Abit AN52

Abit AN52

Mit dem nForce 520 zu neuen Rekorden?

teaser Abit AN52

Bereits im März haben wir euch an dieser Stelle das ASRock AliveNF5-eSATA2+ mit nVida nForce 520 Chipsatz vorgestellt. Das ASRock Board war damals das erste Board, bei dem der nVidia nForce 520 Chipsatz zum Einsatz kam und er hinterließ im Test einen sehr guten Eindruck. Der Chipsatz fiel vor allem durch seine relativ niedrige Leistungsaufnahme, guten Übertaktungsergebnissen und niedrigen Temperaturen auf. Da die ASRockboards aber grundsätzlich nur sehr marginale Spannungsoptionen liefern, kann das volle Potential des Chipsatzes in vielen Systemen nicht voll und ganz ausgenutzt werden. Weshalb es sehr interessant ist, was nForce 520 Boards anderer Hersteller zu leisten im Stande sind und vor allem, was sie für Übertaktungsoptionen mit sich bringen.Das Abit AN52, das Mitte April auf der Homepage von Abit auftauchte, war hier das erste nForce 520 Board was positiv auffiel. Es wirkte auf den ersten Blick sehr vielversprechend. Ein ordentliches Layout, kleiner Chipsatzkühler und dazu einige Übertaktungsfunktionen. Schnell hatte das Board einen kleinen Fankreis, obwohl es offiziell noch nicht verfügbar war. Gegen Ende Mai war es dann endlich soweit und einige deutsche Händler hatten es ab Lager verfügbar. Preislich ist das gute Stück ab ca. 60€ zu erwerben, liegt also in der gleichen Preisklasse wie das AliveNF5-eSATA2+.

Wir haben eins der ersten Board für euch ergattert um das gute Stück in unserem Testsystem auf Herz und Nieren zu testen. Was ist wohl aus Abit geworden, nachdem sie in großer finanzieller Not durch USI aufgekauft wurden?

Testsystem Teil 1

Verwendete Treiber

  • Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
  • nVidia nForce 520 Treiber 12.12
  • Realtek HD Audiotreiber 1.67
  • AMD CPU Treiber 1.3.2.6
  • Forceware 93.71

Der Chipsatz

nVidia nForce 550 (MCP 55S) nVidia nForce 520 (MCP 65S) nVidia nForce 4 Ultra AMD 480X Crossfire + SB600 VIA K8T890 +VT8237A
integrierte Grafikeinheit Nein Nein Nein Nein Nein
PCIe lanes 20 20 20 20 20
PCIe links 5 4 4 ? 5
SATA Ports 4x SATA2 4x SATA2 (AHCI) 4x SATA 2 4x SATA2 (AHCI) 2x SATA
IDE Ports 1 1 2 1 2
PCI Slots 5 5 5 6 6
nativer Netzwerkanschluss Gigabit-Lan 10/100 MBit Lan Gigabit Lan 10/100 MBit Lan
USB Ports 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 10 (USB 2.0) 8 (USB 2.0)
Audio HD Audio HD Audio AC 97 HD Audio HD Audio

Bereits im Test des ASRock AliveNF5-eSATA+ sind wir sehr detailliert auf den nVidia nForce 520 Chipsatz (MCP65S) eingegangen. Der Chipsatz unterscheidet sich kaum vom nForce 550, lediglich die fehlende Gigabit-Lan Unterstützung mag dem ein oder anderem negativ auffallen, allerdings gleichen viele Hersteller dies durch einen zusätzlichen PCIe oder PCI Gigabit Lan Chip wieder aus. Dafür scheint der SATA Controller des MCP65 aber endlich AHCI kompatibel zu sein, was vor allem für Linux und Windows Vista Nutzer interessant sein dürfte. Im übrigen werden mit dem nVidia nForce 560 und dem nVidia nForce 570 LT SLI bald noch zwei weitere Chipsätze der MCP 65 Familie folgen. Einige weitere Informationen zu dem Thema findet ihr hier.


Spezifikationen/Impressionen des Boards

      • Unterstützt Socket AM2 CPUs mit 2GHz Hyper Transport™ Technology
      • Unterstützt AMD CPU Cool ’n‘ Quiet Technology
      • NVIDIA nForce 520
      • 4 X DDR2 Slots mit einer maximalen Kapazität von 8GB
      • Unterstützt Dual Channel DDR2 800 Un-buffered ECC/ Non-ECC memory
      • 1 x PCI-E X16
      • 2 x PCI-E X1
      • 3 x PCI
      • Realtek ALC883 7.1 HD-Audio Codec
      • Auto Jack Sensing, Jack Re-tasking functions
      • Gigabit LAN 10/100/1000
      • Marvell 88E8056 Gigabit LAN Chips (angebunden per PCIe)
      • 4 x SATAII 3.0 Gb/s (Raid 0/1/0+1/5)
      • 1 x ATA133 IDE connector
      • 1 x Floppy connector
      • 3 x USB 2.0 headers, support 6 ports
      • 1 x PS/2 keyboard
      • 1 x PS/2 mouse
      • 1 x RJ-45 LAN Port
      • 4 USB 2.0/1.1 ports
      • Center/subwoofer, rear R/L and side R/L jacks
      • Line-in, line-out (front R/L) and mic-in jacks
    • CPU
    • Chipsatz
    • Memory
    • Expansion Slot
    • Audio
    • LAN
    • Interne Anschlüsse
    • Anschlüsse am ATX Panel

Herstellerangaben laut abit.nl

Verglichen mit dem ASRock AliveNF5-eSATA2+ ist das Abit AN52 eine Ecke schlechter ausgestattet. So bietet das Abit Board kein Firewire und auch eSATA2 Ports stehen nicht zur Verfügung. Zudem verbaut Abit mit dem Realtek ALC 883 den etwas schlechteren HD-Audio Codec als ASRock (ALC888 ). Beim Netzwerkcontroller greift Abit allerdings nicht zum Realtek 8111B, sondern zu einem Marvell 88E8056, der, wie der Realtekchip, ebenfalls per PCIe angebunden ist. Ansonsten liefert Abit die gewohnte Kost des nForce 520 Chipsatzes, da wären 4 SATA2 Ports, ein IDE und ein Floppyport. Dazu gibt es einen PCIe 16X Slot, 2 PCie 1x Slots und drei PCI Slots. zusätzlich bietet Abit insgesamt 4 USB 2.0 Ports am ATX-Panel und 6 weitere Ports, die sich per Header nachrüsten lassen. Entsprechende Slotblenden werden allerdings nicht mitgeliefert. Zudem ist das Abit Board komplett „legacy free“, man verzichtet also auf Com oder LPT Ports am ATX-Panel. Leider wird der hierdurch gesparte Platz nicht anderweitig genutzt (z.B mit weiteren USB Ports). Dazu hat das Abit Board insgesamt drei Anschlüsse für Gehäuselüfter sowie einen PWM (4 Pin) Anschluss für den CPU-Kühler, passend hierzu gibt es auch eine Lüfterstuerung im Bios.

Wünschenswert wäre eigentlich nur noch ein weiterer IDE Port, wobei ein IDE Port inzwischen Standard geworden ist. eSATA2 und Firewire wären sicherlich auch noch interessant gewesen, sind in dieser Preisklasse allerdings eher seltener anzutreffen.

Impressionen des Abit AN52

1 s Abit AN52 2 s Abit AN52

3 s Abit AN52

Der Lieferumfang des Boards fällt relativ mager aus, da wären:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Handbuch
  • 1x Jumper Settings Guide
  • 1x ATX-Blende
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 2x SATA Kabel

Auffällig ist vor allem die große Mangafigur auf der Vorderseite der Verpackung. Eine Sache, die sicherlich nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen wird. Andererseits handelt es sich nur um die Verpackung und sollte deswegen die Kaufentscheidung der Wenigsten beeinflussen. Ansonsten befinden sich auf der Verpackung knappe Hinweise zu den Spezifikationen und Features des Boards. Das Handbuch ist leider komplett in Englisch gehalten. Auf deutsch steht lediglich eine sehr kurze Schnellinstallationsanleitung zur Verfügung. Leider gibt es weder im Internet noch auf der mitgelieferten CD eine deutsche Version des Handbuches. Das Handbuch ist übrigens für das AN52 und das AN52-E ausgelegt. Beim AN52-E handelt es sich um eine abgespeckte Version des Boards, die nur 10/100 MBit Lan und 5.1 Sound hat.

4 s Abit AN52 5 s Abit AN52

Das Layout des Abit AN52 ist größtenteils sehr gut. Vor allem die Position der SATA2 Ports, des IDE und Floppyports sowie die Position des ATX-Steckers gefallen uns sehr gut. Auch die Position der Erweiterungsslots (PCIe 16x, PCIe 1x und PCI) sind sehr gut. Positiv fällt vor allem auf, dass Abit unter dem PEG-Slot etwas Platz lässt, da dieser, in Zeiten der immer größer werdenden Grafikkartenkühlern, oftmals eh durch den Grafikkartenlüfter blockiert wird. Der Chipsatzkühler des Abit Board ist, im Gegensatz zur Variante auf dem ALiveNF5-eSATA2+, sehr flach, so dass es hier keine Probleme mit Erweiterungskarten geben sollte. Allerdings ist die generelle Platzierung des Chipsatzes nicht ganz unproblematisch. Wer den Kühler gegen ein anderes Modell austauschen möchte, sollte vorher überprüfen ob es nicht zu Problemen kommen könnte.Etwas merkwürdig ist auch die Position des „System Fan“-Anschlusses, der nur knapp vom Anschluss für den CPU-Kühler entfernt ist.Abit setzt beim Board auf Kondensatoren von Rubbycon, die allesamt für eine maximale Betriebstemperatur von 105°C ausgelegt sind.

Insgesamt ist das Layout des Abit AN52 sehr ordentlich und macht kaum Probleme, lediglich im Detail kann man kleine Mängel finden.

6 s Abit AN52 7 s Abit AN52
In der unteren, linken Ecke des Boards finden wir vor allem den Realtek ALC 883 HD-Audiocodec (1) sowie den Marvell 88E8056 Gigabit Lanchip (3). Auffällig sind zudem die Lötstellen (2), hier befindet sich der 10/100 MBit Lan Transceiver beim AN52-E. Scheinbar benutzt man für beide Boards das gleiche PCB. In der unteren, rechten Ecke finden wir vor allem den nForce 520 Chipsatz und entsprechende Peripherie. Da wären u.a. die 4 SATA2 Ports (1), der Winbond W83304CG ACPI-Controller (2) sowie der Biosbaustein und der Winbond W83627DHG I/O-Controller (3).
8 s Abit AN52 9 s Abit AN52
Der untere Teil des Boards in der Komplettansicht. Neben dem PCIe 16x Slot (PEG Port) stehen zwei PCIe 1x Slots sowie drei PCIe Slots zur Verfügung.. Dazu befinden sich am unteren Ende des Board ein Großteil der Header. Da wären der Front-Audio Header sowie der CD-In und einer der Aux-Fan-Anschlüsse (1), der zweite Aux-Fan Anschluss sowie die Systempanel Header (2) und die USB-Header (3). Im oberen, linken Teil befinden sich vor allem die Spannungswandler. Dazu befindet sich hier der 8 Pin 12V „EPS“ Stromanschluss, der für die Spannungsversorgung der CPU wichtig ist (1). Zudem befindet sich auf Höhe des Sockels der 4 Pin PWM Anschluss für den CPU-Lüfter sowie der Anschluss für den „System Fan“ Lüfter (2).
10 s Abit AN52 11 s Abit AN52
Die Spannungswandler in der Nahaufnahme, auffällig sind hier vor allem die Markierungen und Befestigungslöcher für einen optionalen MOSFET-Kühler. Mit dem Abit AN52S wird es wohl eine Variante des AN52 mit Heatpipekühlung und einem entsprechenden Mosfetkühler geben. Damit ließe sich natürlich auf auf dem AN52 ein entsprechender Kühlkörper montieren. Im oberen, rechten Teil des Board befinden sich schließlich noch der IDE und Floppyport sowie die DDR2 Steckplätze und der ATX 24 Pin Stecker.
12 s Abit AN52 13 s Abit AN52
Eine Übersicht über den Platz rund um den Sockel. Der mittlere Teil des Boards mit dem PEG Port, den beiden PCIe 1x Ports sowie dem Chipsatzkühler.
15 s Abit AN52 16 s Abit AN52
Zwischen Chipsatzkühler und Chipsatz setzt Abit ein Wärmeleitpad ein. Der nForce 520 Chipsatz in der Revision A2.
17 s Abit AN52
Das ATX-Panel mit den wichtigsten Anschlüssen. Auffällig ist vor allem, dass das ATX Panel „legacy free“ ist. Den gesparten Platz hätte man aber wenigsten mit weiteren USB-Port belegen können.

Bios und OC

b2 s Abit AN52 b18 s Abit AN52 b15 s Abit AN52
Die Menüauswahl des Bios, von hier aus gelangt man in die verschiedenen Untermenüs Das SoftMenu Setup, hier befinden sich ein Großteil der wichtigen Overclockingoptionen. Im Advanced Bios Features Menü finden sich verschieden Optionen wieder, wie z.B. die Bootreihnfolge.
b8 s Abit AN52 b6 s Abit AN52  Abit AN52
Im Advanced Chipset Menü lässt sich der HT-Multi verändern, zudem kommt man von hier aus in DRAM Configuration Menü. Der obere Teil des DRAM Configuration Menü, hier lassen sich Ramtimings und Co. einstellen. Praktisch, die aktuellen Einstellungen werden oben angezeigt. Der untere Teil des DRAM Configuration Menü.
 Abit AN52 b17 s Abit AN52 b14 s Abit AN52
Im Integrated Peripherials Menü lassen sich die Einstellungen zu den Onboardkomponenten, wie z.B. dem Audiocodec, des Boards vornehmen. Zudem kommt man von hier aus in das Onchip IDE/SATA Device Menü. Vom OnChip IDE/SATA Device Menü kommt man in die beiden Untermenüs IDE/SATA Function Setup und Raid Configuration Im IDE/SATA Function Menü lassen sich die SATA/PATA Port de-/aktivieren.
b12 s Abit AN52 b9 s Abit AN52 b7 s Abit AN52
Im Raid Configuration Menü lässt sich die Betriebsart (IDE/RAID) der SATA Ports vornehmen. Leider lässt sich kein AHCI Modus einstellen. Das PowerManagment Setup Menü, wie der Name es verrät findet man hier alle wichtigen Einstellungen rund um das Thema „Power“. Hier lässt sich z.B der Standbymodi festlegen und Cool and Quie de-/aktivieren. Das PnP/PCI Configuration Menü
b5 s Abit AN52 b3 s Abit AN52
Der obere Teil des PCI Health Status Menüs, hier lässt sich die u.a Lüftersteuerung konfigurieren. Im unteren Teil des PC Health Status Menüs lässt befinden sich vor allem die Sensorangaben zu Temperaturen/Drehzahlen und Spannungen.

Das Award Bios des Abit AN52 ist an einigen Stellen etwas übersichtlich. So finden sich vor allem die Optionen für Cool and Quite und den HT-Multi an Stellen wieder, wo man sie nicht umbedingt vermutet. Dazu sind manche Optionen hinter zu vielen Untermenüs verschachtelt. Dafür bietet das Bios eine Menge an Spannungsoptionen. Allerdings gilt auch hier: Beim Erhöhen der Spannung sollte man Vorsicht walten lassen und die Temperaturen im Auge haben. Gerade User, die nicht viel Ahnung von der Materie haben, neigen schnell dazu dem System zu viel Spannung zuzumuten und hierdurch Komponenten womöglich dauerhaft zu schädigen. Was uns vor allem stört ist, dass sich die SATA Ports nicht im AHCI Modus betreiben lassen, obwohl der MCP65S AHCI beherrscht (siehe ASRock AliveNF5-eSATA2+)..

Die genauen Overclockingoptionen im Bios sehen folgendermaßen aus:

Multi 4- max. CPU in 0,5er Schritten
Referenztakt (HT) 200-400 MHz
HTT-Multi 1-5x
VCore default CPU- 2,00V in 0,025V Schritten
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
Chipsatzspannung 1,2-1,6 V bis 1,4 in 0,05V Schritten, danach in 0,1V Schritten.
HT Spannung 1,2V – 1,4V in 0,5V Schritten
VDimm 1,80-2,60V bis 2,1V in 0,05V Schritten, danach in 0,1V Schritten
DDR2 Reference Voltage -4,0% – +2,0% in 2,0% Schritten
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
PCI/PCIe Fix? Ja

PCIe-Takt von 100-150 MHz einstellbar

Beim Overclcoking fällt das Abit AN52 glatt durch. Wir konnten lediglich einen maximalen Referenztakt von 220 MHz erreichen. Auch mit besserer Kühlung (80mm Lüfter auf den Chipsatz gerichtet), mehr Spannung und allen nur erdenklichen Bioseinstellungen (HT-Multi, Ramtakt, CPU-Multi usw.) konnten wir keine besseren Ergebnisse erzielen. Auch der Abit Support konnte uns diese recht schwachen Ergebnisse bestätigen. Bleibt abzuwarten ob kommende Biosversionen Besserung bringen. Aufgrund der sehr schwachen Ergebnisse, sind die umfangreichen Spannungsoptionen leider relativ nutzlos.

Leider bietet das Bios keine Undervoltingmöglichkeiten.

max. stabiler Referenztakt max. erreichter CPU-Takt max. erreichter Ramtakt
ASrock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890) 280 MHz 2697 MHz (245×11) 1,35V 490 MHz (DDR2 980 ) 1,96V
Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890) 232 MHz 2551 MHz (232×11) 1,30V 464 MHz (DDR2 928 ) 1,90V
ASRock ALiveNF5-eSATA2+ (nVidia nForce 520) 330 MHz 2695 MHz (245×11) 1,35V 490 MHz (DD2 980 ) 1,95V

494 MHz (DDR2 988 ) 2,05V

Abit AN52 (nVidia nForce 520) 220 MHz 2420 MHz (220×11)

1,3V

440 MHz (DDR2 880) 1,85V
DFI Infinity NF UltraII-M2 (nForce 4 Ultra) 307 MHz 2600 MHz (236×11) 1,35V

2759 MHz (250×11) 1,45V

506 MHZ (DDR2 1013) 2,1V
ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire) 243MHz 2669 MHz (243×11) 1,35V 469 MHz (DDR2 939 ) 1,95V – keine Steigerung mit 2,05V
ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697) 280 MHz 2674 MHz (243×11) 1,35V 484 MHZ (DDR2 968 ) 1,95V
Foxconn N5M2AA-EKRS2H (nVidia Nforce 4) 290 MHz 2640 MHz (240×11) 1,35V /1,45V 500 MHz (DDR2 1000) 2,1V

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.


Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Rev. G (65nm) CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

h1 Abit AN52
SPD Timings richtig erkannt? h1 Abit AN52
Cool and Quite funktioniert? h1 Abit AN52
Hot Plug funktioniert? h3 Abit AN52
S3 (STR) Standby funktioniert? h1 Abit AN52
Stabilitätstests bestanden? h1 Abit AN52

h1 Abit AN52-> Fuktioniert ohne Einschränkungen, Der obere Teil des PCI Health Status Menüs, hier lässt sich die u.a Lüftersteuerung konfigurieren.-> Funktioniert mit Einschränkungen, h3 Abit AN52 -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Das einzige Problem, das wir feststellen konnten, ist die fehlende Hot Plug Unterstützung. Sowohl mit dem Release Bios, als auch mit dem Bios 1.10 funktioniert Hot Plug nicht. Die Rev. G CPUs (Brisbane/65nm) werden bereits mit dem ersten Biosrelease unterstützt, so dass es hier keine Problem geben sollte. Der Zusammenbau und die erste Inbetriebnahme des Boards gingen problemlos von statten. Das Board erkannte sämtliche Komponenten richtig und mit vollem Takt/Timings.Wir konnten keine Instabilitäten im Betrieb feststellen und auch S3 sowie Cool and Quite funktionieren problemlos. Auch der Betrieb mit 4 DDR2 800 Riegel (zusätzlich zu den GoodRams wurden zwei MDT DDR2 800 Riegel installiert) war problemlos möglich.

cpuz Abit AN52

Das AN52 ist leider das nächste AM2 Board im Bunde, das ab Werk leicht übertaktet ist. Auffällig, dass bisher nur die Boards mit nVidia Chipsätzen dieses Verhalten an den Tag legen. Sicherlich ist die Übertaktung mit ~0,5% nur marginal, da durch den erhöhten Referenztakt aber auch der CPU und Ramtakt, sowie der HT-Bus übertaktet werden, erschummelt Abit sich so ein paar zusätzliche Pünktchen in verschiedenen Benchmarks. Auch bei der Spannung nimmt Abit es leider nicht ganz so genau und so übervoltet das Board ungefähr 0,01V, dafür ist die Spannung aber sehr stabil. Unter Last scheint das Board die CPU mit nochmal etwas mehr VCore zu versorgen und so übervoltet das Board hier gute 0,02V, dafür aber auch hier wieder sehr stabil. Beides ist in diesem geringem Rahmen aber sicherlich kein KO-Kriterium.

Da ein Undervolten im Bios nicht möglich ist, stellt sich natürlich die Frage, wie das Board es mit Undervolting unter Windows hält. Getestet haben wie hier Crystal CPUID und konnten die Spannung auf minimal 0,8V und maximal auf 1,35V (Standard CPU-Spannung +0,05V) anheben. Auch eine Änderung des Multilikators ist möglich, allerdings konnten wir diesen maximal nur auf 5 absenken. Beim Versuchen einen Multiplikator von 4 einzustellen fror das System grundsätzlich. Ein interessantes Phänomen konnten wir feststellen, wenn wir die Vcore manuell im Bios veränderten. Sobald wir mit Crystal CPUID die Spannung veränderten, wurde die im Bios eingestellte Mehrspannung auf die eingestellte Spannungaufgeschlagen. Wenn die die Spannung unsere CPU im Bios beispielsweise. von 1,30 auf 1,35V erhöht haben und mit Crystal CPUID 1,35V einstellen erhalten wir 1,40V.

Da das Board auf eine passive Kühlung setzt, ist es auch für Silent Systeme sehr gut geeignet. Da der Chipsatzkühler allerdings etwas kleiner als bei ASRock ausfällt, sind auch die Temperaturen etwas höher, zudem sollte man dem Chipsatzkühler etwas Luftzug gönnen um angemessen kühlen zu können. Die im Bios integrierte Lüftersteuerung des Boards funktioniert, zumindestens für den CPU-Lüfter sehr gut und lässt sich vor allem relativ gut konfigurieren, allerdings funktioniert sie nur mit PWM-Lüftern. Von den übrigen drei Lüferanschlüssen lässt sich nur der „System Fan“-Anschluss steuern, hier funktioniert die Steuerung auch mit einem 3Pin Lüfter. Wer also einen drei Pin CPU-Lüfter hat, könnte ihn auch über diesen Anschluss regeln. Allerdings lässt sich der System Fan-Anschluss nicht ganz so fein steuern. Zudem zeigt sich die Steuerung des Anschlusses in unserem Test zickig. So dreht der Lüfter sporadisch immer wieder auf 100% hoch, dreht aber selbst nach Unterschreiten des Schwellenwertes (für das Hochregeln des Lüfters) nicht mehr runter. Dies sollte aber durch ein Biosupdate/Fix in der Abit EQ Sotftware zu fixen sein. Die beiden weiteren Lüfteranschlüsse „Aux-Fan“ lassen sich zwar Auslesen, aber nicht steuern. Neben der Lüfterstuerung im Bios liefert Abit noch das Programm „Abit EQ“ mit .

abiteq%20 Abit AN52

AbitEQ liefert Angaben über die Drehzahlen der Lüfter und zeigt zudem die Temperaturen und Spannungen an. Gerade die Spannungsanzeige ist sehr umfangreich, so gibt es Informationen zu VCore, VDimm, HT-Spannung, Chipsatzspannung und der 3,3V sowie 12V Leitung. Außerdem kann das Programm auch als Lüfterstueuerung für den CPU und Sys-Lüfter genutzt werden. Allerdings ist der Ressourcenverbauch mit ~14MB recht happig. Wer möchte, kann den CPU und System Lüfter auf mit Speedfan steuern, allerdings zeigt SpeedFan 4.32 lediglich die VCore Spannung korrekt an. Des weiteren liefert Abit übrigens auch ein Winflashtool mit. Allerdings fand das Programm in unserem Test, obwohl neuere Biosversionen verfügbar waren, nicht die neuste Version auf dem Abitserver.


Testsystem Teil 2

Treibereinstellungen

nVidia

  • Systemleistung: Höchte Qualität
  • Mipmaps erzwingen: Trilinear
  • Übereinstimmende Texture Clamp: Ein
  • Erweiterungsbeschränkung: Aus
  • Hardwarebeschleunigung: Ein Bildschirm
  • Trilineae Optimierung: Aus
  • Anisotrope Mip-Filter-Optimierung: Aus
  • Optimierung des anisotropen Musters: Aus
  • Gamma-korrigiertes Antialiasing: Aus
  • Transparenz-Antialiasing: Aus
  • Dreifach Puffer: Aus
  • Erweiterungsbeschränlung: Aus
  • Mipmaps erzwingen: Trillinear
  • Negativer LOD-Bias: Clamp
  • Threaded Optimierung: Automatisch
  • OpenGL Fehler gemeldet: Aus

Leistungsaufnahme

  • Gemessen wurde die Leistungsaufnahme mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“. Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

 Abit AN52

last1 Abit AN52

last2 Abit AN52

Die Leistungsaufnahme des Abit AN52 bewegt sich unter CPU-Last und im Idle-Zustand auf dem sehr guten Niveau des ASRock AliveNF5-eSATA2+. Unter 3DLast liegt das Board allerdings nur noch im Mittelfeld. Wir haben den Stromverbrauch unter 3D mehrmals nachgemessen, so dass wir einen Messfehler beim AN52 ausschließen können. Der Stromverbrauch des ALiveNF5 wird von uns in Kürze nochmals überprüft.

Audiotests

RightMark Audio Analyzer 5.5 Test

Test ASRock AlifeXFire-eSATA2 ASRock ALiveSATA2-GLAN ASRock ALiveNF5-eSATA2+ DFI Infinity NF UltraII-M2 Abit AN52
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.02, -0.08 +0.02, -0.09 +0.02, -0.09 +0.87, -5.05 +0.25, -0.32
Noise level, dB (A): -74.7 -83.7 -84.5 -72.9 -73.4
Dynamic range, dB (A): 74.5 83.2 84.4 73.7 72.8
THD, %: 0.0085 0.0038 0.0031 0.040 0.016
IMD + Noise, %: 0.053 0.026 0.028 0.069 0.067
Stereo crosstalk, dB: -72.6 -82.8 -82.9 -72.2 -71.1

Resultate des Abit AN52 einzeln.

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.25, -0.32 Good
Noise level, dB (A): -73.4 Average
Dynamic range, dB (A): 72.8 Average
THD, %: 0.016 Good
IMD + Noise, %: 0.067 Good
Stereo crosstalk, dB: -71.1 Good
IMD at 10 kHz, %: 0.126 Average

General performance: Good

Der Onboardsound des Abit AN52 liegt im Mittelfeld. Der Realtek ALC883 liefert recht gute Ergebnisse, allerdings klingt der ALC888 nochmals ein Tick besser. Das Abit AN52 hat allerdings ein großes Manko, bei der Nutzung des Onboardsounds zusammen mit einer USB-Maus, kommen Störgeräusche (Pfiepen) aus den Boxen. Diese sind allerdings nicht sonderlich laut und nur dann wahrzunehmen, wenn ansonsten kein Sound aus den Boxen kommt (diese aber angeschaltet sind). Störend sind die Störgeräusche aber trotzdem.


Synthetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 07 (v4.00)

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

everest Abit AN52

    • Settings: default. Angegeben sind die Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.

 Abit AN52

 Abit AN52

 Abit AN52

Leider mussten wir von Everest 3.50 auf Everest 4.00 umsteigen. Aus diesem Grunde können wir euch nur ein Vergleich zum DFI Infinity NF UltraII-M2, das wir kürzlich getestet haben, liefern. Wir versuchen aber nach und nach euch Everest 4.00 Ergebnisse der anderen Sockel AM2 Boards nachzuliefern..

PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

pcm Abit AN52

    • Settings: default

 Abit AN52

Dual Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

spi normal Abit AN52

  • Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.

spi1 Abit AN52

spi2 Abit AN52

WinRAR 3.62

    • Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

winrar Abit AN52

    • Setting: default

 Abit AN52

HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

hd Abit AN52

    • Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160 Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die VT8237A im „Non-Raid“-Modus.

 Abit AN52

 Abit AN52

 Abit AN52

 Abit AN52

Cinebench 2003

  • Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.

cinebench Abit AN52

    • Settings:default

cine Abit AN52

 Abit AN52

Synthetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

 Abit AN52

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

 Abit AN52

 Abit AN52

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

3dmark051 Abit AN52

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3d05 Abit AN52

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3dmark031 Abit AN52

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3d03 Abit AN52

 Abit AN52

Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

 Abit AN52

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

aq3 Abit AN52

Game- Benchmarks

Anno 1701

  • Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler:Related Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf eine vollständige 3D Engine die nur so vor Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701 auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das Spiel sehr stark von DualCore CPUs.

anno Abit AN52

    • Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame unter Zuhilfenahme von „Fraps“. Gebencht wurde dreimal und hinterher der Durchschnittswert aus allen drei Ergebnissen genommen.
Texturqualität Hoch Normalmapping Ja
Effektqualität Hoch Posteffekte Ja
Terrainqualität Hoch Wasserbrechung Ja
Schatten Hoch Figuren-Anzeige Ja
Wassereffekte Hoch Bloom Ja
Objektqualität Hoch Wolken Anzeige Ja
Schattenfilterung Ja Einheiten Anzeige Ja
Wasserspiegelung Ja

anno1 Abit AN52

 Abit AN52

Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Außenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

FarCry Abit AN52

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendet wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

fc Abit AN52

Half Life 2 Lost Coast

  • Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines. Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das Zusatzlevel „Lost Coast“ veröffentlicht, welches aufgrund seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen für „Lost Coast“ wodurch es wunderbar zum Benchmarken geeignet ist.

hl2 lc Abit AN52

  • Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte Timedemos benutzt.
Sound Qualität Hoch Shader Details Hoch
Lautsprecher 2 Wasserdetails Alles spiegeln
Modelldetails Hoch Schattendetails Hoch
Texturdetails Hoch HDR Alle

hl2 Abit AN52

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

fear Abit AN52

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

 Abit AN52

X³ – Reunion

    • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

x3 Abit AN52

 Abit AN52


Fazit

Zugegeben, die Erwartungen an das Abit AN52 waren groß. Der nVidia nForce 520 Chipsatz ist ein sehr interessanter Chipsatz im Mainstreamsegment, der vor allem durch gute Übertaktungswerte und geringe Temperaturen glänzt. Diese guten Übertaktungswerte gepaart mit der guten Verarbeitung und dem sehr umfangreichen Bios, die man Abit normalerweise nach sagt, hätte das Board ein echter Mainstreamknaller werden können. Doch diesen Erwartungen kann das Abit AN52, zumindestens mit der aktuellen Biosversion 1.10, bei weitem nicht gerecht werden. Doch beginnen wir ganz vorne.

Die Verarbeitung sowie das Layout des Boards sind sehr ordentlich, wobei das Layout einige kleinere Schwächen im Detail aufweist. Die Performance ist im großen und ganzen sehr gut, wobei es beim 3DMark03 Soundtest und X3 etwas abfällt, auch andere Treiber brachten hier keine Besserung. Ähnlich sieht es beim Stromverbrauch aus, im Idle Zustand und mit CPU-Vollast ist der Stromverbrauch sehr gut, unter 3D nur noch Mittelmaß, wobei wir hier die Messergebnisse des AliveNF5 nochmals überprüfen werden. Dank der guten Lüfterstuerung, die für den „SystemFan“- Anschluss allerdings manchmal etwas zickig ist, und der passiven Chipsatzkühlung eignet sich das Board auch für Silent Systeme sehr gut. Allerdings wird es den ein oder anderen durchaus stören, dass das Board komplett „legacy free“ ist.

Hier hört die Positivliste dann aber leider auch schon auf. Der Onboardsound ist zwar eigentlich ganz gut, aufgrund der Störgeräusche kann man aber kaum ein „gut“ vergeben. Dazu gibt es einen eher schwachen Lieferumfang, keine Unterstützung für HotPlug sowie eine fehlende AHCI-Option im Bios. Womit wir schon beim Thema wären. Das Bios bietet eine ganze Menge an Spannung und Tuningoptionen, aufgrund der sehr schlechten Übertaktungsergebnisse sind diese allerdings überflüssig und hätten, zugunsten des Preises, auch einfach weggelassen werden können. Wünschenswert wären dafür Undervoltingoptionen gewesen.

Sicherlich, ein Großteil der Probleme können womöglich durch Biosupdates behoben werden, allerdings hat das Bios 1.10 gegenüber dem Bios 1.00 keine nennenswerten Verbesserung in den obigen Punkten gebracht, weshalb abzuwarten bleibt, ob hier überhaupt noch was gefixt wird. Zu wünschen wäre es, denn so wirkt das Board momentan sehr unausgereift und reicht nach einem üblichen Fall von „der User wird als Betatester genutzt“.

Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass wir hier über ein Board sprechen, was ab ~60€ zu haben ist. Aber selbst in diesem Preisbereich gibt es Boards die alles in allem eine rundere Figur hinterlassen. Da wäre beispielsweise das ASRock AliveSATA2-GLAN, für alle die ein günstiges Board mit den nötigsten Features brauchen, einige mATX Boards für Office-/Multimedia-/Serversysteme, ein DFI Inifity NF UltraII-M2 für alle die bis an den Anschlag Übertakten wollen oder ein ASRock AliveNF5-eSATA2+ für alle, die einen Allrounder suchen.

Zudem gibt es von Biostar seit kurzem das TF520-A2, welches ebenfalls auf den nForce 520 setzt, eine Menge Übertaktungsfeatures bietet und preislich auch um 60€ angesiedelt ist. Zum Biostar fehlen bisher allerdings Usererfahrungen/Reviews, wobei wir euch eventuell eins liefern werden.

Kurz gesagt, momentan ist das Board nur sehr sehr eingeschränkt zu empfehlen. Sicherlich wird es einige User geben, die mit den Problemen leben können, allerdings schafft das Board in keiner Disziplin wirklich zu überzeugen. So ist das Board eher Durchschnitt und wird wohl nur wenige Freunde finden. Abzuwarten bleibt, ob sich das Board mit kommenden Biosversionen womöglich doch noch macht, aber viel Hoffnung haben wir momentan nicht. Schade Abit… bitte einmal zum Nachsitzen und nachbessern!

Positiv Negativ
Viele Overclocking und Tweakingoptionen Übertaktet und Übervoltet minimal
Lüftersteuerung, die abeim System Fan Anschluss allerdings manchmal rumzickt Englisches Handbuch
Layout Störgeräusche beim onboard Sound
Stromverbrauch Kein AHCI Modus im Bios einstellbar
passiv gekühlt Kein HotPlug
Magere Übertaktungsergebnisse
Kein Undervolting im Bios möglich

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