Der große AM2/AM2+/AM3 Chipsatzguide

Der große AM2/AM2+/AM3 Chipsatzguide

AMD, nVidia, VIA, oder doch SIS?

letztes Update: 05.04.2010 AMD 890GX/SB850 eingefügt

Auch wenn es auf dem Chipsatzmarkt, nach dem Aufkauf von ULI durch nVidia, dem quasi Ausstieg von VIA sowie dem Fehlen interessanter Boards mit SIS Chipsätzen eigentlich nur noch zwei große Chipsatzhersteller für die Sockel AM2 Plattformen gibt, wird der Chipsatzmarkt von Tag zu Tag unübersichtlicher. Schuld hieran trägt vor allem nVidia, die ihre Produktpalette fast monatlich um neue/alte Bekannte erweitern, dabei aber keine wirklich klare Namensgebung haben und Chipsätze verschiedener Generationen miteinander unter einem Marketingnamen (nForce 500) zusammengefasst werden. Wir haben die technischen Daten vieler aktueller AM2 und auch AM2+ Chipsätze für euch gesammelt und versuchen so gut es geht Kaufempfehlungen auszusprechen. Gerade letzteres gestaltet sich aber sehr schwierig, da es auch von Mainboard zu Mainboard massive Unterschiede gibt. Die Chipsatzempfehlungen sind hierdurch immer davon abhängig, ob es Motherboards mit den entsprechenden Chipsätzen gibt, die den persönlichen Vorlieben liegen. Doch bevor wir nun zu den Chipsätzen selber kommen, noch zwei grundsätzliche Dinge:

  • In Sachen CPU, Ram und Gamingperformance unterscheiden sich sämtliche Chipsätze quasi nicht (vorausgesetzt, die Boardhersteller haben nichts vermurkst). Der Grund ist, dass sich beim K8 (sowie auch dem K10) der Speichercontroller in der CPU befindet. Der eigentliche Unterschied der Chipsätze ist in der Peripherieperformance, dem Featureset, der Leistungsaufnahme und (je nach Vorlieben) den Overclockingfähigkeiten zu suchen
  • Wir versuchen die diese Liste immer aktuell zu halten und Euch mit Informationen über neue Chipsätze zu versorgen. Manche Hersteller veröffentlichen allerdings nur sehr unzureichende Informationen zu ihren Chipsätzen. Von daher übernehmen wir für die Richtigkeit unserer Angaben keine Garantie. Zudem werdet ihr feststellen, dass teilweise Angaben fehlen. Solltet ihr entsprechende Informationen zu den Punkten haben, bitten wir euch sie uns (am besten mit Quellenangabe) in den Kommentaren mitzuteilen.

Warum AM2 und AM2+/AM3 Chipsätze in einer Übersicht?

  • AMDs neuer Sockel AM2+ für die K10 CPUs ist abwärtskompatibel zum Sockel AM2. Sockel AM2 CPUs lassen sich also problemlos in einem Sockel AM2+ Board betreiben, wobei die K10 Features HT 3.0 und Split Power Planes dann nicht genutzt werden können. Ebenso lassen sich AM2+ CPUs problemlos in den älteren AM2 Mainboards betreiben, wobei auch hier auf HT 3.0 und, je nach Mainboard, Split Power Planes verzichtet werden muss. Wie ihr seht, gestaltet sich der Übergang von AM2 auf AM2+ quasi fließend, weshalb wir beide Chipsätze in einer Übersicht darstellen möchten. Dazu kommt, dass einige Mainboardhersteller Chipsätze mit HT 2.0 auch auf AM2+ Platinen verwenden, bei denen man eigentlich davon ausgehen sollte, dass sie HT 3.0 mit sich bringen. Hier ist also Vorsicht geboten. Ebenso sollte sich jeder, der eine K10 CPU auf einem AM2 Mainboard betreiben möchte, darüber informieren ob das gewünschte Board denn auch wirklich für AM2+ CPUs freigegeben ist. Die echten AM2+/AM3 Chipsätze erkennt ihr übrigens daran, dass sie „HT 3.0“ unterstützen.Hinweis: Auch wenn die Chipsätze für den Sockel AM2, AM2+ und AM3 identisch sind, so lassen sich auf AM3 Mainboards keine Sockel AM2+ und Sockel AM2 CPUs betreiben. Der Grund liegt hier in einer mechanischen Veränderung des Sockels.
  • Zur Einteilung der Chipsätze
  • Bisher haben wir die AM2/AM2+/AM3 Chipsätze immer in 2 Kategorien unterteilt. Chipsätze ohne integrierte Grafik und mit integrierter Grafik. Durch die neuen nVidia Chipsätze, die allesamt über eine integrierte Grafik verfügen, ist diese Einteilung nur noch schwer möglich. Dennoch bleiben wir bei der alten Einteilung „mit/ohne integrierte Grafik“. Ohne integrierte Grafik meint nun aber Chipsätze, die hauptsächlich für den Einsatz einer zusätzlichen dedizierten Grafikkarte vorgesehen sind. Diese können dennoch über eine integrierte Grafikeinheit verfügen.

    Kleine Übersicht der verschiedenen AM2/AM2+/AM3 Chipsätze:

AMD nVidia SIS VIA
Chipsätze ohne integrierte Grafik
890GX nForce 980a SLI
770, 790X,790FX nForce 710a, 720D, 720a, 730a, 740a SLI , 750a SLI, 780a SLI K8T900, K8T890
790GX nForce 570 LT SLi, 570 SLI, 590 SLi
480x CrossFire, 570x CrossFire, 580x CrossFire nForce 560, 560 SLi, 570 Ultra
nForce 520LE, 520, 550
nForce 500, 500 Ultra, 500 SLI
nForce 430
M1695
nForce 3 250
Chipsätze mit integrierte Grafik
890GX GeForce 8100,GeForce 8200,GeForce 8300 SIS 771, 761GX K8M890
785G GeForce 7050PV nForce 630a, GeForce 7025 and nForce 630a
790GX GeForce 6100 nForce 400, GeForce 6100 nForce 405, GeForce 6100, nForce 430 GeForce 6150SE nForce 430
780G, 780V, 760G, 740G
690G, 690V

AMD

Chipsätze ohne integrierte Grafik

Bezeichnung AMD 770 AMD 790X AMD 790FX
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen RX780 RD780 RD790
Singlechip Nein – Früher mit ATI SB600 inzwischen auch mit der SB700 oder SB710 kombiniert Nein – aktuell kombiniert mit der ATI SB 600 – Inzwiwschen auch mit der SB700/SB750 kombiniert Nein – früher mit mit SB600 kombiniert, inzwischen auch mit SB750
Anbindung Southbridge PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II )
Hypertransport – Version HT 3.0 HT 3.0 HT 3.0
PCIe 2.0 ? Ja Ja Ja
PCIe – Lanes ~22 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander) ~22 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander) 38 + 4 Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander)
PCIe – Links ? ? 11
Konfiguration der PCie-Lanes 16 Lanes für Grafik + 6? frei einsetzbare PCIe-Lanes 16 Lanes für Grafik + 6? frei einsetzbare PCIe-Lanes 32 Lanes für Grafik + 6 frei einsetzbare
Multi GPU-Fähig? Offiziell nicht. Abit bitete aber bspw. ein CrossFireboard auf Basis des AMD 770 mit 16/4 Configuration. Ja, CrossFireX (8/8 ) Ja, CrossFireX (16/16 oder 8/8/8 oder 8/8/8/8 )
Weitere Features AMD Overdrive Support AMD Overdrive Support AMD Overdrive Support
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme Geringe Leistungsaufnahme Geringe Leistungsaufnahme
Nachteile
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes Abit AX78 ASRock A770CrossFire Gigabyte GA-MA-790FX-DQ6

AMDs neue 7er Chipsatzfamilie kann vor allem mit Support für HT 3.0 und PCIe 2.0 aufwarten. Die drei Chipsätze unterschieden sich lediglich in der Anzahl der PCIe-Lanes und der PCIe-Links sowie der maximalen Unterstützung an Grafikkarten. Der AMD 770 unterstützt eigentlich lediglich eine Grafikkarte, wobei einige Hersteller wohl auch CrossFirelösungen mit 16/4-Konfiguration auf Basis dieses Chipsatzes veröffentlichen werden. Der AMD 790X unterstützt zwei Grafikkarten mit einer 8/8x Konfiguration. Der AMD 790FX unterstützt, als Highendchipsatz, 2 Grafikkarten (16/16), 3 Grafikkarten (8/8/8 ) oder bis zu 4 Grafikkarten (8/8/8/8 ) Bei der Southbridge setzt man aktuell nach wie vor auf ATIs SB600. Im neuen Jahr sollte aber die ATI SB700 kommen. Dann wird es sicherlich auch Boards geben, die auf die neue SB700 zurückgreifen.

Bezeichnung AMD 480X CrossFire AMD 570X CrossFire AMD 580X CrossFire
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen RD480; XPress 1600 ; Xpress 200 RD580 ; XPress 3200
Singlechip Nein – meistens kombiniert mit der ATI SB 600 Nein – meistens kombiniert mit der ATI SB 600 Nein – meistens kombiniert mit der ATI SB 600
Anbindung Southbridge PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II )
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein – PCIe 1.0a Nein – PCIe 1.0a Nein – PCIe 1.0a
PCIe – Lanes 20 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander) 28 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander) 36 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander)
PCIe – Links ? ? ?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x oder 8+8x für Grafik, + 4 frei einsetzbare (4x PCie 1x, 2x PCie 2x oder 1x PCie 4x) 16 + 8 Lanes für Grafik + 4 frei einsetzbare (4x PCie 1x, 2x PCie 2x oder 1x PCie 4x) 16 + 16 Lanes für Grafik + 4 frei einsetzbare (4x PCie 1x, 2x PCie 2x oder 1x PCie 4x)
Multi GPU-Fähig? Ja, CrossFireunterstützung (8/8 ) Ja, CrossFireunterstützung (16/8 ) Ja, CrossFireunterstützung (16/16)
Weitere Features
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme Geringe Leistungsaufnahme Geringe Leistungsaufnahme
Nachteile Wenige Boards verfügbar ; CrossFire 8/8; oftmals „Shadowcard“ nötig Auf dem deutschen Markt nicht verfügbar; CrossFire 16/8; Wenige Boards verfügbar
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes ASRock AliveXFire-eSATA2+ MS K9A Platinum Asus M2R32-MVP

Das alte AMD (frühere ATI) Chipsatzlineup ist relativ unspektakulär.Hier gibt es insgesamt drei verschiedene Chipsätze im Angebot, wobei der AMD 570X in Europa (bisher) quasi nicht verfügbar ist. Der AMD 580X Chipsatz stellt das nonPlus-Ultra für CrossFiresetups da. Der AMD 480X ist nur noch bedingt verfügbar und unterstützt CrossFire lediglich in einer 8x/8x Konfiguration, ist für günstige CrossFiresysteme aber dennoch interessant. Mit dem Erscheinen der neuen 7er Serie, sind die Chipsätze beim Neukauf aber wohl zum Großteil eher uninteressant.

Chipsätze mit integrierter Grafik

Bezeichnung AMD 785G AMD 890GX
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen RS880 RS880D
integrierte Grafikeinheit Radeon HD 4200 Radeon HD 4290
Technische Daten des IGP RV620 – 4 ROPs, 12/40 Unified Shader (SM 4.0 – D3D10.1), UVD 2.0 RV620 – 4 ROPs, 12/40 Unified Shader (SM 4.0 – D3D10.1), UVD 2.0
GPU-Takt 500 MHz 700 MHz
Ausgabemöglichkeiten VGA, DVI, HDMI 1.3 und DisplayPort (HDCP-Support) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen VGA, DVI, HDMI 1.3 und DisplayPort (HDCP-Support) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen
Singlechip Nein – kombiniert mit der ATI SB 710 und der SB710 Nein – kombiniert mit der SB850
Anbindung Southbridge PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) PCIe 2.0 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II )
Hypertransport – Version HT 3.0 HT 3.0
PCIe 2.0 ? Ja Ja
PCIe – Lanes 22 + 4 Lanes für die Anbindung der Southbridge 22 + 4 Lanes für die Anbindung der Southbridge
PCIe – Links ? ?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik, + 6 frei einsetzbare 16x für Grafik, + 6 frei einsetzbare
Multi GPU-Fähig? Jein – Inoffiziell werben einige Hersteller mit CorssFire Support. Zudem Hybrid CorssFire Unterstützung JA – CrossFireX (nur 8x/8x) und Hybrid CrossFireunterstützung
Weitere Features Hybrid CrossFire, SourroundView, integrierter AudioCodec (HDMI-Sound), HD-Videobeschleunigung (UVD), AMD OverDrive Support, Unterstützung von SidePort Speicher Hybrid CrossFire, SourroundView, integrierter AudioCodec (HDMI-Sound), HD-Videobeschleunigung (UVD), AMD OverDrive Support, Unterstützung von SidePort Speicher
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme, 55nm Fertigung Geringe Leistungsaufnahme, 55nm Fertigung, SATA3 dank SB850
Nachteile SB7X0 typische Probleme Nach wie vor gleiche IGP wie beim 785G
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes AMD 785G

Der AMD 785G Chipsatz ist eine kleine Ausbaustufe des AMD 780G Chipsatz. Im wesentlichen hat AMD die Grafikeinheit überarbeitet. Diese basiert nun auf dem RV620 der als Neurungen UVD 2.0 Unterstützung (bessere HD-Videobeschleunnigung), eine bessere Powerplayunterstützung sowie DirectX 10.1 mit sich bringt. Die Anzahl der Hardwareinheiten oder der Takt wurden nicht verändert. Daher ist der Performancegewinn der neuen Videoeinheit nur gering. Beim Neukauf ist der AMD 785G (sofern der Preisunterschied nicht zu groß ist) aber wohl dem AMD 780G vorzuziehen. Unklar ist allerding snoch, ob die Probleme mit der 2D-Beschleunigung unter Windows XP gelöst wurden.

Der neue AMD 890GX Chipsatz ist nicht wirklich neu. Einfach gesagt könnte man den Chipsatz als übertaktete AMD 785G mmit offizieller CrossFireunterstützung bezeichnen. Die IGP-Performance hat sich im Vergleich zum 790GX nicht verändert. Dank Unterstützung von UVD 2.0 ist allerdings die Multimediaunterstützung etwas besser. Zudem gibt es Unterstützung von HDMI 1.3 mit maximal 5.1 Sound per HDMI. Wichtigste Neuerung ist wohl die SB850.

Bezeichnung AMD 790GX
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen RS780D
integrierte Grafikeinheit Radeon HD 3300
Technische Daten des IGP RV610 – 4 ROPs, 12/40 Unified Shader (SM 4.0 – D3D10) , UVD 1.0
GPU-Takt 700 MHz
Ausgabemöglichkeiten VGA, DVI, HDMI 1.2 und DisplayPort (HDCP-Support)
Singlechip Nein – kombiniert mit der ATI SB710,SB 750
Anbindung Southbridge PCIe 4x (A-Link Xpress II )
Hypertransport – Version HT 3.0
PCIe 2.0 ? Ja
PCIe – Lanes 22 + 4 Lanes für die Anbindung der Southbridge
PCIe – Links ?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x oder 2x 8x für Grafik, + 6 frei einsetzbare
Multi GPU-Fähig? Ja – CrossFire mit 2 mal 8 Lanes
Weitere Features Hybrid CrossFire, SourroundView, integrierter AudioCodec (HDMI-Sound), HD-Videobeschleunigung (UVD), AMD OverDrive Support, Unterstützung von SidePort Speicher
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme, 55nm Fertigung, ACC durch SB750 Southbridge
Nachteile SB7X0 typische Probleme
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes ASRock M3A790GXH/128M ASRock AOD790GX/128M

Der AMD 790GX Chipsatz ist der neuste IGP-Chipsatz aus dem Hause AMD. Wirklich „neu“ ist der Chipsatz allerdings nicht. Wie man bereits am Codename erkennen kann handelt es sich um einen Ableger der RS780 Familie (AMD 780G). Im Gegensatz zu diesem wurde der Takt der integrieren Grafikeinheit von 500 auf 700 MHz angehoben. Zusätzlich unterstützt der 790GX nun offiziell CrossFire in einer 8x/8x Konfiguration. Ein weiterer Vorteil des 790GX ist zudem die SB750 Southbridge, diese soll durch ACC in manchen Fällen zu besseren Overclockingergebnissen führen,. Positiv ist zudem, dass viele 790GX Platine endlich auf den Sideportspeicher setzen. Diese Option gibt es bereits seit dem AMD 690G, wurde allerdings bisher nur wenig genutzt.

Bezeichnung AMD 780G AMD 780V AMD 760G AMD 740G
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen RS780 ? RS780L RS740
integrierte Grafikeinheit Radeon HD 3200 Radeon HD 3100 Radeon HD 3000 Radeon HD 2100
Technische Daten des IGP RV610 – 4 ROPs, 12/40 Unified Shader (SM 4.0 – D3D10) , UVD 1.0 RV610 – 4 ROPs, 12/40 Unified Shader (SM 4.0 – D3D10) Weitere Details nicht bekannt. RV610 – 4 ROPs, 12/40 Unified Shader (SM 4.0 – D3D10) Weitere Details nicht bekannt. „halber“ RV410 (X700), 4 Pixelpiplines, keine (2?) Vertexshader,(PS 2.0)
GPU-Takt 500 MHz 350 MHz 350 MHz ?
Ausgabemöglichkeiten VGA, DVI, HDMI 1.2 und DisplayPort (HDCP-Support) VGA, DVI, HDMI 1.2 und DisplayPort (HDCP-Support) VGA und DVI ?
Singlechip Nein – kombiniert mit der ATI SB 700, SB710 und der SB710 Nein – kombiniert mit der ATI SB 700, SB710 und der SB710 Nein – kombiniert mit der ATI SB 700, SB710 und der SB710 Nein – kombiniert mit der ATI SB 700
Anbindung Southbridge PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) ?
Hypertransport – Version HT 3.0 HT 3.0 HT 3.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Ja Ja Ja Nein – PCIe 1.1a
PCIe – Lanes 22 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander) 22 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander) 22 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander) 20+ 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander)
PCIe – Links ? ? ? ?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik, + 6 frei einsetzbare 16x für Grafik, + 6 frei einsetzbare 16x für Grafik, + 6 frei einsetzbare 16x für Grafik, + 4 frei einsetzbare
Multi GPU-Fähig? Jein – Inoffiziell werben einige Hersteller mit CorssFire Support. Zudem Hybrid CorssFire Unterstützung Hybrid CrossFire Unterstützung Hybrid CrossFire Unterstützung Nein
Weitere Features Hybrid CrossFire, SourroundView, integrierter AudioCodec (HDMI-Sound), HD-Videobeschleunigung (UVD), AMD OverDrive Support, Unterstützung von SidePort Speicher Hybrid CrossFire, SourroundView, integrierter AudioCodec (HDMI-Sound), AMD OverDrive Support Hybrid CrossFire, SourroundView , AMD OverDrive Support Avivo, integrierter HD-Audio Controller für HDMI Audio Daten
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme, 55nm Fertigung Geringe Leistungsaufnahme, 55nm Fertigung Geringe Leistungsaufnahme, 55nm Fertigung ?
Nachteile SB7X0 typische Probleme , Probleme 2D Beschleunigung unter XP offenbar keine HD-Videobeschleunigung, SB7X0 typische Probleme , Probleme 2D Beschleunigung unter XP Keine HD-Videobeschleunigung, Kein HDMI und DisplayPort,SB7X0 typische Probleme , Probleme 2D Beschleunigung unter XP 80nm Fertigung, kein HT 3.0
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes ECS A780GM-A ASRock A780FullDisplayPort ASRock M3A780GXH/128M GA-MA74GM-S2H

Mit der neuen 700er IGP-Serie hat AMD frischen Wind in den IGP-Markt gebracht. Der AMD 780G ist mit Unterstützung für HybridCrossFire uvm. vor allem für normale Mainstremnutzer gedacht, während der AMD 780V eher in den Business/Office Bereich einzuordnen ist, wobei nur der erste Chipsatz über eine HD-Videobeschleunigung (UVD) verfügt. Der AMD 740G ist letztlich nichts anderes als ein umbenannter AMD690G und lohnt sich so vor allem für reine Office-PCs die keinen Wert auf große Multimediafeatures etc. legen. Mit dem Launch des 760G Chipsatzes nimmt dieser aber quasi die alte Position des 740G ein und ist diesem vorzuziehen. Hier möchte ich nochmal anmerken, dass AMD leider nur sehr Oberflächliche Details zum AMD 780G und Co veröffentlicht hat, weshalb es über einige Details kaum Informationen gibt.

Bezeichnung AMD 690V AMD 690G
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen RS690 RS690
integrierte Grafikeinheit Radeon X1200 Radeon X1250
Technische Daten des IGP „halber“ RV410 (X700), 4 Pixelpiplines, keine (2?) Vertexshader, DirectX9 (PS 2.0). „halber“ RV410 (X700), 4 Pixelpiplines, keine (2?) Vertexshader,(PS 2.0)
GPU-Takt 350 MHz 400 MHz
Ausgabemöglichkeiten VGA-/TV-Out, Kein DVI/HDMI/HDCP VGA-/TV-Out, DVI, HDMI (HDCP-Support)
Singlechip Nein – kombiniert mit der ATI SB 600 Nein – kombiniert mit der ATI SB 600
Anbindung Southbridge PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II ) PCIe 1x, 2x, 4x (A-Link Xpress II )
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein – PCIe 1.1a Nein – PCIe 1.1a
PCIe – Lanes 20 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander) 20+ 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge (die genauen Angaben gehen hier auseinander)
PCIe – Links ? ?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik, + 4 frei einsetzbare (4x PCie 1x, 2x PCie 2x oder 1x PCie 4x) 16x für Grafik, + 4 frei einsetzbare (4x PCie 1x, 2x PCie 2x oder 1x PCie 4x)
Multi GPU-Fähig? Nein Jein. Gigabyte wirbt beim GA-MA69G-S3H mit CrossFire (16/4 Konfiguration)
Weitere Features Avivo Avivo, integrierter HD-Audio Controller für HDMI Audio Daten
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme Geringe Leistungsaufnahme
Nachteile
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes Foxconn A690VM2MA-RS2H MSI K9AGM2-FIH Sapphire PI-AM2RS690MHD Gigabyte GA-MA69G S3H

Southbridges

Bezeichnung ATi SB 850
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen
SATA Ports 6 SATA3 , AHCI kompatibel
Unterstützte Raidmodi Raid 0, 1,5 und 10
IDE Ports fehlt. Wird teilweise per Zusatzcontroller realisiert
USB 14 USB 1.1/2.0 Ports
Netzwerk GB-Lan, wird allerdings oft nicht genutzt
Audio HD-Audio
PCI ?
TPM ?
Weitere Features 2 PCIe 2.0 Lanes
Vorteile geringe Leistungsaufnahme
Nachteile ?

Die neue SB850 bietet erstmals native Unterstützung für SATA3. Im Gegensatz zur SB750 gibt es zudem 2 USB 2.0 Ports mehr, 2 PCIe zusätzliche Lanes und einen integrierten GB-Lan Controller. Weggefallen ist allerdigns die Unterstützung für ACC und der IDE Port. USB 3 fehlt ebenfalls noch und wird bei den Mainboards über Zusatzchips realisiert. Verändert wurde auch die Anbindung der Southbridge. Anstelle diese per PCIe 1.x anzubinden, sind sie nun per PCIe 2.0 angebunden.

Bezeichnung ATi SB 600 ATI SB 700 ATI SB 710 ATI SB 750
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen
SATA Ports 4x SATA2, AHCI kompatibel 6x SATA2, AHCI kompatibel 6x SATA2, AHCI kompatibel 6x SATA2, AHCI kompatibel
Unterstützte Raidmodi Raid 0, 1 und 10 Raid 0, 1 und 10 Raid 0, 1 und 10 Raid 0, 1,5 und 10
IDE Ports ein Port für zwei Geräte (ATA 133) ein Port für zwei Geräte (ATA 133) ein Port für zwei Geräte (ATA 133) ein Port für zwei Geräte (ATA 133)
USB 10 USB 1.1/2.0 Ports 12 USB 1.1/2.0 Ports + 2 USB 1.1 Ports 12 USB 1.1/2.0 Ports 12 USB 1.1/2.0 Ports
Netzwerk nicht integriert, wird über zusätzlichen Controller realisiert nicht integriert, wird über zusätzlichen Controller realisiert nicht integriert, wird über zusätzlichen Controller realisiert nicht integriert, wird über zusätzlichen Controller realisiert
Audio HD-Audio oder AC97 -Codec HD-Audio Codec HD-Audio Codec HD-Audio Codec
PCI 6 Master Devices 6 Master Devices 6 Master Devices 6 Master Devices
TPM 1.1/1.2 ? ? ?
Weitere Features Advanced Clock Calibration (ACC) Advanced Clock Calibration (ACC)
Vorteile geringe Leistungsaufnahme ACC Unterstützung ACC Unterstützung
Nachteile womöglich etwas schwche PCI Burst Leistung (~100 MB/s), USB Performance ( mit Vista SP1), schwache PCI Burst Leistung, Probleme mit MS AHCI Treibern USB Performance ( mit Vista SP1), schwache PCI Burst Leistung, Probleme mit MS AHCI Treibern USB Performance ( mit Vista SP1), schwache PCI Burst Leistung, Probleme mit MS AHCI Treibern

Mit der SB750 gibt es seit kurzem eine verbesserte Version der SB700. Aktuell ist die SB750 allerdings nur auf den 790GX Platinen sowie einigen 790FX Mainboards zu finden. Die SB750 unterstützt, im Gegensatz zur SB700, Raid 5 und ACC. Letztes soll die Overclockingfeatures möglicherweise verbessern. Auch die SB750 hat, wie die SB700, offenbar kein Probleme mehr mit dem Vista AHCI Treiber. Die SB710 ist letztlich nichts anderes als eine SB750 ohne Raid5. Auch die SB710 unterstützt ACC. Schade ist, dass AMD nach wie vor keinen integrierten GB-Lan anbietet. Aus diesem Grunde sollte bei den ATi SB700 Boards darauf geachtet werden, wie der Netzwerkcontroller angebunden ist. Von PCI Lösungen ist abzuwarten. Ein großes Problem der ATI SB700/SB750 scheint aber vor allem (wieder mal) die USB Performance, vor allem zusammen mit VISTA SP1 zu sein.

nVidia

Chipsätze ohne integrierte Grafik

Bezeichnung nForce 980a SLI
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen MCP82XE
integrierte Grafikeinheit GeForce 8200 (?)
Technische Daten des IGP GeForce 8 – 4 ROPs – 16 Unified Shader
GPU-Takt 500 MHz GPU / 1200 MHz Shader
Ausgabemöglichkeiten VGA-Out, DVI-Out, HDMI 1.3 (Verbaute Ausgabemöglichkeiten variieren von Board zu Board sehr stark) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen
Singlechip Nein -kombiniert mit nForce 200 (PCIe Bridge)
Hypertransport – Version HT 3.0
PCIe 2.0 ? Ja
PCIe – Lanes 35
PCIe – Links 7
Konfiguration der PCie-Lanes 2x PCIe16x + 3x PCIe 1x oder 1x PCIe 16x, 2x PCIe 8x + 3x PCIe 1x
Multi GPU-Fähig? Ja – SLI, 3 Wege Sli, Hybrid SLI
SATA Ports 6
Unterstützte Raidmodi 0, 1, 0+1, 5
IDE Ports 1 für 2 Geräte
USB 12
Netzwerk 1x Gigabit-Lan
Audio HD-Audio
PCI 5
TPM ?
Weitere Features – Pure Video HD (VP3 inkl. voller VC-1 Beschleunigung) -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield – ESA Certified -NVCC Overclocking Support (ACC)
Vorteile Integrierte GPU, ACC Unterstützung
Nachteile nForce 200 ist nur mit 16 Lanes angebunden. Näheres hier.
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes

Beim nForce 980a SLI handelt es sich um einen nForce 780a SLI mit neuem Namen. Neu ist nur die offizielle Unterstützung für NVCC (ACC). Unklar ist noch, ob es sich beim MCP82 eventuell um ein neues Stepping des MCP72 handelt. Denkbar ist auch, dass der MCP82 in einem kleineren Fertigungsprozess als der MCP72 gefertigt wird. Durch die nötige Kombination mit dem nForce 200 wird der nForce 980a SLI aber vermutlich etwas mehr Strom als andere Chipsätze benötigen. Darauf weist auch die aktive Kühlung im Referenzdesign hin.

Bezeichnung nForce 780a SLI nForce 750a SLI nForce 740a SLI nForce 730a
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen MCP72XE MCP72P ? MCP78H (?)
integrierte Grafikeinheit GeForce 8200 GeForce 8200 nein GeForce 8200
Technische Daten des IGP GeForce 8 – 4 ROPs – 16 Unified Shader GeForce 8 – 4 ROPs – 16 Unified Shader GeForce 8 – 4 ROPs – 16 Unified Shader
GPU-Takt 500 MHz GPU / 1200 MHz Shader 500 MHz GPU / 1200 MHz Shader 500 MHz GPU / 1200 MHz Shader
Ausgabemöglichkeiten VGA-Out, DVI-Out, HDMI 1.3 (Verbaute Ausgabemöglichkeiten variieren von Board zu Board sehr stark) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen VGA-Out, DVI-Out, HDMI 1.3 (Verbaute Ausgabemöglichkeiten variieren von Board zu Board sehr stark) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen VGA-Out, DVI-Out, HDMI 1.3 (Verbaute Ausgabemöglichkeiten variieren von Board zu Board sehr stark) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen
Singlechip Nein -kombiniert mit nForce 200 (PCIe Bridge) Ja Ja Ja
Hypertransport – Version HT 3.0 HT 3.0 HT 3.0 HT 3.0
PCIe 2.0 ? Ja Ja Ja Ja
PCIe – Lanes 35 19 20 19
PCIe – Links 7 4 6 4?
Konfiguration der PCie-Lanes 2x PCIe16x + 3x PCIe 1x oder 1x PCIe 16x, 2x PCIe 8x + 3x PCIe 1x 1x PCIe 16x + 3x PCie 1x oder 2x PCIe 8x + 2x PCIe 1x 1x PCIe 16x + 4x PCie 1x oder 2x PCIe 8x + 4x PCIe 1x 1x PCIe 16x + 3x PCie 1x
Multi GPU-Fähig? Ja – SLI, 3 Wege Sli, Hybrid SLI Ja – SLI, Hybrid SLI Ja – SLI Ja – Hybrid SLI
SATA Ports 6 6 6 6
Unterstützte Raidmodi 0, 1, 0+1, 5 0, 1, 0+1, 5 0, 1, 0+1, 5 0, 1, 0+1, 5
IDE Ports 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte
USB 12 12 12 12
Netzwerk 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan
Audio HD-Audio HD-Audio HD-Audio HD-Audio
PCI 5 5 5 5
TPM ? ? ? ?
Weitere Features – Pure Video HD (VP3 inkl. voller VC-1 Beschleunigung) -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield – ESA Certified – Pure Video HD (VP3 inkl. voller VC-1 Beschleunigung) -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield – Pure Video HD (VP3 inkl. voller VC-1 Beschleunigung) -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield
Vorteile Integrierte GPU Integrierte GPU Geringe Leistungsaufnahme ? ?
Nachteile nForce 200 ist nur mit 16 Lanes angebunden. Näheres hier. Nur 8x/8x SLI Nur 8x/8x SLI ?
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes ASUS Crosshair II Formula

Die Modelle nForce 780a SLI, 750a SLI und 730a verfügen im Prinzip über die gleichen Spezifikationen. Alle drei Chipsätze unterschieden sich nur in ihren SLI-Fähigkeiten. Beim nForce 780a SLI greift nVidia zudem zu einem kleinen Trick um mehr PCIe Lanes zur Verfügung zu haben. An die 16 PCIe Lanes des MCP72 für den PEG Port wird der nForce 200 angebunden. Dieser stellt wiederum 32 PCIe 2.0 Lanes zur Verfügung, was letztlich auch die 3 Wege SLI Unterstützung ermöglicht. Fraglich ist, ob die Lösung über den nForce 200 nicht möglicherweise einen Flaschenhals darstellt, letztlich sind ganze 32 Lanes nur mit 16 Lanes angebunden. Hier bleiben aber erste Praxistests abzuwarten, da unklar ist wie nVidia den nForce 200 intern organisiert hat. Neu ist auch, dass nun alle nVidia Chipsätze über eine integrierte Grafikeinheit verfügen. Diese integrierte Grafikeinheit ist vor allem für Hybrid SLI wichtig. Wem aber die Performance der IGP-Einheit ausreicht kann auch mit Highenchipsätze auf eine dedizierte Grafikkarte ganz verzichten. Hier stellt sich aber die Frage  wofür dann einen Highend SLI Chipsatz? Etwas anders sieht die Sache beim „neuen“ nForce 740a SLI aus. Hier verzichtet nVidia auf den Grafikkern, wobei die sonstigen technischen Eckdaten unverändert bleiben.

Bezeichnung nForce 720 D nForce 720a nForce 710a
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen ? MCP78D
integrierte Grafikeinheit keine GeForce 8100 keine -?
Technische Daten des IGP GeForce 8 – 4 ROPs – 16 Unified Shader
GPU-Takt ?
Ausgabemöglichkeiten ???????VGA-Out, DVI-Out, HDMI 1.3 (Verbaute Ausgabemöglichkeiten variieren von Board zu Board sehr stark) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen
Singlechip Ja Ja Ja
Hypertransport – Version HT 3.0 HT 3.0 HT 3.0
PCIe 2.0 ? Ja Ja Ja
PCIe – Lanes 19 19 19
PCIe – Links 4 4
Konfiguration der PCie-Lanes 1x PCIe 16x + 3x PCI 1x 1x PCIe 16x + 3x PCI 1x 1x PCIe 16x + 3x PCI 1x
Multi GPU-Fähig? Nein Ja – Hybrid SLI Nein
SATA Ports 6 6 6
Unterstützte Raidmodi 0, 1, 0+1, 5 0, 1, 0+1, 5 0, 1, 0+1, 5
IDE Ports 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte
USB 12 12 12
Netzwerk 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan
Audio HD-Audio HD-Audio HD-Audio
PCI 5 5 5
TPM ? ? ?
Weitere Features – Pure Video -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield ?
Vorteile ? Integrierte GPU ?
Nachteile Kaum Erfahrungen bekannt Kaum Erfahrungen bekannt Kaum verbaut/kaum Details bekannt
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes

Der nForce 720a und 710a sind die kleinsten Sprösslinge der 700er Chipsatzserie aus dem Hause nVidia. Von den reinen Spezifikationen her entsprechen beide Chipsätze dem nForce 730a. Unterschiede gibt es hier aber in der IGP-Einheit. Beim nForce 720a kommt nur die kleinere GeForce 8100 IGP-Einheit zum Einsatz. Der nForce 710a muss scheinbar ganz auf eine IGP-Einheit verzichten. Ebenso der nForce 720D, der im Prinzip mit dem nForce 720a identisch ist, aber keine IGP-Einheit bietet.

Bezeichnung nForce 500 SLi nForce 500 Ultra nForce 500
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen CK04 aka nForce 4 CK04 aka nForce 4 CK04 aka nForce 4
Singlechip Ja Ja Ja
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein Nein Nein
PCIe – Lanes 20 20 20
PCIe – Links 5 4 4
Konfiguration der PCie-Lanes 16x oder 8+8x für Grafik, + 4 x 1x 16x für Grafik, + 4 x 1x 16x für Grafik, + 4 x 1x
Multi GPU-Fähig? Ja, SLI-Unterstützung (8/8 ) Nein Nein
SATA Ports 4x SATA2 (kein AHCI!) 4x SATA2 (kein AHCI!) 4x SATA2 (kein AHCI!)
Unterstützte Raidmodi 0,1,0+1,5 0,1,0+1,5 0,1,0+1
IDE Ports 2 für bis zu 4 Geräte (ATA 133) 2 für bis zu 4 Geräte (ATA 133) 2 für bis zu 4 Geräte (ATA 133)
USB 10 10 10
Netzwerk 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan
Audio AC97 AC97 AC97
PCI 5 5 5
TPM ? ? ?
Weitere Features TCP/IP Acceleration
Vorteile 2 IDE Ports 2 IDE Ports 2 IDE Ports
Nachteile relativ hohe Leistungaufnahme, veraltetes Featureset relativ hohe Leistungaufnahme, veraltetes Featureset relativ hohe Leistungaufnahme, veraltetes Featureset
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes

Letztlich sind die drei nForce 500 Chipsätze nichts anderes als Relaunch der betagten nForce 4 Chipsätze. Da das Featureset (u.a. kein HD-Audio/kein AHCI) der Chipsätze nicht mehr wirklich aktuell ist, sollte nur dann zu entsprechenden Boards gegriffen werden, wenn zwei IDE Ports benötigt werden. Der Unterschied zwischen dem nForce 500 und dem nForce 500 Ultra ist lediglich die zusätzlichen Raid 5 Unterstützung.

Bezeichnung nForce 550 nForce 520 nForce 520LE
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen MCP55S MCP65S MCP61D
Singlechip Ja Ja Ja
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein Nein Nein
PCIe – Lanes 20 20 20
PCIe – Links 5 4 3
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik, + 4 x 1x 16x für Grafik, + 3 x 1x 16x für Grafik, + 2 x 1x
Multi GPU-Fähig? Nein Nein Nein
SATA Ports 4x SATA2 (kein AHCI!) 4x SATA2 (AHCI v. 1.1) 4x SATA2 (AHCI ?)
Unterstützte Raidmodi 0,1,0+1 0,1,0+1 0,1
IDE Ports 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133) 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133) 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133)
USB 10 10 10
Netzwerk 1x Gigabit-Lan 10/100 Lan 10/100 Lan
Audio HD-Audio HD-Audio HD-Audio
PCI 5 5 5
TPM ? ? ?
Weitere Features
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme, AHCI Support ?
Nachteile relativ hohe Leistungaufnahme, Lediglich 10/100er Lan Kaum Verfügbar/Wenig Berichte
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes Biostar TForce 550 ASRock ALiveNF5-eSATA2+ Abit AN52 ECS NFORCE6M-A

Inzwischen spricht kaum mehr etwas für Boards auf Basis des nForce 550 Chipsatzes. Der nVidia nForce 520 ist in fast allen Belangen besser bzw. moderner und lässt sich hervorragend übertakten. Die fehlende GB-Lan Unterstützung wird von vielen Herstellern durch entsprechende GB-Lan-Controller wieder ausgebügelt. Über den nForce 520 LE gibt es nur wenige Erfahrungen. Aufgrund des geringen Preisunterschieds kann man aber eigentlich auch direkt zu den nForce 520 Platinen greifen. Zudem scheint der nForce 520LE nicht der MCP65 Produktfamilie zu entspringen sondern scheint aus der MCP61 (GeForce 6100 nForce 400) Serie zu stammen.

Bezeichnung nForce 570 Ultra nForce 560 SLi nForce 560
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen MCP55-Ultra CK04 aka nForce 4 MCP65GT
Singlechip Ja ja Ja
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein Nein Nein
PCIe – Lanes 20 20 19
PCIe – Links 5 4 4
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik, + 4 x 1x 16x oder 8+8x für Grafik, + 2 x 1x 16x für Grafik, + 3 x 1x
Multi GPU-Fähig? Nein SLI-Unterstützung (8/8 ) Nein
SATA Ports 6x SATA2 (kein AHCI!) 4x SATA2 4x SATA2 (AHCI v. 1.1)
Unterstützte Raidmodi 0,1,0+1,5 0,1,0+1,5 0,1,0+1,5
IDE Ports 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133) 2 für bis zu 4 Geräte (ATA 133) 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133)
USB 10 10 10
Netzwerk 2x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan
Audio HD-Audio AC 97 Audio HD-Audio
PCI 5 5 5
TPM ? ? ?
Weitere Features TCP/IP Acceleration, Teaming, NVIDIA DualNet technology, NVIDIA FirstPacket technology TCP/IP Acceleration NVIDIA FirstPacket technology
Vorteile Featureset 2x IDE Geringe Leistungsaufnahme, AHCI Support
Nachteile relativ hohe Leistungaufnahme Veraltetes Featureset
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes MSI K9N Platinum Abit KN9 Ultra ASRock AliveNF5SLI-1394 Biostar TForce 560 A2+

In Sachen Namensgebung ist man bei nVidia alles andere als kundenfreundlich. Der nForce 560 (ohne SLi) gehört zur MCP65 Familie (nForce 520, 570 LT SLI) und unterscheidet sich vom nForce 520 durch die native, Gigabit-Lan Unterstützung, offiziellen Raid 5 Support sowie das Software-Feature „FirstPacket technology“. Wenn der Preisunterschied zwischen nForce 520 und nForce 560 nicht zu groß ist also groß zum Großen Bruder greifen ;) Der nForce 560 SLI hat, bis auf den Namen, nichts mit dem nForce 560 gemeinsam. Letztlich versteckt sich hinter dem Chipsatz nichts anderes als ein nForce 4 SLi bzw. nForce 500 SLi, den nVidia nochmals umbenannt hat. Der nForce 570 Ultra ist der erste Chipsatz der 500er Chipsatzfamilie, der sich beim Featureset ein wenig vom Rest unterscheidet. Problem ist allerdings, wie bei allen MCP55 Chips, die relativ hohe Leistungsaufnahme. Wer die zwei Gigabit Lan Anschlüsse und/oder die 2 zusätzlichen SATA Ports nicht unbedingt benötigt kann auch hier bedenkenlos zum nForce 560 oder nForce 520 greifen.

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Bezeichnung nForce 590 SLi nForce 570 SLi nForce 570 LT SLi
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen C51XE/MCP55 MCP55P MCP65P
Singlechip Nein – besteht aus C51XE (liefert PCIe Lanes) sowie MCP55 (PCIe Lanes + Peripherie) Ja Ja
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein Nein Nein
PCIe – Lanes 46 28 19
PCIe – Links 9 6 4
Konfiguration der PCie-Lanes 2x 16x für Grafik, 1x 8x , +6 x 1x 16x oder 8+8x für Grafik, + 4 x 1x 16x oder 8+8x für Grafik, + 2 x 1x
Multi GPU-Fähig? SLI-Unterstützung (16/16) SLI-Unterstützung (8/8 ) SLI-Unterstützung (8/8 )
SATA Ports 6x SATA2 (kein AHCI!) 6x SATA2 (kein AHCI!) 4x SATA2 (AHCI v. 1.1)
Unterstützte Raidmodi 0,1,0+1,5 0,1,0+1,5 0,1,0+1,5
IDE Ports 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133) 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133) 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133)
USB 10 10 10
Netzwerk 2x Gigabit-Lan 2x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan
Audio HD-Audio HD-Audio HD-Audio
PCI 5 5 5
TPM ? ? ?
Weitere Features TCP/IP Acceleration, Teaming, NVIDIA DualNet technology, NVIDIA FirstPacket technology TCP/IP Acceleration, Teaming, NVIDIA DualNet technology, NVIDIA FirstPacket technology NVIDIA FirstPacket technology
Vorteile Featureset, SLi mit zwei 16x PEGs Featureset Geringe Leistungsaufnahme, AHCI Support
Nachteile hohe Leistungaufnahme, besteht aus zwei Chips relativ hohe Leistungaufnahme
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes Foxconn C51XEM2AA GA-M59SLI-S5 Foxconn N570SM2AA-8EKRS2H MSI K9N SLI Platinum

Der nForce 570 LT SLi (MCP65) hat nichts mit dem nForce 570 SLi (MCP55) gemeinsam. Für kleine SLi-Systeme ist der 570 LT SLi aber sicherlich interessant. Wer allerdings 6 SATA2 Ports oder SLi in einer 16x/16x Konfiguration fahren möchte, für den führt nichts am nForce 570 SLI (8x/8x) bzw. 590 SLi (16x/16x) vorbei. Dann muss man allerdings mit der relativ hohen Leistungsaufnahme sowie den hohen Temperaturen leben.

Bezeichnung nForce 430
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen MCP61
Singlechip Ja
Hypertransport – Version HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein
PCIe – Lanes 18?
PCIe – Links 3?
Konfiguration der PCie-Lanes 1x 16x für Grafik +2 x 1x
Multi GPU-Fähig? nein
SATA Ports 4x SATA2 (AHCI?)
Unterstützte Raidmodi 0,1,0+1,5
IDE Ports 1 für bis zu 2 Geräte (ATA 133)
USB 10
Netzwerk 1x Gigabit-Lan
Audio HD-Audio
PCI 5
TPM ?
Weitere Features
Vorteile Leistungsaufnahme sollte gering sein
Nachteile Nur wenige Berichte über den Chipsatz
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes

Bei dem Boards mit nForce 430 Chipsatz ist scheinbar die integrierte Grafikeinheit der Chipsätze (GeForce 6100 + nForce 430) deaktiviert wurden. Bei nVidia taucht der Chipsatz ohne IGP allerdings überhaupt nicht offiziell auf, weshalb es schwer ist endgültige Angaben zum Featureset zu machen. Auch gibt es leider nur relativ wenige Berichte über den Chipsatz. Wer aber einen einfachen Chipsatz sucht, kann zugreifen. Die nForce 520LE/520 und 560 Boards sind vom Featureset allerdings sehr ähnlich und sollten ebenso sehr interessant sein, zumal die Boards preislich auf demselben Niveau liegen.

Bezeichnung nForce 3 250
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen Crush K8
Singlechip Ja
Hypertransport – Version HT 1.0
AGP 8x
SATA Ports 2x SATA1 (kein AHCI!)
Unterstützte Raidmodi 0,1, JBOD
IDE Ports 2 für bis zu 4 Geräte (ATA 133)
USB 8
Netzwerk 1x 10/100 Lan
Audio AC97
PCI 6
TPM ?
Weitere Features TCP/IP Acceleration
Vorteile 2 IDE Ports
Nachteile veraltetes Featureset, fehlende Treiber für Winodws Vista
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes

Der nForce 3 stammt eigentlich noch aus Sockel 754 Zeiten und unterstützt noch AGP 8x. Eigentlich umfasst die nForce 3 Famile deutlich mehr Chipsätze, da aber nur der nForce 3 250 noch auf zwei AM2 Mainboards von ASRock zum Einsatz kommt, erwähnen wir hier nur diesen. Der Chipsatz ist der einzige AM2 Chipsatz, der noch AGP Unterstützung bietet. Allerdings hat das alter auch seine Nachteile, so dass es für Windows Vista keine nForce 3 Treiber gibt. Hierdurch kommt es unter Windows Vista zu problen mit ATI AGP-Karten . Zudem lässt sich Raid unter Winodws Vista nicht nutzen.

Bezeichnung M1695
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen Uli M1695
Singlechip Nein. Meistens kombiniert mit ULi M1567, Uli M1697 oder nForce 3 250
Hypertransport – Version HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein
PCIe – Lanes 18?
PCIe – Links 3?
Konfiguration der PCie-Lanes 1x 16x bzw. 2x 8x für Grafik +2 x 1x
Multi GPU-Fähig? theoretisch ja, prktisch nein (mangels Treiberfreigabe)
Vorteile Sehr flexibel
Nachteile
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes ASRock 939Dual-SATA2 ASRock 939SLi32-eSATA2

Der nVidia M1695 stammt ursprünglich von ULi. Nach dem Aufkauf von Uli durch nVidia war er eine ganze Zeit von der Bildfläche verschwunden, ASRock setzt ihn beim AliveDual-eSATA2 aber nun wieder ein. Der Chipsatz selber ist ein relativ unspekatukulärer Hyper Transport Tunnel, der PCIe Lanes zur Verfügung stellt. Dieser „Hyper Transport Tunnel“ kann problemlos zwischen der „Hyper Transport Host Bridge“ (in diesem Falle die AMD CPUs) sowie dem „Hyper Transport Cave“ (bspw. einer Southbridge)  untergebracht werden und man erhält so zusätzliche PCIe-Lanes. Hierduch lassen sich theoretisch sehr flexible Lösungen entwerfen, wie ASRock es beim 939Dual-SATA2, 939Sli32-eSATA2 und natürlich AliveDual-eSATA2 zeigt.

Chipsätze mit integrierter Grafik

Bezeichnung GeForce 8300 GeForce 8200 GeForce 8100
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen MCP78U MCP78S MCP78V
integrierte Grafikeinheit GeForce 8300 GeForce 8200 GeForce 8100
Technische Daten des IGP GeForce 8 – 4 ROPs – 16 Unified Shader GeForce 8 – 4 ROPs – 16 Unified Shader GeForce 8 – 4 ROPs – 16 Unified Shader
GPU-Takt 500 MHz GPU / 1500 MHz Shader 500 MHz GPU / 1200 MHz Shader ?
Ausgabemöglichkeiten VGA-Out, DVI-Out, HDMI 1.3 (Verbaute Ausgabemöglichkeiten variieren von Board zu Board sehr stark) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen VGA-Out, DVI-Out, HDMI 1.3 (Verbaute Ausgabemöglichkeiten variieren von Board zu Board sehr stark) – es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen VGA-Out, DVI-Out, HDMI 1.3 (Verbaute Ausgabemöglichkeiten variieren von Board zu Board sehr stark)- es lässt sich nur ein digitaler Ausgang gleichzeitg nutzen
Singlechip Ja Ja Ja
Hypertransport – Version HT 3.0 HT 3.0 HT 3.0
PCIe 2.0 ? Ja Ja Ja
PCIe – Lanes 35 19 19
PCIe – Links 7 4 4?
Konfiguration der PCie-Lanes 1x PCIe 16x + 3x PCie 1x 1x PCIe 16x + 3x PCie 1x 1x PCIe 16x + 3x PCie 1x
Multi GPU-Fähig? Ja – Hybrid SLI Ja – Hybrid SLI Ja – Hybrid SLI
SATA Ports 6 (AHCI) 6 (AHCI) 6 (AHCI)
Unterstützte Raidmodi 0, 1, 0+1, 5 0, 1, 0+1, 5 0, 1, 0+1, 5
IDE Ports 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte
USB 12 12 12
Netzwerk 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan
Audio HD-Audio HD-Audio HD-Audio
PCI 5 5 5
TPM ? ? ?
Weitere Features – Pure Video HD (VP3 inkl. voller VC-1 Beschleunigung) -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield – Pure Video HD (VP3 inkl. voller VC-1 Beschleunigung) -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield – Pure Video -NVIDIA FirstPacket, nVidia MediaShield
Vorteile Integrierte GPU Geringe Leistungsaufnahme Integrierte GPU Geringe Leistungsaufnahme ?
Nachteile ? ? ?
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes

Mit dem GeForce 8300, 8200 und 8100 hat nVidia nun auch DirectX 10 IGP-Chipsätze für die AMD CPUs im Angebot. Ähnlich wie beim AMDs 780G verfügen die neuen Chipsätze auch hier über HT 3.0, PCIe 2.0 und mit PureVideHD über eine sehr gute HD-Videobeschleunigung (Ausnahme GeForce 8100 – nur PureVideo). Positiv ist vor allem, dass nVidia bei den IGP-Einheiten auf die neuste Version des Videoprozessors (VP3) setzt. Diese kann nun auch VC-1 Material endlich voll beschleunigen. Der GeForce 8300 scheint lediglich eine leicht höher getakteter Version des GeForce 8200 zu sein. Der GeForce 8200 und der 8100 gleicht – von den technischen Daten her – dem nForce 730a und 720a. Wo und ob es Unterschiede gibt, ist uns aktuell nicht bekannt.

Bezeichnung GeForce 7050PV and nForce 630a GeForce 7025 and nForce 630a
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen MCP68P MCP68S
integrierte Grafikeinheit GeForce 7050PV GeForce 7025
Technische Daten des IGP NV44, 2 Pixelpiplines, 1 Vertexshader, DirectX9 (PS 3.0) NV44, 2 Pixelpiplines, 1 Vertexshader, DirectX9 (PS 3.0)
GPU-Takt 425 MHz 425 MHz
Ausgabemöglichkeiten VGA-Out, DVI, HDMI, HDCP, TV-Out VGA-Out, DVI, TV-Out
Singlechip Ja Ja
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein Nein
PCIe – Lanes 19 19
PCIe – Links 4? 4?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik +3x 1x 16x für Grafik +3x 1x
Multi GPU-Fähig? Nein Nein
SATA Ports 4 (AHCI) 4 (AHCI)
Unterstützte Raidmodi 0,1,01+1,5 0,1,01+1,5
IDE Ports 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte
USB 12 10
Netzwerk 1x Gigabit-Lan 1x Gigabit-Lan
Audio HD-Audio HD-Audio
PCI 5? 5?
TPM ? ?
Weitere Features Pure Video HD, HD-Playback Pure Video
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme, Geringe Leistungsaufnahme
Nachteile Alte GPU mit neuem Namen Alte GPU mit neuem Namen, kein HDMI/HDCP
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes Biostar TF7050-M2 Abit AN-M2

Die neueren GeForce 7050PV und 7025 IGPs setzen, wie die GeForce 6100 IGP ebenfalls auf den NV44. Im Vergleich zu den GeForce 6100 IGPs bringt der GeForce 7050PV aber vor allem HDMI, HDCP und Pure Video HD mit sich. Der GeForce 7025 muss auf HDMI/HDCP verzichten und dürfte vor allem für Officesysteme interessant sein.

Bezeichnung GeForce 6100 nForce 430 bzw. GeForce 6150SE nForce 430 GeForce 6100 nForce 405 GeForce 6100 nForce 400
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen MCP61P MCP61S MCP61V
integrierte Grafikeinheit GeForce 6100 GeForce 6100 GeForce 6100
Technische Daten des IGP NV44, 2 Pixelpiplines, 1 Vertexshader, DirectX9 (PS 3.0) NV44, 2 Pixelpiplines, 1 Vertexshader, DirectX9 (PS 3.0) NV44, 2 Pixelpiplines, 1 Vertexshader, DirectX9 (PS 3.0)
GPU-Takt 425 MHz 425 MHz 425 MHz
Ausgabemöglichkeiten VGA-Out, DVI, Tv-Out VGA-Out VGA-Out
Singlechip Ja Ja Ja
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein Nein Nein
PCIe – Lanes 18? 10? 3?
PCIe – Links 3? 3? 3?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik +2x 1x 8x für Grafik +2x 1x 1x für Grafik +2x 1x
Multi GPU-Fähig? Nein Nein Nein
SATA Ports 4 2 2
Unterstützte Raidmodi 0,1,01+1,5 0,1 0,1
IDE Ports 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte 1 für 2 Geräte
USB 10 8 8
Netzwerk 1x Gigabit-Lan 10/100 10/100
Audio HD-Audio HD-Audio HD-Audio
PCI 5? 5? 5?
TPM ? ? ?
Weitere Features Pure Video Pure Video Pure Video
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme Geringe Leistungsaufnahme Geringe Leistungsaufnahme
Nachteile Ein Produkt, zwei Marketingnamen PEG Port nur mit 8 Lanes angebunden, schwaches Featureset PEG Port (falls vorhanden) mit nur 1x PCIe-Lane angebunden, schwaches Featureset
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes ASRock ALiveNF6G-VSTA ECS GeForce6100SM-M Foxconn WinFast MCP61SM2MA

Die Produkte der GeForce 6000 + nForce 400 Serie lassen sich quasi in zwei Produktlinien aufteilen. Die alten Chipsätze der Produktlinien sind Zweichip-Designs die auf den „C51G“ als GPU und zusätzlich einer entsprechenden Southbridge setzten. Die Boards sind sehr gut daran zu erkennen, dass sie über zwei Chipsätze verfügen. Diese alten Produkte sind heute nur noch begrenzt zu bekommen und auch nicht mehr sonderlich empfehlenswert. Hier geben die GeForce 7 IGPs mehr her. Die neueren Produkte der GeForce 6000 IGP Produktlinie sind Einchipdesigns und setzten auf den MCP61. Wer einen IGP-Chipsatz ohne große Multimediafeatures für einen reinen Office PC sucht, ist mit den Chipsätzen auch heute noch gut bedient. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, da die beiden Varianten mit nForce 405 und nForce 400 stark beschnitten sind. Wer sein System später mit einer zusätzlichen Grafikkarte nachrüsten möchte, dem könnte die schwache Anbindung des PEG-Ports ein Dorn im Auge werden. Ein Wort noch zum GeForce 6100+ nForce 430. Dieser ist, scheinbar mit dem GeForce 6150SE + nForce 430 identisch. nVidia hat den GeForce 6100 + nForce 430 lediglich einfach irgendwann in GeForce 6150SE umbenannt. Je nach Treiberversion wird der Chipsatz als GeForce 6100 oder GeForce 6150SE erkannt.

SIS

Chipsätze mit integrierte Grafik

Bezeichnung SIS771 SiS761GX
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen SIS771 SiS761GX
integrierte Grafikeinheit Mirage 3 Mirage 1
Technische Daten des IGP Mirage 3, Direct X9 Mirage 1, Directx 7
GPU-Takt ? ?
Ausgabemöglichkeiten VGA-Out; über zusätzliche Video-Bridge (SIS307 Serie) ist auch DVI, TV-Out möglich (muss auf dem Board zusätzlich verbaut werden) VGA-Out; über zusätzliche Video-Bridge (SIS307 Serie) ist auch DVI, TV-Out möglich (muss auf dem Board zusätzlich verbaut werden)
Singlechip Nein – kombiniert mit SIS 968, 966 oder 966L :Anbindung per MuTIOL Nein – kombiniert mit SIS 966 oder 966L :Anbindung per MuTIOL
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein, PCIe 1.0a Nein, PCIe 1.0a
PCIe – Lanes 16 – weitere von der Southbridge abhängig 16 – weitere von der Southbridge abhängig
PCIe – Links 1? 1?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik – Rest Abhängig von Southbridge 16x für Grafik – Rest Abhängig von Southbridge
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme, Geringe Leistungsaufnahme
Nachteile Schwache GPU, keine native Unterstützung von DVI+HDMI, kaum verfügbar, zusätzliche PCIe 1x Ports werden über Southbridge realisiert Schwache GPU, keine native Unterstützung von DVI+HDMI, kaum verfügbar, zusätzliche PCIe 1x Ports werden über Southbridge realisiert
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes SiS 771 Reference Board Foxconn 761GXM2MA-KRS2H

Die SIS Chipsätze sind relativ unspektakulär. Die Mirage Grafikeinheiten sind nicht sonderlich leistungsstark und reichen lediglich zum Arbeiten. Zudem ist es schade, dass die Chipsätze keine native DVI-Fähigkeit besitzen. Des Weiteren verfügen die Chipsätze leider über keine zusätzlichen PCIe-Lanes für PCie 1x Ports/Anbindung weitrer Peripheriegeräte. Weitere PCIe-Lanes werden allerdings (ähnlich wie bei Intel) durch die Southbridge zur Verfügung gestellt. Aktuell hat SIS übrigens keine K8 Chipsätze mehr ohne integrierte Grafik.

Southbridges

Bezeichnung SIS968 SIS966 SIS966L
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen
SATA Ports 2x SATA 2, AHCI kompatibel 4x SATA, AHCI kompatibel 2x SATA, AHCI kompatibel
Unterstützte Raidmodi RAID 0, 1 und JBOD RAID 0, 1 und JBOD RAID 0, 1 und JBOD
IDE Ports 1 Ports für zwei Geräte (ATA 133) 2 Ports für vier Geräte (ATA 133) 2 Ports für vier Geräte (ATA 133)
USB 8 USB 1.1/2.0 Ports 8 USB 1.1/2.0 Ports 8 USB 1.1/2.0 Ports
Netzwerk Gigabit-Lan Gigabit-Lan 10/100 Lan
Audio HD-Audio HD-Audio oder AC97 -Codec HD-Audio oder AC97 -Codec
PCI 6 Master Devices 6 Master Devices 6 Master Devices
TPM ? ? ?
Anzahl der PCIe Slots Zweimal PCI 1x Zweimal PCI 1x Zweimal PCI 1x
Weitere Features „Vista Ready“
Vorteile 2x IDE, geringe Leistungsaufnahme 2x IDE, geringe Leistungsaufnahme
Nachteile nur 2x SATA2 Kein SATA2, Kein SATA2, sehr abgespecktes Featureset

Die SIS Southbridges sind naturgemäß oftmals nur sehr schwach ausgestattet. Die SIS966 (ohne L!) sowie die neuere SIS968 Southbridge verfügen aber immerhin über Gigabit-Lan. Die älteren SIS966 Chipsätze verfügen noch über 2 IDE Ports

VIA

Chipsätze ohne integrierte Grafik

Bezeichnung VIA K8T900 VIA K8T890
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen
Singlechip Nein – meistens kombiniert mit VT8237A, VT8237R, VT8237R+ -selten mit der VT8251 Nein – meistens kombiniert mit VT8237A, VT8237R, VT8237R+ -selten mit der VT8251
Anbindung Southbridge VIA V-Map (Ultra V-Link 1066 MB/sec) VIA V-Map (Ultra V-Link 1066 MB/sec)
Hypertransport – Version HT 2.0 HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein – Nein –
PCIe – Lanes 20 20
PCIe – Links 5? 5?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x oder 8+8x für Grafik, + 4 x PCIe 1x ; Im Dual GPUmodus (2x PCIe 8x) stehen nur 3 PCIe 1x Slots zur Verfügung 16 Lanes für Grafik + 4 x PCIe 1x
Multi GPU-Fähig? Ja – MultiChrome Nein
Weitere Features
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme Geringe Leistungsaufnahme
Nachteile Nie auf dem (europäischem) Markt erschienen Wenige Boards verfügbar
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes First Look: VIA K8T900 ASRock ALiveSATA2-GLAN Foxconn K8T890M2AA-KRS2H

Der VIA K8T890 ist durchaus eine interessante Alternative zu den nVidia und AMD Chipsätzen. Die Probleme mit den DualCore CPUs, die der VIA K8T890 Chipsatz anfangs hatte, sind seit langem ausgeräumt und mit den aktuellen Boards gibt es hier keine Probleme mehr. Allerdings hat der VIA K8T890 zwei Mankos. Das erste wäre, dass entsprechende Boards oftmals relativ schwach ausgerüstet sind, da die VIA Southbridges ein sehr schmales Featureset haben. Das zweite ist, dass es nur sehr wenige Boards in Europa gibt, die auf den K8T890 setzen. Der VIA K8T900 hat leider nie wirklich das Licht der Welt erblickt.

Chipsätze mit integrierter Grafik

Bezeichnung VIA K8M890
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen
integrierte Grafikeinheit VIA Chrome9 IGP
Technische Daten des IGP
  • DirectX9.0 engine
  • Pixel Shader 2.0
  • Dual pixel pipelines
  • 128-bit 2D/3D engine
GPU-Takt 250 MHz
Ausgabemöglichkeiten VGA-Out ; mit TMDS-Transmitter auch Ausgabe über DVI möglich (muss zusätzlich auf dem Board verbaut werden)
Singlechip Nein -meistens kombiniert mit VT8237A, VT8237R, VT8237R+ -selten mit der VT8251
Anbindung Southbridge VIA V-Map (Ultra V-Link 1066 MB/sec)
Hypertransport – Version HT 2.0
PCIe 2.0 ? Nein
PCIe – Lanes 18
PCIe – Links 3?
Konfiguration der PCie-Lanes 16x für Grafik, + 2 x PCIe 1x
Multi GPU-Fähig? Nein
Weitere Features
Vorteile Geringe Leistungsaufnahme
Nachteile Schwache GPU, keine native Unterstützung von DVI+HDMI,
Reviews einiger Boards auf Basis des Chipsatzes Foxconn K8M890M2MA

Der VIA K8M890 ist, ähnlich dem SIS791GX und SIS771, wohl vor allem für den Office-/Homeserverbereich interessant. Die integrierte GPU ist nicht sonderlich leistungsstark, auch die Ausstattung der Boards ist (aufgrund der VIA Southbridges) nicht sonderlich umfangreich. Zudem fehlt auch dem VIA Chipsatz die native Unterstützung für DVI/HDMI/HDCP.

Southbridges

Bezeichnung VT8237R+ VT8237R VT8237A
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen VT8237R Plus
SATA Ports 2x SATA, – per SATA2 Light Interface lassen sich zwei weitere SATA Ports realisieren 2x SATA, – per SATA2 Light Interface lassen sich zwei weitere SATA Ports realisieren 2x SATA, – per SATA2 Light Interface lassen sich zwei weitere SATA Ports realisieren
Unterstützte Raidmodi RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, und JBOD (SATA) RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, und JBOD (SATA) RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, und JBOD (SATA)
IDE Ports 2 Ports für vier Geräte (ATA 133) 2 Ports für vier Geräte (ATA 133) 2 Ports für vier Geräte (ATA 133)
USB 8 USB 1.1/2.0 Ports 8 USB 1.1/2.0 Ports 8 USB 1.1/2.0 Ports
Netzwerk 10/100 Lan 10/100 Lan 10/100 Lan
Audio AC97 -Codec AC97 -Codec HD-Audio oder AC97 -Codec
PCI 6? 6? 6?
TPM ? ? ?
Weitere Features
Vorteile 2x IDE, geringe Leistungsaufnahme 2x IDE, geringe Leistungsaufnahme 2x IDE, geringe Leistungsaufnahme
Nachteile Kein SATA2, sehr abgespecktes Featureset, nur AC97 Audio Kein SATA2, sehr abgespecktes Featureset, nur AC97 Audio Kein SATA2, sehr abgespecktes Featureset

Die VIA VT8237 Southbridge Serie hat schon einige Jahre auf dem Buckel, das sieht man vor allem am Featureset, so gibt es nur zwei SATA Ports, 10/100 Lan und noch 2 IDE Ports. Bei der VT8237R+ Southbridge handelt es sich um eine gefixte Version der VT8237R, bei der vor allem Probleme im SATA Bereich gefixt wurden. Die VT8237A ist wieder eine aktuellere Version, die nun HD-Audio unterstützt. Seit kurzem gibt es auch noch eine VT8237S Southbridge. Diese verfügt nun über 2 SATA2 Ports. Im Bereich der AM2 Boards wird diese aber scheinbar nicht eingesetzt.

Bezeichnung VT8251
Codename/sonstige gängige Bezeichnungen
SATA Ports 4x SATA 2 (AHCI kompatibel)
Unterstützte Raidmodi RAID 0, 1 und JBOD
IDE Ports 2 Ports für zwei Geräte (ATA 133)
USB 8 USB 1.1/2.0 Ports
Netzwerk 10/100 Lan
Audio HD-Audio oder AC97 -Codec
PCI 7 Slots
TPM ?
Anzahl der PCIe Slots Zweimal PCIe 1x
Weitere Features
Vorteile 2x IDE,
Nachteile kaum verfügbar, womöglich Probleme mit der PCI Performance

Die VIA VT8251 sollte bereits vor langem erscheinen, wird allerdings nur auf wenigen ASUS Mainboards verbaut. Es gibt Gerüchte, dass die Southbridge vor allem Probleme mit der PCI Performance hat. Zudem gibt es Gerüchte, dass ASUS womöglich einen Exklusivvertrag mit VIA für die VT8251 hat. Abschließend sei noch gesagt, das VIA sich scheinbar endgültig vom Desktopchipsatzmarkt zurückziehen möchte. Von daher bleibt abzuwarten, wie lange es Boards mit Chipsätzen von VIA noch zu kaufen gibt.

Abschließende Kaufempfehlung

Der Ein oder Andere denkt sich nun vermutlich „Prima“ und „Was soll ich mit den technischen Daten? Aus diesem Grunde versuchen wir so gut es geht einige Kaufempfehlungen auszusprechen. Allerdings gilt auch hier, was bereits ganz zu Beginn gesagt wurde. Es ist nur schwer generelle Chipsatzkaufempfehlungen auszusprechen, da es hier auch immer auf die individuellen Vorlieben sowie das Anwendungsgebiet ankommt. Zudem unterscheiden sich die unterschiedlichen Mainboards mit dem gleichen Chipsatz teilweise deutlich voneinander.

Hinweis: Dieser Abschnitt wird in kürze komplett überarbeitet. Momentan ist er nicht mehr aktuell!

Mainboards für den Einsatz von SLI/CrossFire

Die Empfehlungen für SLI/CrossFire fallen aktuell sehr einfach aus, da beide Chipsatzhersteller nicht viel Auswahl im Angebot haben. Für SLI ist der nForce 750a SLI oder der 780a SLI empfehlenswert, abhängig davon wieviel man investieren möchte. Ähnlich sieht es auf der CrossFire Seite aus. Hier sollte man aktuelle entweder zum 790X oder zum 790FX greifen. In kürze soll mit dem 790GX auch noch eine Variante des 790X mit IGP-Einheit kommen. Schade ist auf AMD Seite allerdings vor allem, dass die Highendbretter zum Großteil noch auf die alte SB600 setzen. Wir empfehlen hier lieber abzuwarten bis die neuen Modelle mit Southbirdges der 700er Familie kommen.

(FullATX) Mainboards für den Einsatz ohne SLI/CrossFire

Die Auswahl an Chipsätze ohne SLI/CrossFire fällt deutlich größer aus. Interessant sind hier vor allem die Mainboards mit AMD 770, nForce 730a, nForce 720a und die FullATX Variante mit AMD 780G oder GeForce 8300/8200. Bei dem AMD 770 Chipsatz gibt es leider wieder das Problem, dass es kaum Boards mit ATI SB700 gibt. Die nVidia Chipsätze haben vor allem den Vorteil, dass sie alle Hybrid SLI unterstützen. Gerade wer eine GeForce Grafikkarte hat, die ebenfalls Hybrid SLI fähig wäre, würde wir daher den Griff zu einem nVidia Chipsatz raten. Ist eine entsprechende Grafikkarte nicht vorhanden, ist die Auswahl Geschmackssache. Es gibt keinen der oben gennaten Chipsätze die (nach aktuellem Stand) nicht zu empfeheln sind. Hier sollte der Blick vor allem auf die Auswahl an entsprechenden Mainboards und den Preis geworfen werden. Wer Hybrid SLI nutzen möchte, sollte sich vorab aber immer vergewissern, dass das gewünschte Mainboard auch wirklich Hybrid SLI unterstützt. Wenn Hersteller an entsprechenden Bauteilen etc. sparen, kann es paseren das Hybrid SLI (trotz entsprechendem Chipsatz) nicht unterstützt wird! Hybrid Graphics (AMD 780G) ist aktuell übrigens noch nicht wirklich empfehelnswert.

(mATX) Mainboards mit integrierter Grafik

Wer eine mATX Chipsatz für den HTPC/Multimedia Bereich sucht, der sollte entweder zu AMD 780G/785G oder zu nVidia GeForce 8200/8300 greifen. Beide Chipsätze bieten eine sehr gute HD-Videbeschleunigung und eine relativ potente GPU. Mit HT 3.0 und PCIe 2.0 ist die Ausstattung up to date und auch die Leistungsaufnahme beider Chipsätze sind recht ordentlich. Unter XP sollte aufjedenfall zu einem nVidia Chipsatz gegriffen werden. Hier gibt es massive Probleme mit der 2D Beschleunigung der AMD Chipsätze. Die Frage ob 780G oder 785G ist recht leicht zu beanworten. Solange der Presiunterschied zwischen den beiden Boards nicht zu groß ist sollte zur Variante mit dem 785G Chipsatz gegriffen werden. Abzuwarten bleibt noch ob die Probleme mit der 2D Beschleunigung beim 785G gefixt sind. Wer auf HD-Features etc verzichten kann und einen IGP-Chipsatz für den Office PC, Server o.ä. sucht für den könnten auch der AMD 780V, 740G und GeForce 8100 interessant sein, wobei alle, bis auf den 740G, HT 3.0 und PCie 2.0 unterstützen. Wenn es noch günstiger und einfacher sein soll, sind auch die älteren nVidia und AMD Chipsätze des Typs GeForce 7050PV, 7025 und AMD 690G noch interessant. Die VIA und SIS Chipsätze sind beide inzwischen so angestaubt, dass sie kaum mehr zu empfehlen sind. VIA hat sich mittlerweile eh aus dem Chipsatzgeschäft zurückgezogen und von SIS hört man ebenfalls seit langem nicht mehr.

Quellenanganben:

– Herstellerwebseiten (sowohl der Chipsatz- als auch Mainboardhersteller)

Beyond3D (Details RS690)

Au-Ja (Details MSP61S) –HKEPC (Details MCP68 )

HKEPC (Details AMD 780/740 G)

Zudem möchte ich mich bei einige Member des 3DC-Forums, die ebenfalls einige neue Informationen beigesteuert haben/Fehler gefunden haben.

4 Kommentare

  1. Hallo,
    danke für den informativen Bericht. Eine Sache verwirrt mich etwas: Sie schreiben teilweise „kein AHCI“. Ich möchte ein Board mit AHCI-Unterstützung kaufen, und frage mich, wovon das gemäß Ihre Angabe abhängig ist. Ist es wegen fehlende Treiber (evtl. Stand vom WinXP, wo noch keine Treiber dabei waren, in Vergleich zu Win7) oder weil da Probleme bekannt sind?

    Wäre für eine kurze Info dankbar.

    Grüße,
    Carlos

  2. Hallo,

    Bitte ;)

    Wir beziehen uns dabei auf die Features des Chipsatzes. Betroffen sind hiervon vor allem die alten nVidia Chipsätze. Diese boten im BIOS keine entsprechende Option für AHCI.

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