Foxconn N5M2AA-EKRS2H

Foxconn N5M2AA-EKRS2H

nVidia nForce 4 goes Sockel AM2!

 Foxconn N5M2AA EKRS2H

Mit dem K8T890M2AA-KRS2H haben wir euch erst vor kurzem ein Sockel AM 2 Motherboard und mit dem Foxconn P9657AA-8EKRS2H und Foxconn P9657AB-8EKRS2 gleich zwei Sockel 775 Motherboard s von Foxconn vorgestellt. Mit dem N5M2AA-EKRS2H haben wir heute direkt das nächste Sockel AM2 Board von Foxconn, auf Basis von nVidias nForce 4 Chipsatz in der B1 Revision. Während die Ausstattung des K8T890M2AA-KRS2H wirklich „LowCost“ war, so sieht es beim N5M2AA-EKRS2H schon um einiges besser aus. Dank des nForce 4 Chipsatzes bietet das Board 4 SATA Ports und 2 IDE Ports. Dazu gibt es Firewire, Gigabit-Lan (Realtek 8211BL) und USB 2.0. Allerdings hat der nForce 4 Chipsatz auch seine Nachteile, erstmal unterstützt er (aufgrund seines Alters) kein HD-Audiocodec, weshalb Foxconn auch bei diesem Board wieder auf einen AC97 Codec (Realtek ALC653) setzt. Außerdem unterstützt der nForce 4 (ohne Ultra) kein SATA2. Dazu kommt der wohl größte Nachteil des nForce 4 Chipsatzes: Seine Hitzentwicklung, die Foxconn nötigt dem Board einen aktiven Lüfter zu spendieren. Dann wollen wir mal schauen, wie sich das Board in unserem Testparcour schlägt.

Erstmal ein großes Dankeschön an Foxconn für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Sample.

newlogo Foxconn N5M2AA EKRS2H


Testsystem Teil 1

Verwendete Treiber

  • Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
  • nVidia nForce 4 Treiber Version 6.86
  • Realtek AC97-Audiotreiber A 3.98
  • AMD CPU Treiber 1.3.2.6
  • Forceware 93.71

Der Chipsatz

nVidia nForce 550 (MCP 55S) nVidia nForce 520 (MCP 65S) nVidia nForce 4 AMD 480X Crossfire + SB600 VIA K8T890 +VT8237A
integrierte Grafikeinheit Nein Nein Nein Nein Nein
PCIe lanes 20 20 20 20 20
PCIe links 5 4 4 ? 5
SATA Ports 4x SATA2 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA 4x SATA2 (AHCI) 2x SATA
IDE Ports 1 1 2 1 2
PCI Slots 5 5 5 6 6
nativer Netzwerkanschluss Gigabit-Lan 10/100 MBit Lan Gigabit Lan 10/100 MBit Lan
USB Ports 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 8 (USB 2.0)
Audio HD Audio HD Audio AC 97 HD Audio HD Audio

Beim reinen Vergleich der Chipsätze, sieht man sehr deutlich, dass der nForce 4 bereits in die Jahre gekommen ist. So fehlt dem Chipsatz vor allem Unterstützung von SATA2 (und einem AHCI kompatiblem SATA Controller) und HD-Audio, dafür verfügt der Chipsatz aber noch über zwei IDE Ports.


Spezifikationen des Boards

      • AMD Sempron™ , Athlon™ 64, Athlon™ 64×2, Socket AM2
      • NVIDIA® nForce 4
      • Dual Channel DDRII memory technology
      • 4 x DDRII DIMM slots
      • Supports DDRII800/667/533
      • Max. capacity: 4GB
      • 1 X PCIe x16
      • 2 x PCIe x1
      • 4 x PCI slots
      • 5.1 AC97 Audiocodec (Realtek ALC653 )
      • Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s
      • Realtek RTL8211BL
      • 4 x SATA ; Raid0, 1, 0+1, JBOD
      • 2 x ATA133 IDE connector
      • 1 x Floppy connector
      • 2x USB 2.0 Header, insgesamt 4 weitere USB Ports
      • 1 x Front audio Header
      • 1 x IEEE 1394 (Firewire) Header
      • CD in Header
      • 1 x AUX-in (reserve)
      • 1 x COM2
      • 1 x PS/2 keyboard
      • 1 x PS/2 mouse
      • 1 x 1394a (Firewire)
      • 1 x Serial
      • 4 x USB 2.0
      • 1 x RJ45
      • 1 set 5.1 channel Audio jacks (3 jacks)
      • 1 x Parallel
    • CPU
    • Chipset
    • Memory
    • Erweiterungsslots
    • Audio
    • LAN
    • Interne Anschlüsse
    • Anschlüsse am ATX Panel

Herstellerangaben laut foxconchannel.com

Insgesamt verfügt das Board über 4 SATA Ports, dazu gibt es 2 IDE Ports und einen Floppyport. Der verbaute VIA VT6308P Chip stellt 2 Firewireports zur Verfügung. Einer der der Firewireports ist an ATX-Blende verfügbar, der zweite kann per Header nachgerüstet werden. Wie bereits erwähnt, unterstützt der nForce 4 nur einen AC97 Audiocodec, leider greift Foxconn mit ALC653 hier lediglich auf ein 5.1 Modell zurück, wünschenswert wäre hier z.B. der bekannte ALC850. Dazu gibt es leider auch nur 3 Audio Ein/Ausgänge an der ATX-Blende. Wer z.B. den 5.1 Sound nutzen möchte und gleichzeitig ein Mikrofon anschließen will, muss gezwungenermaßen entsprechende Eingänge per Header nachrüsten. Für den Netzwerkanschluss greift Foxconn auf den nativen Gigabit-Lan Anschluss des nForce 4 zurück, als Transceiver (Sende und Empfangeinheit) kommt der Realtek 8211BL zum Einsatz. Zum Anschluss von Lüftern stehen übrigens zwei PWM-Anschlüsse zur Verfügung. Einer für den CPU-Kühler, der zweite für einen Gehäuselüfter.

Insgesamt hat das Foxconn Board alles, was man von einem Mainstreamboard erwartet. Wünschenswert wären allerdings mehr Audio Ein/Ausgänge und SATA2 Unterstützung (z.B. durch einen externen Controller) sowie evt. noch ein bis zwei eSATA Ports.

Impressionen des Foxconn N5M2AA-EKRS2H

1 s Foxconn N5M2AA EKRS2H 3 s Foxconn N5M2AA EKRS2H

Der Lieferumfang des Boards fällt sehr mager aus, da wären:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Quick Instalation Guide
  • 1x ATX-Blende
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 1x SATA Kabel
  • 1x SATA Stromkabel

Die Verpackung des Boards wirkt sehr unspektakulär und kommt im typischen Foxconn-Look daher. Lediglich der kleine Sticker weist auf die genauen Spezifikationen des Boards hin. Ein Handbuch zu dem Board findet sich leider nur im Internet wieder. Wünschenswert wäre es, wenn es neben Quick-Instalation-Guide wenigstens noch ein Handbuch auf der CD gäbe. Zudem fiel bei der ATX-Blende negativ auf, dass hier nicht sämtliche benötigte Aussparungen freigelegt waren. Für den Firewire und den Netzwerkanschluss mussten die Blechabdeckungen noch nach innen gebogen werden.

 Foxconn N5M2AA EKRS2H  Foxconn N5M2AA EKRS2H

Das Layout den Foxconn N5M2AA-EKRS2H wirkt auf den ersten Blick sehr gut. Das Board macht einen sehr aufgeräumten Eindruck und vor allem die Platzierung der IDE Ports und des 24 Pin ATX-Stromsteckers wissen zu gefallen. Die verschiedenen Erweiterungsslots sind gut zugänglich und nichts scheint den Einbau von Erweiterungskarten im Wegen zu stehen. Um den CPU-Sockel sowie um die Speicherbänke ist auch genug Platz, so dass keine großartigen Probleme zu erwarten sind. Das Retentionmodul wurde mit einer Backplate auf der Rückseite des Boards verschraubt. Einzig und alleine die Position des Floppy-Anschlusses und des 4 Pin 12V Stromsteckers sind nicht ganz optimal. Auch das lange Lüfterkabel des Chipsatzkühlers stört ein bisschen.

Beim zweiten Blick (bzw. beim Einbau) fallen aber direkt wieder zwei große Probleme auf. Der große Kühler unserer Grafikkarte (MSI 7900GTO mit 7900GTX Referenzkühler) verdeckt, wie schon beim Foxconn K8T890M2AA, 3 von 4 SATA Ports. Die SATA Ports lassen sich so ausschließlich mit viel Fummelei nutzen. Hot-Plug ist in diesem Zustand unmöglich. Zudem kollidieren die hinteren drei Kondensatoren, auf Höhe des PCIe 16x Ports, beinahe mit der Grafikkarte.

Insgesamt verfügt das Board eigentlich über ein Recht ordentliches Layout. Die Verbreitung des Boards ist durchaus gut, ebenso wie die Platzierung der meisten Erweiterungsslots und Ports. Aufgrund der Inkompatibilitäten mit unserem Testsystem können wir dem Layout letztendlich aber lediglich ein „Befriedigend“ geben.

 Foxconn N5M2AA EKRS2H 8 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Die linke untere Ecke des Boards. Zu sehen sind neben den Erweiterungsslots der Audio- und Firewireheader (1), der VIA VT6308P Firewirechip (2) sowie der Realtek ALC635 AC97 Audiocodec. Die untere rechte Seite des Boards zeigt den Chipsatz (aktiv gekühlt), die SATA Ports und den ersten IDE Port. Dazu gibt es den (1) ITE IT8716F-S Hardwaremonitoring und Super I/O-Chip, die farbig markierten Front Panel Anschlüsse (2), den Lüfteranschluss für Gehäuselüfter (3) sowie die USB Header (4) zu sehen.
9 s Foxconn N5M2AA EKRS2H 4 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Die gesamte untere Hälfte des Boards nochmals in Gesamtansicht. Hier fällt vor allem das sehr lange (und teilweise störende) Kabel des Lüfters auf. Der obere linke Bereich des Boards mit den Spannungswandler (3 Phasen) sowie dem Realtek 8211BL Transceiver für den Netzwerkverkehr (1) und den (etwas ungünstig platzierten) 4 Pin 12V Stromstecker (2).
 Foxconn N5M2AA EKRS2H  Foxconn N5M2AA EKRS2H
Die obere rechte Ecke des Boards mit den 4 DDR2 Speicherbänken und dem CPU-Sockel. Die obere Hälfte des Boards. (4) zeigt den L6711 von ST Microelectronics, zuständig für die CPU-Spannung. Der gleiche Chip findet sich übrigens auf dem ASRock 939Dual-SATA2 wieder.
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Aufgrund der ungünstigen Position des SATA Ports verdeckt unsere MSI 7900GTO 3 von 4 Ports. Mit viel Fummelei (und 2 verbogenen Kühlerlamellen) lassen sich zwar an alle 4 SATA Ports entsprechende Datenkabel anschließen. Hot-Plug ist hier aber nicht mehr (oder nur sehr sehr eingeschränkt möglich.
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In der Nähe des Realtek ALC653 Audicodec befinden sich drei Kondensatoren, diese Kondensatoren kollidieren beinahe mit der Grafikkarte. Hier wäre mehr Sicherheitsabstand wünschenswert. Der nForce 4 Chipsaatz in der B1 Revision. Der aktive Kühler war mit einem Wärmeleitpad auf dem Chipsatz befestigt.
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Das ATX-Blende

mit den wichtigsten Anschlüssen.


Bios und OC

b1 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b2 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b3 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Der Hauptbildschirm des Bios Das Fox Central Unit Menü, hier werden sämtlich Übertaktungs- und Spannungseinstellungen vorgenommen. Außerdem lassen sich herüber die Ramtimings justieren. Der CPU Multiplikator lässt sich von 4- max. CPU (hier 11) in einer Schritten verstellen.
b4 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b5 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b6 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Die einstellbaren Speichergeschwindigkeiten. Wir vermissen den Hinweis auf „DDR2“ Der HT-Link Speed (HT-Multi) lässt sich zwischen 1 und 5 frei wählen. Die einstellbaren Speichertiimings.
b7 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b8 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b9 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Das Integrated Peripherals Menü, hier lassen sich sämtliche onboardkomponeten konfigurien und de-/aktivieren. Das Advanced Chipset Features Menü. Die Advanced Bios Features. Hier lässt sich u.a. Cool and Quite de-/aktivieren. Außerdem lässt sich hier die Bootpriorität festlegen.
b10 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b11 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b12 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Das PnP/PCi Configurations Menü Das IDE-Function setup Menü. Hier lassen sich sämtliche wichtige Dinge zu den IDE und SATA Ports einstellen. Negativ, dass sie die SATA Ports auf SATA2 umstellen lassen, obwohl der nForce 4 kein SATA2 kann. Das Power Mangament Setup Menü. Hier lässt sich z.B. der Standby Modus festlegen.
b14 s Foxconn N5M2AA EKRS2H b13 s Foxconn N5M2AA EKRS2H s1 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Der obere Teil des PC Health Status Menü Im unteren Teil des PC Health Status Menü lässt sich die Lüftersteuerung konfigurieren Die Speicherspannung (Vdimm) lässt sich bis zu 2,1V anheben.
s2 s Foxconn N5M2AA EKRS2H s3 s Foxconn N5M2AA EKRS2H s4 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Die HyperTransport Spannung (Vdd) lässt sich bis maximal 1,35V anheben, Die CPU-Spannung (Vcore) lässt sich bis zu 1,55V anheben Allerdings leider lediglich bis auf 1,2V senken
s5 s Foxconn N5M2AA EKRS2H
Die Chipsatz Spannung lässt sich bis auf 1,8V anheben

Das Phoenix-Award Bios des Boards macht einen sehr ordentlichen Eindruck und liefert vor allem einige Übertaktungsoptionen. Allerdings stört es, dass der Referenztakt (max. 300 MHz) lediglich in einem Drop-Down Menü ausgewählt werden kann, da das scrollen (in 1 MHz Schritten) von 200-300 MHz schon einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Zudem halten wir es für sehr verwirrend, dass man die SATA Ports auf SATA2 Funktion umstellen kann. Da der nForce 4 kein SATA2 kann, resultiert diese Umstellung natürlich in einem Blackscreen. Ansonsten fällt auch bei diesem Foxconn Board wieder auf, dass die Auto-Erkennung des Bios sehr gut funktioniert. Sämtliche Komponenten werden (auch mit default Settings) sofort mit der richtigen Geschwindigkeit/ Timigs erkannt.

Kommen wir zum Thema Overclocking. Im Bios stehen folgende OC-Features zur Verfügung:

Multi 4- max. CPU in 1er Schritten
Referenztakt (HT) 200-300 MHz
HTT-Multi 1-5x
VCore 1,55 – 1,2V
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
VDimm 1,90-2,10V
PCI/PCIe Fix? Ja

Aufgrund der umfangreicheren Bios und vor allem Spannungsoptionen, sollte auch der ein oder andere User mit größeren Übertaktungsoptionen Spaß an dem Board finden. Der Referenztakt lies sich im Bios bis maximal 300 MHz einstellen, allerdings lag der maximale reelle Referenztakt bei 290 MHz. Wenn wir mit der mitgelieferten Übertaktungssoftware „Tiger One“ über 290 MHz gingen, änderte sich zwar die Anzeige des Foxconn Tools, CPU-Z zeigte uns aber, dass der Referenztakt weiterhin bei 290 MHz liegt. Die Software bot zwar die Möglichkeit auch mehr als 300 MHz Referenztakt einzustellen, beim überschreiten der 300 MHz Barriere ging der Reftakt allerdings auf 192 MHz zurück. Die erreichten 290 MHz sind aber dennoch sehr ordentlich, im Vergleich mit den anderen Boards, belegt das Board so den zweiten Platz.

tiger s Foxconn N5M2AA EKRS2H

Beim maximalen Ramtakt erreicht das Board mit 500 MHz (DDR2 1000) die bisher höchsten Werte, vor allem dadurch begünstigt, dass das Board die höchsten maximalen Vdimm Werte bietet, etwas mehr Vdimm Spannung (2,3-2,4V) wären aber trotzdem wünschenswert. Etwas enttäuschend war allerdings der maximale CPU-Takt, hier fällt das Board etwas zurück. Leider bringt auch das erhöhen der Spannung auf 1,45V keine besseren (stabilen) Ergebnisse zustande.

Schauen wir uns die Übertaktungsergebnisse des Board im Vergleich zu anderen Boards an.

ASrock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890) Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890) Foxconn N5M2AA-EKRS2H (nVidias nForce 4) ASRock ALiveNF5-eSATA2+ (nVidia nForce 520) ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire) ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697)
max. stabiler Referenztakt 280 MHz 232 MHz 290 MHz 330 MHz 243MHz 280 MHz
max. erreichter CPU-Takt 2697 MHz (245×11) 1,35V 2551 MHz (232×11) 1,30V 2640 MHz (240×11) 1,35V /1,45V 2695 MHz (245×11) 1,35V 2669 MHz (243×11) 1,35V 2674 MHz (243×11) 1,35V
max. erreichter Ramtakt 490 MHz (DDR2 980 ) 1,96V 464 MHz (DDR2 928 ) 1,90V 500 MHz (DDR2 1000) 2,1V 490 MHz (DD2 980 ) 1,95V

494 MHz (DDR2 988 ) 2,05V

469 MHz (DDR2 939 ) 1,95V – keine Steigerung mit 2,05V 484 MHZ (DDR2 968 ) 1,95V

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponete unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegeben Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.


Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Rev. G (65nm) CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

h3 Foxconn N5M2AA EKRS2H
SPD Timings richtig erkannt? h1 Foxconn N5M2AA EKRS2H
Cool and Quite funktioniert? h1 Foxconn N5M2AA EKRS2H
Hot Plug funktioniert? h1 Foxconn N5M2AA EKRS2H
S3 (STR) Stabdy funktioniert? h1 Foxconn N5M2AA EKRS2H
Stabilitätstests bestanden? h1 Foxconn N5M2AA EKRS2H

h1 Foxconn N5M2AA EKRS2H -> Fuktioniert ohne Einschränkungen, h2 Foxconn N5M2AA EKRS2H -> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 Foxconn N5M2AA EKRS2H -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

In Sachen Stabilität zeigt sich das Board als sehr zuverlässig. Kleine Abstrichen müssen wir aber bei der Kompatibilität machen, das Board erkennt zwar alle von uns verbauten Komponenten problemlos und mit dem richtigen Takt /Timings, allerdings unterstützt es (laut offizieller CPU-Support Liste [Stand 02.04.2007]) keine 65nm (Revision G) CPUs. Zudem leidet das Board an kleinen Kinderkrankheiten, die nach einem (inzwischen) dritten Bios eigentlich behoben sein sollten. Als erstes fiel uns auf, dass das Board (im nicht übertakteten Zustand) teilweise unter Warmstartproblemen, vor allem aus dem Bios heraus, leidet. Nach einem Neustart wurden wir lediglich mit einem Blackscreen begrüßt, der PC musste manuell ausgeschaltet werden und neu gestartet werden. Die zweite Kinderkrankheit die uns aufgefallen ist, wäre, dass Board neigt teilweise zu Bildfehlern im Dos-Modus (auch hier ist das Board nicht übertaktete). Hizu kommt, dass die mitgelieferte Liveupdate Software die neuste Biosversion nicht gefunden hat, obwohl sie auf der Foxconn-Webseite gelistet war. Der Flash unter Windows (mit dem LiveUpdate Tool) lief dafür problemlos.

error s Foxconn N5M2AA EKRS2H

cpuz Foxconn N5M2AA EKRS2H

Beim Takt hält Foxconn sich leider nicht genau an die AMD-Spezifikationen und taktete des Refernztakt um 0,9 MHz zu hoch. Hierdurch werden natürlich auch der HT-Link, die CPU und der Arbeitsspeicher minimal übertaktete. Sicherlich ist die Übertaktung nicht weltbewegend, bringt bei Benchmarks aber einen kleinen Performancevorteil. Auffällig ist, dass bisher nur die Boards mit nVidias Chipsatz (die wir bisher im Testsystem hatten) dieses Verhalten an den Tag legen. Auch bei der Spannung liegen ~0,01V mehr als vorgesehen an. Dafür ist die Spannung aber wirklich sehr stabil und brach unter Last kaum ein. In Sachen Lautstärke sieht es dafür leider nicht ganz so positiv aus. Zwar hat Foxconn im Bios eine Lüftersteuerung implementiert, die auch sehr gut funktionierte, allerdings wird der Chipsatzlüfter nicht geregelt. In der Praxis bedeutet das, dass der kleine 35mm Quirl andauernd mit 6300-6600 Umdrehungen pro Minute dreht. Hier kann man sich die Lüftersteuerung ehrlich gesagt auch gleich sparen. Wenn Foxconn sich schon für eine aktive Kühlung entscheidet, wäre es wünschenswert wenn diese wenigstens temperaturgesteuert wäre.


Testsystem Teil 2

Treibereinstellungen

nVidia

    • Ansitropische Mip-Filter-Optimierung: Aus
    • Ansitropische Muster-Optimierung: Aus
    • Bildeinstellungen: Höchste Qualität
    • Dreifach Puffer: Aus
    • Erweiterungsbeschränlung: Aus
    • Mipmaps erzwingen: Trillinear
    • Negativer LOD-Bias: Clamp
    • OpenGL-Threading: Auto
    • Trillineare Optimierung: Aus
    • Vertikale Synchronisation: Automatisch Aus

Stromverbrauch

    • Gemessen wurde der Stromverbauch mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

idle Foxconn N5M2AA EKRS2H

last1 Foxconn N5M2AA EKRS2H

last2 Foxconn N5M2AA EKRS2H

Der Stromverbrauch des Foxconn N5M2AA-EKRS2H fällt relativ hoch aus. Im Idle und unter SuperPI ist der Unterschied zu den restlichen Boards zwar nur gering, unter 3DLast ist der Unterschied zu den anderen Boards aber schon relativ deutlich. Sicherlich sind die Unterschiede nicht weltbewegend, aufgrund des Umstandes, dass das Board sich aber weder durch bessere Leistung oder Ausstattung vom Rest des Feldes absetzen kann unnötig und inakzeptabel.

Audiotests

RightMark Audio Analyzer 5.5 Test

Test ASRock AM2XLI-eSATA2 ASRock ALiveSATA2-GLAN Foxconn K8T890M2AA-KRS2H ASRock ALiveNF5-eSATA2+ Foxconn N5M2AA-EKRS2H
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.03, -0.11 +0.02, -0.09 +0.20, -0.58 +0.02, -0.09 +0.20, -0.60
Noise level, dB (A): -86.5 -83.7 -71.8 -84.5 -76.8
Dynamic range, dB (A): 86.2 83.2 71.3 84.4 75.1
THD, %: 0.0047 0.0038 0.046 0.0031 0.050
IMD + Noise, %: 0.029 0.026 0.079 0.028 0.073
Stereo crosstalk, dB: -83.7 -82.8 -72.1 -82.9 -78.7

Resultate des Foxconn N5M2AA-EKRS2H einzeln.

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.20, -0.60 Good
Noise level, dB (A): -76.8 Average
Dynamic range, dB (A): 75.1 Average
THD, %: 0.050 Good
IMD + Noise, %: 0.073 Good
Stereo crosstalk, dB: -78.7 Very good
IMD at 10 kHz, %: 0.199 Average

General performance: Good

Der Realtek ALC653 Audiocodec des Foxconn N5M2AA-EKRS2H liefert zwar keine schlechten Werte, weis aber auch nicht wirklich zu überzeugen und nimmt die hinteren Plätze unseres Testfeldes ein. Wer lediglich hin und wieder Musik hört und ein wenig spielt, für den reicht der Onboardsound sicherlich. Für alle anderen gilt aber auch hier, lieber eine gute eigenständige Soundkarte (mit entsprechenden Boxen) zulegen.


Synthetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 06 (v3.50)

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

everest Foxconn N5M2AA EKRS2H

    • Settings: default. Angegeben sind die Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.

everest1 Foxconn N5M2AA EKRS2H

everest2 Foxconn N5M2AA EKRS2H

everest3 Foxconn N5M2AA EKRS2H

PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

pcm Foxconn N5M2AA EKRS2H

    • Settings: default

pcm Foxconn N5M2AA EKRS2H

Dual Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

spi normal Foxconn N5M2AA EKRS2H

  • Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.

sp1 Foxconn N5M2AA EKRS2H

sp2 Foxconn N5M2AA EKRS2H

WinRAR 3.62

    • Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

winrar Foxconn N5M2AA EKRS2H

    • Setting: default

winrar Foxconn N5M2AA EKRS2H

HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

hd Foxconn N5M2AA EKRS2H

    • Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160 Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die VT8237A im „Non-Raid“-Modus.

hdtach1 Foxconn N5M2AA EKRS2H

hdtach2 Foxconn N5M2AA EKRS2H

hdtach3 Foxconn N5M2AA EKRS2H

hdtach4 Foxconn N5M2AA EKRS2H

Cinebench 2003

  • Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.

cinebench Foxconn N5M2AA EKRS2H

    • Settings:default

cine1 Foxconn N5M2AA EKRS2H

cine2 Foxconn N5M2AA EKRS2H

Synthetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

 Foxconn N5M2AA EKRS2H

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

3d061 Foxconn N5M2AA EKRS2H

3d062 Foxconn N5M2AA EKRS2H

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

3dmark051 Foxconn N5M2AA EKRS2H

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3d05 Foxconn N5M2AA EKRS2H

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3dmark031 Foxconn N5M2AA EKRS2H

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3d03 Foxconn N5M2AA EKRS2H

3d032 Foxconn N5M2AA EKRS2H

Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

 Foxconn N5M2AA EKRS2H

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

aq3 Foxconn N5M2AA EKRS2H

Game- Benchmarks

Anno 1701

  • Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler: Related Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf eine vollständige 3D Engine die nur so vor Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701 auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das Spiel sehr stark von DualCore CPUs.

anno Foxconn N5M2AA EKRS2H

    • Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame unter Zuhilfenahme von „Fraps“. Gebencht wurde dreimal und hinterher der Durschnittswert aus allen drei Ergebnissen genommen.
Texturqualität Hoch Normalmapping Ja
Effektqualität Hoch Posteffekte Ja
Terrainqualität Hoch Wasserbrechung Ja
Schatten Hoch Figuren-Anzeige Ja
Wassereffekte Hoch Bloom Ja
Objektqualität Hoch Wolken Anzeige Ja
Schattenfilterung Ja Einheiten Anzeige Ja
Wasserspiegelung Ja

anno1 Foxconn N5M2AA EKRS2H

anno2 Foxconn N5M2AA EKRS2H

Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Ausenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

FarCry Foxconn N5M2AA EKRS2H

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendete wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

fc Foxconn N5M2AA EKRS2H

Half Life 2 Lost Coast

  • Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines. Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das Zusatzlevel „Lost Coast“ veröffentlicht, welches aufgrund seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen für „Lost Coast“ wodurch es wunderbar zum Benchmarken geeignet ist.

hl2 lc Foxconn N5M2AA EKRS2H

  • Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte Timedemos benutzt.
Sound Qualität Hoch Shader Details Hoch
Lautsprecher 2 Wasserdetails Alles spiegeln
Modelldetails Hoch Schattendetails Hoch
Texturdetails Hoch HDR Alle

hl2 Foxconn N5M2AA EKRS2H

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

fear Foxconn N5M2AA EKRS2H

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

fear Foxconn N5M2AA EKRS2H

X³ – Reunion

    • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

x3 Foxconn N5M2AA EKRS2H

x3 Foxconn N5M2AA EKRS2H


Fazit

Insgesamt hinterlässt das Foxconn N5M2AA-EKRS2H einen sehr zwiespältigen Eindruck. Das Board ist sehr stabil und leistet sich in Sachen Performance keinen Ausrutscher. Auch die Ausstattung des Boards kann sich sehen lassen, allerdings vermissen wir SATA2 und HD Audio. Dazu bietet es auch einiges an Übertaktungsmöglichkeiten, sicherlich sind die erreichten 290 MHz Referenztakt kein Weltrekord, aber dafür ein sehr guter Wert. Sehr positiv ist auch die absolut problemlose Inbetriebnahme. Wer nicht übertakten möchte oder sonstige besondere Wünsche hat, braucht das Bios nicht zu betreten, trotzdem läuft das System mit maximaler Leistung.

Anders hingegen sieht es schon beim Layout aus. Im Großen und Ganzen ist das Layout zwar sehr gut, die schlechte Positionierung der SATA Ports und die drei Kondensatoren in der Nähe des PEG-Ports zerstören diesen positiven Eindruck aber wieder. Auch die teilweise auftretenden Bildfehler im Bios/in Dos Umgebung sowie die manchmal auftretenden Warmstartprobleme verhelfen dem Board kaum zu einer guten Wertung. Dazu kommt natürlich noch der aktive Chipsatzlüfter, der mit seinen über 6000 Umdrehungen einen fast unerträglichen Geräuschpegel erzeugt. Hier sollte zumindest ein Temperaturgesteuerter Lüfter zum Einsatz kommen. Auch der Oboardsound könnte besser sein und Support fÃ’¼r 65nm (Rev.G) CPUs wÃ’¤re wÃ’¼nschenswert. Letztendlich könnte auch der Lieferumfang besser sein, hier wären zu,indestens mehr SATA/IDE Kabel und ein gedrucktes Handbuch oder zumindestens ein Handbuch auf CD wünschenswert.

Komplettiert wird die Liste durch das bekannte nForce 4 Problem: Dem Stromverbrauch. Insgesamt hinterlässt der nForce 4 zwar einen guten Eindruck, auch wenn das Featureset inzwischen doch etwas veraltete ist, aber der im Vergleich doch sehr hohe Stromverbrauch des Chipsatzes ist schlicht und ergreifend inakzeptabel, zumal man weder mehr Leistung (was beim K8 generell sehr schwer ist) oder besondere Features geboten bekommt.

Insgesamt hat das Foxconn N5M2AA-EKRS2H einiges an theoretischem Potential, vor allem für Leute mit größerem Übertaktungsambitionen (auch wen hier mehr VDimm wünschenswert wäre) allerdings verhindern die Kinderkrankheiten, der laute Lüfter und die Layoutschwächen eine gute Wertung des Boards, so bewegt es sich eher im unauffälligem Mittelfeld.

Da das Board in Deutschland nicht verfügbar ist, können wir zum Preis/Leistungsverhältnis nichts sagen

Positiv Negativ
2 IDE Ports Aktive Chipsatzkühlung
Übertaktungsfeatures Stromverbrauch
Übertaktbarkeit (290 MHz Referenztakt) Lediglich 3 Audio Ein-/Ausgänge
Firewire kleinere Kinderkrankheiten (Darstellungsfehler/ Warmstartprobleme)
VCore Spannung sehr stabil Positionierung der SATA Ports /Kondensatoren beim PEG Port
Lieferumfang/Kein Handbuch mitgeliefert
Liveupdate Software findet aktuelle Biosupdates nicht

Zum Hersteller

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