Configuration Menü. Das Advanced PCI/PNP Settings Menü Das Floppy Configuration Menü
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    Das Configure Super/IO Chipset Menü Das USB Configuration Menü Der Hardwaremonitoring Teil des Bios. Hier lässt sich auch die Lüftersteuerung konfigurieren
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    Die Lüftersteuerungoptionen Das Bootconfiguration Menü

Das AMI Bios des K10N78FullHD-hSLI bietet den typische look and feel von ASRock und auch Funktionsumfang. So bietet das Bios zwar relativ viele Speichertimings, die Übertaktungsoptionen fallen allerdings nur sehr rudimentär aus. Das Bios bietet die Möglichkeit die CPU-Spannung um 0,05V zu erhöhen (wobei sich die Spannung mit der 9850 Black Edition sogar bis 1.55V erhöhen lässt). Natürlich lässt sich die CPU Spannung auch absenken (Undervolting) Die VDimm Spannung lässt sich bis 2.20V erhöhen.

Zusätzlich bietet ASRock im Bios Einstellungsmöglichkeiten für die wichtigsten Speichertimings, den HT-Multi, den Northbridge Multi (bei K10 CPUs) und die Wahl zwischen dem ganged und unganged Speichermodus.

Interessant ist sicherlich noch eine Anmerkung zum Einstellen des CPU-Multiplikators bei den K10 CPUs. Hier sind insgesamt drei Einstellungen wichtig:

1) CPU Frequency (Referenztakt), 2) Frequency Multi und 3) Frequency Divider.

Der Takt des Phenoms errechnet sich nun nach folgender Formel:

(Referenztakt/2) * (1/Divider)* Multiplikator = Coretakt des AMD Phenom auf dem K10N78FullHD-hSLI.

Insgesamt bietet das Bios des K10N78FullHD-hSLI die wichtigsten Optionen und Einstellungsmöglichkeiten für den Betrieb mit K8 und K10 CPUs. Die Spannungsoptionen fallen allerdigns nur sehr rudimentär aus – für großartige Übertaktungsversuche ist das Board kaum geeignet.

    K8 K10
    Multi 5- max. CPU Sehr diffenziert möglich (s. Formel oben)
    Referenztakt (HT) 150-500 MHz
    HTT-Multi 1-5xU) 1-10x
    VCore 0.8 – 0.05 V über default VCore 0 – 0.05V über default VCore (bei Black Edition bis zu 1.55 V)
    CPU NB Voltage 0 – 0.05V über default VCore (bei Black Edition bis zu 1.55 V)
    VDimm 1.80 – 2.20V ( in 0.05V Schritten)
    Speicherteiler DDR2 400/533/677/800 DDR2 400/533/677/800/1066
    Chipset Core Voltage 1,10/1,15/1,20/1,25V
    PCI/PCIe Fix? Ja

    PCIe-Takt der NB-SB-Verbindung, des PEG Port und des PCIe Takts getrennt zwischen 75-200 MHz einstellbar

Die Übertaktungsergebnisse des Boards sind sicherlich nicht bahnbrechend, für eine mATX Platine aber durchaus ordentlich. Gerade der maximale Referenztakt von MHz ist ordentlich. Die Phenom OC-Ergebnisse sind sicherlich nicht bahnbrechend, wenn man aber die Probleme mit Phenom CPUs auf manchen mATX Boards (Stichwort Spannungswandler) im Hinterkopf hat, hat ASRock hier definitv seine Hausaufgaben gemacht.

    max. stabiler Referenztakt max. erreichter CPU-Takt
    Abit AX78 -K8 285 MHz 2761 MHz -1.35V
    Abit AX78 -K10 235 Mhz 2928 MHz – 1,30V
    ASRock AliveDual-eSATA2 – K8 360 MHz 2751 MHz -1,35V
    ASRock AliveDual-eSATA2 – K10 270 MHz 2913 MHz – 1,30V
    ASRock A780FullDisplayPort – K8 305 Mhz 2860 MHZ – 1.35V
    ASRock A780FullDisplayPort – K10 250 MHz 2700 MHz – 1,30V
    ASRock K10N750SLI-WiFi – K8 291 MHz 2834 MHz – 1.35V
    ASRock K10N750SLI-WiFi – K10 250 MHz 2946 MHz – 1.30V
    ASRock K10N78FullHD-hSLI – K8 320 MHZ 2800 MHz – 1.35V
    ASRock K10N78FullHD-hSLI – K10 265 MHz 2850 MHz – 1.30V

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.

    Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

    Support der Rev. G (65nm) K8 CPUs?

    Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

    h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 SPD Timings richtig erkannt? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3
    Support der Phenom (65nm) K10 CPUs?

    Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

    h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 Taktraten mit Autosettings korrekt? h2 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3
    Unterstützung von TDP 125W CPUs? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 lauffähig mit DDR2 Vollbestückung? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3
    Funktioniert Cool and Quite (beim K8 )? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 Lässt Speicher sich mit CL4 betreiben? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3
    Funktioniert Cool and Quite (beim K10)? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 Lässt der Speicher sich bei DDR2 800 mit CR1T betreiben? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3
    Funktioniert CnQ mit manuell veränderter Spannung? h3 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 S3 (STR) Standby funktioniert? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3
    Virtualisierungstechnologie vorhanden/deaktivierbar? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 S1 Standby funktioniert? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3
    Stabilitätstests bestanden? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 PCI/USB Kompatibilitätstest bestanden? h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

h1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 -> Fuktioniert ohne Einschränkungen, h2 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 -> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Im Alltagsbetrieb schlägt sich das K10N78FullHD-hSLI gut. Das Board war in allen Lebenslagen sowohl mit K8 als auch mit K10 CPUs stabil. Auch der Betrieb mit CL4/1T bei DDR2 800 oder mit Vollbestückung (neben den Patriot Riegeln kamen zwei MDT M924-800-16 Riegel zum Einsatz) war problemlos möglich. Ebenso funktioniert CnQ 2.0 bzw. 1.0 korrekt. Die Virtualisierungstechnologie funktioniert problemlos – lässt sich allerdings nur bei K8 CPUs deaktivieren. Bei K10 CPUs ist sie immer aktiviert.

Probleme mit verschiedenen PCI oder USB Geräten konnten wir nicht feststellen. Aufgrund des mATX Formfaktors ist die Anzahl an freien PCI Slots allerdigns sehr gering.

Anmerken möchten wir hier noch einen Nachteil der nVidia Chipsätze. Während die aktuellen AMD Chipsätze (je nach GB-Lan Controller) komplett ohne zusätzliche Treiber auskommen, ist man bei nVidia auf das entsprechende Treiberpaket angewiesen. Zudem lassen sich nur 4 der 6 SATA2 Anschlüsse nutzen, wenn man diese im IDE Modus betreibt.

 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3  ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

Auf den ersten Blick sind die Autotaktraten des ASRock K10N78FullHD-hSLI korrekt und man hält sich genau an die AMD Vorgaben. Leider patzt ASRock mal wieder beim Speichertakt. Hier werden unsere DDR2 800 Module nur als DDR 2 533 Module erkannt, die SPD-Timings stimmen aber.

Bei der CPU-Spannung neigt das Board leicht zum Undervolten, so dass die Spannung anstelle von 1.30V im Mittel um 1.29V liegt. Wirklich stabil ist die Spannung allerdings nicht und schwankt im Bereich ~ 0.02V. Die Vdimm Spannung ist auf AUTO-Werten allerdings zu hoch. So werden die DDR2 800 Module mit 1,95 anstelle von 1,8V befeuert. Im Bios lässt sich die Vdimm Spannung aber problemlos auf 1.8V festsetzen.

Ein Ändern des Multiplikators/der Spannung unter Windows mit Crystal CPUID war in unserem Test (mit K8 ) CPUs problemlos möglich.

Während bei den letzten AM2/AM2+ Mainboards von ASRock grundsätzlich ein Betabios nötig war, um die Lüftersteuerung des CPU-Lüfters entsprechend zu regeln, der findet entsprechende Optionen nun endlich auch in den offiziellen Biosversionen. Hier lässt sich der CPU-Lüfter nun in insgesamt 10 Geschwindigkeitstufen regeln. Auch eine Regelung per SpeedFan oder dem ASRock OC-Tuner ist möglich. Der Gehäuselüfteranschluss lässt sich allerdings nicht regeln. Hier eine kleine Übersicht über die jeweiligen Lüftersteuerungslevel und der daraus resultierenden Drehzahl unseres Cooler Master Hyper TX. Je nach Lüfter können die Ergebnisse natürlich variieren.

    Level Drehzahl (UPM)
    1 n/a
    2 ~400
    3 ~700
    4 ~917
    5 ~1100
    6 ~1318
    7 ~1620
    8 ~1750
    9 ~1850

Beim Chipsatzkühler greift ASRock, wie bereits erwähnt zu einem sehr üppigen Modell, der aber dennoch realtiv warm wird. Die MCP Temperatur wird von Everest mit immerhin ~ 50° C angegeben. Wer plant, das Board in einem passiven System zu betreiben, sollte die Tempertauren des Chipsatztes im Auge behalten oder sich Gedanken über eine alternative Kühllung machen. In einem normalen ATX System mit entsprechender Gehäuselüftung sind aber whl keine Probleme zu erwarten.

Der TLB-Bug-Fix bei Phenom B2 CPUs ist standardmäßig aktiviert. Er lässt sich unter Windows allerdings mit dem ASRock TLB-Utility oder dem ASRock OC-Tuner deaktivieren. Bei B3 CPUs ist der Bugfix natürlich standardmäßig deaktiviert – hier wurde das Erratum 298 in der Hardware beseitigt.

Werfen wir noch kurz einen Blick auf die IRQ-Verteilung. Hier zeigt sich, dass einige IRQs sehr oft belegt werden . Probleme hatten wir allerdings nicht.

irq ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

    Hybrid SLI

    Im Gegensatz zum K10N750SLI-WiFi unterstützt das K10N78FullHD-hSLI nicht nur GeForce Boost, sondern auch Hybird Power. GeForce Boost funktionierte auf der Platine problemlos, allerdings hatten wir gerade mit K8 CPUs mit Performanceproblemen zu kämpfen. Hier zeigt sich wieder mal, dass die neuen Hybrid Modi noch nicht das Gelbe vom Ei sind. Nähere Informationen zu Hybrid SLI findet ihr auch im entsprechenden Artikel.

    Windows Vista, MCP78 und AHCI

    Nachdem nVidia lange auf die Implementierung des AHCI Modus bei den Chipsätzen verzichtet hat, ist dieser seit dem MCP65 endlich fest implementiert. Doch auch mit AHCI Modus kann es zu Problemen kommen, wie zuletzt die ATI SB600 bestätigte. Mit dem MCP78 gibt es, wie mit der ATI SB700, unter Vista zusammen mit AHCI glücklicherweise keine Probleme.

    Linuxbetrieb

    Neben dem Test unter Windows Vista testen wir die Mainboards neuerdings auch kurz mit einer Live CD von Ubuntu (hier die neue Ubuntu 8.04 LTS „Hardy Heron“ Live CD). Wie schon beim nForce 750a SLI (MCP72) gibt es auch mit dem MCP78 (GeForce 8200) einige Probleme. Die aktuelle Version von Ubuntu unterstützt den Netzwerkcontroller sowie den SATA Controller nicht. Wer das Board unter Linux nutzen möchte, soltle sich vorab über den aktuellen Stand der Unterstützung informieren.

    HD Videobeschleunigung

    Die integrierte Grafikeinheit verfügt über Unterstützung von nVidia PureVideo, das die HD-Video Wiedergabe über die IGP beschleunigt. Auch hier konnten wir keine Probleme festellen, wobei man bedenken sollte, dass man einen entsprechenden Codec benötigt der PureVideo auch unterstützt. Näheres zur HD-Videobeschleunigung findet ihr auch wieder im GeForce 8200 vs AMD 780G Artikel.

    ASRock OC-Tuner Software

    Auch das K10N78FullHD-hSLI unterstüzt die ASRock Oc-Tuner Software.

    oc1 s ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 oc2 s ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 oc3 s ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3 oc4 s ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

    Mit der Software ist es möglich, einige Spannungen und Taktraten unter Windows zu verändern, den TLB Bug Patch zu de/aktivieren, IES zu de/aktivieren und die Lüftersteuerung zu konfigurieren. Zudem bietet die Software Hardwaremonitoring Fähigkeiten. Leider ist der Funktionsumfang von ASRocks OC-Tuner bisher relativ begrenzt. Für ernsthafte OC-Versuche ist es aktuell nötig auch AMDs Overdrive Software nebenher laufen zu lassen, um einen Zugriff auf alle Möglichkeiten zu haben. Die Overdrive Software bietet aber auch fast alle Optionen die der ASRock OC-Tuner bietet.

    Wir würden uns vor allem eine Möglichkeit wünschen, den HT-Multiplikator und Northbridge-Multiplikator zu ändern. Auch die Möglichkeit den Multi jedes Kernes einzeln festzulegen wäre sehr interessant. Zudem fehlt nach wie vor ein „Default“-Button.

    ASRock IES-Stromspartechnologie

    Die IES (intelligent Energy Saver) Stromspartechnologie basiert auf AMDs PSI Spezifikationen (PSI – Power State Indicator). Im Idle Zustand deaktiviert die IES Software so zwei der vier Spannungswandlerphasen der CPU. Die Spannungen und/oder Taktraten werden nicht mehr weiter abgesenkt, dies übernimmt bereits Cool and Quiet. Mit AM2 CPU ist IES ebenfalls nicht nutzbar und wird es vermutlich auch in der Zukunft nicht nutzbar sein. Der Grund ist hier wohl die fehlende Unterstützung von PSI bei den AM2 CPUs.

    Werfen wir mal einen Blick auf die IES Software

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      IES im Idle und Volllast Zustand.

    Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten. Über den großen grünen Button lässt sich IES de/aktivieren. Darüber werden die aktiven Phasen angezeigt. Auf die Angaben zur Leistungsaufnahme der CPU sollte man keine Rücksicht nehmen. Wir wissen nicht wie die Werte zustande kommen, der Realität entsprechen sie aber offenbar nicht!

    Bereits beim Test des K10N750SLI-WiFi haben wir entsprechende Messungen zu IES veröffentlicht, hier zeigte sich dass durch die Software nur Einsparungen um 1W möglich sind. Auch beim K10N78FullHD-hSLI bestätigt sich dieser Eindruck. Auf die genauen Gründe für die geringe Einsparungen sind wir bereits im Test zum K10N750SLI-WiFi eingegangen, weshalb wir sie hir nicht wiederholen möchten.

    Abzuwarten bleibt natürlich, ob weitere Entwicklungen von IES möglicherweise höhere Einsparungen ermöglichen. Wir würden uns zudem einige weitere Weiterentwicklungen für IES wünschen:

    1) Abschalten der Phasen per Hardwaresteuerung, so dass keine Software nötig ist und IES mit jedem Betriebssystem funktioniert.

    2) Verschiedene Profile für IES, um beispielsweise ein Hochtakten der CPU während des Surfens zu verhindern.

      Summary

      Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB +0.26, -0.39 Good
      Noise level, dB (A) -78.4 Average
      Dynamic range, dB (A) 78.3 Average
      THD, % 0.130 Average
      THD + Noise, dB (A) -52.9 Poor
      IMD + Noise, % 0.248 Average
      Stereo crosstalk, dB -78.6 Very good
      IMD at 10 kHz, % 0.286 Average
      General performance Good

    Die Gesamtperformance des Onboardsounds ist insgesamt gut, laut dem Rightmarkt Audio 6.0.6. Auffälligkeiten gab es hier nicht.

    Testsystem Teil 2

        Benchmarks

        Everest Ultimate 4.50

          • Hersteller: Lavalys
          • Download
          • Typ: Synthetischer Benchmark
          • Beschreibung: Einfacher Test mit Standardsettings – Durchschnitsswerte aus 3 Messungen (bei Speicherbenchmarks)

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        ever3 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        ever disk ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        ever usb ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        nVidia zeigt ATI mit dem nForce 750a SLI, was gute USB Performance ist. Hier sollte allerdings im Hinterkopf behalten werden, dass durch das SP1 von Vista die Performance der ATI Southbriges möglicherweise deutlich geschmälert wurde.

        Cinebench R10

          • Hersteller: Maxon
          • Herstellerseite
          • Typ: Synthetischer Rendering-Benchmark auf Basis der Cinema 4D-Engine
          • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        Futuremark PCMark Vanatge

          • Hersteller: Futuremark
          • Herstellerseite
          • Typ: Synthetischer Systembenchmark
          • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        Futuremark PCMark 05

          • Hersteller: Futuremark
          • Herstellerseite
          • Typ: Synthetischer Systembenchmark
          • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf auf Standardsettings

        pcm5 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        WinRar

          • Hersteller: Rarlab
          • Download
          • Typ: Packsoftware
          • Beschreibung: Test mit dem integrierten Benchmark (Multithreaded)
          • MultiCore optimiert: Ja

        winrar ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        k8winrar ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        Itunes

          • Hersteller: Apple
          • Download
          • Typ: Musicplayer/encoder
          • Beschreibung: Wir haben eine ~45 Minuten lange Wav Datei mittels Itunes in das AAC-Format (320 kBit/s) umgewandelt.

        itunes1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        k8itunes ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        POV-Ray 3.7 Beta 24

          • Hersteller: Persistence of Vision
          • Herstellerseite
          • Typ: Raytracing Benchmark
          • Beschreibung: Durchlauf unter Standardsettings

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        Vimark

          • Hersteller: River Past
          • Herstellerseite
          • Typ: Videoencoding Benchmark
          • Beschreibung: Durchlauf unter Standardsettings

        virmark ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        Super Pi 1.5 XS-Mod

          • Hersteller: XS
          • Herstellerseite
          • Typ: Synthetischer Benchmark
          • Beschreibung: Durchlauf der 1MB und 4MB Version

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        k8sp1 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        CPULast Netzwerkverkehr

          • Beschreibung: Verschieben einer ~ 4.5 GB großen Datei übers Netzwerk. Angaben entsprechen dem Durchschnittswert

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        Futuremark 3DMark 06

          • Hersteller: Futuremark
          • Herstellerseite
          • Typ: Synthetischer 3D Benchmark
          • Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen

        3d06 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        3d062 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        Futuremark 3DMark 05

          • Hersteller: Futuremark
          • Herstellerseite
          • Typ: Synthetischer 3D Benchmark
          • Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen

         ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

        Company of Heroes -Opposing Fronts

          • Hersteller: THQ
          • Herstellerseite
          • Typ: Game
          • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 20 sekündige Spielszene in der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

          coh ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

          Fear – Perseus Mandate

            • Hersteller: Monolith
            • Herstellerseite
            • Typ: Game
            • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Spieleszene der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

           ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

          Call of Duty 4

            • Hersteller: Infinity Ward
            • Herstellerseite
            • Typ: Game
            • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Szene direkt zum Beginn der Demoversion. Die Angaben entsprechen dem Mittelwert aus 5 Messungen.

          cod4 ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

          Leistungsaufnahme

          Beschreibung: Die Idle Leistungsaufnahme entspricht der Leistungsaufnahme auf dem Desktop ohne Belastung. Gemessen wurde mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

           ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

          k8idle ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

          prime ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

          k8 cpulast ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

           ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

           ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

          Fazit

          Fassen wir die wichtigsten Dinge nochmal zusammen. Am Layout des Boards gibt es nur wenige Mängel, die Anschlüsse sind soweit alle problemlos zu erreichen. Dank der 4+1 Phasen der Spannungswandler werden auch 125W Phenom CPUs (wie der 9850) unterstützt, im Gegnsatz zu den teuren Platinen greift ASRock allerdings zu einem sehr einfachen Design mit herkömmlichen Elkos und Spulen. Aufgrund des geringen Preises kann man aber kaum mehr erwarten. Wünschenswert wären allerdings noch ein eSATA2 oder FireWire Anschluss sowie digitale Audioausgänge.

          Bei der Performance gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Lediglich die Hybrid SLi (besser GeForce Boost) Performanceprobleme mit K8 CPUs sorgten für Kopfzerbrechen. Eine wirkliche Antwort für die Probleme haben wir noch nicht – hierzu aber in kürze mehr.

          Auch beim Thema OC gibt es nur wenige Mängel. Sicherlich taugt das Board nicht für großartige Übertaktungsversuche (gerade mit Phenom CPUs), hierfür sind die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Spannungsänderung zu gering und die Spannungen nicht stabil genug. Beides kann man allerdings auch kaum von einer mATX Platien in dem Preissegment erwarten. Trotzdem überzeugte das Board mit recht ordentlichen Übertaktungsergebnissen. Positiv ist vor allem das recht umfangreiche Bios, in dem sämtliche wichtige Optionen (HT-Multi, Northbridge-Multi, Speichertiminges, Ganged/unganged Speichermodi) verändert werden können.

          Kleine Probleme hatten wir allerdings im Alltagsbetrieb. Auffällig waren hier zuerst die typische ASRockkrankheit des zu niedrigen Speichertaktes mit den Auto-Settings. Hier muss der Speichertakt im Bios manuell angepasst werden. Ein weiterer kleiner Negativpunkt ist die zu hohe VDimm Spannung (1.95 anstelle von 1.80V) mit der default Einstellung. Aber auch dies lässt sich problemlos mit einem kleinen Eingriff ins Bios beheben. Besser sieht es bei der VCore Spannung aus, da das Board weder deutlich übervoltet noch undervoltet. Dafür gehören die Spannungsen allerdings nicht zu den stabilsten und schwanken im Bereich von +/- 0.02V. Das die Spannung sich innerhalb der Normen bewegt, macht sich auch bei der Leistungsaufnahme bemerkbar. Die 780G Platine schluckt teilweise bspw. deutlich mehr Strom, da sie gute 0.05V übervoltet.

          Die Lüftersteuerung des Boards funktioniert problemlos, allerdigns nur mit 4 Pin CPU Lüftern. Zudem lässt sich der Gehäuselüfteranschluss nicht regeln. Die Temperaturen des Chipsatz sind trotz den relativ großen Chipsatzkühler zwar relativ hoch, Probleme konnten wir hier allerdings nicht feststellen.

          Festzuhalten bleibt. Für einen Preis von unter 50€ bekommt man mit dem K10N78FullHD-hSLI eine gute (wenn auch einfach gehaltene) und günstige Sockel AM2+ Platine mit guter Performance und ordentlicher Grafikeinheit, die eine ausreichende Performance und eine gute HD-Video Beschleunigung hat.

          Aufgrund des sehr guten Preis/Leistungsverhältnis sowie des guten Gesamteindrucks verleihen wir dem Board den PcTreiber.Net Price Award

           ASRock K10N78FullHD hSLI Rev. 3

          Kommentieren könnt ihr den Artikel in unserem Forum. Bei Fragen und oder Problemen zu/mit dem Board , wert einfach einen Blick in das passende Unterforum

            Positiv Negativ
            passiv gekühlt VCore Spannung schwankt
            Gutes Bios, das aber wenig OC-Features hat Arbeitsspeicher wird auf Autosettings untertaktet
            Performance VDimm Spannung bei Autosettings zu hoch
            Leistungsaufnahme optische Audioausgänge/eSATA2/FireWire wünschenswert
            gute IGP-Einheit (Hybrid SLI Unterstützung)
            Preis/Leistung

          Zum Hersteller

          Aktueller Preis

          Vielen Dank fürs lesen

          Euer PC-Treiber.net Team

          Tester und Autor: ASRock_User

          Layout: ASRock_USer

          Benchmarktabellen: ASRock_USer

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