Foxconn K8T890M2AA-KRS2H

Foxconn K8T890M2AA-KRS2H

Der neue Lowcost Tip für den Sockel AM2?

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Momentan fristet VIA auf dem Retailmarkt ein ziemliches Schattendasein. Für den Sockel AM2 gibt es, neben einigen IGP Motherboards, nur eine handvoll Boards auf Basis von VIAs „altem“ K8T890 Chipsatz. Vom VIA K8T900 fehlt nach wie vor jede Spur, obwohl er bereits im November 2005 offiziell vorgestellt wurde. Mit dem ASRock AliveSATA2-GLAN haben wir euch vor einiger Zeit bereits ein Sockel AM2 Motherboard auf Basis des VIA K8T890 Chipsatz vorgestellt. Die Ausstatung des ASRocks ist zwar sicherlich nicht bahnberechend, dank JMicron SATA2 Controller und Gigbitlan-Chip hat man aber so ziemlich alles aus dem VIA K8T890 Chipsatz herausgeholt.

Mit dem Foxconn K8T890M2AA-KRS2H möchten wir euch heute das nächste Motherboard auf Basis des K8T890 Chipsatzes vorstellen. Von der Ausstattung her ist das Board sehr deutlich auf den Lowcost Markt zugeschnitten. So verbaut man neben der VIA VT8237R-plus Southbridge nur 2 Ramslots, 5.1 AC97 Sound sowie einen Gigabit Lanchip, der über PCI angebunden ist.

Ob das Board was taugt und ob es vielleicht um einen neuen Lowcost Tipp für den Sockel AM2 handelt, werden wir im folgenden Test klären.

Einen großes Dankschön geht erstmal an Foxconn für die problemlose Bereitstellung des Boards.

newlogo Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Testsystem Teil 1

Verwendete Treiber

  • Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
  • Via Hyperion Pro 5.10c
  • Realtek AC97 Treiber 3.96
  • AMD CPU Treiber 1.3.2.6
  • Forceware 93.71
  • Realtek Lan-Treiber 5.641.209.2006

Spezifikationen des Boards

    • CPU
      • AMD Athlon™ 64FX, Athlon™ 64X2, Athlon™ 64, Sempron™ processors, Socket AM2
    • Chipset
      • Northbridge: VIA K8T890
      • Southbridge: VT8237R-plus
    • Memory
      • Dual channel DDR2 800 / 667/533
      • 2 x DDRII DIMM slots
      • Max. capacity: 2GB
    • Expansion Slot
      • 1 X PCIe x16
      • 2 x PCIe x1
      • 3 x PCI slots
    • Audio
      • 5.1 channel, Realtek ALC653 (AC’97)
    • LAN
      • Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s
      • PCI Realtek RTL8110SC
    • Interne Anschlüsse
      • Serial ATA x 2 with RAID 0, 1,JBOD
      • 2 x ATA133 IDE connector
      • 2 x USB 2.0 headers, support 4 ports
      • 1 x Front audio header
      • 1 x IrDA header
      • 1 x CD IN
      • 1 x AUX IN (reserve)
      • 1 x Buzzer
      • 1 x speaker
      • 1 x Front panel
      • 1 x SPDIF out header
    • Anschlüsse am ATX Panel
      • 1 x PS/2 keyboard
      • 1 x PS/2 mouse
      • 1 x parallel
      • 1 x RJ45
      • 4 x USB 2.0
      • 1 x Serial Port
      • 1 set 5.1 channel Audio jacks (3 jacks)
      • 1 x COM2 header

Herstellerangaben laut foxconnchannel.com

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist die Ausstatung des Foxconn Boards knapp gehalten und auf einen möglichst geringen Preis optimiert. Da man nur auf die VIA VT8237R-plus und nicht auf die VIA VT8237A Southbridge zurückgreift, muss man anstelle eines HD-Audio Soundchips auf einen veralteten AC97 Soundchip zurückgreifen.Unverständlich ist, warum man nur zwei Ramslots verbaut und auch die maximale Speichermenge mit nur 2 GB angegeben ist. Erste 4GB Speicherkits gibt es bereits auf dem Markt, diese würde unter Umständen nicht auf dem Foxconn Board nicht funktionieren. Allerdings wird es wohl nur wenige Kunden geben, die ein solches Board mit 4 Gigabyte Speicher bestücken möchten. Aus der Sicht der Erweiterbarkeit ist es aber dennoch ein großes Minus, dass es nur zwei Ramslots gibt. Der nächste Minuspunkt ist der Gigabit Lanchip, beziehungsweise der Fakt, dass man einen Gigabit Lanchip einsetzt, der über den PCu Bus angebundne ist, da die Bandbreite eines Gigabitlan-Chips bereits fast die gesamte Bandbreite des PCI Bus benötig. Schade ist auch, dass nur 3 Audioausgänge zur Verfügung stehen. Nutzt man den 5.1 Sound und möchte man gleichzeitig noch ein Mikrofon anschließen, müsste man weitere Audioausgänge über den Audio-Header nachrüsten. Die zwei SATA Ports sind zwar auch nicht mehr zeitgemäß, aber für viele einfache Lowcost Rechner wohl ausreichend.

Impressionen des Foxconn K8T890M2AA-KRS2H

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Der Lieferumfang des Boards fällt, relativ gering aus.

  • 1x Treiber CD
  • 1xQuick Installation Guide
  • 1x ATX-Panel
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 1x SATA Kabel
  • 1x SATA Stromkabel

Die Verpackung wirkt eher unspektakulär. Nur ein kleiner Sticker weist auf die genauen Spezifikationen des Boards hin. Der Quick Instalation Guide ist sehr bunt designt und aufgebaut wie eine Art Poster, allerdings bleibt er sehr oberflächlich. Da wir tiefgründigere Informationen suchten, ging die Suche nach dem Handbuch los. Zuerst suchten wir auf der Treiber CD…. Fehlanzeige. Kein Handbuch weit und breit. Dann ein Blick auf die deutsche Website von Foxconn…. Fehlanzeige… Hier sind die AM2 Motherboards noch nichteinmal gelistet. Okay, suchen wir weiter auf der Englischen Website…. Fehlanzeige. Weit und breit war zum Zeitpunkt des Tests (Ende Dezember 2006) kein Handbuch zu finden. Lowbudget hin oder her, sparen am Handbuch muss einfach nicht sein. Zur Verteidigung Foxconns sollte erwähnt werden, dass seit Mitte Januar 2007 ein Handbuch auf der Englischen Website zu finden ist. Aber wieso veröffentlicht man ein Handbuch erst Monate nach der Einführung des Motherboards?

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Das Layout des Foxconn Boards ist eigentlich relativ gelungen und das Board wirkt sehr aufgeräumt. Die Position der IDE Ports und des ATX-Stromanschlusses sind ordentlich. Um den Sockel ist ausreichend Platz, im Bereich der Spannungswandler befinden sich zwar einige höhere Kondensatoren, der Abstand zum Sockel sollte aber groß genug sein um hier Probleme auszuschließen.

Wirklich negativ fällt nut die Position des Floppyanschlusses auf. Die Positionierung des Biosbausteins als auch der CMOS-Battarie ist zwar sicherlich nicht glücklich, da der CMOS Clear-Jumper sich aber weiter unten auf dem Board befindet, gibt es hier keine Probleme, falls man einen CMOS Clear vornehmen möchte.

Soviel zur Theorie ;) In der Praxis erlaubt sich das Board layouttechnisch gleich zwei grobe Schnitzer. Erstens wäre da die Positionierung der SATA Ports. Wird eine große Grafikkarte mit Dualslotkühlung genutzt (wie bei uns z.B die MSI 7900GTO) ist der zweite SATA Port nicht mehr nutzbar, auser man verfügt über, um 90° gewinkelte, SATA Kabel. Der zweite Schnitzer ist die Verriegelung des PCIe 16x Ports. Diese lässt sich nach dem Einsetzen der 7900GTO nicht mehr vernünftig öffnen, um die Karte aus dem Slot zu entfernen musste sie fast herausgebrochen werden. Interessanterweise verbaut Foxconn bei den Midrange- und Highendboards (laut Produktfotos) eine andere Verrigelungen, so dass diese Probleme womöglich bekannt sind.

Im übrigen verschraubt Foxconn (im Gegensatz zu ASRock) das Retentionmodul mit einer Backplate.

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Unter dem Northbridgekühler kommt ein Wärmeleitpad zum Einsatz. Der K8T890 Chipsatz hat das „CF“-Stepping..
Der Bereich um den Sockel (ohne Retentionmodul), unten sind die Spannungswandler (mit gekapselten Spulen) zu sehen
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Die Spannungswandler nochmals in Großaufnahme. Dazu sieht man mittig links den 4Pin 12V Stecker. Auf der rechten Seite befindet sich der 4 Pin Anschluss für den CPU-Lüfter.
Mittig sieht man den „Tiger One“ Chip. Dieser ist zuständig für die Übertaktungsfeatures. Mehr dazu später.
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Die Position der IDE und des ATX-Stomanschlusses ist sehr ordentlich. Foxconn setzt übrigens auf einen 24 Pin Stromanschluss.
In der rechten unteren Ecke des Boards befindet sich die VIA VT8237R+ Southbridge. Rechts davon liegen die beiden SATA1 Ports. Darunter (schwarz) liegt der Floppy Port. Ganz unten befinden sich die beiden USB Header (grün). Rechts hiervon die (farbig gekennzeichneten) Front Panel Anschlüsse.
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Auf der linken Seite des Boards befinden sich u.a. der Realtek ALC653 AC 97 Soundchip (1) sowie der Realtek RTL8110SC Lanchip (2). Dieser ist leider nur über den PCI-Bus angebunden. (3) ist der Taktgenerator von ICS.
Der Bereich um die Northbridge nochmals in Nahaufnahme. Der Platz zwischen PEG Port und dem ersten PCIe 1X Port zur Northbridge ist ausreichend dimensioniert. (1) zeigt nochmals den Taktgenerator (Clockgen) von ICS. (2) den Tiger One Chip.
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Das ATX Panel mit den wichtigsten Anschlüssen. Leider stehen nur drei Audio-Ein- und Ausgänge zur Verfügung

Bios und OC

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Das Hauptmenü des Bios
Das „Tiger Central Control Unit“ Menü, hier befinden sich sämtliche Übertaktungsfunktionen. Leider wird der Ramtakt immer falsch angezeigt, nämlich mit „333 MHz“
Die VDimm-Spannung lässt sich bis maximal 2.45V hochsetzen.
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Die AGP/PCIe Frequenz lässt sich auf 66/33 MHz fixieren oder aber leicht anheben. Allerdings verfügt das Board über keinen AG-Port ;) Von daher ist nur die zweite Frequenz für den PCI-Bus entscheidend. Das „Advanced Bios Features“ Menü bietet vor allem Möglichkeiten zum Einstellen der Boot-Priorität. Auch das Boot Logo lässt sich hier deaktivieren. Die CPU-Spannung lässt sich um maximal 0,05V senken und maximal um 0,3375V anheben.
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Das „DRAM-Configuration“ Menü. Der Zugriff auf dieses Menü erfolgt über das „Tiger Central Control Unit“ Menü. Foxconn hat hier die typische Anordnung der Ramtimings ein wenig durcheinander gewürfelt. Außerdem fehlen die Einstellungen für die CAS Latency sowie die Command Rate. Das „VIA Onchip IDE Device“ -Menü. Hier befinden sich alle Einstellungsmöglichkeiten für die IDE und SATA Ports. Das „Via Onchip PCI Device“ Menü. Hier befinden sich die Einstellungsmöglichkeiten für die Onboardkomponeten wie Audio- und Lanchip.
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Das „Super IO Device“-Menü mit Optionen für u.a. den Serial Port und den Parallel Port. Das „PNP/PCI Configurations“ Menü mit Optionen für die PCI und PCIe Bus. Das „Power Managment Setup“ Menü mit Optionen für die Standbymodi usw.
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Das „PCHealth Menü“. Hier befinden sich auch die Einstellungsmöglichkeiten für Lüftersteuerung.

Das Phoenix-Award Bios des Boards wirkt aufgräumt aber gleichzeitig sehr unruhig. Letzteres entsteht vor allem durch den animierten oberen Bildrand des Bios. Dazu ist das Bios sehr beschnitten, so fehlen z.B. Einstellungsmöglichkeiten für die die CAS Latency, Command Rate, Cool and Quite lässt sich nicht de/aktivieren und auch für den CPU Multiplikator sowie den HTT-Takt gibt es keine Einstellungen. Generell sind die Rameinstellungen keine Stärke des Bios, so sind auch die Ramparameter total durcheinander und die Ramgeschwindigeit wird überall als „DDR1“-Wert angezeigt(z.B. DDR800), dabei setzt der AM2 auf DDR2 Ram. Verwirrend ist es auch, dass man nicht nur den PCI-Takt sondern den PCI und AGP Takt fixieren kann, wo doch überhaupt kein AG-Port vorhanden ist. Wer keine großen PC-Kenntnisse hat, verliert hier sehr schnell die Übersicht. Positiv ist allerdnigs, dass User ohne große PC-Kenntnise erst überhaupt nicht ins Bios müssen, da „out of the box“ alles korrekt läuft (Ramtakt und Timings werden nichtig erkannt, System wird nich über oder utnertaktet). Hierfür ein großes Lob an Foxconn.

Kommen wir zum Thema Overclocking. Im Bios stehen folgende OC-Features zur Verfügung:

Multi
Referenztakt (HT) 200-232
HTT-Multi
VCore -0,05V- +0,3375V
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
VDimm 1,91V-2,45V
PCI/PCIe Fix? Ja

PCIe Takt lässt sich bis 150MHz hochstellen.

Beim Thema Overclocking kann das Foxconn K8T890M2AA-KRS2H überhaupt nicht mithalten. Zwar hat man das Bios mit recht übigen Spannungsoptionen versehen, die noch nichteinmal jedes Mainstream Board bietet, gleichzeitig beschneidet man das Bios aber so arg, dass Übertakten kaum möglich ist! Mit der Biosversion 66AW1P11, die ab Werk auf dem Board war, konnte der Referenztakt überhaupt nicht angehoben werden. Erst die Biosversion 66AW1P12 erlaubt ein Anheben des Referenztaktes, allerdings nur bis 232 MHz, was wirklich schade ist, so zeigte sich der VIA K8T890 auf dem ASRock ALiveSATA2-GLAN als wirklich taktfreudig. Doch selbst wenn der Referenztakt höher einzustellen wäre, könnte man nur bedingt übertakten. Hier fehlen leider immernoch grundlegende Bioseinstellungen wie die CAS Latency sowie der CPU und HTT Multiplikator. Schade ist auch, dass man die CPU nur minimal undervolten kann.Um das Fehlen der Übertaktungsoptionen auszugleichen, legt Foxconn dem Board eine Übertaktungssoftware bei, um die man allerdings von Anfang an einfach einen großen Bogen machen sollte.

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Denn so fallen gleich ein haufen Bugs auf. Beginnen wir einfach mal mit der langen Liste. Teilweise zeigt das Tool total wahnwitzige CPU-Taktfrequenzen an, wie „3298 MHz“, außerdem wird die Ramspannung immer falsch angezeigt, so werden aus 1,91V im Bios plötzlich 1,82V in der Tiger One Software. Ebenso wird der Ramtakt falsch angezeigt. Aufgrund der Teilerproblematik beim K8 ist der Ram in unserem Testsystem nur mit 734 MHz getaktet, die Tiger One Software zeigt aber grundsätzlich 800 MHz an. Dazu kommt, dass das System nach dem Übertakten mit der Software sehr instabil ist und es sich eigentlich noch schlechter übertakten lies, als im Bios. Außerdem fehlen auch der Software grundlegende Möglichkeiten. Mann kan weder den CPU Multiplikator noch die CPU Spannung ändern. Dafür lässt sich immerhin der Referenztakt, der PCIe Takt und die Ramspannung ändern. Lustigerweise gaukelt das Tool dem User auch vor, es könne den Ramtakt erhöhen. Letztenendes erhöht das Tool auch hier auch nur den Referenztakt.

Insgesamt ist die Software zwar ein interessanter Ansatz, aber wie bereits erwähnt, sollte man am besten einfach einen Bogen um die Software machen. So ist die Software sehr instabil bzw. das Übertakten per Software führt zu sehr schlechten Ergebnissen. Dazu fehlen auch der Software eine Menge Möglichkeiten (Einstellen VCore, CPU-Multiplikator, die Möglichkeit des Loggens der Spannungen uvm.) um wirklich nützlich zu sein. Vielleicht schafft Foxconn es ja irgendwann, eine aktualisierte Version zur Verfügung zu stellen. Im übrigen kann ich nur abraten, die Software in Verbindung mit Programmen wie Everest oder Speedfan zu nutzen. Unser Testsystem ist hier immer nach wenigen Sekunden abgestürzt.

Schauen wir uns die Übertaktungsergebnisse des Board im Vergleich zu anderen Board an.

ASrock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890) Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890) ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire) ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697)
max. stabiler Referenztakt 280 MHz 232 MHz 243MHz 280 MHz
max. erreichter CPU-Takt 2697 MHz (245×11) 2551 MHz (232×11) 2669 MHz (243×11) 2674 MHz (243×11)
max. erreichter Ramtakt 490 MHz (DDR2 980 ) 464 MHz (DDR2 928 ) 469 MHz (DDR2 939 ) 484 MHZ (DDR2 968 )

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponete unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegeben Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Rev. G (65nm) CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

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SPD Timings richtig erkannt? h1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H
Cool and Quite funktioniert? h2 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Funktioniert problemlos, allerding snicht im Bios deaktivierbar.

Hot Plug funktioniert? h1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H
S3 (STR) Stabdy funktioniert? h1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H
Stabilitätstests bestanden? h1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

h1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H -> Fuktioniert ohne Einschränkungen, h2 Foxconn K8T890M2AA KRS2H -> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 Foxconn K8T890M2AA KRS2H -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Im Betrieb liefert sich das Board eigentlich keinen Patzer, alles läuft stabil und funktioniert eiwandfei. Einzig, dass man Cool and Quite im Bios nicht deaktivieren kann ist schade. Da man CnQ aber auch Softwareseitig einfach „aussperren“ kann (z.B. entsprechende Treiber nicht installieren) ist es nicht weiter schlimm. Anders sieht es da bei der Kompatibiltät aus. Die Rev. G CPUs (65nm) sind langsam aber sicher im Einzelhandel verfügbar, dennoch unterstützt das Board die CPUs, laut der CPU-Support Liste des Herstellers, nicht. Wenn man bedenkt, dass das letzte Biosupdate auf den 23.8.2006 datiert ist, fragt man sich: Kommt da überhaupt noch jemals ein entsprechendes Bios?

cpuz Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Beim Takt hält Foxconn sich genau an die AMD Vorgaben und taktet unseren X2 4200+ quasi korrekt mit 2200 MHz. Auch der HT-Link wird korrekt mit 1000 MHz befeuert und das alles ohne Eingriffe ins Bios ;). Leider neigt das Board zum overvolten und gibt unserer CPU zwischen 0,02 und 0,03V zuviel Spannung. Unter Last bleibt die Spannung allerdings stabil. Die integrierte Lüftersteuerung funktioniert sehr gut, übrigens auch mit „normalen“ 3 Pin CPU-Lüftern. Zusammen mit der passiven Chipsatzkühlung war es so möglich, den PC im Idle Modus komplett passiv zu betreiben. Der Chipsatz selber wird zwar spürbar warm, die Temperaturen sind allerdings keinesfalls mit passiv gekühlten nForce 4 Boards oder dem ULi M1697 zu vergleichen. Die Southbridge bleibt nochmals ein Stückchen kühler und ist vlt. gerade mal handwarm.

Werfen wir noch einen Blick auf die zweite Software, die von Foxconn mitgeliefert wird, die „Live Update“- Software.

liveu Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Sogenannte „Live-Update“-Software legt inzwischen fast jeder Hersteller seinen Motherboards bei. Der Umfang der Foxconn-Software ist nicht bahnbrechend, aber für seinen Zweck ausreichend. So kann das Programm 1. Die Foxconn eigene Software (Live Update und Tiger One) über das Internet aktualisieren, 2. ein Backup des Bios speichern und ein gespeichertes Bios unter Windows flashen und 3. das Bios direkt über das Internet aktualisieren und flashen. Während erstes und zweites problemlos klappte (nur die langsame Geschwindigkeit des Foxconn Servers nervt) patzt die Software beim dritten Punkt. Obwohl eine aktualisierte Biosversion für das Board bei Foxconn vorlag, behauptet die Software beharrlich, das (alte) Bios wäre aktuell.

Testsystem Teil 2

      • Via Hyperion 5.10A
      • JMircon 1.17.6.4
      • Southbridge-Treiber des Catalyst 6.12
    • ASRock AM2XLI-eSATA2 Bios 1.30 Referenztakt 200MHz
      • ULI Integrated 2.20

Treibereinstellungen

nVidia

    • Ansitropische Mip-Filter-Optimierung: Aus
    • Ansitropische Muster-Optimierung: Aus
    • Bildeinstellungen: Höchste Qualität
    • Dreifach Puffer: Aus
    • Erweiterungsbeschränlung: Aus
    • Mipmaps erzwingen: Trillinear
    • Negativer LOD-Bias: Clamp
    • OpenGL-Threading: Auto
    • Trillineare Optimierung: Aus
    • Vertikale Synchronisation: Automatisch Aus

Stromverbrauch

    • Gemessen wurde der Stromverbauch mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

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Der Stromverbrauch des Foxconn Boards ist durschnitt. Das Board ist weder sonderlich sparsam, noch ein richtiger Schluckspecht.

Audiotests

RightMark Audio Analyzer 5.5 Test

Test ASRock AM2XLI-eSATA2 ASRock AlifeXFire-eSATA2 ASRock ALiveSATA2-GLAN Foxconn K8T890M2AA-KRS2H
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.03, -0.11 +0.02, -0.08 +0.02, -0.09 +0.20, -0.58
Noise level, dB (A): -86.5 -74.7 -83.7 -71.8
Dynamic range, dB (A): 86.2 74.5 83.2 71.3
THD, %: 0.0047 0.0085 0.0038 0.046
IMD + Noise, %: 0.029 0.053 0.026 0.079
Stereo crosstalk, dB: -83.7 -72.6 -82.8 -72.1

Resultate des Foxconn K8T890M2AA-KRS2H einzeln.

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.20, -0.58 Good
Noise level, dB (A): -71.8 Average
Dynamic range, dB (A): 71.3 Average
THD, %: 0.046 Good
IMD + Noise, %: 0.079 Good
Stereo crosstalk, dB: -72.1 Good
IMD at 10 kHz, %: 0.199 Average

General performance: Good

Der Onboardsound des Foxconn kommt nicht an den HD-Sound (Realtek ALC 888 ) des ASrock AliveSATA2-GLAN und des ASRock AM2XLI-eSATA2 an.

Die detailierten Ergebnisse inkl. Diagramme könnt ihr euch hier ansehen.

Synthetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 06 (v3.50)

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

everest Foxconn K8T890M2AA KRS2H

    • Settings: default. Angegeben sind die Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.

everest1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

everest2 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

everest3 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

pcm Foxconn K8T890M2AA KRS2H

    • Settings: default

pcm05 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Dual Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

spi normal Foxconn K8T890M2AA KRS2H

  • Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.

spi1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

spi4 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

WinRAR 3.62

    • Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

winrar Foxconn K8T890M2AA KRS2H

    • Setting: default

winrar Foxconn K8T890M2AA KRS2H

HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

hd Foxconn K8T890M2AA KRS2H

    • Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160 Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die VT8237A im „Non-Raid“-Modus.

hd1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

hd2 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

hd3 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

hd4 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Cinebench 2003

  • Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.

cinebench Foxconn K8T890M2AA KRS2H

    • Settings:default

cine1 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

cine2 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Synthetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

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    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

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3d06c Foxconn K8T890M2AA KRS2H

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

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    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3d05 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3dmark031 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3d03 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

3d3s Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

aq3 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Game- Benchmarks

Anno 1701

  • Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler: Related Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf eine vollständige 3D Engine die nur so vor Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701 auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das Spiel sehr stark von DualCore CPUs.

anno Foxconn K8T890M2AA KRS2H

    • Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame unter Zuhilfenahme von „Fraps“. Gebencht wurde dreimal und hinterher der Durschnittswert aus allen drei Ergebnissen genommen.
Texturqualität Hoch Normalmapping Ja
Effektqualität Hoch Posteffekte Ja
Terrainqualität Hoch Wasserbrechung Ja
Schatten Hoch Figuren-Anzeige Ja
Wassereffekte Hoch Bloom Ja
Objektqualität Hoch Wolken Anzeige Ja
Schattenfilterung Ja Einheiten Anzeige Ja
Wasserspiegelung Ja

anno1701 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Ausenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

FarCry Foxconn K8T890M2AA KRS2H

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendete wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

fc Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Half Life 2 Lost Coast

  • Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines. Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das Zusatzlevel „Lost Coast“ veröffentlicht, welches aufgrund seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen für „Lost Coast“ wodurch es wunderbar zum Benchmarken geeignet ist.

hl2 lc Foxconn K8T890M2AA KRS2H

  • Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte Timedemos benutzt.
Sound Qualität Hoch Shader Details Hoch
Lautsprecher 2 Wasserdetails Alles spiegeln
Modelldetails Hoch Schattendetails Hoch
Texturdetails Hoch HDR Alle

hl2 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

fear Foxconn K8T890M2AA KRS2H

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

fear Foxconn K8T890M2AA KRS2H

X³ – Reunion

    • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

x3 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

x3 Foxconn K8T890M2AA KRS2H

Fazit

Selten ist uns das Fazit so schwer gefallen wie bei Foxconn K8T899M2AA-KRS2H. Doch beginnen wir von ganz vorne.

Die Ausstatung ist wirklich „Low-Budget“. Hier stoßen vor allem die wenigen SATA Ports (sowie der Fakt, dass es kein SATA 2 gibt), der AC 97 Audio-Codec und der, über PCI angebundene, Gigabit Lanchip sauer auf. Allerdings reicht die Ausstatung locker für jeden Bürocomputer, dann muss aber auch der Preis stimmen. Doch dazu gleich mehr.

Das Layout des Boards ist eigentlich durchaus ordentlich, zwar nicht überragend aber gut, wäre da nicht der Patzer bei der Positionierung der SATA Ports und der Fixierung des PCIe Ports. In anderen Systemen (z.B. mit kleineren Grafikkarten) gibt es hier möglicherweise keine Probleme. In unseren Testsystem fällt das Board hier aber durch.

Auch beim Thema Overclocking fällt das Board durch. Zwar bietet das Board recht üppige Spannungsoptionen, dafür fehlen eine Menge Biosoption um gescheit übertakten zu können. Da der maximale Referenztakt bis 232 MHz beschränkt ist, werden viele diese Spannungsoptionen überhaupt nicht brauchen. Dazu gibt es eine Übertaktungssoftware die höchst instabil ist und noch nicht einmal das loggen von Spannungen beherscht. Hier nutzen wir lieber Speedfan und Co.

Schade ist dazu auch, dass das Board mit 0,02-0,03 eigentlich schon einen Tick zuviel übervoltet, dafür bleibt die Spannung aber wenigstens stabil.

Ja ist an dem Board den überhaupt was Positiv? Sicherlich! Da wäre erstens die Benutzerfreundlichkeit. Das Bios erkennt auf Anhieb sämtliche Systemparameter korrekt und über oder untertaktet keine Komponente. So stellen wir uns „Plug und Play“ vor, wer keine große Ahnung von Computern hat, muss keine einzige Einstellung im Bios ändern.Die Verarbeitung des Boards ist wirklich ordentlich. Auch im Betrieb zeigte sich das Board wirklich problemlos und stabil. Ebenso überzeugen konnte auch die Lüftersteuerung. Performanetechnisch ist das Board zwar sicherlich keine neue Nummer 1 aber es leistet sich auch keinen groben Patzer. Ebenso sieht es beim Stromverbrauch aus, hier ist das Board zwar nicht das sparsamste, aber immerhin auch kein Schluckspecht.

Kommen wir zum wichtigstem Punk beim Foxconn K8T890M2AA-KRS2H, dem Preis. Denn wer ein Board so deutlich auf den Low Budget Markt zuschneidet, muss natürlich beim Preis punkten können. Doch auch hier schafft das Board nicht zu überzeugen. Bei Geizhals ist es ab (Stand 30.01.2007) 57,90 gelistet und ab 64€ verfügbar. Andere Sockel AM2 Boards bekommt man schon für teilweise deutlich weniger. Da wären z.B. das MSI K9NU-V (M1697, Preis 57,49€ ), das ASRock AliveSATA2-GLAN (K8T890, Preis: 54,39€ ) oder das Biostar NF4 AM2 (nforce 4, Preis 49,02€ ). Alle Boards sind preislich günstiger und verfügen zum Großteil sogar über eine bessere Ausstattung.

Insgesamt ist das Board Durschnittsware, es gibt einfach keine Kategorie in der sich das Board wirklich vom Rest des Feldes absetzten kann. Das Board hat einfach von allem ein bisschen spendiert bekommen, nichts wird allerdings konsequent umgesetzt. Gleichzeitig gibt es auch deutlich bessere Boards im Low Budget Bereich. Eigentlich ist es wirklich schade, denn so hätte das Board wirklich Hitpotential, wenn die Ingeneure von Foxconn sich mehr Mühe gegeben hätten, das Board ordentlich zu platzieren. Aber so bleiben viele Fragen offen:

  • Wieso spendiert man einem Board relativ großzügige Spannungsoptionen und eine Übertaktungssoftware, wenn man die Spannungsoptionen aufgrund der limitierenden Biossettings kaum nutzen kann?
  • Wieso rüstet man das Board überhaupt mit Übertaktungssoftware und übigen Spannungsoptionen aus, wo es doch sehr deutlich auf den Low Budget /OEM Markt zugeschnitten ist? Hätte man an der „Tiger One Technologie“ gesparrt, wäre das Board preislich womöglich eher konkurenzfähig. Ebenso könnte man sich auch die Entwicklungskosten für die Live Update Software sparen, da diese nur 2/3 ihrer Jobs ordentlich macht.
  • Wieso setzt man auf einen Gigabit Lanchip der nur per PCI angebunden ist? Ein Gigabit Lanchip sollte per PCIe angebunden sein, ansonsten kann man auch euf einen 10/100 MBit Chip setzen.

Insgesamt, sollten die Jungs von Foxconn sich bei der Enticklung des nächstem Low Budget Boards ein paar mehr Gedanken machen um das Board gezielt auf dem Markt positionieren zu können. Mit der „nehmen wir hiervon und davon noch ein bisschen was“ Mentalität kann man leider kaum überzeugende Motherboards bauen. Wäre das Bios des Boards z.B. mit ausreichend Übertaktungsfunktionen ausgestattet gewesen, um die brauchbaren Spannungsoptionen nutzen zu können, könnte das Board durchaus der neue Low Budget OC-Tipp werden.

Sollte in Zukunft eine neue Revision des Board erscheinen, dass die Layoumängel behebt oder sollte eine neue Biosversion erscheinen, die endlich mehr Einstellungsmöglichkeiten bietet, laden wir das Board gerne wieder zu einem Nachtest in unser Testsystem ein.

Positiv Negativ
passiv GBit -Lanchip per PCI angebunden
Lüftersteuerung Layoutschwächen
Spannungsoptionen im Bios, die aufgrund der wenigen Biosoptionen aber fast nutzlos sind. Nur sehr wenige Bioseinstellungen, maximaler Referenztakt sehr beschränkt.
Unerfahren Anwender müssen im Bios keine Einstellungen vornehmen Liveupdate und Tigerone Software haben einige Bugs
2 IDE Ports AC 97 Sound
Übervoltet (0,02-0,03V)/ kaum Undervolting im Bios möglich
Kein Handbuch auf CD oder als Beilage. Handbuch erst Mitte Januar erschienen
Bios Support (letztes Bios im August 2006 erschienen)/ Keine Unterstützung der Revision G CPUs

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