ASRock K10N750SLI-WiFi

ASRock K10N750SLI-WiFi

nForce 750a SLI stellt sich vor

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Bereits gegen Ende des letzten Jahres stellte ASRock die ersten Highendplatinen für Intel Sockel 775 CPUs vor. Auf der Cebit 2008 zeigte ASRock auch für AMD Nutzer endlich die ersten hochwertigen Mainboards auf Basis der neuen nVidia nForce 700 Chipsatzfamilie.

Anfang Mai stellte nVidia die neuen nForce 750a SLI und nForce 780a SLI Chipsätze endlich vor, kurz vor dem offiziellem Launch stellte auch ASRock die neuen Mainboards, die bereits auf der Cebit gezeigt wurden, vor.

Als erster Spross der neuen ASRock Serie für AMD CPUs möchten wir uns heute mit dem K10N750SLI-WiFi beschäftigen. Die Sockel AM2+ Platine setzt, wie der Name bereits vermuten lässt, auf den nVidia nForce 750a SLI Chipsatz und unterstützung SLI Technologie sowie GeForce Boost (Hybrid SLI) . Die Weiteren Ausstattungsmerkmale des Boards sind unter anderem 6 SATA2 Ports, 7.1 HD-Audio mit 110 dB Unterstützung (Realtek ALC890), GB-Lan, FireWire und Wireless Lan 802.11 g Unterstützung.

Rein von der Ausstattung betrachtet, scheint ASRock im oberen Preissegment Fuß fassen zu können. Zu einem überzeugendem Auftritt in dieser Preiskategorie zählt aber doch deutlich mehr als eine gute Ausstattung und ein guter Preis. Ob das K10N750SLI-WiFi auch hier überzeugen kann?

Unser Dank geht an ASRock für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Testsamples

Testsystem Teil 1

  • Bios 1.00 (Benchmarks, Overclockingergebnisse) – Bios 1.10 Bios Screenshots
  • AMD Phenom 9850 – B3 Stepping
  • AMD Athlon 64 X2 4200+ – G1 Stepping
  • Seagate ST3250410AS (250 GB)
  • ASUS AMD ATI Radeon HD 3870 512MB
  • Enermax Liberty 500W
  • 2x Patriot PDC22G6400LLK DDR2 800

Verwendete Treiber

  • Windows VISTA 64 Bit SP1 Business inkl. aller aktuellen Updates
  • AMD ATI Catalyst 8.3 Hotfix
  • Realtek HD-Audio Codec Treiber 1.94
  • nVidia nForce Treiberpaket 18.18

Der Chipsatz

nf750 ASRock K10N750SLI WiFi

Bereits in unserer AM2/AM2+ Chipsatzübersicht sind wir auf die genauen Spezifikationen des nForce 750a SLI eingegangen, dennoch möchten wir an dieser Stelle noch mal ganz kurz die wichtigsten Dinge aufgreifen. Der nForce 750a SLI (MCP72P) ist eine Single Chip Lösung. In dem Chip finden neben der integrierten Grafikeinheit für Hybrid SLI auch 19 PCIe Lanes, USB 2.0, SATA2, PCIe uvm. Platz. Rein von den Spezifikationen her, sind der MCP72 und der MCP78 (GeForce 8200) identisch. Beide liefern die gleiche Anzahl an PCIe Lanes, das gleiche Featureset und die gleiche GPU. Auch die Treiber für beide Chips sind gleich. Ob es aber doch Unterschiede zwischen beiden Chips gibt, ist nicht bekannt. Hier lässt sich nur spekulieren.

Spezifikationen des Boards

      • nVidia nForce 750a SLI
      • Integrierte IGP für GeForce Boost
      • Grafikeinheit lässt sich nicht einzeln Nutzen
      • Keine Unterstützung für Hybrid Power
      • 4 X DDR2 Slots mit einer maximalen Kapazität von 8GB
      • Unterstützt Dual Channel DDR2 800/667/533/400 MHz
      • Mit Phenom CPUs auch DDR2 1066 möglich
        • Unterstützt SLI
        • Bei der Nutzung von SLI sind beide Ports mit 8 Lanes angebunden
      • 1 PCIe 2.0 16x Slot (grün)
      • 1 PCIe 2.0 8x Slot (blau)
      • 1 PCIe 1x Slot
      • 3 PCI Slots
      • Realtek ALC890 7.1. HD-Audio Codec
      • DTS 110dB Support
      • Gigabit LAN 10/100/1000
      • Realtek RTL8211B Transceiver
      • ASRock legt dem Board ein WLAN Modul + Antenne bei. Dieses setzt auf den Realtek RTL8187L Chipsatz
        • Shared mit einem SATA Port – bei der Nutzung von eSATA2 fällt einer der SATA2 Ports weg
      • 6x SATA2 mit Unterstützung von Raid (RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, RAID 5, JBOD), NCQ, AHCI und Hot-Plug
      • 1x eSATA2
      • 1 x ATA133 IDE connector
      • 1 x Floppy connector
      • 2 x USB 2.0 headers, support 4 ports
      • 1x WiFi-Header
      • 1xFireWire-Header
      • HDMI-SPDIF-Header
      • Com-Port Header
      • DeskExpress Hot Plug Detection
      • CD-In Header
      • Front-Panel Audio
      • 1x CPU-Lüfteranschluss (regelbar)
      • 1x Gehäuselüfteranschlüss
      • 1 x PS/2 Tastatur
      • 1 x PS/2 Maus
      • 1 x Coxial SPDIF Out
      • 1 x Digital SPDIF Out
      • 6 x USB 2.0
      • 1 x eSATAII Ports
      • HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone
      • 1 x RJ-45 LAN Port
      • 1x FireWire
    • CPU
    • Chipsatz
    • Integrierte Grafikeinheit
    • Arbeitsspeicher
    • Expansion Slot
    • Audio
    • LAN
    • WLAN
    • Interne Anschlüsse
    • Anschlüsse am ATX Panel

Herstellerangaben laut asrock.com

In Sachen Ausstattung lässt das Board wohl kaum mehr wünsche offen. So bietet das Board neben 6 SATA2 Ports, einem IDE Port, 10 USB 2.0 Ports auch Unterstützung für FireWire und eSATA2. Zudem bietet ASRock ein WLAN Modul mit Realtek RTL8187L Chipsatz. Dieses Modul ist per USB angebunden, wodurch 2 der theoretisch 12 USB 2.0 Ports nicht nutzbar sind.

Beim Audio Codec setzt ASRock auf den ALC890 von Realtek, der unter anderem 110dB DTS Unterstützung mit sich bringt. Für den GB-Lan Anschluss nutzt man die, im Chipsatz integrierte, GB-Lan Fähigkeit. Der Realtek RTL8211B ist lediglich ein einfacher Transceiver.

Leider hat ASRock dem Board aber keinen Monitorausgang für die integrierte Grafik des nForce 750a SLI spendiert. Hierdurch lässt sich mit dem Board der sehr interessante Hybrid Power Modus der Hybrid SLI Technologie leider nicht nutzen. Zudem wäre es wünschenswert, wenn ASRock dem Board noch einige Lüfteranschlüsse (geregelt!) spendieren würde.

Für alle, die auf das WLAN Modul verzichten können, wird das Board auch als K10N750SLI-110dB ohne WLAN Modul verkauft.

k10n750sli 110db ASRock K10N750SLI WiFi

Das PCB beider Platinen ist identisch. Entfernt man den Namensaufkleber „K10N750SLI-WiFi“ kommt der Name des kleinen Bruders zum Vorschein.

Impressionen des ASRock K10N750SLI-WIFI

3 s ASRock K10N750SLI WiFi  ASRock K10N750SLI WiFi

Der Lieferumfang des Boards fällt relativ umfangreich aus, da wären:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Handbuch
  • 1x ATX-Blende
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 4x SATA Kabel
  • 1x SATA Stromadapter
  • 1x HDMI-SPDIF Kabel
  • 1x PCIe Switch Karte
  • 1x SLI Brücke
  • 1x WLAN Modul
  • 1x Antenne für WAN Modul

Wünschenswert wäre, wenn ASRock dem Board noch ein FireWire/USB Slotblende beilegen würde.

Der Karton des K10N750SLI-WIFI kommt, für ASRock ungewöhnlich, komplett in einer dunklen Farbe daher. Hiermit möchte man die höherpreisigen Boards vermutlich optisch von den Mainstrem/Lowend Modellen abgrenzen. Das Handbuch des Boards ist in verständlichem Deutsch geschrieben. Leider gibt es das umfangreiche Handbuch, mit Informationen zum Bios etc. nur im Internet oder auf der Support CD. Zudem gibt es das umfangreiche Handbuch nur in englischer Sprache.

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Neu für ASRock ist, dass man bei dem Mainboard komplett auf Solid Capacitors sowie vergossene Spulen setzt, somit folgt man bei ASRock dem Trend der vor einiger Zeit auf dem Mainboard Markt ausgebrochen ist. Beim PWM-Design setzt ASRock auf 4+1 Phasen (CPU/Northbridge) und gibt das Board auch für die schnellen Phenom mit 125W TDP frei.

Beim ATX Stromstecker ist ASRock seiner alten Manier treu geblieben und positioniert diesen im Bereich direkt hinter den Spannungswandlern. Je nach Gehäuse und Netzteil sind Probleme hier nicht auszuschließen. In unserem Testsystem haben wir mit der Positionierung aber kein Problem gehabt und konnten das ATX-Kabel um den CPU Kühler herumführen.

Beim Kühler für den nForce 750a SLI verzichtet ASrock auf unnötige Heatpipekühllösungen sondern setzt lediglich auf einen großflächigen, flachen Kühlkörper. Kompatibilitätsprobleme sind durch diesen (aufgrund der sehr flachen Bauform) nicht zu erwarten. Ähnlich sieht es im Bereich um den CPU Sockel aus. Durch die niedrige Bauweise der Soild Capacitors gibt es eigentlich nichts, was großen Kühlkörpern im Weg sein könnte. Auch der Abstand der Ramslots ist ausreichend.

Die 6 SATA2 Ports und der IDE Port sind ebenfalls gut platziert. Der Floppy Port ist aber leider mal wieder, wie bei fast allen Mainboards heutzutage, an das Ende der Platine gewandert. Sicherlich gibt es heute kaum mehr jemand, der noch auf Floppy Laufwerke setzt. Alle, die aber noch auf Floppy Laufwerke setzen, könnte die Position stören.

Auffällig ist zudem, die relativ hohe Anzahl an PCI Slots. ASRock setzt hier nach wie vor auf ganze 3 Slots. Selbst Beim Einsatz von SLI sollten noch zwei der drei Slots nutzbar sein. Zudem mag dem ein oder anderem der orange SATA Port im Bereich der Spannungswandler auffallen. Dieser SATA2 Port wird benötigt, wenn man eSATA nutzen möchte. Hier muss dann der orange SATA2 Port bei dem Chipsatz mit dem SATA2 Port im Bereich der Spannungswandler verbunden werden.

Insgesamt gibt das Layout des K10N750SLI-WIFI kaum Anlass zur Kritik. Die Position des ATX-Stromsteckers wird sicherlich nicht jedem gefallen, wir haben mit der Position aber keine Probleme. Hervorzuheben ist vor allem der flache Kühler. ASRock zeigt mal wieder, dass auch höherpreisige Chipsätze problemlos ohne große Heatpipekonstruktionen zu kühlen sind.

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Im linken, unteren Bereich finden wir bei (1) den Realtek ALC890 Audio Codec, bei (2) den Winbond W83627EHG-A Super IO Chip und bei (3) den Realtek RTL8211B Transceiver. Rechts finden wir vor allem den großen Chipsatzkühler und die SATA 2 Ports. Dazu gibt es bei (1) den VIA Firewirechip, bei (2) den Biosbaustein und bei (3) die USB Header.
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Bei (1) haben wir die System Panel Anschlüsse inkl. des Speakeranschlusses. Bei (2) haben wir den Audio-Header (grün), den HDMI-SPDI Header (gelb) sowie den CD-In Header (schwarz) und den Infrarot Header (ebenfalls schwarz) Rund um den Sockel gibt es ausreichend Platz. Probleme mit großen Kühlkörpern sind nicht zu erwarten
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Auch der Abstand des Retention Modules zu den Ram-Slots ist recht üppig. Der Bereich der Spannungswandler – ASRock setzt hier auf ein 4+1 PWM Design mit vergossenen Spulen.
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Zwischen Chipsatz und Kühler sitzt ein Wärmeleitpad Der nVidia nForce 750a SLI Chipsatz ohne Kühler
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Die beiden PEG Ports (grün/blau). Der grüne Port ist für den Einsatz mit einer Grafikkarte vorgesehen und ist mit 16 Lanes angebunden. Der zweite PEG Port ist mit einer PCIe-Lane angebunden, wenn SLI nicht genutzt wird. Wird SLI genutzt (dafür muss die SLI Karte umgesteckt werden) laufen beide PEG Ports mit jeweils 8 Lanes. Bei (1) befindet sich zudem der WiFi-Header für das WiFi Modul. Das WiFi-Modul auf dem WiFi-Header. Angebunden ist das WiFi-Modul per USB. Der WiFi-Header lässt sich daher auch als USB-Header zweckentfremden.
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Die SLI/CrossFire Switch Karte Das WiFi Modul von ASRock. Hier kommt der Realtek RTL8187L Chipsatz zum Einsatz.
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Das ATX-Panel. Digitale Audio Ausgänge sind vorhanden, aber leider keine Monitorausgänge

Bios und OC

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Das Hauptmenü des Bios Eine Übersicht über die Untermenüs des Advanced Menü Das CPU-Configuration Menü mit Einstellungen für den Speicher und die CPU
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Der zweite Teil des CPU Configuration Menüs Das Advanced Chipset Settings Menü. Hier lassen sich die onboard Devices de/aktivieren und die Chipsatz sowie Speicherspannung anpassen. Die Auswahlmöglichkeiten der WiFi TX Strength Option
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Das ACPI Settings Menü Das IDE-Configuration Menü. Das Advanced PCI/PNP Settings Menü
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Das Configure Super/IO Chipset Menü Das USB Configuration Menü Der integrierten IGP-Einheit lässt sich 256 oder 512 Mb shared Memory zuweisen
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Die einstellbaren Ramgeschwindikgeiten mit einer K10 CPUs Der Hardwaremonitoring Teil des Bios. Hier lässt sich auch die Lüftersteuerung konfigurieren

Das AMI Bios des K10N750SLI-WiFi bietet auf den ersten Blick den gewohnten ASRock Look und Funktionsumfang, gerade die Übertaktungsoptionen fallen aber deutlich umfangreicher aus. Hier merkt man dem Board den höheren Kostenpunkt ganz klar an. So ermöglicht ASrock VDimm-Werte bis 2.7V und VCore-Werte weit über 1.6V. Zudem lässt sich auch die Chipsatz und HT-Spannung einstellen. Bei Phenom CPUs lässt sich zudem die Northbridgespannung und der Northbridgemulti einstellen. Auch der ganged/unganged Speichermodus lässt sich einstellen.

Das Bios 0.29G bot zudem die Möglichkeit den GPU und Shadertakt der integrierten GPU-Einheit zu erhöhen. Ob diese Option nochmals in einem offiziellen Bios zu finden ist, bleibt abzuwarten. Die Performancegewinne im GeForce Boost Modus sind durch den höheren IGP-Takt aber quasi nicht vorhanden.

Interessant ist sicherlich noch eine Anmerkung zum Einstellen des CPU-Multiplikators bei den K10 CPUs. Hier sind insgesamt drei Einstellungen wichtig:

1) CPU Frequency (Referenztakt), 2) Frequency Multi und 3) Frequency Divider.

Der Takt des Phenoms errechnet sich nun nach folgender Formel:

(Referenztakt/2) * (1/Divider)* Multiplikator = Coretakt des AMD Phenom auf dem K10N750SLI-WiFi.

Insgesamt bietet das Bios des K10N750SLI-WiFi alle wichtigen Optionen und ein Menge Spannungsoptionen. Probleme konnten wir nicht feststellen, so funktionierten alle Optionen problemlos.

K8 K10
Multi 5- max. CPU Sehr diffenziert möglich (s. Formel oben)
Referenztakt (HT) 150-500 MHz
HTT-Multi 1-5x (bei K8 CPU) 1-10x
VCore 0.8 – 1.625 V (in 0.125V Schritten) 0 – 1.8625V (in 0.125V Schritten)
CPU NB Voltage 0 – 1.8625V (in 0.125V Schritten)
VDimm 1.80 – 2.70V (in 0.05V Schritten)
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800 DDR2 400/533/677/800/1066
Chipset Core Voltage 1,10/1,15/1,20/1,25V
HT Voltage 1,20/1,25/1,30/1,35 V
PCI/PCIe Fix? Ja

PCIe-Takt der NB-SB-Verbindung, des PEG Port und des PCIe Takts getrennt zwischen 75-200 MHz einstellbar

Die Übertaktungsergebnisse des Boards sind soweit relativ ordentlich. In Sachen Referenztakt erreicht das Board zwar keine neuen Rekorde, die Ergebnisse sind allerdins recht ordentlich. Beim K10 scheint unser Phenom einen höheren Referenztakt als 250 Mhz kaum zu mögen.

max. stabiler Referenztakt max. erreichter CPU-Takt
Abit AX78 -K8 285 MHz 2761 MHz -1.35V
Abit AX78 -K10 235 Mhz 2928 MHz – 1,30V
ASRock AliveDual-eSATA2 – K8 360 MHz 2751 MHz -1,35V
ASRock AliveDual-eSATA2 – K10 270 MHz 2913 MHz – 1,30V
ASRock A780FullDisplayPort – K8 305 Mhz 2860 MHZ – 1.35V
ASRock A780FullDisplayPort – K10 250 MHz 2700 MHz – 1,30V
ASRock K10N750SLI-WiFi – K8 291 MHz 2834 MHz – 1.35V
ASRock K10N750SLI-WiFi – K10 250 MHz 2946 MHz – 1.30V

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.

Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Rev. G (65nm) K8 CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

h1 ASRock K10N750SLI WiFi SPD Timings richtig erkannt? h1 ASRock K10N750SLI WiFi
Support der Phenom (65nm) K10 CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

h1 ASRock K10N750SLI WiFi Taktraten mit Autosettings korrekt? h2 ASRock K10N750SLI WiFi
Unterstützung von TDP 125W CPUs? h1 ASRock K10N750SLI WiFi lauffähig mit DDR2 Vollbestückung? h1 ASRock K10N750SLI WiFi
Funktioniert Cool and Quite (beim K8 )? h1 ASRock K10N750SLI WiFi Lässt Speicher sich mit CL4 betreiben? h1 ASRock K10N750SLI WiFi
Funktioniert Cool and Quite (beim K10)? h1 ASRock K10N750SLI WiFi Lässt der Speicher sich bei DDR2 800 mit CR1T betreiben? h1 ASRock K10N750SLI WiFi
Funktioniert CnQ mit manuell veränderter Spannung? h3 ASRock K10N750SLI WiFi S3 (STR) Standby funktioniert? h1 ASRock K10N750SLI WiFi
Virtualisierungstechnologie vorhanden/deaktivierbar? h1 ASRock K10N750SLI WiFi S1 Standby funktioniert? h1 ASRock K10N750SLI WiFi
Stabilitätstests bestanden? h1 ASRock K10N750SLI WiFi PCI/USB Kompatibilitätstest bestanden? h2 ASRock K10N750SLI WiFi

h1 ASRock K10N750SLI WiFi -> Fuktioniert ohne Einschränkungen, h2 ASRock K10N750SLI WiFi -> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 ASRock K10N750SLI WiFi -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Im Alltagsbetrieb schlägt sich das K10N750SLI-WiFi gut. Das Board war in allen Lebenslagen sowohl mit K8 als auch mit K10 CPUs stabil. Auch der Betrieb mit CL4/1T bei DDR2 800 oder mit Vollbestückung (neben den Patriot Riegeln kamen zwei MDT M924-800-16 Riegel zum Einsatz) war problemlos möglich. Ebenso funktioniert CnQ 2.0 bzw. 1.0 korrekt. Die Virtualisierungstechnologie funktioniert problemlos – lässt sich allerdings nur bei K8 CPUs deaktivieren. Bei K10 CPUs ist sie immer aktiviert.

Bei unserem Test mit verschiedenen PCI und USB-Geräten mussten wir leider Probleme mit einer Creative Audigy LS feststellen. Die Karte wurde nur in einem der drei PCI Slots erkannt, dort konnte die Karte aber nicht in Betrieb genommen werden. Sobald der Treiber installiert war, crashte Windows. Auf einem anderen Rechner (allerdings unter XP) funktionierte die Karte problemlos. Den Schuldigen (für den Absturz) konnten wir allerdings relativ schnell ausmachen – offenbar verweigern die Creative Treiber den Betrieb unter Vista SP1. Auf einem zweiten Mainboard konnten wir (unter Vista SP1) dieses Problem reproduzieren. Laut ASRock war ein Test mit einer Creative Audigy 2 ZS unter Vista 32 Bit auf dem Boards erfolgreich – die Karte funktionierte problemlos. Die sonstigen PCI Karten (eine Netzwerkkarte und eine TV-Karte wurden in allen drei PCI Slots problemlos erkannt.

Anmerken möchten wir hier noch einen Nachteil der nVidia Chipsätze. Während die aktuellen AMD Chipsätze (je nach GB-Lan Controller) komplett ohne zusätzliche Treiber auskommen, ist man bei nVidia auf das entsprechende Treiberpaket angewiesen.

cpuz2 ASRock K10N750SLI WiFi cpuz ASRock K10N750SLI WiFi

Auf den ersten Blick sind die Autotaktraten des ASRock K10N750SLI-WiFi korrekt und man hält sich genau an die AMD Vorgaben. Leider patzt ASRock mal wieder beim Speichertakt. Hier werden unsere DDR2 800 Module nur als DDR 2 533 Module erkannt, die SPD-Timings stimmen aber. Interessanterweise funktioniert die Erkennung mit den Performancebiosversionen problemlos. Mit offiziellen Biosversionen wird es so zur Pflicht, den Speichertakt im Bios von Hand anzupassen.

Die CPU Spannung liegt meist ~ 0.01V über den default Werten, was soweit nicht negativ ins Gewicht fällt. Schade ist, dass die Spannung auch unter Last nicht vollkommen stabil ist und als Spitzenwert ~ 0.03V übervoltet. Bei unserem Phenom 9850 schwankt die Spannung unter Volllast entsprechend zwischen 1.30 und 1.33V. Die Ramspannung liegt ebenfalls einen kleinen Tick zu hoch an, anstelle von Jedec konformen 1.8V werden unsere DDR2 800 Module mit 1.85V betrieben. Die 0.05V mehr sind allerdings kaum tragisch, zudem lässt sich die Speicherspannung im Bios problemlos anpassen und auf 1.8V festlegen.

Ein Ändern des Multiplikators/der Spannung unter Windows mit Crystal CPUID war in unserem Test (mit K8 ) CPUs problemlos möglich. Bei K10 CPU lassen sich alle Werte auch mit AMDs Overdrive Software unter Windows ändern.

Während bei den letzten AM2/AM2+ Mainboards von ASRock grundsätzlich ein Betabios nötig war, um die Lüftersteuerung des CPU-Lüfters entsprechend zu regeln, der findet entsprechende Optionen nun endlich auch in den offiziellen Biosversionen. Hier lässt sich der CPU-Lüfter nun in insgesamt 10 Geschwindigkeitstufen regeln. Auch eine Regelung per SpeedFan oder dem ASRock OC-Tuner ist möglich. Der Gehäuselüfteranschluss lässt sich allerdings nicht regeln. Hier eine kleine Übersicht über die jeweiligen Lüftersteuerungslevel und der daraus resultierenden Drehzahl unseres Cooler Master Hyper TX. Je nach DPU Lüfter können die Ergebnisse natürlich variieren.

Level Drehzahl (UPM)
1 n/a
2 ~400
3 ~685
4 ~948
5 ~ 1150
6 ~ 1400
7 ~ 1500
8 ~ 1620
9 ~1750

Durch die recht ordentliche Lüftersteuerung und die passive Chipsatzkühlung eignet sich das Board auch für Silent PCs. Beachtlich ist hier vor allem, dass ASRock auf ein sehr kleines Kühlermodell zurückgreift. Die Temperaturen des Chipsatzes sind unter Volllast zwar relativ hoch, das Board läuft aber vollkommen stabil. Selbst Übertakten war noch problemlos möglich, wie ihr unseren Ergebnissen von oben entnehmen könnt. Getestet wurde hier in einem ganz normalen ATX-Gehäuse mit zwei 80mm Lüftern in der Front, die den Chipsatzkühler mit Frischluft versorgen. Wer den PC gänzlich passiv betreiben möchte oder ein Gehäuse hat, das nicht den ATX Normen entspricht sollte die Chipsatztemperatur entsprechend im Auge behalten.

Sehr deutlich wird dieser Umstand auch, wenn man die MCP-Temperaturen (gemessen von Everest) im Auge hält, während man die Drehzahl der Frontlüfter reduziert. Laufen beide Lüfter bei 12V bleibt die Temperatur während eines 3DMark 06 Durchlaufs knapp unter 60°C (~ 57°C). Laufen beide Lüfter nur bei ~ 6V steigt die Temperatur während des 3DMarks bereits auf beachtliche ~ 67°C.

Der TLB-Bug-Fix bei Phenom B2 CPUs ist standardmäßig aktiviert. Er lässt sich unter Windows allerdings mit dem ASRock TLB-Utility oder dem ASRock OC-Tuner deaktivieren. Bei B3 CPUs ist der Bugfix natürlich standardmäßig deaktiviert – hier wurde das Erratum 298 in der Hardware beseitigt.

Werfen wir noch kurz einen Blick auf die IRQ-Verteilung. Hier zeigt sich, dass einige IRQs sehr oft belegt werden . Probleme hatten wir allerdings nicht.

irq ASRock K10N750SLI WiFi

Hybrid SLI

Das Board unterstützt lediglich einen der zwei Hybrid SLI Modi – GeForce Boost. Hybrid Power wird in der aktuellen Revision des Boards leider nicht unterstützt, da ASRock der IGP-Einheit keine Monitorausgänge spendiert hat. Nähere Informationen zu Hybrid SLI und entsprechende Benchmarks könnt ihr unserem Artikel entnehmen.

Windows Vista, MCP72 und AHCI

Nachdem nVidia lange auf die Implementierung des AHCI Modus bei den Chipsätzen verzichtet hat, ist dieser seit dem MCP65 endlich fest implementiert. Doch auch mit AHCI Modus kann es zu Problemen kommen, wie zuletzt die ATI SB600 bestätigte. Mit dem MCP72 gibt es, wie mit der ATI SB700, unter Vista zusammen mit AHCI glücklicherweise keine Probleme.

Linuxbetrieb

Neben dem Test unter Windows Vista testen wir die Mainboards neuerdings auch kurz mit einer Live CD von Ubuntu (hier die neue Ubuntu 8.04 LTS „Hardy Heron“ Live CD). Während es mit dem AMD 780G keine Probleme gab, wird der nVidia Netzwerkadapter des nForce 750a SLI aktuell offenbar noch nicht unterstützt. Auch auf die Festplatten konnte nicht zugegriffen werden (egal ob IDE oder AHCI Modus). Wer das Board unter Linux betreiben möchte, sollte sich also vorab Informieren ob es mittlerweile entsprechende nVidia Treiber gibt. Das ASRock WiFi Modul funktioniert übrigens problemlos unter Ubuntu 8.04. Hier macht sich der Einsatz des beliebten Realtek RTL8187L Chip bezahlt.

ASRock OC-Tuner Software

Auch das K10N750SLI-WiFi unterstüzt die ASRock Oc-Tuner Software.

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Mit der Software ist es möglich, einige Spannungen und Taktraten unter Windows zu verändern, den TLB Bug Patch zu de/aktivieren, IES zu de/aktivieren und die Lüftersteuerung zu konfigurieren. Zudem bietet die Software Hardwaremonitoring Fähigkeiten. Leider ist der Funktionsumfang von ASRocks OC-Tuner bisher relativ begrenzt. Für ernsthafte OC-Versuche ist es aktuell nötig auch AMDs Overdrive Software nebenher laufen zu lassen, um einen Zugriff auf alle Möglichkeiten zu haben. Die Overdrive Software bietet aber auch fast alle Optionen die der ASRock OC-Tuner bietet.

Wir würden uns vor allem eine Möglichkeit wünschen, den HT-Multiplikator und Northbridge-Multiplikator zu ändern. Auch die Möglichkeit den Multi jedes Kernes einzeln festzulegen wäre sehr interessant. Zudem fehlt nach wie vor ein „Default“-Button.

ASRock IES-Stromspartechnologie

Die IES (intelligent Energy Saver) Stromspartechnologie basiert auf AMDs PSI Spezifikationen (PSI – Power State Indicator). Im Idle Zustand deaktiviert die IES Software so zwei der vier Spannungswandlerphasen der CPU. Die Spannungen und/oder Taktraten werden nicht mehr weiter abgesenkt, dies übernimmt bereits Cool and Quiet. Mit AM2 CPU ist IES ebenfalls nicht nutzbar und wird es vermutlich auch in der Zukunft nicht nutzbar sein. Der Grund ist hier wohl die fehlende Unterstützung von PSI bei den AM2 CPUs.

Werfen wir mal einen Blick auf die IES Software

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IES im Idle und Volllast Zustand.

Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten. Über den großen grünen Button lässt sich IES de/aktivieren. Darüber werden die aktiven Phasen angezeigt. Auf die Angaben zur Leistungsaufnahme der CPU sollte man keine Rücksicht nehmen. Wir wissen nicht wie die Werte zustande kommen, der Realität entsprechen sie aber offenbar nicht!

Bereits vor kurzem haben wir in einer News ja erste Messungen zur ASRock IES Software veröffentlicht. Hier möchten wir die Messungen nochmals aufgreifen.

 ASRock K10N750SLI WiFi

Die Einsparungsoptionen im Idle-Zustand durch IES fallen beim K10N750SLI-WiFi (hier ohne Wifi Modul) mit ~ 1W nur sehr gering aus. ASRock bestätigte uns die relativ geringen Einsparungen. Der Grund: IES kann nur die Leistungsaufnahme der CPU senken. Die anderen Komponenten nehmen durch die Einsparungstechnologie nicht weniger Leistung auf. Die AMD CPUs verbrauchen, dank CnQ, bereits relativ wenig Energie im Idle Zustand. Das Abschalten von 2 der 4 Phasen spart nur noch relativ wenig Energie ein.

Abzuwarten bleibt natürlich, ob weitere Entwicklungen von IES möglicherweise höhere Einsparungen ermöglichen. Wir würden uns zudem einige weitere Weiterentwicklungen für IES wünschen:

1) Abschalten der Phasen per Hardwaresteuerung, so dass keine Software nötig ist und IES mit jedem Betriebssystem funktioniert.

2) Verschiedene Profile für IES, um beispielsweise ein hochtakten der CPU während des Surfens zu verhindern.

ASRock WiFi-Software

Abschließend noch einige Worte zur ASRock WiFi-Software. Mit der Software lässt sich die Betriebsart des WiFi-Moduls festlegen. So kann man sich einerseits ganz normal mit WLAN-Netzwerken verbinden, anderseits lässt sich der PC auch als Access Point nutzen (Station Mode). Im Station Mode wird auch ICS (Internet Connection Sharing) unterstützt.

Beide Funktionen machten in der Praxis keine Probleme. Generell hinterlässt das WLAN Modul einen sehr guten Eindruck.

Summary

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB +0.12, -0.11 Very good
Noise level, dB (A) -89.2 Good
Dynamic range, dB (A) 88.9 Good
THD, % 0.131 Average
THD + Noise, dB (A) -52.8 Poor
IMD + Noise, % 0.399 Average
Stereo crosstalk, dB -88.9 Excellent
IMD at 10 kHz, % 0.310 Average
General performance Good

Die Gesamtperformance des Onboardsounds ist insgesamt gut, laut dem Rightmarkt Audio 6.0.6. Der DTS Modus des Realtektreibers konnte uns zumindest in Sachen Musikleistung nicht überzeugen (DTS mixt Stereo auf Mehrkanal Sound hoch). Der Ton, der Sound aus den Rearlautsprechen war unglaublich schlecht.

Testsystem Teil 2

Benchmarks

Everest Ultimate 4.50

    • Hersteller: Lavalys
    • Download
    • Typ: Synthetischer Benchmark
    • Beschreibung: Einfacher Test mit Standardsettings – Durchschnitsswerte aus 3 Messungen (bei Speicherbenchmarks)

ever3 ASRock K10N750SLI WiFi

ever2 ASRock K10N750SLI WiFi

ever1 ASRock K10N750SLI WiFi

ever disk2 ASRock K10N750SLI WiFi

ever disk ASRock K10N750SLI WiFi

ever usb ASRock K10N750SLI WiFi

nVidia zeigt ATI mit dem nForce 750a SLI, was gute USB Performance ist. Hier sollte allerdings im Hinterkopf behalten werden, dass durch das SP1 von Vista die Performance der ATI Southbriges möglicherweise deutlich geschmälert wurde.

Cinebench R10

    • Hersteller: Maxon
    • Herstellerseite
    • Typ: Synthetischer Rendering-Benchmark auf Basis der Cinema 4D-Engine
    • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings

cine1 ASRock K10N750SLI WiFi

cine2 ASRock K10N750SLI WiFi

    Futuremark PCMark Vanatge

      • Hersteller: Futuremark
      • Herstellerseite
      • Typ: Synthetischer Systembenchmark
      • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings

    vantage ASRock K10N750SLI WiFi

    Futuremark PCMark 05

      • Hersteller: Futuremark
      • Herstellerseite
      • Typ: Synthetischer Systembenchmark
      • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf auf Standardsettings

    pcm05 ASRock K10N750SLI WiFi

    WinRar

      • Hersteller: Rarlab
      • Download
      • Typ: Packsoftware
      • Beschreibung: Test mit dem integrierten Benchmark (Multithreaded)
      • MultiCore optimiert: Ja

    winrar ASRock K10N750SLI WiFi

     ASRock K10N750SLI WiFi

    TMPEGEnc mit DivX 6.8

      • Hersteller: Pegasys/TMPGInc.
      • Download
      • Typ: Videoencoder
      • Beschreibung: Wir haben die HD1920 AVI-Version (AVI, MPEG4 / AC3 5.1 Surround) des Elephants Dream Videos genutzt und es mittels TMPEGEnc in ein DivX Video umgewandelt. Die Bitrate lag bei 3000 kBit/s, der Sound bei 192 kBit/s.

    tmpeg ASRock K10N750SLI WiFi

    Itunes

      • Hersteller: Apple
      • Download
      • Typ: Musicplayer/encoder
      • Beschreibung: Wir haben eine ~45 Minuten lange Wav Datei mittels Itunes in das AAC-Format (320 kBit/s) umgewandelt.

      itunes1 ASRock K10N750SLI WiFi

      itunes2 ASRock K10N750SLI WiFi

       ASRock K10N750SLI WiFi

      POV-Ray 3.7 Beta 24

        • Hersteller: Persistence of Vision
        • Herstellerseite
        • Typ: Raytracing Benchmark
        • Beschreibung: Durchlauf unter Standardsettings

      pov ASRock K10N750SLI WiFi

      Vimark

        • Hersteller: River Past
        • Herstellerseite
        • Typ: Videoencoding Benchmark
        • Beschreibung: Durchlauf unter Standardsettings

      vimark ASRock K10N750SLI WiFi

      Super Pi 1.5 XS-Mod

        • Hersteller: XS
        • Herstellerseite
        • Typ: Synthetischer Benchmark
        • Beschreibung: Durchlauf der 1MB und 4MB Version

      sp1 ASRock K10N750SLI WiFi

      sp4 ASRock K10N750SLI WiFi

       ASRock K10N750SLI WiFi

      CPULast Netzwerkverkehr

        • Beschreibung: Verschieben einer ~ 4.5 GB großen Datei übers Netzwerk. Angaben entsprechen dem Durchschnittswert

      netzwerk ASRock K10N750SLI WiFi

      Futuremark 3DMark 06

        • Hersteller: Futuremark
        • Herstellerseite
        • Typ: Synthetischer 3D Benchmark
        • Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen

       ASRock K10N750SLI WiFi

      3do62 ASRock K10N750SLI WiFi

      k8 3d06 ASRock K10N750SLI WiFi

        • Hersteller: Futuremark
        • Herstellerseite
        • Typ: Synthetischer 3D Benchmark
        • Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen
      • Futuremark 3DMark 05

        3d05 ASRock K10N750SLI WiFi

      Company of Heroes -Opposing Fronts

        • Hersteller: THQ
        • Herstellerseite
        • Typ: Game
        • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 20 sekündige Spielszene in der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

      coh ASRock K10N750SLI WiFi

      Fear – Perseus Mandate

        • Hersteller: Monolith
        • Herstellerseite
        • Typ: Game
        • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Spieleszene der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

       ASRock K10N750SLI WiFi

      Call of Duty 4

        • Hersteller: Infinity Ward
        • Herstellerseite
        • Typ: Game
        • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Szene direkt zum Beginn der Demoversion. Die Angaben entsprechen dem Mittelwert aus 5 Messungen.

      cod4 ASRock K10N750SLI WiFi

        Leistungsaufnahme

        • Beschreibung: Die Idle Leistungsaufnahme entspricht der Leistungsaufnahme auf dem Desktop ohne Belastung. Gemessen wurde mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

      l i ASRock K10N750SLI WiFi

      l c ASRock K10N750SLI WiFi

      l v ASRock K10N750SLI WiFi

       ASRock K10N750SLI WiFi

      k8l i ASRock K10N750SLI WiFi

      k8l v ASRock K10N750SLI WiFi

      Fazit

      Bevor wir zum endgültigen Fazit kommen, möchten wir wie üblich die einzelnen Punkte noch mal kurz zusammenfassen.

      In Sachen Ausstattung und Lieferumfang kann das ASRock K10N750SLI-WiFi eigentlich überzeugen, wäre da nicht das Fehlen der Monitoranschlüsse wodurch das Board für Hybrid Power nicht geeignet ist. Ansonsten fällt die Ausstattung aber sehr großzügig aus, wünschenswert wären aber noch 2-3 weitere Gehäuselüfteranschlüsse die nach Möglichkeit auch regelbar sein sollten. Aktuell ist, neben dem CPU-Lüfteranschluss, nur noch ein Gehäuselüfteranschluss vorhanden. Regelbar ist dieser nicht. Die Lüftersteuerung für den CPU-Lüfter (nur für PWM) wurde allerdings deutlich überarbeitet und bietet nun mehr „Regelfreiheit“.

      In Sachen Performance hinterlässt das Board ebenfalls ein ordentliches Bild und bewegt sich auf dem Niveau der normalen AM2+ Boards, wobei es sich hier und da um 1-2 Prozentpünktchen nach oben absetzen kann. Ähnliches gilt auch für die Leistungsaufnahme, insgesamt verbraucht das Board zwar oftmals etwas mehr als die anderen Boards im Testfeld. Der Unterschied lässt sich aber vor allem durch die deutlich bessere Ausstattung erklären. Einzig im ausgeschalteten Zustand könnte das Board etwas weniger verbrauchen. ASRocks Energiespartechnologie IES schafft es aktuell allerdings kaum, die Leistungsaufnahme des PCs drastsich zu senken

      In Sachen Overclockingoptionen hat ASRock deutlich aufgestockt und bietet reichhaltige Spannungseinstellungen. Zudem bietet das Board alle weiteren wichtigen Optionen zum übertakten von K8 und vor allem K10 CPUs (Northbridge Multi/Spannung etc.). Auch die Overclokingergebnisse des Boards können sich sehen lassen. Sicherlich ist das Board aufgrund des etwas schwankenden VCore Spannung nicht für Highendübertaktungsergebnisse gedacht, für einen Großteil der normalen Overclokingversuche ist das Board aber mehr als ausreichend.

      Im Alltagsbetrieb kann das Board ebenfalls weiter Pluspunkte sammeln. Probleme oder Instabilitäten sind Fehlanzeige. Einzig die typische ASRock-Krankheit , der Umstand das die DDR2 800 Module nur als DDR2 533 Moduel erkannt werden trübt das Bild hier etwas. Der Chipsatzkühler es Boards wird zwar sehr warm, zu Problemen führte dies aber nicht. Wer aber ein Gehäuse mit keiner oder sehr schlechter Belüftung hat, sollte sich über alternative Kühlmethoden Gedanken machen. Das WiFi-Modul von ASRock lief problemlos, die Einsparungen durch IES sind allerdings nur sehr gering. Auch beim OC-Tuner sollte ASRock noch etwas nachlegen und den Funktionsumfang etwas anheben.

      Um es auf den Punkt zu bringen. Mit dem K10N750SLI-WiFi ist ASRock gut auf dem Highendmarkt gelandet. Man verzichtet bewusst auf Schnickschnack, Blinke LEDs und große Heatpipekühlungen und setzt dafür auf gute Ausstattung. Wünschenswert wären hier dennoch einige weitere Lüfteranschlüsse. Auch eine etwas stabilere VCore Spannung wäre in dem Preissegment durchaus wünschenswert. Wirklich negativ ist nur, dass ASRock auf Monitoranschlüsse für die IGP-Einheit verzichtet. Hybrid Power lässt sich somit nicht nutzen. Hier sollte ASRock mit einer neuen Revision o.ä. nachbessern.

      Preislich lässt sich das Board aktuell schwer einschätzen, da es bisher nur wenige nForce 750a SLI Boards auf dem Markt gibt. Vergleich man den Preis und die Ausstattung des ASRocks mit dem ASUS M3N-HD/HDMI, so gehen die knapp 100€ für das K10N750SLI-WiFi durchaus in Ordnung. Wer auf den WiFi Zusatz verzichten kann, sollte direkt zum K10N750SLI-110db greifen. Das -110dB ist identisch mit dem K10N750SLI-WIFI, lediglich das WLAN Modul fehlt.

      Jeder, der ein solides, stabiles und flottes SLI Mainboard für AMD CPUs sucht und dabei auf unnötige Features verzichten kann, dem können wir das K10N750SLI-WiFi ans Herz legen. Vorausgesetzt man möchte Hybrid Power nicht nutzen!

      Aufgrund des sehr guten Gesamteindrucks verleihen wir dem Board den PcTreiber.Net Hot Stuff Award.

      hs ASRock K10N750SLI WiFi

      Kommentieren könnt ihr den Artikel in unserem Forum. Bei Fragen und oder Problemen zu/mit dem Board , wert einfach einen Blick in das passende Unterforum

      Einige Worte zum nVidia nForce 750a SLI

      Abschließend möchten wir noch einige Worte über den nVidia nForce 750a SLI Chipsatz verlieren. nVidia hat ohne Frage einen guten Chipsatz in der Hand. Gegen die AMD Chipsätze kann man vor allem mit der deutlich besseren USB-Performance punkten. Dafür ist man allerdings auf die nVidia Treiber angewiesen, je nach Ausstattung der AMD Platine kann man (fast) komplett auf Treiber verzichten. In Sachen Leistungsaufnahme und Ausstattung sieht es für nVidia recht ordentlich aus. Interessant ist vor alle, dass nVidia in alle Chipsätze nun eine GPU integriert.

      Positiv Negativ
      passiv gekühlt VCore Spannung schwankt minimal
      Gutes Bios Arbeitsspeicher wird auf Autosettings untertaktet
      Ausstattung (SLI, WiFi) – wobei das Board mehr Gehäuselüfteranschlüsse haben könnte Keine Monitoranschlüsse / Kein Hybrid Power
      Performance
      gute USB-Performance

      Zum Hersteller

      Aktueller Preis

      Vielen Dank fürs lesen

      Euer PC-Treiber.net Team

      Tester und Autor: ASRock_User

      Layout: ASRock_USer

      Benchmarktabellen: ASRock_USer

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