DFI Infinity NF UltraII-M2

DFI Infinity NF UltraII-M2

DFi bläst zum Angiff auf den Value Markt!

teaser DFI Infinity NF UltraII M2

Wer an DFI denkt, denkt vermutlich direkt an die Motherboards der Lanparty Serie, die einfach alles bieten, was das Modder- und Overclockingherz begehrt. Doch all dies hat natürlich auch seinen Preis, so finden sich die Lanpartyboards schnell in Preisbereichen von über 200€ wieder, ein Preis den viele für ihr Motherboard nicht ausgeben möchten. Für all diese Leute, hat DFI seit einiger Zeit seine „Infinity“-Serie (eng. Infinity – dt. Endlosigkeit, Unendlichkeit). Hier verzichtet DFI bewusst auf sämtlichen Schnickschnack und präsentiert einfache Platinen mit ausreichender Ausstattung und einem Bios, das es in sich hat und nur so vor Overclockingoptionen strotzt. Doch selbst dies hat natürlich noch seinen Preis und so liegen die Infinity Platinen preislich häufig über 100€, sicherlich auch kein Schnäppchen, aber für die gebotene Ausstattung angemessen. Anders das Infinity NF UltraII-M2, welches momentan, scheinbar als Abverkaufsaktion, für unter 50€ zu haben ist. Ein DFI für weniger als 50€, da muss ein Haken sein, oder? Ein Grund sich das Brett mal genauer anzusehen und zu testen wie es sich in unserem AM2 Testparcour schlägt. Wer die Produktbeschreibungen des Boards aufmerksam studiert, dem wird allerdings vielleicht ein eventueller Haken aufgefallen sein. So soll das Board angeblich maximal nur DDR2 667 unterstützen, obwohl die AM2 X2 CPUs doch eigentlich DDR2 800 unterstützen. Eine der viele Fragen, die wir im Folgenden zu klären versuchen!

Testsystem Teil 1

Verwendete Treiber

  • Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
  • nVidia nForce 4 Treiber Version 6.86
  • Realtek AC97 Audiotreiber 4.00
  • AMD CPU Treiber 1.3.2.6
  • Forceware 93.71

Der Chipsatz

nVidia nForce 550 (MCP 55S) nVidia nForce 520 (MCP 65S) nVidia nForce 4 Ultra AMD 480X Crossfire + SB600 AMD 690G + SB600 VIA K8T890 +VT8237A
integrierte Grafikeinheit Nein Nein Nein Nein Ja Nein
PCIe lanes 20 20 20 20 20 20
PCIe links 5 4 4 ? ? 5
SATA Ports 4x SATA2 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA 2 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA2 (AHCI) 2x SATA
IDE Ports 1 1 2 1 1 2
PCI Slots 5 5 5 6 6 6
nativer Netzwerkanschluss Gigabit-Lan 10/100 MBit Lan Gigabit Lan 10/100 MBit Lan
USB Ports 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 8 (USB 2.0)
Audio HD Audio HD Audio AC 97 HD Audio HD Audio HD Audio

Wie man sieht, unterschiedet sich das Featureset des „alten“ nForce 4 Ultra Chipsatzes kaum von dem, der aktuellen Mainstreamchipsätze nForce 520 und 550. Allerdings verfügt der nForce 4 Ultra noch über zwei IDE Ports (wie auch die VIA VT8237A), dafür mangelt es dem Chipsatz aber an einem HD-Audiocontroller und liefert nur Support für AC97 Audio.

Spezifikationen des Boards

      • AMD Athlon 64 X2 / Athlon 64 FX / Athlon 64 / Sempron
      • Sockel AM2
      • NVIDIA nForce4 Ultra
      • Supports dual channel (128-bit wide) memory interface
      • 4 x DDR2 DIMM slots
      • Supports DDR2 533 and DDR2 667 DIMMs
      • Supports up to 4GB system memory
        • PCIE1 slot operates at x16 or x8 bandwidth.
        • PCIE3 slot operates at x2
      • 2 PCI Express x16 slots
      • 1x PCIe x1
      • 3 x PCI slots
      • Realtek ALC850 8-channel AC’97 audio CODEC
      • S/PDIF-in/out interface
      • Gigabit LAN 10/100/1000
      • Marvell 88E1115 Gigabit LAN
        • NVIDIA RAID allows RAID arrays spanning across Serial ATA and Parallel ATA
      • 4 x SATAII 3.0 Gb/s (RAID 0, RAID 1, RAID 0+1 and JBOD)
      • 2 x ATA133 IDE connector
      • 1 x Floppy connector
      • 3 x USB 2.0 headers, support 8 ports
      • 1 x Front audio header
      • 1 S/PDIF connector for optical cable connection
      • 1 x IEEE 1394 (Firewire) Header
      • CD in header
      • 1 IrDA connector
      • 5 fan connectors
      • EZ touch switches (power switch and reset switch)
      • 1 x PS/2 keyboard
      • 1 x PS/2 mouse
      • 1 optical S/PDIF-out
      • 1 RCA S/PDIF-out
      • 1 Parallel port
      • 1 COM port
      • 1 IEEE 1394 (Firewire) port
      • 1 x RJ-45 LAN Port
      • 4 USB 2.0/1.1 ports
      • Center/subwoofer, rear R/L and side R/L jacks
      • Line-in, line-out (front R/L) and mic-in jacks
    • CPU
    • Chipset
    • Memory
    • Expansion Slot
    • Audio
    • LAN
    • Interne Anschlüsse
    • Anschlüsse am ATX Panel

Herstellerangaben laut dfi.com.tw

Von der reinen Ausstattung her, bietet das Board wohl alles, was im Mainstream momentan so gängig ist. Da wären 4 SATA2 Ports, 2 Firewire Ports, insgesamt 10 USB 2.0 Port (4 am ATX-Panel, 6 per Header nachrüstbar). Dazu gibt es noch einen 7.1 AC97 Audiocodec, Giagbit Lan (nativ, Transceiver Marvell 88E1115) sowie neben einem Anschluss für den CPU-Lüfter noch drei Anschlüsse für Gehäuselüfter. Als besonderes Schmankerl befinden sich auf der Platine zudem direkt ein An/Ausschalter sowie ein Resetknopf, die für den ein oder anderen durchaus interessant sein können und in diesem Preisbereich nur sehr selten anzutreffen sind.

Etwas schade ist es, dass das Board kein HD-Audio Codec hat, da der nForce 4 Ultra aber kein HD-Audio unterstützt, geht es leider nicht anders. Allerdings bietet das Board, als eines der weniger am Markt verfügbaren, noch zwei IDE Ports. Zudem fällt auch hier die Angabe auf, dass das Board lediglich DDR2 667 unterstützt.

Impressionen des DFI Infinity NF UltraII-M2

 DFI Infinity NF UltraII M2  DFI Infinity NF UltraII M2

5 s DFI Infinity NF UltraII M2

Der Lieferumfang des Boards st ausreichend, aber keinesfalls gut:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Handbuch
  • 1x ATX-Blende
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 2x SATA Kabel
  • 1x SATA Stromkabel

Die Verpackung des DFI Boards ist schlicht, aber ansprechend. Auf der Rückseite gibt es einen kleinen Hinweis auf das, was uns erwartet. Aber auch hier, taucht neben den Overclocking Fähigkeiten, wieder der Hinweis auf, dass lediglich DR2 667 unterstützt wird. Wünschenswert wäre es, wenn es auf der Verpackung genauere Hinweise zu den Spezifikationen des Boards gäbe. Das Handbuch ist leider komplett in Englisch gehalten, lediglich die technischen Daten wurden auf Deutsch übersetzt. Leider finden wir auch auf der Herstellerwebsite keine deutsche Anleitung oder zumindest Kurzanleitung. Auch der weitere Lieferumfang fällt sehr schwach aus und weist doch sehr deutlich auf ein Value-Board hin

1 s DFI Infinity NF UltraII M2 2 s DFI Infinity NF UltraII M2

Viele Hersteller platzieren die Ramslots (von den PCI Slots aus gesehen) rechts vom Sockel und die Spannungswandler links davon. DFI platziert die Spannungswandler ,bei diesem Board, allerdings rechts vom Sockel, während die Ramslots links von ihm Platz finden. Hierdurch wirkt das Layout des Board auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich. Der Vorteil an diesem Layout ist, dass z.B. bei Towerkühlern die Rams deutlich besser mit Luft versorgt werden, was bei Spannungen jenseits der 2,2V auch ratsam ist. Dafür wurden die Spannungswandler durch unseren CPU-Kühler (CoolerMaster HyperTX) allerdings nicht mehr mitgekühlt. Zudem kam die Luftleithaube des CoolerMaster HyperTX den Speicherslots gefährlich nahe, eine Installation von Rammodulen in den ersten beiden Steckplätzen war nur mit ausgebauten Kühler problemlos möglich. Zwar ließen sich die die Slots zur Not auch mit eingebautem Kühler befestigen, dies erfordert aber viel Fummeleien und Zeit, optimal ist die Lösung sicherlich nicht.

Vermutlich wird jeder seine eigene Meinung über diesen Punkt haben und genau das ist hier auch angebracht. In manchen Systemen kann es durch dieses Layout aber womöglich zu kleinen Problemen kommen. Wir halten diese Lösung jedenfalls nicht für optimal, da wir doch arge Platznot bei den Ramslots hatten und auch der Fakt, dass die Spannungswandler ganz ohne Luftzug leben müssen, finden wir nicht optimal.

Die Position der IDE-Ports sowie des ATX-Steckers und des 4 poligen 12V Steckers gefallen uns sehr gut. Auch der Floppy-Port (der hier um 90° abgewinkelt ist) gefällt uns sehr gut, endlich mal ein Hersteller, der sich bei der Position des Floppyports Gedanken macht. Nicht ganz so gut gefällt uns allerdings die Position der SATA Ports. Hier könnten die oberen beiden Ports womöglich durch lange Grafikkarten mit DualSlotkühler verdeckt werden. Auch das Lüfterkabel gefällt uns nicht, da dieses dazu neigt über den SATA-Ports zuhängen, zudem wäre es wünschenswert wenn DFI dem Kabel eine Kabelummantelung spendieren würde.

Ein generelles Problem ist zudem die Platzierung des Chipsatzes. Zwar sollten bei dem Board keine, durch den Chipsatzkühler verursachte, Probleme auftreten, jeder, der den Kühler aber gegen ein anderes Modell austauschen möchte, sollte sich jedoch genau ansehen , ob der neue Kühler sich überhaupt im System montieren lässt. Zudem ist uns aufgefallen, dass DFI, genauso wie z.B. ASRock, das Retentionmodul lediglich mit Pushpins befestigt und keine Backplate verwendet. Bei Kühlern wie dem AMD boxed Modell oder dem Arctic Cooling Freezer 64 Pro und dem CoolerMaster HyperTX ist dies zwar kein großes Problem, bei größeren und schwereren Modellen (wie z.B. den Scythe Infinity) sollte aber definitiv ein Retentionmodul mit Backplate verbaut werden.

Die Kondensatoren des DFIs sind von Typ KZG (im Bereich der Spannungswandler) sowie RLD und RMH und sind allesamt für eine maximale Betriebstemperatur von 105°C ausgelegt.

Insgesamt ist das Layout des DFI Infinity NF UltraII-M2 sehr ordentlich aber auch nicht ganz unproblematisch, denn so kann es auf manchen Systemen durchaus zu Inkompatibilitäten kommen. Hier wäre vor allem der Bereich um den PEG Port anzusprechen und auch die Temperatur der Spannungswandler sollte im Auge gehalten werden.

6 s DFI Infinity NF UltraII M2  DFI Infinity NF UltraII M2
Beginnen wir mit der linken, unteren Ecke. Hier finden wir u.a. den ITE IT8716F-S Sensorchip (1). Zudem finden wir hier den Realtek ALC850 AC97 Audiocode (2) sowie die Frontaudio-Header bzw. CD-In Header(3). In der oberen linken Ecke finden wir vor allem die Ramslots. Dazu befindet sich hier der Marvell 88E1115 Transceiver (1) der für die Gigabit Lan Fähigkeit des Boards mit zuständig ist. Dazu gibt es einen FDD-Stromanschluss (2). Im Betrieb mit zwei Grafikkarten empfiehlt es sich, das Board über diesen Anschluss zusätzlich mit Strom zu versorgen, um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten. (3) Ist einer der drei Anschlüsse für Gehäuselüfter.
8 s DFI Infinity NF UltraII M2  DFI Infinity NF UltraII M2
Der untere Teil des Board in der Komplettansicht. Sehr schön sind hier vor allem die Erweiterungsslots zu sehen. Hier bietet DFI drei PCI Slots sowie ein PCIe1x Slot. Dazu gibt es einen PEG Port mit 16 Lanes (der obere schwarze). Der untere PEG Port ist lediglich mit zwei Lanes angebunden und eignet sich z.B. für TV, Raid oder Netzwerkkarten. Wird der Jumperblock zwischen den beiden PEG-Ports umgestellt, so stehen dem ersten PEG-Port lediglich 8 Lanes zu Verfügung. Das Board unterstützt im Auslieferungszustand allerdings kein SLI (da „nur“ der Ultra Chipsatz verbaut ist) Dazu finden wir hier einen weiteren Anschluss für Gehäuselüfter (1) und den VIA VT6307 Firewirechip (2) sowie den dazugehörigen Firewireheader. Bei (3) liegen sowohl der An und Ausschalter sowie der Resetknopf, der Lautsprecher und die Frontpanelheader Im rechten unteren Teil des Boards befinden sich vor allem der Chipsatz und die entsprechende Anschlüsse. Da wären die USB-Hader (1), der dritte Anschluss für Gehäuselüfter, der auf den Namen „System Fan“ hört (2):. Dazu gibt es natürlich nur die SATA Ports sowie den Floppyport (3).
 DFI Infinity NF UltraII M2 10 s DFI Infinity NF UltraII M2
In der oberen rechten Hälfte finden wir vor allem die Spannungswandler sowie die IDE-Ports und den ATX bzw. 4 Pin 12V Stromstecker. Nachmals der obere rechte Teil des Boards. Sehr schön ist hier der um 90° abgewinkelte Floppyport zu sehen. Wichtig ist zudem der Jumper Nr.11 (1), über diesen muss festgelegt werden ob ein 3 Pin oder ein 4Pin CPU-Lüfter benutzt wird.
 DFI Infinity NF UltraII M2  DFI Infinity NF UltraII M2
Der Chipsatzkühler ist mit einem Wärmeleitpad an dem nForce 4 Ultra Chipsatz befestigt. Der nForce 4 Ultra Chipsatz im A3 Stepping.
15 s DFI Infinity NF UltraII M2  DFI Infinity NF UltraII M2
Eine Übersicht über den Platz rund um den CPU-Sockel. Jeder, der sich nicht sicher ist ob sein CPU-Kühler auf das Board passt, kann so ganz einfach nachmessen. Gleiches für den Bereich rund um den Chipsatz. Hier sollte vor allem kontrolliert werden, ob es nicht zu Konflikten zwischen den Hebel der Ramslots und der Grafikkarte (z.B. bei passiven Modellen mit Kühler auf der Rückseite) oder mit Problemen der SATA-Port (bei langen DualSlot-Kühlern) kommen kann.
14 s DFI Infinity NF UltraII M2
Das ATX Panel mit den wichtigsten Anschlüssen.

Bios und OC

b1 s DFI Infinity NF UltraII M2 b2 s DFI Infinity NF UltraII M2 b3 s DFI Infinity NF UltraII M2
Die Menüauswahl des Bios, von hier geht es ab in die verschiedenen Untermenüs Das Standard CMOS Features-Menü liefert eine Übersicht über die verbauten IDE/SATA Geräte sowie den verbauten Speicher. Auffällig ist hier, dass die SATA Geräte als IDE-Geräte angezeigt werden. Im Advanced Features Menü finden sich verschieden Optionen wieder, wie z.B. die Bootreihnfolge
b4 s DFI Infinity NF UltraII M2 b5 s DFI Infinity NF UltraII M2 b6 s DFI Infinity NF UltraII M2
Der untere Teil des Advanced Features Menü. Im Integrated Peripherials Menü befinden sich lediglich drei Untermenüs Im ersten Untermenü, dem OnChip IDE Device Menü, findet ihr Optionen rund um die IDE und SATA Ports.
b7 s DFI Infinity NF UltraII M2 b8 s DFI Infinity NF UltraII M2 b9 s DFI Infinity NF UltraII M2
Im zweiten Untermenü, dem Onboard Device Menü, lassen sich die Onboards Geräte wie Audio , Lan und USB de/aktivieren. Das dritte Menü ist das SuperIO Device Menü, wo sich Einstellungen rund um die verschiedenen anderen Ports (COM, Parallel) vornehmen lassen. Im Power Managment Setup Menü lässt sich z.B. der Standby-Modus festlegen.
b10 s DFI Infinity NF UltraII M2 b11 s DFI Infinity NF UltraII M2 b12 s DFI Infinity NF UltraII M2
Das PnP/PCI Configurations Menü Das PC-Health Status Menü, wie man sieht, werden die Drehzahlen der beiden Anschlüsse für Gehäuselüfter nicht ausgelesen, auch lassen sich die beiden Gehäuselüfter nicht über die integrierte Lüftersteuerung steuern. Das Herzstück des DFI-Bios, das Genie BIOS Setting Menü, hier finden sich sämtliche Optionen für das Overclockerherz.
b13 s DFI Infinity NF UltraII M2 b14 s DFI Infinity NF UltraII M2 b15 s DFI Infinity NF UltraII M2
Der untere Teil des Genie BIOS Setting Menüs, hier werden auch die aktuellen Spannungen der CPU, des Speichers usw. angezeigt. Das DRAM Configuration Menü, ein Untermenü des Genie Menüs, hier gibt es eine Menge an Optionen rund um das Thema „Arbeitsspeicher“. Der untere Teil des DRAM Configuration Menü

Das Award Bios des DFI-Motherboards bietet eine Fülle an Optionen und Spannungsmöglichkeiten für alle Übertakter. Allerdings birgt dies natürlich auch Gefahren, gerade User, die nicht sonderlich viel Ahnung und Erfahrungen haben, können an den viele Ramsettings und auch an den Spannungsoptionen sehr schnell verzweifeln. Zudem sollte man nicht vergessen, dass man vor allem mit den enorm hohen Spannungen sehr vorsichtig sein sollte. Kaum eine CPU wird auf Dauer eine VCore von1,85V überleben, die Frage der Kühlung ist da noch mal eine ganz andere. Ähnlich sieht es auch bei den Rams aus.

Sehr gut gefällt uns, dass das DFI Infinity NF UltraII-M2 im Bios wirklich die reale Taktfrequenz der Rams anzeigt, da diese beim K8 bekanntlicherweise oftmals nicht mit der im Bios eingestellten Geschwindigkeit übereinstimmt. Wo wir schon beim Thema sind, wie die Biosbilder bereits erahnen lassen, lässt sich auf im Bios durchaus ein Speichertakt von DDR2 800 einstellen.

Alles in allem liefert DFI ein sehr umfangreiches Bios, an dem der ein oder andere User aber auch durchaus verzweifeln kann.

Die genauen Overclockingoptionen im Bios sehen folgendermaßen aus:

Multi 4- max. CPU in 0,5er Schritten
Referenztakt (HT) 200-450 MHz
HTT-Multi 1-5x
VCore 0,85V- 1,85V in 0,025V Schritten
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
Chipsatzspannung 1,5-1,8 V in 0,1V Schritten
HT Spannung 1,2 oder 1,35V
VDimm 1,80-2,50V in 0,1V Schritten
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
PCI/PCIe Fix? Ja

PCIe-Takt von 100-145 MHz einstellbar

Das Thema Overclocking ist sicherlich eine der große Stärken des DFI Boards. Allerdings waren wir in der Praxis etwas enttäuscht. Der maximale Referenztakt lag bei 307 MHz, sicherlich ein guter Wert, aber auch nicht ausreichend für die Spitzenposition in unserem Testfeld. Allerdings krusieren im Internet teilweise Maximalwerte von über 400 MHz. Da wir aber auch mit mehr Spannung kaum deutlich mehr Takt herausholen konnten, halten wir es für möglich, das wir evt. ein nicht besonder gutes Sample erwischt haben.

Ähnlich sieht es beim CPU-Takt aus, zwar kann sich das DFI insgesamt gesehen an die Spitze setzten, vergleicht man aber die Werte, bei gleicher VCore, fällt das DFI etwas zurück. Hierfür gibt es allerdings auch zwei Erklärungen, die erste ist der Umstand der „springenden VCore“ beim DFI (mehr Infos weiter unten), wodurch das Board letztlich ~ 0,02V untervoltet, während das ASRock AliveNF5-eSATA2+ z.B etwas übervoltet.

Beim Speichertakt haben wir nicht zu meckern, hier kann das DFI, bei gleicher Spannung, sich nochmal etwas vom Foxconn absetzten und erzielt insgesamt die besten Werte.

Schauen wir uns die Übertaktungsergebnisse des Board im Vergleich zu anderen Boards an.

max. stabiler Referenztakt max. erreichter CPU-Takt max. erreichter Ramtakt
ASrock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890) 280 MHz 2697 MHz (245×11) 1,35V 490 MHz (DDR2 980 ) 1,96V
Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890) 232 MHz 2551 MHz (232×11) 1,30V 464 MHz (DDR2 928 ) 1,90V
ASRock ALiveNF5-eSATA2+ (nVidia nForce 520) 330 MHz 2695 MHz (245×11) 1,35V 490 MHz (DD2 980 ) 1,95V

494 MHz (DDR2 988 ) 2,05V

DFI Infinity NF UltraII-M2 (nForce 4 Ultra) 307 MHz 2600 MHz (236×11) 1,35V

2759 MHz (250×11) 1,45V

506 MHZ (DDR2 1013) 2,1V
ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire) 243MHz 2669 MHz (243×11) 1,35V 469 MHz (DDR2 939 ) 1,95V – keine Steigerung mit 2,05V
ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697) 280 MHz 2674 MHz (243×11) 1,35V 484 MHZ (DDR2 968 ) 1,95V
Foxconn N5M2AA-EKRS2H (nVidia Nforce 4) 290 MHz 2640 MHz (240×11) 1,35V /1,45V 500 MHz (DDR2 1000) 2,1V

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegeben Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Board over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.

Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Rev. G (65nm) CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

h2 DFI Infinity NF UltraII M2
SPD Timings richtig erkannt? h1 DFI Infinity NF UltraII M2
Cool and Quite funktioniert? h1 DFI Infinity NF UltraII M2
Hot Plug funktioniert? h1 DFI Infinity NF UltraII M2
S3 (STR) Standby funktioniert? h1 DFI Infinity NF UltraII M2
Stabilitätstests bestanden? h1 DFI Infinity NF UltraII M2

h1 DFI Infinity NF UltraII M2 -> Fuktioniert ohne Einschränkungen, h2 DFI Infinity NF UltraII M2 -> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 DFI Infinity NF UltraII M2 -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Im Betrieb liefert sich das Board keine Ausrutscher. Einzig und allein die Kompatibilität mit den neuen 65nm CPUs ist so eine Sache. Zwar erkennt das Board, mit den neusten Biosversionen, die 65nm CPUs, allerdings ist meistens nicht bekannt welche Biosversion sich zu Lieferzeitpunkt auf dem Board befindet. Aus diesem Grunde solltet ihr, wenn ihr das Board zusammen mit einer 65nm CPU betreiben wollt, vor dem Kauf klären, ob der Verkäufer euch Informationen zu der auf dem Board befindlichen Biosversion geben kann.

Der Zusammenbau war problemlos. Einzig der 3Pin/4Pin Jumper für den CPU-Lüfter (siehe weiter oben) könnte zu Problemen führen. Ansonsten lief das Board (out of the Box) mit den Auto-Setting stabil und problemlos. Sämtliche Komponenten wurden zudem korrekt getaktet/mit den richtigen Timings angesprochen. Wie das Bios bereits erahnen lies, ist auch der Betrieb mit DDR2 800 problemlos möglich, warum DFI das Board mit DDR2 667 spezifiziert ist uns ein Rätsel. Auch S3, Cool and Quite und Hot-Plug funktionieren einwandfrei, wobei unter Cool and Quite (aufgrund des erhöhten Referenztaktes) der Takt minimal erhöht ist. Auch der Betrieb mit 4 DDR2 800 Riegel (zusätzlich zu den GoodRams wurden zwei MDT DDR2 800 Riegel installiert) war problemlos möglich.

cpuz DFI Infinity NF UltraII M2

Leider übertaktet auch das DFI Board das System, mit den Auto-Einstellungen, minimal. So liegt der Referenztakt bei 200.9 MHz, hierdurch wird auch der Speicher und CPU-Takt sowie der HT-Bus minimal übertaktet, was letzlich zu einem kleinen Vorteil in den Benchmarks resultiert. Die Spannung übervoltet nur minimal und bleibt unter Last sehr stabil, zumindest solange man die CPU mit der Standardspannung betreibt. Sobald man im Bios die Spannung der CPU erhöht, sieht die Welt wieder ganz anders aus. Hier konnten wir ein sehr merkwürdiges Phänomen betrachten. So liegt die Spannung (im Idle Modus) gute 0,02V unter dem im Bios eingestellten Wert. Unter Last springt die Spannung dann aber sofort auf den gewünschten Wert. Das problematische ist aber, dass sie nicht ganz stabil ist, sondern manchmal wieder auf den Idle-Wert „zurückspringt“.

vcore DFI Infinity NF UltraII M2

Im Bios waren 1,35V eingestellt. Wenn das System nicht belastet ist, liegen allerdings nur 1,33V an. Sobald das System belastet wird (hier 2x SuperPi 32M) steigt die VCore auf ~ 1,35V an, dieser Wert bleibt allerdings nicht ganz stabil und die VCore fällt immer wieder kurzzeitig auf 1,33V ab. Sobald das System nicht mehr belastet wird, fällt die VCore wieder auf durchgängige 1,33V. Für Übertakter ist dies sicherlich nicht optimal, da im Bios immer mehr als die gewünschte Spannung eingestellt werden muss, um einen wirklich stabilen Betrieb zu ermöglichen.

Die VCore (und der Multi) lassen sich zudem per Crystal CPUID unter Windows verändern. Zumindest solange, die VCore im Bios nicht verändert wird. So konnten wir minimal 0,8V und maximal 1,3V (CPU default) einstellen.

Das Board ermöglicht es, sowohl den CPU-Lüfter, den Chipsatzlüfter und den „System-Lüfter“ zu steuern. Die Steuerung erfolgt in Prozentschritten und funktioniert sehr gut, gleichzeitig kann man die Lüftersteuerung auch auf AUTO stellen, diese dynamische Lüftersteuerung funktionierte ebenfalls sehr gut, wobei der Chipsatzlüfter manchmal etwas nervös hochregelte wird. Allerdings lassen sich die zusätzlich vorhandenen Anschlüsse für die Gehäuselüfter weder auslesen noch regeln. Der Chipsatz ist mit ~60°C allerdings sehr warm, dabei ist der Lüfter (automatische Regelung ~4000 UPM) leider auch deutlich wahrzunehmen. Vergleichen mit dem Lüfter auf dem Foxconn, welcher mit über 6000 UPM arbeitet und nicht zu steuern war, ist der Lüfter aber fast ein Segen. Mit Speedfan konnten wir den Chipsatzlüfter (ebenso wie den CPU und System Lüfter) noch weiter runter regeln, allerdings raten wir hiervon definitiv ab! Die Temperaturen des Chipsatzes stiegen dann in enormer Geschwindigkeit in Temperaturbereich von 70-80°C, im Idle-Modus. Wir können eigentlich nur empfehlen, den Chipsatzkühler gegen ein anderes Modell auszutauschen (Achtung! Garantieverlust), hierbei sollten aber evt. Inkompatibilitäten mit der eigenen Hardware ausgeschlossen werden (siehe weiter oben).

SLi Mod?

nVidia hat zwar bereits vor geraumer Zeit der einfachen Möglichkeit nForce 4 Ultra zu nForce 4 SLI Mods ein Riegel vorgeschoben, dennoch ist der Mod wohl scheinbar auch mit den neueren Versionen des nForce 4 Ultras noch möglich. Uns fehlte leider die Zeit, diesen Mod ausreichend zu testen, aber bei den Kollegen von PC Modding Malaysia (eng) findet ihr eine entsprechende Anleitung. Im Zusammenhang mit dem Mod macht auch der zweite PEG-Port und die entsprechenden Jumper Sinn. Da wir den Mod aber selber nicht probiert haben, können wir euch nicht sagen ob er einwandfrei funktioniert.

Testsystem Teil 2

      • Via Hyperion 5.10A
      • JMicron 1.17.6.4
      • Southbridge-Treiber des Catalyst 6.12
      • ULI Integrated 2.20
      • Via Hyperion 5.10A
      • nVidia nForce 4 Treiber Version 6.86
      • nVidia nForce 520 Treiber 12.12
    • ASRock AM2XLI-eSATA2 Bios 1.30 Referenztakt 200MHz
  • Abit AN52 Bios 1.00 Referenztakt 200,9 MHz
      • nVidia nForce 520 Treiber 12.12

Treibereinstellungen

nVidia

    • Systemleistung: Höchte Qualität
    • Mipmaps erzwingen: Trilinear
    • Übereinstimmende Texture Clamp: Ein
    • Erweiterungsbeschränkung: Aus
    • Hardwarebeschleunigung: Ein Bildschirm
    • Trilineae Optimierung: Aus
    • Anisotrope Mip-Filter-Optimierung: Aus
    • Optimierung des anisotropen Musters: Aus
    • Gamma-korrigiertes Antialiasing: Aus
    • Transparenz-Antialiasing: Aus
    • Dreifach Puffer: Aus
    • Erweiterungsbeschränlung: Aus
    • Mipmaps erzwingen: Trillinear
    • Negativer LOD-Bias: Clamp
    • Threaded Optimierung: Automatisch
    • OpenGL Fehler gemeldet: Aus

Leistungsaufnahme

    • Gemessen wurde die Leistungsaufnahme mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

Die Leistungsaufnahme des DFI NF UltraII-M2 ist meistens etwas höher als beim Rest des Testfeldes. Einzig mit 100% CPU-Last liegt das Board im Mittelfeld, vermutlich haben die von DFI verbauten Wandler eine sehr gute Effizienz.

Audiotests

RightMark Audio Analyzer 5.5 Test

Test ASRock AM2XLI-eSATA2 ASRock AlifeXFire-eSATA2 ASRock ALiveSATA2-GLAN ASRock ALiveNF5-eSATA2+ DFI Infinity NF UltraII-M2
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.03, -0.11 +0.02, -0.08 +0.02, -0.09 +0.02, -0.09 +0.87, -5.05
Noise level, dB (A): -86.5 -74.7 -83.7 -84.5 -72.9
Dynamic range, dB (A): 86.2 74.5 83.2 84.4 73.7
THD, %: 0.0047 0.0085 0.0038 0.0031 0.040
IMD + Noise, %: 0.029 0.053 0.026 0.028 0.069
Stereo crosstalk, dB: -83.7 -72.6 -82.8 -82.9 -72.2

Resultate des DFI Infinity NF UltraII-M2 einzeln.

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.87, -5.05 Poor
Noise level, dB (A): -72.9 Average
Dynamic range, dB (A): 73.7 Average
THD, %: 0.040 Good
IMD + Noise, %: 0.069 Good
Stereo crosstalk, dB: -72.2 Good
IMD at 10 kHz, %: 0.196 Average

General performance: Average

Der Onboardsound des DFI Ininity NF UltraII-M2 schneidet beim Rightmark Soundtest nicht so wirklich gut ab. Auch in der Praxis wusste der Sound des Boards uns nur bedingt zu gefallen. Jeder, der gerne spielt oder Musik hört sollte es sich daher überlegen, eine zusätzlich Soundkarte einzubauen.

Synthetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 07 (v4.00)

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

everest DFI Infinity NF UltraII M2

    • Settings: default. Angegeben sind die Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

Leider mussten wir von Everest 3.50 auf Everest 4.00 umsteigen, aus diesem Grunde können wir euch nur ein Vergleich zum ABit AN52 (Review folgt bald) liefern. Wir versuchen aber nach und nach euch Everest 4.00 Ergebnisse der anderen Sockel AM2 Boards nachzuliefern.

PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

pcm DFI Infinity NF UltraII M2

    • Settings: default

pcm05 DFI Infinity NF UltraII M2

Dual Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

spi normal DFI Infinity NF UltraII M2

  • Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

WinRAR 3.62

    • Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

winrar DFI Infinity NF UltraII M2

    • Setting: default

 DFI Infinity NF UltraII M2

HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

hd DFI Infinity NF UltraII M2

    • Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160 Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die VT8237A im „Non-Raid“-Modus.

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

Cinebench 2003

  • Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.

cinebench DFI Infinity NF UltraII M2

    • Settings:default

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

Synthetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

 DFI Infinity NF UltraII M2

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

3dmark051 DFI Infinity NF UltraII M2

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

 DFI Infinity NF UltraII M2

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3dmark031 DFI Infinity NF UltraII M2

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

 DFI Infinity NF UltraII M2

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

 DFI Infinity NF UltraII M2

Game- Benchmarks

Anno 1701

  • Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler: Related Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf eine vollständige 3D Engine die nur so vor Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701 auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das Spiel sehr stark von DualCore CPUs.

anno DFI Infinity NF UltraII M2

    • Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame unter Zuhilfenahme von „Fraps“. Gebencht wurde dreimal und hinterher der Durchschnittswert aus allen drei Ergebnissen genommen.
Texturqualität Hoch Normalmapping Ja
Effektqualität Hoch Posteffekte Ja
Terrainqualität Hoch Wasserbrechung Ja
Schatten Hoch Figuren-Anzeige Ja
Wassereffekte Hoch Bloom Ja
Objektqualität Hoch Wolken Anzeige Ja
Schattenfilterung Ja Einheiten Anzeige Ja
Wasserspiegelung Ja

 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Außenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

FarCry DFI Infinity NF UltraII M2

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendete wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

 DFI Infinity NF UltraII M2

Half Life 2 Lost Coast

  • Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines. Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das Zusatzlevel „Lost Coast“ veröffentlicht, welches aufgrund seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen für „Lost Coast“ wodurch es wunderbar zum Benchmarken geeignet ist.

hl2 lc DFI Infinity NF UltraII M2

  • Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte Timedemos benutzt.
Sound Qualität Hoch Shader Details Hoch
Lautsprecher 2 Wasserdetails Alles spiegeln
Modelldetails Hoch Schattendetails Hoch
Texturdetails Hoch HDR Alle

 DFI Infinity NF UltraII M2

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

fear DFI Infinity NF UltraII M2

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

 DFI Infinity NF UltraII M2

X³ – Reunion

    • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

x3 DFI Infinity NF UltraII M2

 DFI Infinity NF UltraII M2

Fazit

Das DFI Infinity NF UltraII-M2 wusste uns, während seines Aufenthalt in unserem Testsystem, durchaus zu gefallen, konnte uns aber keineswegs voll und ganz überzeugen.

Die Leistung des Boards liegt auf dem üblichen Niveau der von uns getesteten Boards und kann sich bei manchen Benchmarks auch an die Spitze setzen. Der Unterschied zu den anderen Boards ist aber eher gering, zudem bleibt durch die standardmäßige Übertaktung ein etwas fader Beigeschmack erhalten, wobei viele andere Boards ja ebenfalls ab Werk übertaktet sind. Die Verarbeitung und Qualität ist auf einem sehr hohen Niveau, auch die Ausstattung ist für den Preisbereich sehr gut, wobei wir uns etwas mehr Lieferumfang gewünscht hätten. Ebenso wäre es erfreulich, wenn sich auch die beiden Gehäuselüfter auslesen und regeln lassen würden.

Das Layout des Boards ist zum Großteil sehr gut, allerdings ist die „Vertauschung“ der Position der Ramslots mit der der Spannungswandler nicht ganz unproblematisch und kann durchaus zu Problemen führen. Auch mit dem Chipsatzlüfter konnten wir uns nicht so wirklich anfreunden. Wir würden uns wünschen, wenn man hier auf einen großen Kühlkörper mit einem großen Lüfter setzen würde, den auch die teilweise enormen Heatpipelösungen mancher Hersteller sind unserer Meinung nach keine wirkliche Lösung des Problems. Der Onboardsound des Board ist leider ziemlich enttäuschend und unterscheidet sich schon Recht deutlich von den aktuellen HD-Audiocodecs. Auch die etwas höhere Leistungsaufnahme, im Vergleich zu manch anderen Boards, ist sehr schade. Sicherlich sind die ~10 – 20 Watt Unterschied zum AliveNF5-eSATA2+ kein Beinbruch, wenn man aber ein Blick auf das Featureset wirft (das im Grunde gleich ist), sind sie unnötig.

Die Overclockingoptionen des Boards sind sehr gut, wobei die „springende VCore“ den Eindruck des „Top Overclocking Board“ etwas trügt. Der erreichte Referenztakt von 307 MHz ist gut allerdings auch nicht überragend. Aber seien wir mal ehrlich, für einen Großteil der Systeme werden diese 307 MHz locker ausreichen.

Alles in allem ist das DFI Infinity NF UltraII-M2 für seine Preis von teilweise unter 50€ ein hervorragendes Board, allerdings fällt es uns schwer eine uneingeschränkte Kaufempfehlung auszusprechen. Wirklich empfehlen können wir das Board nur demjenigen, der sein System wirklich übertakten möchte und auf die umfangreichen Spannungserhöhungen und Tweakingmöglichkeiten des DFIs angewiesen ist. Jeder, der entweder gar nicht oder nur minimal übertakten möchte, sollte sich gut überlegen ob es wirklich das DFI sein soll.Klar, bei dem Preis des Boards kann man nicht viel falsch machen, ein ASRock AliveNF5-eSATA2+ oder ASRock AliveSATA2-GLAN stellen beispielsweise aber womöglich die bessere Wahl da. Beide Boards sind passiv gekühlt, haben ausreichende Overclockingmöglichkeiten und vor allem ein, für den nicht so versierten Nutzer, deutlich übersichtlicheres Bios mit wenig Schnickschnack.

Im übrigen läuft das Board auch mit DDR2 800 total problemlos, warum DFI leidglich DDR2 667 Support angibt, ist uns ein Rätsel, dem Betrieb von DDR2 800 steht aber definitiv nichts im Wege!

Aufgrund des hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis sowie der sehr guten Overclockingmöglichkeiten bekommt das DFI Infinity NF UltraII-M2 von uns den PC-Treiber.Net Price und Hot Stuff Award verliehen!

paward DFI Infinity NF UltraII M2 Bild2 DFI Infinity NF UltraII M2

Positiv Negativ
Viele Overclocking und Tweakingoptionen Chipsatzkühler (laut)/ Position des Chipsatzes
Lüftersteuerung Übertaktet und Übervoltet minimal
Ausstatung „Springende VCore“, sobald vCore im Bios manuell eingestellt wird
Preisleistungsverhätlnis Englisches Handbuch
Zwei IDE Ports Onboardsound
Übertaktbarkeit (307 MHz Referenztakt) Stromverbrauch

Zum Hersteller

Aktueller Preis

Nach oben scrollen