ASRock AliveNF5-eSATA2+

ASRock ALiveNF5-eSATA2+

nForce 520 – Der neue Mainstreamhammer?

teaser ASRock AliveNF5 eSATA2+

Update des Artikel am 16.03.2007: Probleme mit schwankender VCore geklärt, Fazit fertiggestellt.

Update der Benchmarks am 08.05.2007 mit den Ergebnissen des Foxconn N5M2AA-EKRS2H

In letzter Zeit haben wir euch bereits drei ASRock Motherboards für den Sockel AM2 vorgestellt, darunter war eine Platine mit VIA K8T890 Chipsatz, eine Platine auf Basis des AMD 480X Crossfire Chipsatzes sowie eine Platine mit dem GeForce 6100/410 MCP Chipsatz. Am heutigen Tage wird sich eine weitere Platine in diese Reihe einordnen können. Das ASRock ALiveNF5-eSATA2+ mit dem nVidia nForce 520 Chipsatz. „nForce 520?“ – wird sich vermutlich der ein oder andere fragen… – „was soll das den nun wieder sein?“ Weiter wird dann folgen: „Hm vermutlich ein abgespeckter nForce 550„. Doch dem ist nur bedingt so, zwar reiht der Chipsatz sich namenstechnisch in die nForce 500er Reihe ein, ist aber eigentlich ein wenig fehl am Platze. Okay, rein von den technischen Features ist der Chipsatz dem nForce 550 sehr ähnlich, mehr aber auch nicht. Doch dazu später mehr. Kommen wir erstmal wieder auf das Board selber zurück. So bietet das Board unter anderem 4 SATA2 Ports, 1 IDE Port, 7.1 HD-Audio, Gigabit-Lan und 2 Firewire-Header. Doch schauen wir mal, wie sich das Board im Alltag so macht.

Erstmal ein großes Dankeschön an ASRock für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Sample.

ARK ASRock AliveNF5 eSATA2+

Testsystem Teil 1

Verwendete Treiber

  • Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
  • nVidia nForce 520 Treiber Version 12.12
  • Realtek HD-Audiotreiber R1.57
  • AMD CPU Treiber 1.3.2.6
  • Forceware 93.71
  • Realtek Lan-Treiber 5.664.205.2007

Der Chipsatz

nVidia nForce 570 Ultra (MCP 55 Ultra) nVidia nForce 550 (MCP 55S) nVidia nForce 520 (MCP 65S) AMD 480X Crossfire + SB600 AMD 690G + SB600 VIA K8T890 +VT8237A
integrierte Grafikeinheit Nein Nein Nein Nein Ja Nein
PCIe lanes 20 20 20 20 20 20
PCIe links 5 5 4 ? ? 5
SATA Ports 6x SATA 4x SATA2 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA2 (AHCI) 2x SATA
IDE Ports 1 1 1 1 1 2
PCI Slots 5 5 5 6 6 6
nativer Netzwerkanschluss Gigabit-Lan Gigabit-Lan 10/100 MBit Lan 10/100 MBit Lan
USB Ports 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 8 (USB 2.0)
Audio HD Audio HD Audio HD Audio HD Audio HD Audio HD Audio

Man sieht, dass der Nforce 520, zumindestens von den technischen Daten, nur minimal schwächer als der nForce 550 ist. So wurde dem Chipsatz Gigabit-Lan und ein PCIe Link genommen. Allerdings handelt es sich keinesfalls um ein abgespeckte Version des MCP55, sondern um ein komplett neues Produkt, den MCP65 bzw MCP65S. Auffällig ist hier vor allem, dass der Chipsatz endlich AHCI kompatibel ist, was auf die älteren nForce 500 und nForce 4 Chipsätze (sowie entsprechene IGP Varianten) nicht zutraf. Ob nVidia weitere Verbesserungen an dem Chip vorgenommen hat, werden wir sehen.

Etwas verwirrend ist übrigens die Frage nach den unterstützen Raid-Modis des Chipsatzes. nVidia gibt hier „nur“ Raid 0,1 und 0+1 an, während ASRock und ASUS bei ihren NForce 520 Boards auch noch Raid 5 aufzählen.

Spezifikationen des Boards

      • AMD Athlon™ 64FX, Athlon™ 64X2, Athlon™ 64, Sempron™ processors, Socket AM2
      • NVIDIA® nForce 520
      • Dual Channel DDRII memory technology
      • 4 x DDRII DIMM slots
      • Supports DDRII800/667/533
      • Max. capacity: 16GB
      • 1 X PCIe x16
      • 2 x PCIe x1
      • 3 x PCI slots
      • 7.1 HD Audio (Realtek ALC888 )
      • Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s
      • PCIe Realtek RTL8111B
      • 4 x SATAII 3.0 Gb/s (RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, RAID 5 and JBOD), NCQ, AHCI and „Hot Plug“
      • 1 x ATA133 IDE connector
      • 1 x Floppy connector
      • 4 x USB 2.0 headers, support 8 ports
      • 1 x Front audio header
      • 1 xHDMI_SPDIF header
      • 2 x IEEE 1394 (Firewire) headers
      • CD in header
      • 1 x PS/2 keyboard
      • 1 x PS/2 mouse
      • 1 x Serial Port: COM1
      • 1 x Parallel Port (ECP/EPP Support)
      • 2 x USB 2.0
      • 2 x eSATAII Ports
      • HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone
      • 1 x RJ-45 LAN Port
    • CPU
    • Chipset
    • Memory
    • Expansion Slot
    • Audio
    • LAN
    • Interne Anschlüsse
    • Anschlüsse am ATX Panel

Herstellerangaben laut asrock.com

Insgesamt hat das Board also 4 SATA2 Ports, von denen sich zwei auch als eSATA2 Ports nutzen lassen, 1 IDE Port, 1 Floppy Port, 1x PCIe 16x, 2x PCie1x und 3x PCI Slots. Dazu gibt es 7.1 HD-Audio und insgesamt 10 USB 2.0 Ports, 2 hiervon befinden sich direkt am ATX-Panel und 8 weitere lassen sich per Header nachrüsten. Ähnlich sieht es mit den Firewire-Pots aus, hier biet das ASRock zwar nur 2 Header (für 2 Firewire-Ports), allerdings liefert ASRock mit dem Board eine Slotblende mit, auf der ein Firewire-Port und zwei USB Ports zur Verfügung stehen. Beim onboard Netzwerkcontroller geht ASrock eigene Wege, hier setzt man nicht auf den integrierten NIC des nForce 520 sondern setzt mit dem Realtek 8111B auf einen unabhängigen Gigabit Netzwerkcontroller, der per PCIe angebunden ist. Natürlich gibt es auch wieder die ASRocktypische Lüftersteuerung für PWM-CPUlüfter sowie einen Anschluss für den Gehäuselüfter.

Insgesamt gbt es nur relativ wenig Kritikpunkte an der Ausstattung. Erfreulich wäre hier noch ein zweiter IDE-Port, sonst hat das Board alles, was ein Mainstreamboard braucht.

Impressionen des ASRock ALiveNF5-eSATA2+

13 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ 12 s ASRock AliveNF5 eSATA2+

Der Lieferumfang des Boards fällt sehr gut aus, da wären:

  • 1x Treiber CD
  • 1xHandbuch
  • 1x ATX-Blende
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 4x SATA Kabel
  • 2x SATA Stromkabel
  • 1x HDMI-Kabel (zum Anschluss an den HDMI-Header, der zur Ausgabe des HD-Onboardsounds über HDMI-fähige Grafikkarten dient)
  • 1x Slotblende mit Firewire-Port und 2 USB-Ports

Die Verpackung des Motherboards kommt im üblichen ASRockdesign daher. Auffällig sind hier vor allem die vielen Sticker, die auf sämtliche Features des Boards hinweisen. Das Handbuch des Motherboards ist mehrsprachig gehalten. Der deutsche Teil ist gut verständlich (keine billige Maschienenübersetzung) und recht ausführlich. Einzig Informationen zu dem Bioseinstellungen vermissen wir im gedruckten Handbuch. Diese gibt es nur auf dem (englischsprachigem) Handbuch auf der CD.

1 S ASRock AliveNF5 eSATA2+ 6 s ASRock AliveNF5 eSATA2+

Nachdem das Layout des ASrock AliveXfire-eSATA2 eher durchwachsen war, fällt das des ALiveNF5-eSATA2+ wieder ein ganzes Stückchen besser aus.

Sehr gut gefällt hier neben der Positionierung des IDE-Ports, auch die Position der SATA2 Ports. Auch die Positionierung der Erweiterungsslots gefällt sehr gut, vor allem, da selbst bei Grafikkarten mit DualSlotkühlern der zweite PCIe 1x Slot noch genutzt werden kann. Auch um den Sockel befindet sich ausreichend Platz, so dass es keine Probleme mit üppigen CPU-Kühlern geben sollte. Das Retentionmodul ist übrigens nach wie vor nicht mit einer Backplate versehen, sondern wird nur durch Pushpins gehalten. Allerdings scheint ASRock an der Befestigung gearbeitete zu haben, so macht das Retentionmodul einen deutliche stabileren und festeren Eindruck als bei den übrigen AM2 Boards von ASRock, die wir bereits hier hatten. Wenn man Kühler, wie den Arctic Cooling Freezer 64 Pro oder CoolerMaster Hyper TX, nutzen möchte, reicht das ASRock Retentionmodul allemal aus. Sollten allerdings größere/schwerere Kühler zum Einsatz kommen, sollte auf ein Retentionmodul mit Backplate gesetzt werden.

Der Chipsatzlkühler ist allerdings etwas ungünstig gewählt. Erste Produktbilder zeigen das Board noch mit einem kleinen Kupferkühler. Auf der Verkaufsversion befindet sich aber leider der hohe Alukühler. Das Problem des Kühlers ist, dass aufgrund der sehr hohen Lamellen eine lange PCI-Karte nicht im ersten PCI-Slot genutzt werden kann. Eine Kollision zwischen Grafikkartenkühler und Chipsatzkühler solllte es allerding nicht geben, zumindestens solange die Grafikkarte nicht mehr als zwei Slots benötigt. Darüberhinaus ist die Positionierung des Flopyyanschlusses, wiedereinmal, sehr ungünstig, auch die Position des CMOS-Clear Jumpers könnte ein Tick besser sein.

Die Positionierung des ATX-Stromsteckers ist geschmackssache, persönlich habe ich gegen die Position nichts einzuwenden, einige andere Menschen mögen die Positon allerdings überhaupt nicht. Übrigens setzt ASRock nach wie vor auf einen 20 Pin ATX Stromstecker (aus diesem Grunde der Hinweis, dass sich das Board nicht an die ATX 2.0 Spezifikationen hält), da wir aber bisher nie Probleme, die auf den Einsatz dies 20 Pin ATX Stromsteckers zurückzuführen sind, feststellen konnten, rechnen wir die Sache dem ASRock Board nicht negativ an.

Insgesamt ist das Layout des Boards sehr solide, hat allerdings 2-3 Schwächen im Detail.

2 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ 4 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Die untere rechte Ecke des Boards in dem sich der Chipsatz befindet. Um den Chipsatz herum befindet sich u.a. ein Anschluss für ein Gehäuselüfter (1), die 4 USB 2.0 -Header (2) sowie die 4 SATA2 Ports (3). Die obere linke Seite des Motherboards. Falls die eSATA2 Ports genutzt werden möchten, müssen die beiden SATA Ports am ATX-Panel durch ein SATA Kabel mit den entsprechenden SATA Ports (letztes Bild, Nr 3) verbunden werden. (1) zeigt den L6714D Chip von ST, dieser ist zuständig für die Versorgungsspannung der CPU. (2) zeigt den Realtek 8111B Lanchip.
3 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ 9 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Der Firewirechip von Texas Instruments (1) sowie die beiden dazugehören Firewireheader (2). Der untere Teil des Boards mal in der Gesamtansicht. Gut zu erkennen ist, dass es bei langen PCI Karten im ersten PCI-Slot zu Problemen mit dem Chipsatzkühler kommen kann.
5 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ 10 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Unter dem Chipsatzkühler befindet sich ein Wärmeleitpad. Der rechte obere Teil des Boards. Die Positionierung des IDE-Ports ist sehr gut, auch der Abstand zwischen dem Sockel und den Speicherslots ist ausreichend. Die Positionierung des CMOS-Clear Jumpers (1) könnte besser sein.
14 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ 15 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Der nForce 520 Chipsatz, im A2-Stepping, ohne Kühler und Wärmeleitpad. Zwischen unserer 7900GTO (DualSlot Grafikkarte) und dem Chipsatzkühler ist nur noch wenig Platz. Dennoch gibt es keine Probleme.
11 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Das ATX Panel mit den wichtigsten Anschlüssen.

Bios und OC

b14 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b12 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b10 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Der Hauptbildschirm. Hier gibt es Informationen zur verbauten CPU, dem Ram usw. Das Advanced Menü mit seinen Untermenüs. Das CPU-Configuration Menü. Hier befinden sich alle wichtigen Einstellungen rund um den Ram und die CPU. Der Referenztakt lässt sich bis 400 MHz einstellen. Der PCie Takt lässt sich fixieren.
b8 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b5 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b3 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Die einstellbaren Speichergeschwindigkeiten. Die Standardspannung der CPU lässt sich um maximal 0,05V erhöhen. Der Mulitplikator lässt sich von 4- maximalen Multiplikator (hier 11) in einer Schritten einstellen.
b6 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b4 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b1 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Der untere Abschnitt des CPU-Configuration Menüs. Das Chipset-Settings Menü. Hier kann u.a. der HT-Multiplikator (CPU-NB-Link Speed) als auch die Ramspannung eingestellt werden.Zusätzlich können hier die onboard Features deaktiviert werden. Die Ramspannung (Vdimm) ist zwischen 1,85 und 2,05V in 0,05V Schritten einstellbar.
b9 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b7 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b11 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Die Ramspannung (Vdimm) ist zwischen 1,85 und 2,05V in 0,05V Schritten einstellbar. Das „USB-Configuration“ Menü. Das „Advanced PCI/PnP Settings“ Menü
b13 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b15 s ASRock AliveNF5 eSATA2+ b16 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Das IDE Configuration Menü. Für die 4 SATA2 Ports gibt es drei Betriebsmodi.

non Raid

AHCI

Raid

Das „ACPI-Settings“ Menü Das „Boot Settings“ Menü
b2 s ASRock AliveNF5 eSATA2+
Das Hardwaremonitoring Menü. Unter dem Menüpunkt „CPU Quite Fan“ lässt sich die Lüftersteuerung einstellen. Diese funktioniert nur mit 4 Pin PWM Lüftern.

Das AMI-Bios des ASRock ALiveNF5-eSATA2+ bietet die gewohnte ASRock Look. Im Bios vermissen wir keine wichtigen Funktionen. Wie schon beim AliveXFire-eSATA2 wird die VDimm-Spannung endlich in reelen V-Werten angegeben. Ansonsten gibt es keine wirklich Besonderheiten im Bios des Boards. Für alle Übertakter gibt es übrigens auch ein Performance Bios, das einige Einstellungsmöglichkeiten mehr bitete.

Kommen wir zum Thema Overclocking. Im Bios stehen folgende OC-Features zur Verfügung:

Multi 4- max. CPU in 1er Schritten
Referenztakt (HT) 150-400 MHz
HTT-Multi 1-5x
VCore +0,05V ; min. 0.8V
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
VDimm 1,85-2,05V
PCI/PCIe Fix? Ja

PCIe-Takt von 75-200 MHz einstellbar

Beim Thema Overclocking macht das ASRock ALiveNF5-eSATA2+ eine wirklich sehr gute Figur. Es fehlt zwar an großzügigen Spannungsoptionen und Tweakingoptionen, für moderate Übertaktung sind die Funtionen aber vollkommen ausreichend. Sehr positiv fällt vor allem der nForce 520 Chipsatz auf, denn so konnten wir einen maximalen Referenztakt von 330 MHz ausmachen, was einer Übertaktung von immerhin 65%entspricht und selbst hierbei wird der Chipsatz nur durch den passiven ALU-Kühlkörper gekühlt. Leider tauchten ab ca. 280-300 MHz immer wieder Warmstartprobleme auf. Das System lies sich also nicht korrekt neustarten, sondern musste ausgeschaltete werden um dann aus dem ausgeschalteten Zustand wieder neu gestartet zu werden. Wünschenswert wäre es, wenn ASRock hier vlt. durch ein Biosupdate nachbessern könnte. Der maximal erreichte Ram- und CPUtakt des ALiveNF5-eSATA2+ ist mit den Ergebnissen des ASRock AliveSATA2-GLAN identisch und beide Boards teilen sich Platz 1, wobei das AliveNF5-eSATA2+ durch den deutlich höheren maximalen Referenztakt nochmals punkten kann.

Da das Board auf einen nVidia Chipsatz zurückgreift, kann natürlich auf die nVidia eigenen „nTune“-Software zu Übertakten des Boards unter Windows genutzt werden. Dazu wird das System beim aktivieren der „AM2 Boost“ Option im Bios automatisch um bis zu 12,5% übertaktet.

Da das Board ebenfalls vor auf den ST L6714D Chip zur Regelung der CPU-Spannung zurückgreift, lässt sich der VCore-Mod vermutlich sehr einfach mit diesem Board verwenden. Sollte entsprechende Interesse bestehen, wird hier ein entsprechender Artikel folgen.

Schauen wir uns die Übertaktungsergebnisse des Board im Vergleich zu anderen Boards an.

ASrock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890) Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890) ASRock ALiveNF5-eSATA2+ (nVidia nForce 520) ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire) ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697) Foxconn N5M2AA-EKRS2H (nVidia Nforce 4)
max. stabiler Referenztakt 280 MHz 232 MHz 330 MHz 243MHz 280 MHz 290 MHz
max. erreichter CPU-Takt 2697 MHz (245×11) 1,35V 2551 MHz (232×11) 1,30V 2695 MHz (245×11) 1,35V 2669 MHz (243×11) 1,35V 2674 MHz (243×11) 1,35V 2640 MHz (240×11) 1,35V /1,45V
max. erreichter Ramtakt 490 MHz (DDR2 980 ) 1,96V 464 MHz (DDR2 928 ) 1,90V 490 MHz (DD2 980 ) 1,95V

494 MHz (DDR2 988 ) 2,05V

469 MHz (DDR2 939 ) 1,95V – keine Steigerung mit 2,05V 484 MHZ (DDR2 968 ) 1,95V 500 MHz (DDR2 1000) 2,1V

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponete unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegeben Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Rev. G (65nm) CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

h1 ASRock AliveNF5 eSATA2+
SPD Timings richtig erkannt? h2 ASRock AliveNF5 eSATA2+

SPD-Timings richtig erkannt, Ramtakt allerdings nicht.

Cool and Quite funktioniert? h1 ASRock AliveNF5 eSATA2+
Hot Plug funktioniert? h1 ASRock AliveNF5 eSATA2+
S3 (STR) Stabdy funktioniert? h1 ASRock AliveNF5 eSATA2+
Stabilitätstests bestanden? h1 ASRock AliveNF5 eSATA2+

h1 ASRock AliveNF5 eSATA2+ -> Fuktioniert ohne Einschränkungen, h2 ASRock AliveNF5 eSATA2+ -> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 ASRock AliveNF5 eSATA2+ -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Im Betrieb lieferte das Board keine Probleme. Die Stabilitätstest hat es problemlos bestanden, auch sonst funktionieren sämtliche Dinge wie Cool and Quite, Hot-Plug und S3 problemlos. Für alle, die das Board gerne mit einer 65nm CPU nutzen möchten, ist es sehr praktisch, dass es bereits mit dem Release-Bios die Rev. G CPUs unterstützt. Problematisch ist allerdings, nach wie vor, die automatische Erkennung des Ramtaktes. Die SPD-Timings unserer DDR2 800 Riegel werden zwar richtig erkannt, dafür wird der Takt automatisch nur auf DDR2 533 gesetzt, gleichzeitig wird auch der HT-Takt auf „Auto“ nur auf 800 MHz gestellt. Benutzer des Boards sollten also aufjedenfall die verschiedenen Taktraten mit Everest oder CPU-Z kontrollieren und notfalls die entsprechenden Einstellungen manuell im Bios vornehmen.

cpu z ASRock AliveNF5 eSATA2+

Beim Takt hält sich das ASRockboard leider nicht genau an die AMD-Vorgaben und übertaktete den Referenztakt um 0,9-1 MHz, dies führt dazu, dass die CPU 10-11 MHz übertaktete ist, was vor allem bei Benchmarks teilweise zu geringen Vorteilen führt. Auch beim Thema CPU-Spannung liegen bei dem Board ca. 0,02V mehr Spannung an. Allerdings bewegen sich sowohl die Übertaktung als auch das mehr an Spannung noch im Toleranzbereich. Während die nForce 4 und nForce 500 Chiosätze bisher vor allem für ihre hohen Temperaturen bekannt waren, scheint der nForce 520 diesen negativen Trend endlich stoppen zu können. Den so wird der Chipsatz, auch ohne aufwendige Heatpipekühlung, selbst unter Vollast nicht kochend heis, ganz im Gegenteil der Chipsatzkühler lässt sich selbst über einen längeren Zeitraum problemlos berühern, ohne sich die Fnger zu verbrennen. Die Lüftersteuerung des Boards funktioniert problemlos, allerdings funktioniert sie nur mit PWM-Lüftern und hat leider nur einen relativ kleinen Regelungsbreich. So wird der CoolerMaster HyperTX AMD nur von 1800 auf 1400 UPM gedrosselt, was aber reicht um die Lautstärke angenehmer werden zu lassen.

Allerdings haben wir bei dem uns vorliegenden Testexemplar ein großes Problem festgestellt. So fiel die CPU-Spannung, unter Vollast, sporadisch für den Bruchteil einer Sekunde immer wieder von 1,31-1,32V auf ca. 1,25V ab. Dies führte auf unserem Tesystem zwar zu keinen Stabilitätsproblemen, könnte aber auf anderen Testsystem durchaus zu Problemen führen. Vermutlich handelt es sich bei dem Problem um ein Defekt unseres Testexemplars, in Rücksprache mit ASRock werden wir diesen Umstand genauer untersuchen und den Test entsprechend updaten, sobald wir hier neue Erkenntnisse haben.

Update am 16.03.2007:

Seit der veröffentlichen des Reviews vor ~ 1 1/2 Wochen haben wir mit ASRock intensiv an der Problematik der plötzlichen VCore Drops, die uns von Speedfan und Co angezeigt wurden, gearbeitet. Wir vermuteten zuerst ein Problem an unserem Testexemplar, ASRock Taiwan konnte die von uns berichteten Probleme allerdings relativ schnell bestätigen. Daraufhin wurde bei ASRock in Taiwan die VCore mit einem Oszilloskop gemessen, hierbei fiel auf, dass wenn Speedfan o.ä. einen Vcore Drop anzeigt, die Vcore in Wirklichkeit nicht abfällt. Aus diesem Grunde vermutete ASRock das es sich um ein Bug in Speedfan und Co handelt. Bei weiteren Tests unsererseits fiel allerdings auf, dass auch die Vcore-Anzeige im Bios diese Drops ebenfalls anzeigt. ASRock lies uns daraufhin ein Betabios auf Basis des offiziellen 1.10 zukommen, mit diesem sind die VCore-Drops deutlich weniger geworden bzw. fast verschwunden. Um unsererseits zu überprüfen, ob es sich wirklich um Auslesefehler handelt haben wir Mengen an Stablitätsstest (Prime 95/Super PI) gemacht, hierbei haben wir die Spannung teilweise bis aufs Minimum (1,1V bei 2,2 GHz) heruntergeschraubt. Bei sämtlichen Tests lief unser System stabil, obwohl uns Spannungseinbrüche bis unter 1,05V angezeigt wurden, hierbei häte unser System sofort abstürzen müssen.

Wie bereits oben erwähnt, sind die Messergebnisse mit dem Bios 1.10B allerding deutlich besser gewurden bzw. sogar fast verschwunden. Wir hoffen, dass weitere Biosversionen hier noch mehr Besserung bringen.

Testsystem Teil 2

      • Via Hyperion 5.10A
      • JMicron 1.17.6.4
      • Southbridge-Treiber des Catalyst 6.12
      • ULI Integrated 2.20
      • Via Hyperion 5.10A
      • nVidia nForce 4 Treiber Version 6.86
    • ASRock AM2XLI-eSATA2 Bios 1.30 Referenztakt 200MHz
    • Foxconn N5M2AA-EKRS2H Bios 68DW1P24 200,9 MHz

Treibereinstellungen

nVidia

    • Ansitropische Mip-Filter-Optimierung: Aus
    • Ansitropische Muster-Optimierung: Aus
    • Bildeinstellungen: Höchste Qualität
    • Dreifach Puffer: Aus
    • Erweiterungsbeschränlung: Aus
    • Mipmaps erzwingen: Trillinear
    • Negativer LOD-Bias: Clamp
    • OpenGL-Threading: Auto
    • Trillineare Optimierung: Aus
    • Vertikale Synchronisation: Automatisch Aus

Stromverbrauch

    • Gemessen wurde der Stromverbauch mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

idle ASRock AliveNF5 eSATA2+

last1 ASRock AliveNF5 eSATA2+

last2 ASRock AliveNF5 eSATA2+

Auch beim Thema Stromverbrauch sieht das ASRock AliveNF5-eSATA2+ sehr gut aus. Insgesamt liegt der Stromverbrauch einen kleinen Tick unter dem ASRock AliveXFire-eSATA2 mit dem AM480X Chipsatz zusammen mit der ATi SB600. Der Unterschied zu den anderen Boards ist zwar nur gering, insgesamt ist das Board aber am sparsamsten.

Audiotests

RightMark Audio Analyzer 5.5 Test

Test ASRock AM2XLI-eSATA2 ASRock AlifeXFire-eSATA2 ASRock ALiveSATA2-GLAN Foxconn K8T890M2AA-KRS2H ASRock ALiveNF5-eSATA2+
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.03, -0.11 +0.02, -0.08 +0.02, -0.09 +0.20, -0.58 +0.02, -0.09
Noise level, dB (A): -86.5 -74.7 -83.7 -71.8 -84.5
Dynamic range, dB (A): 86.2 74.5 83.2 71.3 84.4
THD, %: 0.0047 0.0085 0.0038 0.046 0.0031
IMD + Noise, %: 0.029 0.053 0.026 0.079 0.028
Stereo crosstalk, dB: -83.7 -72.6 -82.8 -72.1 -82.9

Resultate des ASRock ALiveNF5-eSATA2+ einzeln.

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.02, -0.09 Excellent
Noise level, dB (A): -84.5 Good
Dynamic range, dB (A): 84.4 Good
THD, %: 0.0031 Very good
IMD + Noise, %: 0.028 Good
Stereo crosstalk, dB: -82.9 Very good
IMD at 10 kHz, %: 0.103 Average

General performance: Very good

Der Onboardsound des ASRock AliveNF5-eSATA2+ weis zu überzeugen und teilt sich mit dem ASrock AM2XLI-eSATA2 und dem ASRock AliveSATA2-GLAN die Spitzenpositionen. Allerdings ist der natürlich auch der Realtek ALC888 HD-Audiocodec nicht mit guten Soundkarten zu vergleichen.

Synthetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 06 (v3.50)

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

everest ASRock AliveNF5 eSATA2+

    • Settings: default. Angegeben sind die Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.

everest1 ASRock AliveNF5 eSATA2+

everest2 ASRock AliveNF5 eSATA2+

everest3 ASRock AliveNF5 eSATA2+

PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

pcm ASRock AliveNF5 eSATA2+

    • Settings: default

pcm ASRock AliveNF5 eSATA2+

Dual Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

spi normal ASRock AliveNF5 eSATA2+

  • Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.

sp1 ASRock AliveNF5 eSATA2+

sp2 ASRock AliveNF5 eSATA2+

WinRAR 3.62

    • Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

winrar ASRock AliveNF5 eSATA2+

    • Setting: default

winrar ASRock AliveNF5 eSATA2+

HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

hd ASRock AliveNF5 eSATA2+

    • Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160 Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die VT8237A im „Non-Raid“-Modus.

hdtach1 ASRock AliveNF5 eSATA2+

hdtach2 ASRock AliveNF5 eSATA2+

hdtach3 ASRock AliveNF5 eSATA2+

hdtach4 ASRock AliveNF5 eSATA2+

Cinebench 2003

  • Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.

cinebench ASRock AliveNF5 eSATA2+

    • Settings:default

cine1 ASRock AliveNF5 eSATA2+

cine2 ASRock AliveNF5 eSATA2+

Synthetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

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    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

3d061 ASRock AliveNF5 eSATA2+

3d062 ASRock AliveNF5 eSATA2+

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

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3d05 ASRock AliveNF5 eSATA2+

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3dmark031 ASRock AliveNF5 eSATA2+

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3d03 ASRock AliveNF5 eSATA2+

3d032 ASRock AliveNF5 eSATA2+

Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

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  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

aq3 ASRock AliveNF5 eSATA2+

Game- Benchmarks

Anno 1701

  • Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler: Related Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf eine vollständige 3D Engine die nur so vor Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701 auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das Spiel sehr stark von DualCore CPUs.

anno ASRock AliveNF5 eSATA2+

    • Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame unter Zuhilfenahme von „Fraps“. Gebencht wurde dreimal und hinterher der Durschnittswert aus allen drei Ergebnissen genommen.
Texturqualität Hoch Normalmapping Ja
Effektqualität Hoch Posteffekte Ja
Terrainqualität Hoch Wasserbrechung Ja
Schatten Hoch Figuren-Anzeige Ja
Wassereffekte Hoch Bloom Ja
Objektqualität Hoch Wolken Anzeige Ja
Schattenfilterung Ja Einheiten Anzeige Ja
Wasserspiegelung Ja

anno1 ASRock AliveNF5 eSATA2+

anno2 ASRock AliveNF5 eSATA2+

Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Ausenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

FarCry ASRock AliveNF5 eSATA2+

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendete wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

fc ASRock AliveNF5 eSATA2+

Half Life 2 Lost Coast

  • Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines. Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das Zusatzlevel „Lost Coast“ veröffentlicht, welches aufgrund seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen für „Lost Coast“ wodurch es wunderbar zum Benchmarken geeignet ist.

hl2 lc ASRock AliveNF5 eSATA2+

  • Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte Timedemos benutzt.
Sound Qualität Hoch Shader Details Hoch
Lautsprecher 2 Wasserdetails Alles spiegeln
Modelldetails Hoch Schattendetails Hoch
Texturdetails Hoch HDR Alle

hl2 ASRock AliveNF5 eSATA2+

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

fear ASRock AliveNF5 eSATA2+

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

fear ASRock AliveNF5 eSATA2+

X³ – Reunion

    • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

x3 ASRock AliveNF5 eSATA2+

x3 ASRock AliveNF5 eSATA2+

Fazit

Das ASRock AiveNF5-eSATA2+ konnte uns während des Tests durchaus überzeugen. Insgesamt gibt es nur wenige Kritikpunkte an dem Board. Sowohl die Performance als auch die Stabilität des Boards ist sehr gut. Allerdings sollte man bei der Performance bedenken, dass das Board leicht übertaktete und sich so die ein oder anderen Pünktchen zusätzlich „ermogelt“. Ansonsten können auch der Onboardsound, sowie generell die gesamte Ausstattung und der Lieferumfang vollkommen überzeugen. Auch beim Thema Übertaktung weist das Board zu gefallen, natürlich ist das Board kein neues Übertaktungswunder, dafür ist es aber auch überhaupt nicht ausgelegt. Für moderate Übertaktung ist das Board durchaus ausreichend und macht seinen Job sehr gut. Vor allem der maximale Referenztakt von 330 MHz ist nicht von schlechten Eltern, da noch nicht mal jedes Highendboard diese Ergebnisse schafft. Als letzter Pluspunkt wäre da noch der Stromverbrauch. Der nVidia nForce 520 Chipsatz ist endlich mal wieder ein nVidia-Chip, der durch Sparsamkeit zu überzeugen weis und hierbei sehr kühl bleibt.

Insgesamt konnten wir nur sehr wenige Kritikpunkte an dem Board finden. Also erstes wäre der der Chipsatzkühler, hier wäre es schön, wenn ASRock ein flacheres (dafür vlt. insgesamt größeres) Modell verbauen würde um so auch die letzten Probleme, die eventuell auftreten könnten, auszuräumen. Ansonsten ist es schade, dass das Board minimal übertaktete und ~0,02V übervoltete, vlt. lässt sich hier mit kommenden Biosversionen oder einer neuen Revision aber noch was machen. Ansonsten wäre der letzte Kritikpunkt noch, dass das Board mit den „Auto“-Einstellungen das System unnötig ausbremst, so werden unsere DDR2 800 Riegel nur als DDR2 533 erkannt und auch der HT-Bus wird nur mit 800 MHz getaktet.

Wichtig!

Insgesamt wäre das Board sicherlich ein Bewerber um den PC-Treiber Gold Award, allerdings gibt es zu diesem Zeitpunkt noch kein abschließendes Fazit zu dem Board. Der Grund hierfür sind die, weiter oben, angesprochenen Probleme, dass die CPU-Spannung manchmal kurzzeitig abfällt. wie bereits erwähnt, werden wir, zusammen mit ASRock, versuchen das Problem zu finden. Vermutlich handelt es sich um ein Defekt unseres Testexemplar. Sobald wir hier nähere Informationen haben, werden wir den Artikel und auch das Fazit entsprechend anpassen. Stay tuned ;)

Da es bisher nur sehr wenige Informationen zum nForce 520 (MCP65S) gibt, möchten wir auch ihm ein Teil unseres Fazit widmen. Die nVidia Chipsätze erfreuen sich zwar sehr großer Beliebtheit auf dem Markt, boten bisher allerdings auch reichlich Anlass zur Kritik. Einige Punkte die hier immer wieder aufgeriffen werden sind z.B. der sehr hohe Stromverbrauch und die somit hohen Temperaturen bzw. aufwendigen Kühllösungen die hierfür benötigt werden, Probleme mit Datenkorruption und darüberhinaus vor allem das Fehlen eines AHCI-kompatiblen SATA2 Controllers. Beim nForce 520 scheint vieles besser zu sein. Als allererstes wäre hier der Stromverbrauch zu nennen, dieser fällt, positiverweise, sehr gering aus und liegt ungefähr auf dem Nievau des AMD 480X mit der SB600. Durch diesen geringen Stromverbrauch lässt sich der Chipsatz natürlich auch deutlich einfacher effektiv kühlen. Als zweites wäre da noch der SATA-Controller, dieser ist endlich AHCI kompatibel. Insgesamt ist der nForce 520 eine positive Überraschung und eine Erfrischung für den Mainstreamchipsatzmarkt, den so verüfgt der Chipsatz eigentlich über alles, was ein Goßteil der User benötigen und scheint dazu noch eine Menge an taktpotential zu haben. Eigentlich gibt es keinen Grund mehr, noch auf den NForce 550 zurückzgreifen, den der fehlende Gigabit Netzwerkanschluss lässt sich problemlos durch einen extra PCIe Chip (wie es ASRock macht) ausgleichen. Wollen wir hoffen, dass viele nForce 520 Boards folgen werden. Es gibt übrigens Spekulationen wonach es sich bei dem nForce 520 Chipsatz um einen abgewandelten ULi M1697 Chipsatz handeln könnte. Nach unseren Erfahrungen mit dem Chipsatz und unserer Meinung nach können wir diesen Spekulationen nicht ganz zustimmen, allerdings steckt in dem nForce 520 sicherlich eine Menge ULI-Technik. Wir sind stolz, euch, dank de rguten Zusammenarbeit mit ASRock, als eine der ersten Webseiten im deutschen/englischsprachigen Ram ein ersten Test des nForce 520 präsentieren zu können.

Update des Fazits am 16.3.2007

Nachdem wir die Probleme mit schwankender VCore endlich geklärt klären konnten (es handelt sich hier scheinbar „nur“ um Auslesefehler) können wir nun auch das Fazit endlich entsprechend erweitern.

Das ASRock AliveNF5-eSATA2+ konnte uns während der gesamten Testdauer vollkommen überzeugen. Bei dem Board stimmt von der Ausstatung über die Leistung bis hin zur Übertaktbarkeit und des Preises (momentan ~66€ ) einfach alles. Im Bereich der Mainstreammotherboards für den Sockel AM2 gibt es (für das Geld) momentan kaum ein besseres Board. Einzig und allein Leute mit großen Overclockingambitionen (hierfür sind die Spannungs und Tweakingmöglichkeiten nicht ausreichend) und Leute mit vielen großen PCI Steckkarten (evt. Probleme mit dem Kühlkörper des Chipsatzes) sollten sich ein anderes Board aussuchen.

Wünschenswert wären an dem Board eigentlich nur noch zwei Dinge:

  1. Eine neue Revision mit flacherem Kühlkörper für den Chipsatz
  2. Eine Biosversion, die weder Unter- noch Übertaktet (Ram, HT, CPU) sowie eine genauere Regelung der Lüftersteuerung ermöglicht.

Aufgrund des exzellenten Gesamteindrucks sowie des sehr guten Preis/Leistungsverhältniss erhält das ASRockAliveNF5-eSATA2+ von uns den Pc-Treiber.Net Gold Award!

Bild1 ASRock AliveNF5 eSATA2+

Positiv Negativ
passiv Durch den großen Chipsatzkühler könnte es stellenweise zu Problemen kommen
Lüftersteuerung Übertaktet und Übervoltet minimal
Onboardsound nur ein IDE-Port
Lieferumfang/Ausstatung HT-Bus und Ram werden untertaktete.
Übertaktbarkeit (330 MHz Referenztakt)
Preisleistungsverhältnis
Stromverbrauch
eSATA2

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