Biostar TF560 A2+


Biostar TF560 A2+

Das weltweit erste AM2+ Board?

 Biostar TF560 A2+

Nichts erwarten die AMD Fans aktuell wohl so sehr wie die Vorstellung der K10 Desktopableger (Phenom) sowie der Mainboards mit dem neuen Sockel AM2+. Anfang des Sommers sorgte Biostar mit der Ankündigung des „TF560 A2+“ als das weltweit erste AM2+-Moherboard für eine Portion Aufregung. Was versteckt sich hinter dem vermeintlichem AM2+ Board? Ein Marketinggag oder doch mehr?

In Sachen Ausstatung sorgt das nForce 560 Board wohl kaum für viele Ahhhss und Ooohhhsss, so bietet es 4 SATA2 Ports einen IDE Port , 7.1 HD Audio, Gigabit Lan und USB 2.0. Allerdings ist die TForce Serie von Biostar vor allem auf Overclocker optimiert und bietet eine Menge an Overclockingfeatures und Co. Wir haben ein Biostar TF560 A2+ (TForce 560 A2+ Ver. 5x) für euch ergattert um es auf Herz und Nieren zu testen. Dann wollen wir mal schauen, wie sich das Board in unserem Testsystem schlägt.

Testsystem Teil 1

Verwendete Treiber

  • Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
  • nVidia nForce 520 Treiber 12.12
  • Realtek HD Audiotreiber 1.67
  • AMD CPU Treiber 1.3.2.6
  • Forceware 93.71

Der Chipsatz

nVidia nForce 570 Ultra (MCP 55 Ultra) nVidia nForce 560 (MCP65 GT) nVidia nForce 550 (MCP 55S) nVidia nForce 520 (MCP 65S) AMD 480X Crossfire + SB600 AMD 690G + SB600 VIA K8T890 +VT8237A
integrierte Grafikeinheit Nein Nein Nein Nein Nein Ja Nein
PCIe lanes 20 19 20 20 20 20 20
PCIe links 5 5 5 4 ? ? 5
SATA Ports 6x SATA 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA2 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA2 (AHCI) 2x SATA
IDE Ports 1 1 1 1 1 1 2
PCI Slots 5 5 5 5 6 6 6
nativer Netzwerkanschluss Gigabit-Lan Gigabit-Lan Gigabit-Lan 10/100 MBit Lan 10/100 MBit Lan
USB Ports 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 8 (USB 2.0)
Audio HD Audio HD Audio HD Audio HD Audio HD Audio HD Audio HD Audio

Wie ihr der Tabelle entnehmen könnt, unterscheidet sich der nForce 560 (MCP65GT) kaum vom nForce 520 (MCP65S). Die einzigen beiden wirklich relevanten Unterschiede sind, dass der nForce 560 offiziell Raid 5 unterstützt und native Gigabitlan-Unterstützung bietet. Allerdings rüsten viele Hersteller ihre nForce 520 Boards ebenfalls mit einem zusätzlichen Gigabitlancontroller aus, so das dieser Unterschied in der Praxis nicht sonderlich bedeuten ist. Auch auf, in Chipsätzen integriertes, Raid 5 kann man eigentlich getrost verzichten, da die Performance oftmals eher mangelhaft ist.

Im Vergleich zum nForce 520 und nForce 560 ist die Technik des nForce 550 und nForce 570 SLi veraltet, so unterstützt die Chipsatz beispielsweise kein AHCI. Letzterer bietet dafür aber das bessere Featureset.

Spezifikationen des Boards

  • CPU
  • Unterstützt Sockel AM2 CPUs mit 2GHz Hyper Transport™ Technology
  • Unterstützt AMD CPU Cool ’n‘ Quiet Technology
  • Chipsatz
  • NVIDIA nForce 560
  • Memory
  • 4 X DDR2 Slots mit einer maximalen Kapazität von 8GB
  • Unterstützt Dual Channel DDR2 533/667/800 MHz
  • Expansion Slot
  • 3 x PCI Slots
  • 2 x PCI-E x1 Slot
  • 1 x PCI-E x16 Slot
  • Audio
  • Realtek ALC888 7.1 HD-Audio Codec
  • LAN
  • Gigabit LAN 10/100/1000
  • Realtek RTL8110SC Gigabit LAN Chip (angebunden per PCI!)
  • Interne Anschlüsse
  • 4 x SATAII 3.0 Gb/s ( Raid 0,1,0+1,5)
  • 1 x ATA133 IDE connector
  • 1 x Floppy connector
  • 2 x USB 2.0 headers, support 4 ports

Herstellerangaben laut biostar.com.tw

Die Ausstattung des Boards ist nicht sonderlich berauschend. So liefert Biostar mit 4 SATA2 Ports, eine IDE Ports, Gigabit-Lan, HD-Audio und USB 2.0 lediglich Standardware und verzichtet auf interessante Features wie FireWire oder eSATA2. Zudem fällt auf, dass Biostar mit dem Realtek RTL8110SC zu einem Gigabitlanchip greift, der lediglich über PCI angebunden ist und das obwohl der nForce 560 über einen nativen Gigabitlancontroller verfügt. Ein Punkt der uns komplett unverständlich ist.Vor allem, da der PCIbus für die Anbindung eines Gigabitlanchips kaum geeignet ist, da ein Gigabitlanchip fast die gesamte theoretische Bandbreite des PCIbusses in beschlag nimmt. (Sofern er maximal ausgelastet wird)

Alles in allem ist die Ausstattung des Boards eher Standardware, es fehlt an nützliche Features wie eSATA2 oder Firewire. Auch ein zusätzliche IDE Port (beispielsweise durch einen JMicron Chip) wären wünschenswert gewesen. Wer entsprechende Features aber nicht benötigt, wird sie auch kaum vermissen. Der Fakt, dass man allerdings zu einem PCI Gigabitlanchip greift stößt relativ sauer auf.

Impressionen des Biostar TF560 A2+

 Biostar TF560 A2+

 Biostar TF560 A2+

 Biostar TF560 A2+

 Biostar TF560 A2+

Der Lieferumfang des Boards fällt relativ mager aus, da wären:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Handbuch
  • 1x ATX-Blende
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 2x SATA Kabel

Die Verpackung und auch die sonstige Aufmachung des Lieferumfangs wirken relativ hochwertig. Das Handbuch und die Treiber CD sowie der sonstige Lieferumfang befinden sich jeweils nochmals in kleinen Pappkartons, die im Karton selber verstaut sind. Das Handbuch ist fast komplett in Englisch gehalten. Weder auf der CD noch im Internet konnten wir eine deutsche Version finden. Der einzig deutschsprachige Teil des Handbuchs waren die Spezifikationen. Hier gab es so amüsante Dinge wie: „Bietet die häufig verwendeten alte Spur E/A-Funktionen“ zu lesen. Richtiges Deutsch klingt auch anders ;) Auf der Verpackung selber befinden sich die nötigsten Spezifikationen. Auffällig ist hier, dass Biostar plötzlich kein Wort mehr über „AM2+“ verliert, sondern nur noch von einem AM2 Board redet.

 Biostar TF560 A2+  Biostar TF560 A2+

Das Layout des Boards wirkt sehr ordentlich, die Farbgebung ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber eingebaut im Gehäuse bekommt man wohl nur selten viel von dem Board (seiner Farbe) mit. Sehr gut gefällt uns vor allem die Position des Chipsatzes, da dieser nicht, wie sonst oft bei den nVidia Boards, auf Höhe des PEG Ports sitzt. Des Weiteren gefällt vor allem die Position der SATA2-, des IDE- und Floppyport(s). Auch der ATX 24 Pin Stromstecker ist sehr ordentlich positioniert.

Im Bereich der Spannungswandler setzt Biostar auf Solid Capacitors (auch bekannt als Feststoffkondensatoren), diese sollen (zumindest in der Theorie) für eine stabile Spannung sorgen und haben eine längere Lebenszeit als ihre Elektrolytkollegen. Praktischen haben die Solide State Kondensatoren vor allem den großen Vorteil der geringeren Bauweise, so dass es im Bereich der Spannungswandler keine störenden, hohen Kondensatoren gibt. Vor allem Leute mit großen CPU-Kühlern wird dies freuen.

Einige kleine Mängel hat das Layout allerdings schon. So ist der Chipsatztkühler relativ hoch und weist eine womöglich gefährliche Nähe zum Sockel auf. Des Weiteren störte uns vor allem die relativ niedrige Position des PEG Ports, wodurch die Grafikkarte sehr tief im Gehäuse sitzt. Wobei diese niedrige Position sicherlich auch Geschmackssache ist. Störend ist allerdings, dass man unter dem PEG Port keine Steckplätze frei lässt. Die drei theoretisch vorhandenen PCI Slots lassen sich in der Praxis wohl nur selten alle nutzen. In unserem Testsystem ließ sich lediglich der letzte PCI-Slot wirklich nutzen.

Insgesamt ist das Layout des Biostar TF560 A2+ sehr gut, allerdings könnte die Anordnung der Erweiterungsslots besser ausgefallen sein und auch der hohe Chipsatzkühler kann durchaus problematisch sein.

 Biostar TF560 A2+  Biostar TF560 A2+

Beginnen wir mit der linken unteren Ecke. Hier finden wir bei (1) rechts den Header für einen LPT-Port und links den Audioheader sowie den CD-In und SPDIf-Out Header. Bei (2) befindet sich der Realtek ALC888 HD-Audio Codec sowie bei (3) der Realtek RTL8110SC Gigabitlanchip.

Im unteren rechten Teil des Boards finden wir bei (1) die USB-Header (2 Stück) sowie die beiden Anschlüsse für zusätzliche Gehäuselüfter. Bei (2) sehen wir den Frontpanelheader und die direkt auf der Platine befindlichen An/Aus-Taster sowie den Resetbutton. Eine Sache die vor allem Leute freuen wird, die das Board außerhalb eines Gehäuses betreiben. Bei (3) gibt es schließlich den ITE 8716F Chip sowie den Biosbaustein zu sehen.

13 s Biostar TF560 A2+  Biostar TF560 A2+

Der gesamte untere Teil des Boards noch mal in der Komplettansicht. Zu sehen sind hier vor allem die Erweiterungsslots (2x PCIe 1x, 1x PCIe 16x und 3x PCI)

Im oberen, linken Teil des Boards befinden sich vor allem die Spannungswandler sowie ein (1) zusätzlicher 4 Pin 12V Stecker, bei (2) der 4 Pin 12V „P4“ Stecker für die Spannungsversorgung der CPU und bei (3) der für die CPU-Spannung zuständige Controllerchip.

 Biostar TF560 A2+  Biostar TF560 A2+

Der obere, rechte Teil des Boards ist vor allem durch die vier Ramslots sowie dem ATX-Stromstecker und den SATA2-, IDE- und Floppyport(s) geprägt.

Eine Übersicht über den Platz rund um den Sockel. Die Feststoffkondensatoren sowie die weiteren Bauteile links vom Sockel sind nur knappe 2-3mm höher als das Retentionmodul. Erst die Elektrolytkondensatoren weiter links sind deutlich höher.

 Biostar TF560 A2+ 14 s Biostar TF560 A2+
Sockel AM2+? –> Sockel AM2!

Gut zu sehen, der Chipsatzkühler ist das höchste Element auf dem Board.

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Und der Chipsatzkühler nochmals von der anderen Seite

Biostar verwendet eine Wärmeleitpad zwischen Chipsatz und Chipsatzkühler.

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Der nForce 560 Chipsatz (MCP65GT) im „A3“ Stepping. Das ATX-Panel mit den wichtigsten Anschlüssen. Ein LPT-Port fehlt (Header vorhanden). Dazu gibt es 6 USB 2.0 Ports, ein Gigabit-Lan Port und die Audioausgänge.

Bios und OC

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Die Menüauswahl des Bios, von hier aus gelangt man in die verschiedenen Untermenüs

Das Standard CMOS Feature Menü

Das Advanced Bios Features Menü
b12 s Biostar TF560 A2+ b13 s Biostar TF560 A2+ b2 s Biostar TF560 A2+
Im Cache Setup Menü (Unterpunkt des Advanced Features) lässt sich der CPU-Cache de-/aktivieren. Im Bootup Seq & Floppy Menü (Unterpunkt des Advanced Features) lässt sich das Bootverhalten festlegen Im CPU-Feature Menü (Unterpunkt des Advanced Features) lässt sich Cool and Quite de-/aktivieren.
 Biostar TF560 A2+  Biostar TF560 A2+ b4 s Biostar TF560 A2+
Das Advanced Chipset Features Menü Das Integrated Peripherials Menü mit Einstellungen zu den Onboardkomponeten Im IDE Function Setup (Untermenü des Integrated Peripherials Menü ) gibt es Einstellungmöglichkeiten rund um die IDE/SATA Schnittstellen.
b5 s Biostar TF560 A2+ b9 s Biostar TF560 A2+ b11 s Biostar TF560 A2+
Im MCP Storage Menü (Untermenü des IDE Function Setup) lässt sich die Betriebsart der SATA2 Ports festlegen (Raid, AHCI, IDE) Im Onboard Device Menü (Untermenü des Integrated Peripherials Menü ) gibt es Optionen zu den USBports, dem Audiocodec und Lanchip Das Super IO Device Menü (Untermenü des Integrated Peripherials Menü ) mit Einstellungen zu den verschiedenen Super IO Features.
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Das Power Managment Setup Menü Das PnP/PCI Configuration Menü Das Overclocker Navigator Engine Menü – Hier lässt sich das Board manuell oder auch automatisch übertakten
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Das DRAM Configuration Menü (Untermenü des Overclocker Navigator Engine Menüs) Der zweite Teil des DRAM Configuration Menü (Untermenü des Overclocker Navigator Engine Menüs) wie ihr sehr gibt es eine Menge an Timingoptionen für den Arbeitsspeicher Die CPU-Spannung kann lediglich erhöht werden. Mehr zu den weiteren Overclockingfeatures gibt es gleich
 Biostar TF560 A2+ b22 s Biostar TF560 A2+
Das PC Health Status Menü mit einer Menge an Monitoring Features Die Lüftersteuerung (Unterpunkt des PC Health Status Menü) für den CPU-Lüfter sowie den ersten Gehäuselüfteranschluss

Das Award Bios des Biostar TF560 A2+ ist teilweise leider relativ verschachtelt, so finden sich einige Optionen erst in 2-3 Untermenüs wieder. Ansonsten bietet das Board ein sehr umfangreiches Bios. Sehr interessant sich vor allem das CMOS Reload Programm (ermöglich es bestimmte Bioskonfigurationen zu Speicher/laden) sowie der integrierte Speichertest (Memtest 86+). Wünschenswert wäre es aber, wenn man die CPU undervolten könnte. Zudem wären einige weitere VDimm Zwischenschritte wünschenswert (bspw. 1.8V, 1.85V uvm.) . Ihr solltet übrigens dringest das neuste Bios flashen (Zum Testzeitpunkt die Version 803), da erst mit den neueren Version eine Option für die CommandRate sowie die CasLatency vorhanden ist.

Die genauen Overclockingoptionen im Bios sehen folgendermaßen aus:

Multi 4- max. CPU in 1er Schritten
Referenztakt (HT) 200-450 MHz
HTT-Multi 1-5x
VCore default CPU bis maximal + 0.787V
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
Chipsatzspannung Auto (1.20V) – 1.325V in 0.025V Schritten
HT Spannung 1,2V – 1,4V in 0,5V Schritten
VDimm 1.95 – 2.50V mit den Zwischenschritten: 2.05V, 2.15V, 2.20V, 2.30V, 2.40V und 2.50V
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
PCI/PCIe Fix? Ja

PCIe-Takt von 100-150 MHz einstellbar

In Sachen Overclocking weiß das Biostar TF560 A2+ zu überzeugen. Das Bios liefert eine Menge an Overclockingoptionen und gleichzeitig umfangreiche Hardwaremonitoring Features. Dazu gibt es noch das, bereits oben erwähnten, im Bios integrierte Speichertestprogramm (Memtest 86+), so dass Overclocker ganz einfach das Maximum des Arbeitsspeichers austesten können. Auch die Overclockingergebnisse des Biostar TF560 A2+ wissen, nach dem enttäuschenden Abit AN52, zu gefallen. Es reicht zwar nicht immer für den ersten Platz, aber durch die Bank sind die Overclockingergebnisse sehr gut. Einzige kleine Ausnahme ist der maximale Referenztakt. Hier erreicht das Biostar „lediglich“ 275 MHz. Sicherlich ein guter Wert, aber auch kein Traumergebnis. In Anbetracht der Vorabberichte zu dem Board, bei denen die Rede von weit über 300 MHz Referenztakt war, sind die Ergebnisse allerdings etwas enttäuschend und wir können diese sehr gute Overclockingergebnisse nicht bestätigen. Wir haben verschiedenste Bioseinstellungen ausprobiert, den Chipsatz aktiv gekühlt und mit mehr Spannung versorgt. Ergebnis: Kein MHz mehr. Wir vermuten daher folgendes:

    • Wir haben ein extrem schlechtes Sample erwischt
    • Die Vorabergebnisse stammen von speziell selektierten Sampels, die auf maximale Übertaktbarkeit getestet wurden. (Unser Sample stammt von einem Einzelhändler)
    • Das Board lässt sich möglicherweise vor allem mit 65nm CPUs (Brisbane. Rev. G) gut übertakten. Mit 90nm CPUs gibt eventuell es noch Probleme die sich per Biosupdate beheben lassen sollten. Hierfür spricht, dass die Vorabbericht scheinbar zum Großteil mit Brisbane CPUs entstanden sind und zweitens, dass auch mit einer höheren Chipsatzspannung kein höherer Referenztakt möglich ist. Wir haben leider keine 65nm CPU um dies zu überprüfen. Wir bemühen uns aber eine entsprechende CPU zu bekommen um dies nachträglich testen zu können.

Im Übrigen bietet das Board noch eine automatische Overclockingfunktion, die das System je nach Wunsch um bis zu maximal ~25-30%.

max. stabiler Referenztakt max. erreichter CPU-Takt max. erreichter Ramtakt
ASRock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890) 280 MHz 2697 MHz (245×11) 1,35V 490 MHz (DDR2 980 ) 1,96V
Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890) 232 MHz 2551 MHz (232×11) 1,30V 464 MHz (DDR2 928 ) 1,90V
ASRock ALiveNF5-eSATA2+ (nVidia nForce 520) 330 MHz 2695 MHz (245×11) 1,35V 490 MHz (DDR2 980 ) 1,95V

494 MHz (DDR2 988 ) 2,05V

Abit AN52 (nVidia nForce 520) 220 MHz 2420 MHz (220×11)

1,3V

440 MHz (DDR2 880) 1,85V
Biostar TF560 A2+ 275 MHz 2684 MHz (244×11) 1,35V

2782 MHz (253×11) 1,45V

496 MHz (DDR2 993 ) 1,90V

500 MHz (DDR2 1000 ) 2,05V

DFI Infinity NF UltraII-M2 (nForce 4 Ultra) 307 MHz 2600 MHz (236×11) 1,35V

2759 MHz (250×11) 1,45V

506 MHZ (DDR2 1013) 2,1V
ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire) 243MHz 2669 MHz (243×11) 1,35V 469 MHz (DDR2 939 ) 1,95V – keine Steigerung mit 2,05V
ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697) 280 MHz 2674 MHz (243×11) 1,35V 484 MHZ (DDR2 968 ) 1,95V
Foxconn N5M2AA-EKRS2H (nVidia Nforce 4) 290 MHz 2640 MHz (240×11) 1,35V /1,45V 500 MHz (DDR2 1000) 2,1V

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.

Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Rev. G (65nm) CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

h2 Biostar TF560 A2+
SPD Timings richtig erkannt? h1 Biostar TF560 A2+
Cool and Quite funktioniert? h1 Biostar TF560 A2+
Hot Plug funktioniert? h1 Biostar TF560 A2+
S3 (STR) Standby funktioniert? h3 Biostar TF560 A2+
Stabilitätstests bestanden? h1 Biostar TF560 A2+

h1 Biostar TF560 A2+ -> Fuktioniert ohne Einschränkungen, h2 Biostar TF560 A2+ -> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 Biostar TF560 A2+ -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Leider mangelt es bei Biostar an einer CPU-Support Liste. Die 65nm CPUs funktionieren auf dem Board zwar definitiv, ab welcher Biosversion ist uns allerdings nicht bekannt. Bei neueren CPUs sollte vor dem Kauf sicherheitshalber der Support gefragt werden, ob und ab welcher Biosversion die CPUs laufen. Ansonsten lief das Board „out of the box“ sehr gut. Die SPD-Timings werden korrekt erkannt, Hot-Plug und Cool and Quite funktioniert. Allerdings hat das Board ein großes Problem mit dem Standbymodus (S3). Wenn die SATA Ports im IDE Modus laufen, läuft dieser einwandfrei. Wenn die SATA2 Ports allerdings im AHCI-Modus laufen, erwacht der Rechner nicht mehr aus dem Standby sondern startet direkt neu oder liefert einen Blackscreen. Hier muss noch nachgebessert werden. Der Betrieb mit 4 DDR2 800 Riegel (zusätzlich zu den GoodRams wurden zwei MDT DDR2 800 Riegel installiert) war problemlos möglich.

cpuz Biostar TF560 A2+

Auch das Biostar TF560 A2+ übertaktet mit den Autosettings durch den um 0.9 MHz höheren Referenztakt die CPU, den Speicher und den HT leicht. Die Übertaktung ist zwar nur minimal, aber in Benchmarks sorgt dies schon für einige wenige Mehrpunkte. Bei der CPU-Spannung undervoltet das Board leider minimal, denn so liegt die Spannung unter Idle etwa 0.01- 0.02 V unter dem Soll. Unter Last ist die Spannung sehr stabil und liegt grundsätzlich in etwa 0.02V unter dem Soll. Auch hier gilt wieder, die minimale werkseitige Übertaktung sowie das Undervolting sind zwar nicht gerade wünschenswert, in dem geringem Rahmen aber kein KO-Kriterium. Positiv ist vor allem, dass die Spannung wirklich sehr stabil ist. Ansonsten erkannte das Board mit den Autosettings alle weiteren Taktraten korrekt und lief stabil.

Da ein Undervolten im Bios nicht möglich ist, stellt sich natürlich die Frage, wie das Board es mit Undervolting unter Windows hält. Getestet haben wie hier Crystal CPUID und konnten die Spannung der CPU unter Windows bis auf 0.8V senken bzw. auf bis zu 1.35V (CPU Standardspannung +0.05V) erhöhen. Zudem ist uns aufgefallen, dass falls die Spannung im Bios erhöht wurde, die Spannungänderung im Bios auf die Werte von Crystal CPUID aufgeschlagen wurde. Wenn wir beispielsweise im Bios die Spannung um 0.05V erhöht haben und die Spannung unter Windows per Crystal CPUID von 1.30V auf 1.35V erhöht haben, resultierte hier raus eine Spannung von 1.40V. Dies könnte vor allem für Leute interessant sein, die auf der einen Seite übertakten möchten und gleichzeitig die VCore erhöhen, auf der anderen Seite unter Idle aber trotzdem möglich viel Strom sparen möchten.

Natürlich konnten wir nicht nur die CPU-Spannung sondern auch den CPU-Multiplikator mit Crystal CPUID absenken. Problemlos war dies von 11 (Maximum der Test-CPU) bis 5 möglich. Um den Multi auf 4 abzusenken mussten wir den HT im Bios von 1000 auf 800 heruntersetzten. Da wir auch beim Abit AN52 Probleme mit dem 4er Multiplikator hatten, ist das möglicherweise auch eine Eigenheit von Crystal CPUID.

Die Temperaturen des Chipsatzes sind weder wirklich hoch, noch wirklich niedrig. Sie sind im Großen und Ganzen in Ordnung, allerdings höher als bspw. bei dem ASRock AliveNF5-eSATA2+, da hier ein größerer Chipsatzkühler zum Einsatz kommt. Die Lüftersteuerung des Boards funktioniert sehr gut, allerdings lässt sich nur einer der beiden Gehäuselüfteranschlüsse regeln. Beim CPU-Lüfter funktioniert die Lüftersteuerung zum Glück sowohl mit 3-Pin als auch mit 4-Pin CPU-Lüftern. Zusammen mit der passiven Chipsatzkühlung und der guten Lüftersteuerung eignet sich das Board auch durchaus für Silentsysteme.

Zusätzlich liefert Biostar mit dem Board noch drei Anwendungen mit. Die erste ist „T-Utility Over Clock II“. Das Tool soll das übertakten unter Windows ermöglichen. Zur Funktion können wir nichts sagen, da das Programm auf unserem Testsystem (selbst mit frisch installiertem Windows) grundsätzlich nur mit einer Fehlermeldung startete und den Dienst verweigerte. Das zweite Tool nennt sich „T-Utility Fan Control“ und ermöglich es die Lüfter zu steuern.

 Biostar TF560 A2+

Im Gegensatz zum Overclockingtool funktionierte das Programm immerhin. Die Möglichkeiten sind aber nur sehr begrenzt (automatische Lüftersteuerung -die kaum funktioniert- oder manuell Steuerung). Allerdings zeigt das Tool die Drehzahlen des Lüfters oftmals falsch an. So werden beispielsweise 0rmp angegeben obwohl der Lüfter mit ~1000 rpm läuft. Aus diesem Grunde braucht das Tool eigentlich nicht installiert werden. SppedFan bietet beispielsweise die gleichen Möglichkeiten und funktioniert deutlich besser. Zudem hat Speedfan noch einige interessante, zusätzliche Features. Allerdings kann man auch getrost der guten Lüftersteuerung des Bios vertrauen und benötigt eigentlichen keine Software zur Steuerung der Lüfter. Das dritte Programm im Bunde ist ein Biosupdateprogramm. Hierzu braucht eigentlich nicht viel erwähnt werden. Es funktioniert zumindest ;)

Wir würden uns wünschen, wenn sich die Hersteller mehr Gedanken um ihre mitgelieferte Software machen würden. Das Biostar TF560 A2+ ist nicht das erste Board in unserem Testsystem, bei dem Teile der Software überhaupt nicht oder nur mangelhaft funktioniert haben. Bevor Hersteller so halbfertige Software beilegen, sollten sie die Software doch direkt ganz weglassen und sich die Entwicklungskosten sparen und stattdessen auf eine etwas bessere Ausstattung setzten

Testsystem Teil 2

Treibereinstellungen

nVidia

  • Systemleistung: Höchte Qualität
  • Mipmaps erzwingen: Trilinear
  • Übereinstimmende Texture Clamp: Ein
  • Erweiterungsbeschränkung: Aus
  • Hardwarebeschleunigung: Ein Bildschirm
  • Trilineae Optimierung: Aus
  • Anisotrope Mip-Filter-Optimierung: Aus
  • Optimierung des anisotropen Musters: Aus
  • Gamma-korrigiertes Antialiasing: Aus
  • Transparenz-Antialiasing: Aus
  • Dreifach Puffer: Aus
  • Erweiterungsbeschränlung: Aus
  • Mipmaps erzwingen: Trillinear
  • Negativer LOD-Bias: Clamp
  • Threaded Optimierung: Automatisch
  • OpenGL Fehler gemeldet: Aus

Leistungsaufnahme

  • Gemessen wurde die Leistungsaufnahme mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

 Biostar TF560 A2+

leistung last1 Biostar TF560 A2+

 Biostar TF560 A2+

Die Leistungsaufnahme des Biostar TF560 A2+ ist sehr gut und so bewegt sich das Board am unteren Ende des Testfeldes. Teilweise verbraucht das Board sogar etwas weniger als das AliveNF5-eSATA2+. Allerdings undervoltet das Biostar etwas, während das ASRock eher übervoltet.

Audiotests

RightMark Audio Analyzer 5.5 Test

Test ASRock AlifeXFire-eSATA2 ASRock ALiveSATA2-GLAN Foxconn K8T890M2AA-KRS2H ASRock ALiveNF5-eSATA2+ DFI Infinity NF UltraII-M2 Abit AN52
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.02, -0.08 +0.02, -0.09 +0.20, -0.58 +0.02, -0.09 +0.87, -5.05 +0.25, -0.32
Noise level, dB (A): -74.7 -83.7 -71.8 -84.5 -72.9 -73.4
Dynamic range, dB (A): 74.5 83.2 71.3 84.4 73.7 72.8
THD, %: 0.0085 0.0038 0.046 0.0031 0.040 0.016
IMD + Noise, %: 0.053 0.026 0.079 0.028 0.069 0.067
Stereo crosstalk, dB: -72.6 -82.8 -72.1 -82.9 -72.2 -71.1

Resultate des Biostar TF560 A2+ im Enzelnen

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.03, -0.09 Excellent
Noise level, dB (A): -78.1 Average
Dynamic range, dB (A): 77.6 Average
THD, %: 0.0038 Very good
IMD + Noise, %: 0.042 Good
Stereo crosstalk, dB: -66.6 Good
IMD at 10 kHz, %: 0.112 Average

General performance: Good

Die Ergebnisse des Onboardsounds vom Biostar TF560 A2+ sind in Ordnung, allerdings haben wir schon bessere Ergebnisse des Realtek ALC 888 auf anderen Boards erlebt. Zudem hat das Board mit Störgeräuschen im Sound zu kämpfen. Vor allem beim Scrollen mit der Maus gibt es störende Nebengeräusche (Pfiepen etc.)

Synthetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 07 (v4.00)

  • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

everest Biostar TF560 A2+

  • Settings: default. Angegeben sind die Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.

ever1 Biostar TF560 A2+

ever2 Biostar TF560 A2+

ever3 Biostar TF560 A2+

Leider mussten wir von Everest 3.50 auf Everest 4.00 umsteigen. Aus diesem Grunde können wir euch nur ein Vergleich zum DFI Infinity NF UltraII-M2 und Abit AN52, die wir kürzlich getestet haben, liefern. Wir versuchen aber nach und nach euch Everest 4.00 Ergebnisse der anderen Sockel AM2 Boards nachzuliefern..

PCMark 05

  • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

pcm Biostar TF560 A2+

  • Settings: default

 Biostar TF560 A2+

Dual Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

spi normal Biostar TF560 A2+

  • Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.

sp1 Biostar TF560 A2+

 Biostar TF560 A2+

WinRAR 3.62

  • Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

winrar Biostar TF560 A2+

  • Setting: default

winrar Biostar TF560 A2+

HD-Tach 3

  • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

hd Biostar TF560 A2+

  • Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160 Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die VT8237A im „Non-Raid“-Modus.

 Biostar TF560 A2+

 Biostar TF560 A2+

hdtach3 Biostar TF560 A2+

 Biostar TF560 A2+

Cinebench 2003

  • Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.

cinebench Biostar TF560 A2+

  • Settings:default

 Biostar TF560 A2+

cine2 Biostar TF560 A2+

Die OpenGL Shading Ergebnisse fallen überraschend gut aus. Eine wirkliche Erklärung für diese sehr guten Ergebnisse haben wir nicht. Ein Messfehler liegt allerdings nicht vor, da wir die Ergebnisse des Biostar TF560 A2+ mehrmals überprüft haben.

Synthetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

 Biostar TF560 A2+

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

3d061 Biostar TF560 A2+

3d062 Biostar TF560 A2+

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

3dmark051 Biostar TF560 A2+

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

 Biostar TF560 A2+

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3dmark031 Biostar TF560 A2+

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

 Biostar TF560 A2+

3d03s Biostar TF560 A2+

Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

 Biostar TF560 A2+

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

 Biostar TF560 A2+

Game- Benchmarks

Anno 1701

  • Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler:Related Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf eine vollständige 3D Engine die nur so vor Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701 auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das Spiel sehr stark von DualCore CPUs.

anno Biostar TF560 A2+

  • Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame unter Zuhilfenahme von „Fraps“. Gebencht wurde dreimal und hinterher der Durchschnittswert aus allen drei Ergebnissen genommen.
Texturqualität Hoch Normalmapping Ja
Effektqualität Hoch Posteffekte Ja
Terrainqualität Hoch Wasserbrechung Ja
Schatten Hoch Figuren-Anzeige Ja
Wassereffekte Hoch Bloom Ja
Objektqualität Hoch Wolken Anzeige Ja
Schattenfilterung Ja Einheiten Anzeige Ja
Wasserspiegelung Ja

 Biostar TF560 A2+

anno8 Biostar TF560 A2+

Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Außenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

FarCry Biostar TF560 A2+

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendet wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

 Biostar TF560 A2+

Half Life 2 Lost Coast

  • Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines. Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das Zusatzlevel „Lost Coast“ veröffentlicht, welches aufgrund seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen für „Lost Coast“ wodurch es wunderbar zum Benchmarken geeignet ist.

hl2 lc Biostar TF560 A2+

  • Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte Timedemos benutzt.
Sound Qualität Hoch Shader Details Hoch
Lautsprecher 2 Wasserdetails Alles spiegeln
Modelldetails Hoch Schattendetails Hoch
Texturdetails Hoch HDR Alle

 Biostar TF560 A2+

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

fear Biostar TF560 A2+

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

 Biostar TF560 A2+

X³ – Reunion

  • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

x3 Biostar TF560 A2+

x3 Biostar TF560 A2+

Fazit

Biostar hat mit dem TForce 560 A2+ (TF560 A2+) ohne Zweifel vieles gut gemacht. So konnte das Board vor allem durch das, mit kleinen Einschränkungen, ordentliche Layout, den sehr guten Übertaktungsfunktionen, den guten Übertaktungsergebnissen, der guten Leistungsaufnahme, den interessanten zusätzlichen Features (integrierter Speichertest, verschiedene Bisoprofile), der guten Lüftersteuerung und auch einer sehr guten Performance überzeugen.

Auf der anderen Seite stehen leider viele kleinere Mängel. Am ärgerlichsten finden wir, dass Biostar auf einen Gigabitlanchip setzt, der per PCI angebunden ist und das obwohl der Chipsatz nativ Gigabitlan unterstützt, Biostar diese chipsatzeigenen Gigabitlanfeatures allerdings nicht nutzt. Wer den Netzwerkanschluss lediglich nutzt um im Internet zu surfen dürfte das kaum stören. Wer aber regelmäßig große Dateien über das Netzwerk transferiert, sollte sich definitiv eine zusätzliche, gute PCIe Netzwerkkarte holen. Der nächste Negativpunkt sind die Probleme mit dem S3 Modus, sobald die Festplatten sich im AHCI-Modus befinden, dies sollte sich aber wohl durch ein Biosupdate und/oder neue Treiber beheben lassen. Des Weiteren störten uns vor allem die Nebengeräusche (Fiepen beim scrollen usw.) die der Onboardsound hat. Die sonstigen Ergebnisse des Onboardsounds sind aber (für Onboardsound) gut. Der maximale Referenztakt von 275 MHz ist sicherlich nicht schlecht, aber auch nicht bahnbrechend und kommt kaum an die Ergebnisse heran die im Internet kursieren. Aber auch das lässt sich möglicherweise mit einem neuen Bios beheben (Probleme mit Windsor CPUs?) oder wir haben ein schlechtes Sample erwischt. Ebenso sollten mit einem Biosupdate noch weitere kleine Zwischenschritte bei den VDimm Einstellungen wie bspw. 1.8V und 1.85V nachgelierfert werden.

Die weiteren kleinen negativen Punkte haben nur indirekt mit dem Board zu tun und sind vor allem beim Support zu suchen. Hier fehlt uns beispielsweise eine ordentliche CPU-Support Liste und auch ein deutsches Handbuch (oder zumindest Schnellanleitung) konnten wir nirgends finden. Auch die Overclockingsoftware für Windows konnte uns nicht überzeugen, so stürzte diese einfach immer ab. Eine neue Version war nicht aufzutreiben.

Ansonsten wäre noch eine bessere Ausstattung (Firewire, eSATA2) wünschenswert gewesen. Aufgrund des Preises und der guten Overclockingfeatures sind dies aber Dinge, die zu verschmerzen sind. Auch der Lieferumfang ist sicherlich nicht bahnbrechend, für den Preis aber okay.

Alles in allem ist das Biostar TF560 A2+ ein günstiges aber wirklich gutes Board für alle, die ihr AM2 System übertakten möchten. Das Board liefert eine Menge Overclockingfeatures und einige nettes zusätzliche Specials. Wer nicht umbedingt ein reines Overclockingboard sucht, sollte sich aber als Alternative beispielsweise mal das ASRock AliveNF5-eSATA2+ anschauen. Bei gleichem Preis bekommt man eine bessere Ausstattung (besserer Lanchip, eSATA2, Firewire) , einen funktionierenden Standbymodus mit AHCI und keine Störgeräusche des Onboardsounds. Dafür aber deutlich weniger Overclockingfeatures und das schwächere Layout.

Wer ein AM2+ Board sucht, sollte sich vom Biostarmarketing nicht blenden lassen. Hinter dem Board verbirgt sich beim besten willen kein AM2+ Board, sondern lediglich ein AM2 Board, dass per Biosupdate (wie theoretisch jedes AM2 Board) auch mit AM2+ CPUs umgehen kann. Features wie HT 3.0 oder Split Power Planes fehlen allerdings. Wer also ein echtes AM2+ Board sucht, sollte auf die nVidia nForce 780a, 750a, AMD RD790 und RD780 (usw.) Boards warten. Hier ist das Biostar TF560 A2+ einfach ein Marketinggag.

Das Board wäre eigentlich ein heißer Anwärter auf den Pc-Treiber „Hot Stuff“ Award. Hier machen dem Board aber die kleinere Mängel ein Strich durch die Richtung. Und so verleihen wir dem Board, aufgrund der umfangreichen Overclockingfeatures zum geringen Preis, „lediglich“ den Pc-Treiber Price Award:

paward Biostar TF560 A2+

Sollte Biostar nachbessern und die Mängel beheben, würde es in einem Nachtest womöglich noch den Hot-Stuff Award geben. Explizit sprechen wir folgende Dinge an:

  • Probleme mit dem Standbymodus und AHCI
  • Fehlende CPU-Support-Liste
  • Lediglich Englische Handbücher/noch nicht einmal eine deutsche Schnellstartanleitung
  • Verbesserung der Overclockingergebnisse mit Windsor CPUs (sofern dieses Problem wirklich besteht)
  • Zusätzliche VDimm Zwischenschritte

nForce 520 oder nForce 560

Wir hatten in den letzten Monaten zwei verschiedene nForce 520 Boards in unserem Testsystem und haben nun erstmals ein nForce 560 Board hier. Aus diesem Grunde möchten wir noch kurz auf die generelle Frage „nForce 520 oder nForce 560“ eingehen. Wie ihr bereits oben sehen konnten, sind die technischen Daten beider Chipsätze sehr ähnlich. Einziger wirklicher Vorteil des nForce 560 ist der native Gigabitlanancontroller (sowie Raid 5). In der Praxis wird das Problem der fehlenden Gigabitlanunterstützung von den Mainboardherstellern oftmals durch zusätzliche Gigabitlanchips behoben. In Sachen Performance und Overclockingergebnisse ist zwischen dem nForce 520 und nForce 560 auch kein wirklicher Unterschied vorhanden. Wir können also mit gutem Gewissen sagen, dass man beruhigt zum nForce 520 anstelle des nForce 560 greifen kann um so einige Euros zu sparen. Einziger wirklicher (indirekter) Vorteil der nForce 560 Boards ist, dass diese teilweise ein gutes Stück besser ausgestattet sind (aber natürlich auch teurer).

Positiv Negativ
Viele Overclocking und Tweakingoptionen Übertaktet und Undervoltet minimal
Lüftersteuerung Englisches Handbuch
Layout Störgeräusche beim onboard Sound
Stromverbrauch Keine CPU-Support Liste
passiv gekühlt Ramspannungen wie 1.8 und 1.85V fehlen im Bios

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