Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3


Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

Der R580(+) als neuer Preis-/Leistungstipp?

teaser Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

Seit einiger Zeit sind nun die neuen Mainstream DirectX10 Karten von ATI und nVidia (namentlich HD 2600 XT, 8600 GTS und 8600 GT) auf dem Markt. In Sachen Leistung können sämtliche Varianten aber nur bedingt überzeugen und beim Blick auf das Preis/ Leistungsverhältnis sind eigentlich nur die 8600GT und HD2600XT wirklich interessant. Gleichzeitig sind mit dem Launch der neuen Karten aber auch die alten Karten der vorangegangenen GPU-Generation teilweise ein gutes Stück günstiger geworden. Die nVidia Karten der 7900 Serie sind leider inzwischen fast komplett vom Markt verschwunden, die Karten von ATIs X1950 Serie sind aber nach wie vor lieferbar. Die X1950 GT/Pro Karten mit RV570 gibt es bereits ab knappen 105-130€, die X1950 XT gibt es ab unter 160€ während das alte Flagschiff, X1950XTX kaum mehr erhältlich ist. Über das sehr gute Preis/Leistungsverhältnis der X1950GT/Pro wurde ja bereits des öfteren berichtet, doch wir möchten uns heute mit der X1950 XT beschäftigen. Genauer gesagt hat eine X1950XT mit 256MB GDDR3 von Sapphire Einzug in unser Testsystem gefunden. Wollen wir mal schauen, was die Karte so zu leisten im Stande ist und vor allem wie es auch mit Dingen wie Lautstärke, Leistungsaufnahme und Co. steht.

 

Impressionen der Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

 

5 s Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3 2 s Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

 Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

 

 

Der Lieferumfang der Sapphire X1950XT 256MB fällt mager aus, da wären:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Schnellstartanleitung
  • 2 x DVI-VGA Adapter
  • 1x HDTV Kabelsatz
  • 1x Kabelpeitsche mit Composite/S-Video Ein-/Ausgängen

Die Sapphire X1950XT kommt mit dem, für ATI typischen, roten PCB daher. Die Karte setzt auf die R580(+) GPU, die mit 621 MHz getaktet ist. Im Vergleich zum Großen Bruder, der X1950 XTX, ist der R580(+) so nur mit 29 MHz weniger (X1950 XTX 650 MHz) getaktet. Doch die X1950 XT hat nicht nur einen höheren GPU-Takt als die X1950 Pro (RV570), sondern hat auch einen weiteren großen Vorteil. So verfügt der R580(+) über insgesamt 16 Pixel-Pipelines, 48 Pixelshader (PS 3.0) und 16 ROPs, während der RV570 "nur" 12 Pixel-Pipelines, 36 Pixelshader (PS 3.0)  und 12 ROPs hat. Hierdurch hat die X1950 XT die deutlich höhere Rechenpower, im Vergleich mit der X1950 Pro. Auf der anderen Seite hat der RV570 den Vorteil der moderneren Fertigungstechnologie. Während dieser nämlich bereits ins 80nm gefertigt wird, musste für den R580(+) noch der 90nm Fertigungsprozess herhalten.

Beim Speicher setzt Sapphire auf insgesamt 256MB GDDR3, der über ein 256Bit breites Speicherinterface angebunden und mit 900 MHz getaktet ist. Hierdurch hat die Karte eine Speicherbandbreite von 57600 MB/s. Hier befindet sich im Übrigen der nächste Unterschied zur X1950XTX.. Diese setzt nämlich auf 512 MB GDDR4 Speicher mit 1000 MHz. Mittlerweile gibt es auch vereinzelte 512MB Versionen der X1950 XT, diese sind aber schwer zu bekommen, oftmals überteuert und teilweise niedriger getaktet.

Der von Sapphire verwendete Kühler dürfte dem ein oder anderen bekannt vorkommen. Hier kommt leider nicht der, relativ leise, Heatpipekühler der X1950 XTX zum Einsatz, sondern der von den X1800 und X1900 Karten bekannte Fön. Dieser saugt die Luft durch die gesamte Kühleinheit an und pustet sie letztlich aus dem Gehäuse. Der Kühler benötigt übrigens zwei Slots, da er sehr warm wird empfehlen wir den Steckplatz unter der Karte nach Möglichkeit auch frei zu lassen.

 

 Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3  Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

Die Karte bietet Dual-DVI mit HDCP Unterstützung. Dazu gibt es noch den Ein/Ausgang für die beiden Kabelpeitschen.
Durch die Lüftungsschlitze transportiert der Lüfter die heiße Luft aus dem Gehäuse.

Die Karte hat einen 6 Pin PCIe-Stromanschluss, der für den Betrieb zwingend angeschlossen sein muss (Sapphire empfiehlt ein 400 Watt Netzteil mit 30A@12V) Die Spannungswandler werden passiv gekühlt

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Die Karte ist für einen PCIe 16x Slot (PEG) ausgelegt.

Der Lüfter des Kühlers im Detail

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Mit einer Platinenlänge von knapp über 23cm gehört die Karte sicherlich nicht zu den kürzesten.

 

 

 

 

Testsystem

Verwendete Treiber

  • Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
  • DirectX 9 Juni 2007 Update
  • nVidia nForce 520 Treiber 12.12
  • Forceware 162.18
  • ATi Catalyst 7.6

 

Treibereinstellungen

nVidia

  • Anisotrope Filterung: Anwendungsgesteuert (bzw. 16x)
  • Antialiasing-Gamma-Korrektur: Ein
  • Antialiasing-Transparenz: Benutzerdefiniert
  • Antialiasing-Einstellung: Anwendungsgesteuert (bzw. 4x)
  • Dreifach Puffer: Aus
  • Erweiterungsbeschränkung: Aus
  • Fehlermeldung: Aus
  • Mipmaps erzwingen: keine
  • Multi-Display/gemischte GPU-Beschleunigung: Einzel-Display-Leistungs-Modus
  • Texturfilterung-Negativer LOD Bias: Clamp
  • Texturfilterungsqualität: Hohe Qualität
  • Threaded Optimierung: Auto
  • Vertikale Synchronisation: Automatisch Aus
  • Übereinstimmende Texture Clamp: Aus

ATi

  • Smoothvision HD: AntiAliasing: Use application settings (bzw. 4x)
  • Temporal AntiAliasing:: Aus
  • Smoothvision HD: Anisotropische Filterung: Use application settings (bzw. 16x)
  • High Quality AF: Aus
  • Catalyst AI: Standard
  • Mipmap Detail Level: High Quality
  • Wait for vertical refresh: Aus
  • Adaptive AntiAliasing: Aus

An dieser Stelle noch eine Anmerkung zu unseren Benchmarks. Vor allem bei unseren Spielebenchmarks versuchen wir besonders grafiklastige Szenen auszuwählen. Die von uns ermittelten FPS Werte lassen sich daher nicht auf das gesamte Spiel übernehmen sondern treffen nur auf die bestimmte Szene zu. An anderen Stellen des Spieles können die FPS deutlich höher oder aber auch niedriger sein.

 

Synthetische 3D- Benchmarks

3DMark06 1.10

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neueste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art "Remake" des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

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  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

 

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3DMark 5 1.30

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes "Ziel" für Treiberoptimierungen.

3dmark051 Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

 

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Game- Benchmarks

 

Anno 1701 1.01

  • Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler:Related Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Wir benchen hier ein eigenes Savegame, bei dem das Treiben einer relativ ausgewachsenen Stadt betrachtet werden kann. Gebencht wurden dreimal 60 Sekunden unter Zuhilfenahme von Fraps. Hinterher wurden die Durchschnittswerte bestimmt.

anno Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

  • Settings:
Texturqualität Hoch Normalmapping Ja
Effektqualität Hoch Posteffekte Ja
Terrainqualität Hoch Wasserbrechung Ja
Schatten Hoch Figuren-Anzeige Ja
Wassereffekte Hoch Bloom Ja
Objektqualität Hoch Wolken Anzeige Ja
Schattenfilterung Ja Einheiten Anzeige Ja
Wasserspiegelung Ja    

 

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Collin McRae Dirt

  • Beschreibung: Mit "Dirt" geht die Collin McRae Serie in die nächste Runde. Das Rennspiel aus dem Hause Codemasters setzt in Sachen Grafik hohe Maßstäbe und bringt auch aktuelle Hardware in Schwitzen. Für unsere Benchmarks nutzen wir die Singleplayerdemo. Um genauer zu sein, die Sequenz vor dem Start sowie den Vollgasteil bis zur ersten Kurve auf dem Avelsbachring in einem Subaru Impreza. Insgesamt benchen wir 10 Sekunden lang mit Fraps und wiederholen unsere Messungen fünf Mal. Auch hier werden hinterher die Durchschnittswerte errechnet.

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  • Settings:
Multisamplig Aus Fahrermodell Ultra
Windeffekte Ein Bäume Hoch
Schatten Hoch Spiegelungen Ultra
Partikeleffekte Ultra Bewegungsverzerrung Ein
Spiegelung Ein Natur Hoch
Zuschauer Hoch Reifenspuren Ein

 

cmd Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

 

 

Call of Juarez

  • Beschreibung: Call of Juarez aus dem Hause Techland (Publisher Ubisoft) ist ein stimmiger Wild-West Shooter, der eigentlich alles bietet, was das Herz begehrt: Wilde Schießereien, Verfolgungsjagden zu Pferde und zu Fuß sowie einige Jump n´Run-Elemente. Mit Billy und Ray kommen dazu noch zwei sehr unterschiedliche Charaktere, in deren Rolle der Spieler abwechselnd schlüpft. Für unsere Benchmarks verwenden wir eine Szene aus Episode 10, bei der Ray auf einem Hügel vor dem Banditenlager steht. Auch hier benchen wir wieder mit Fraps fünf Mal je 10 Sekunden lang und errechnen letztlich die Durchschnittswerte.

 Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

  • Settings:
Shader Model 3.0 Material Quality High
Shadows High Texture Quality High
Depth of field On Foliage Quality High
Quick body disappear Off    

 

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Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes "Gruselflair" setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek (Publisher Ubisoft) setzt vor allem auf große, sehr gut aussehende, Außenlevels im "Karibikstil". Für unsere Benchmarks nutzen wir das HardwareOC Benchmark Tool zusammen mit der PCGH-Timedemo. Auch hier nehmen wir die Durchschnitswerte aus insgesamt 5 Messungen.

FarCry Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

  • Settings:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing Yes
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression Yes
Renderer Direct3D    

 

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F.E.A.R.

  • Beschreibung: Mit dem Erscheinen von F.E.A.R. (Monolith Productions/Vivendi Universal/Sierra) im Oktober 2005 war wohl ein neuer Top-Horror-Shooter geboren. Die Atmosphäre kann, nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren, sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. Für unsere Benchmarks nutzen wir die in der Multiplayerdemo integrierte Benchmarkfunktion.

fear Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

  • Settings:
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

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Gothic3

  • Beschreibung: 2006 ging die Gothic Serie bereits in die dritte Runde und so lädt das Rollenspiel Gothic3 (Piranha Bytes/JoWood) wieder einmal zur fröhlichen Jagd auf Orks und Co. ein. Während der Wanderungen durch die riesengroße Spielwelt bleibt man immer mal wieder gerne stehen um die hübsche Grafik oder die teilweise netten Details zu betrachten. Für unsere Benchmarks nutzen wir direkt die erste Szene im Spiel, bei der der Held in einen Orkangriff verwickelt wird. Auch hier wir die Szene jeweils 10 Sekunden lang mit Fraps und wiederholen die Messungen fünf Mal um hinterher Durchschnittswerte bestimmen zu können.

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  • Settings:
Entfernung (Hohe Detailstufe) Hoch Texturqualität Hoch
Entfernung (Niedrige Detailstufe) Hoch Vegetationsqualität Hoch
Ressource-Cache Hoch Schattenqualität Hoch
Objektdetails Hoch Post-Processing Tiefenunschärfe
Shaderqualität 3.0    

 

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Ghost Recon Advanced Warfighter 2(G.R.A.W.2)

  • Beschreibung: Im März 2007 ging Tom Clancy’s Ghost Recon Serie mit dem Taktik-Shooter Advanced Warfighter 2 in die nächste Runde. In Sachen Handlung gibt es nicht viel Neues, dafür wurde aber vor allem die Grafik aber auch die Physikeffekte verbessert. Für unsere Benchmarks nutzen wir die erste Cutszene der Singleplayerdemo, in der ein Helikopter in der Sierra des Juarez fliegt. Wir starten unsere Messungen mit dem Zeitpunkt, als die Seile aus dem Helikopter geworfen werden. Ab hier messen wir 25 Sekunden und wiederholen die Messungen fünf Mal. Auch hier kommt wieder Fraps zu Einsatz, zudem werden hinterher natürlich wieder die Durchschnittswerte berechnet.

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  • Settings:
Physik Normal Dynamische Schatten Hoch
Qualität der Texturen Mittel Dynamisches Licht An
Qualität der Effekte Hoch Nachteffekte Hoch

 

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Mit dem Forceware 162.18 kam es mit der 7900GTO@GTX es, auf unserem Testsystem, zu schwerwiegenden Problemen. GRAW 2 zeigt sofort schwere Bildfehler und der Rechner startet nach wenigen Sekunden neu. Mit anderen Treibern trat diesen Phänomen nicht auf, so dass es definitiv an einem Treiberproblem seitens nVidia liegt.

 

 

Half Life 2 Lost Coast

  • Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half Life 2 Engine noch zu den besseren der Grafikengines. Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das Zusatzlevel "Lost Coast" veröffentlicht, welches aufgrund seiner kurzen Spielzeit aber grandiose Grafikeffekten eher einer Techdemo als einem ernsthaften Zusatzlevel gleicht. Hier nutzen wir eine eigene, gut zwei Minuten lange, Timedemo, die vor allem einige kleine Gefechte zeigt.

hl2 lc Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

  • Settings:
Modelldetails Hoch Shader Details Hoch
Texturdetails Hoch Wasserdetails Alles spiegeln
Shader Details Hoch Schattendetails Hoch
Color Correction An HDR Full

 

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Lost Planet: Extreme Conditions

  • Beschreibung: Lost Planet: Extreme Conditions von Capcom war Anfangs lediglich für die XBox 360 erhältlich, gibt es seit kurzem aber auch für den PC. Dabei ist der 3rd Person Shooter eines der ersten Spiele, dass explizit mit einem DirectX 10 Renderpfad daherkommt, während Company of Heroes und Call of Juarez lediglich per Patch DirectX 10 fähig gemacht wurden. Für unseren Test nutzen wir allerdings nicht die DirectX 10 Version, sondern die integrierte Benchmarkfunktion der DirectX 9 Singleplayer Demo.

 Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

 Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

Prey

  • Beschreibung: Prey (Human Head Studios/3D Realms) setzt auf die, bereits in die Jahre gekommene, Doom3 Engine, die allerdings eine Menge an Updates bekommen hat. So kann Prey mit hochauflösenden Texturen, schönen Licht- und Schattenspielereien sowie hübsch anzusehen Shadereffekten aufwarten. Spielerisch geht Prey in die Richtung von Doom3. In Person des jungen Indianers Tommy landet man plötzlich in einer Alienwelt und geht von nun an auf die Jagd nach selbigen. Für unsere Benchmarks haben wir das Hardware OC Prey Benchtool mit der HWzone Timedemo genutzt. Auch hier gab es insgesamt 5 Durchläufe, aus denen wir hinterher die Durchschnittswerte gewonnen haben.

pr Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

 

  • Settings: Shader Detail: Highest Level

prey Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

Der "Boost Modus" aktiviert die maximale Bildqualität und ist eigentlich nur für Karten mit 512MB VRam vorgesehen, ein Umstand den man der X1950XT deutlich anmerkt, denn so sind nicht nur die durchschlittlichen Bilder pro Sekunde geringer sondern auch zwischendurch gibt es immer wieder kleine Nachladeruckler.

 

S.T.A.L.K.E.R.

  • Beschreibung:Im März 2007 war es endlich soweit. Nach vielen Verschiebungen und langer Wartezeit erblickte S.T.A.L.K.E.R. – Shadows of Chernobyl (GSC Game World/THQ) endlich das Licht der Welt. Der lang ersehnte Ego-Shooter spielt in "der Zone" rund um das Kernkraftwerk Tschernobyl. Hier trifft der Spieler auf die skurrile Mutanten, Anormalitäten aber auch auf Banditen und Soldaten. Für unsere Benchmarks nutzen wir eine Szene ganz zu Beginn des Spieles, in der der Spieler aus dem Keller ins Freie geht. Hier messen wir eine 10 Sekunden lange Spielszene, in den der Spieler bis an die Mauer läuft. Auch diese Messungen wiederholen wir fünf Mal und ermitteln schließlich die Durchschnittswerte.

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  • Settings:
Render Full dynamic lighting Grass density Maximum
Quality settings Maximum Sun Shadow On
Vision distance Maximum Lighting distance Maximum
Object details Maximum NPC flashlights Maximum
Texture details Maximum Shadows quality High

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World in Conflict -Beta

  • Beschreibung: Vor kurzem ist die Open Beta zu World in Conflict (Massive Entertainment/Sierra Vivendi) gestartet. Das Echtzeitstrategiespiel überzeugt vor allem durch Action geladene Gefechte, bei denen quasi das gesamte Gelände zerstörbar ist. Gleichzeitig überzeugt auch die Kameraführung, die sich zu jederzeit um 360° drehen, nach belieben schwenken oder mitten ins Geschehen reinzoomen lässt. Für unsere Benchmarks nutzen wir die in der Open Beta integrierte Benchmarkfunktion.

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  • Settings:
Pixel Shaders High World distance Detail Very High
Physics Quality High Animation Quality High
Texture Quality High Unit Tracks Lenght High
Terrain Texture Quality High Water Reflection Size 768
UI Textue Quality Uncompressed Framerate Cap None
Water Quality High Full Object Geometry On

Sämtliche weitere Optionen (außer Transparency Antialiasing) On

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X³ – Reunion

  • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie einem sehr gutem Physikmodell.. Wir nutzen für unseren Benchmark den Benchmarkmodus der X3-Rolling Demo.

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  • Settings:

 

 Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

 

Übertaktungsergebnisse, Temperaturen, Lautstärke und Leistungsaufnahme

Beginnen wir mit den Übertaktungsergebnissen der Karte. Wir konnten die GPU von 621MHz auf 688 MHz (+67 MHz/ ~11%) übertakten. Den Speicher konnten wir von 900 MHz lediglich auf 950 MHz (+50 MHz/~6%) übertakten. Hierdurch konnten wir das 3DMark 06 Ergebnis von 5662 3DMarks auf 5993 3DMarks (+331/~6%) steigern. Die Ergebnisse bei Lost Planet konnten wir von 31/33 FPS (Snow/Cave) auf 33/35 FPS steigern (+2 FPS/ ~6%). Bei den Ergebnissen haben wir die Spannungen der Karte nicht verändert. Wer mehr aus der Karte holen möchte, kann z.B. per ATi Tool unter Windows die Spannungen der Karte verändern, hierdurch können unter Umständen höhere Übertaktungsergebnisse erzielt werden. Gleichzeitig steigen dabei allerdings auch die Leistungsaufnahme und die Temperaturen, weshalb man letztere besonders im Auge behalten sollte.

Wir haben die Möglichkeit der Spannungsänderung aber für ein anderes interessantes Experiment genutzt und getestet, wie weit wir die GPU undervolten konnten. Uns war es möglich, die GPU-Spannung von 1.425V auf immerhin 1.225V zu senken. Hierdurch blieb die Karte deutlich Kühler und verbrauchte weniger Strom. Mehr dazu weiter unten.

Natürlich können wir euch die Overclocking- und Undervolting-Ergebnisse nicht garantieren. Die Ergebnisse unterscheiden sich von Karte zu Karte und können teilweise deutlich besser oder aber deutlich schlechter ausfallen.

 

atitool Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

Wie ihr bereits an diesem ATI-Tool Screenshot sehen könnt, sind die Temperaturen der Karte sehr hoch. Nach einer Stunde Vollast durch den Artifact Scanner liegt die GPU-Temperatur bei 94° C, die Spannungswandler zeigen eine Temperatur von 104° C an, und die Umgebungstemperatur der Karte liegt bei 68°C.

Der Lüfter der Sapphire X1950 XT 256MB ist glücklicherweise temperaturgeregelt, denn bereits beim Einschalten des PCs zeigt er was in ihm steckt und erinnert an einen überdimensionierten Fön. Glücklicherweise regelt der Lüfter bereits nach wenigen Sekunden runter. Unter 2D ist der Lüfter zwar wahrzunehmen, fällt aber kaum negativ auf. Anders sieht es unter 3D aus. Bereits nach wenigen Sekunden Belastung dreht der Lüfter deutlich hörbar auf und mit wachsender Dauer der Belastung regelt der Lüfter immer weiter hoch. Unter Last ist der Lüfter so deutlich wahrnehmbar, bei entsprechender Soundkulisse stört dies unter 3D allerdings nur bedingt. Beachtet werden sollte zudem, dass der Lüfter die warme Luft hinten aus dem Slotblech der Karte wieder rauspustet. Die Luft ist, wie die Temperaturen es bereits vermuten lassen, wirklich heiß weshalb wir empfehlen, den PC nicht zu nahe an eine Wand oder ähnliches zu stellen. Schließlich muss die Warme Luft irgendwie entweichen können. In kleinen Zimmer lässt sich der PC so sicherlich problemlos als Heizung nutzen ;)

Leistungsaufname

Leistungsaufnahme des Gesamtsystems im Idle Modus (Windows Desktop)

Leistungsaufnahme des Gesamtsystems  unter 3D (3DMark 06)

MSI 7900 GTO GTX 95W 187W
Sapphire X1950 XT 256 MB standard 100W 266W
Sapphire X1950 XT 256 MB @ 688/950 MHz 284W
Sapphire X1950 XT 256 MB @ 621/900 MHz bei 1.225V GPU-Spannung 225W

Es ist zwar bekannt, dass der R580 sicherlich alles andere als stromsparend ist, der enorme Unterschied (unter 3D) zum G71 schockierte und überraschte uns allerdings doch. Sehr deutlich sieht man vor allem, dass man sich aufgrund der nochmals höheren Leistungaufnahme im übertakteten Zustand die Frage stellen muss, ob sich der Mehrtakt wirklich lohnt. Gleichzeitig sieht man aber sehr schön, was sich beim R580 lohnt… undervolten. Durch die um 0.2V gesenkte GPU-Spannung ließ sich die Lestungsaufnahme doch deutlich senken.

Erfreulicherweise hat die X1950 XT einen sehr guten 2D Modus. Die Leistungsaufnahme liegt zwar minimal über dem Niveau der 7900GTO@ GTX,  der Unterschied zur Leistungsaufnahme unter 3D ist aber deutlich größer.

 

Ein ganz wichtiger Hinweis zu unseren Messwerten der Leistungaufnahme. Wie bereits erwähnt handelt es sich hierbei um die Ergebnisse des gesamten Systems (ohne Monitor). Die Werte werden durch einen Voltcraft Energy Check 3000 ermittelt. Mit diesen Messwerten ist es unmöglich genaue Unterschiede in der Leistungsaufnahme der verschiedenen Grafikkarten auszumachen, sie dienen lediglich als grobe Richtwerte. Der Grund hierfür ist, dass auch viele andere Faktoren wie beispielsweise das Wirkungsgrad des Netzteiles oder unterschiedliche CPU-Last durch Treiber die Ergebnisse stark nach oben oder unten verfälschen können. Es ist also unmöglich anhand dieser Messwerte zu sagen, dass die X1950 XT unter 3D fast 100 Watt mehr als die 7900 GTO@GTX verbraucht. Es lässt sich lediglich festhalten, dass der Endverbrauch mit der X1950 XT ein gutes Stück höher ist als mit der 7900GTO@GTX.

Fazit

Zugegeben, bei der Leistung kommt die Sapphire Radeon X1950 XT 256MB nur selten an die MSI 7900GTO@GTX heran. Dies ist aber auch nicht weiter schlimm, schließlich spielen bzw. spielten, da die 7900 GTX nicht mehr erhältlich ist, beide Karten in ganz unterschiedlichen Preisklassen. Die Performance der Sapphire X1950 XT 256MB reicht aber bei allen aktuellen Spielen für spielbare Frameraten auf 1280×1024/1027×768 mit hohen oder mittlen Details aus. Auf AA/AF muss man allerdings teilweise verzichten. Knapp könnte es in die Zukunft allerdings mit dem Speicher werden, denn so zeigt uns World in Conflict auf der X1950 XT beispielsweise ständig ein "VRam Overload" an. Mit 512MB würden die Ergebnisse womöglich, zumindest teilweise, ein ganzes Stückchen besser ausfallen.

Die maximale Bildqualität ist, dank High Quality AF, relativ ordentlich, kommt nach Ansicht verschiedener Quellen im Internet allerdings nicht an die Bildqualität der GeForce 8 Karten heran.

Während die Performance der Karte ordentlich ist, sieht es beim Thema Lautstärke und Leistungaufnahme allerdings deutlich anders aus. Hier können die Karte und vor allem die verbaute Kühllösung kaum überzeugen. Schade dass Sapphire nicht auf die sehr gute Kühllösung der X1950XTX setzt. Besitzer der Karte können aber durch Undervolten die Leistungaufnahme deutlich drosseln.

In ihrem Preisbereich von ~160€ nimmt die X1950 XT es momentan mit einigen 7900GS und X1950 Pro aber vor allem mit den nVidia GeForce 8600 GTS Karten auf. Gegenüber sämtlichen Karten liefert die X1950 XT ganz klar die meisten Frames für ihr Geld. Zwar liefert die GeForce 8600 GTS hier die so viel zitierte „DirectX 10 Unterstützung“. DirectX 10 ist für Gamer momentan aber eher irrelevant, vor allem weil die Leistung der 8600 GTS in den aktuellen DirectX 10 Titeln kaum für spielbare Frameraten reicht. An dieser Stelle möchten wir auch auf den Kommentar: Aktuelle DX10 Mainstreamkarten- Ein Witz!? verweisen. Vorteile der X1950 Pro, 8600 GTS und Co. sind allerdings die geringere Leistungsaufnahme und oftmals bessere Kühlleistungen, dafür bietet die X1950 XT (wie die X1950 Pro) die, für den ein oder anderen interessanten, AVIVO-Features.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die X1950 XT mit ihrem Preis von ~160€ ein Menge Frames für ihr Geld liefert und dabei ausreichend Power für alle aktuellen Spiele in 1024×768/1280×1024 mit mittleren bis hohen Details hat. In Zukunft könnten die 256MB VRam zwar knapp werden, wer aber für die Zukunft vorsorgen möchte wird im Preisbereich unter 200€ aktuell keine entsprechende Grafikkarte finden. Aufgrund der hohen Leistungaufnahme ist die X1950 XT für alle Stromsparer aber kaum zu empfehlen, ebenso disqualifiziert die Sapphire X1950 XT sich für alle Silententhusiasten, zumindest solange man keine andere Kühllösung verbaut.

Aufgrund des guten Preis/ Leistungsverhältnisses vergeben wir der Sapphire X1950 XT 256MB GDDR3 den Pc-Treiber.Net Price Award!

paward Sapphire Radeon X1950 XT 256 MB GDDR3

Positiv Negativ
Preis/Leistung Lautstärke
Undervolting Fähigkeit Leistungsaufnahme

 

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