XFX 7900GT (PV-T71G-UDF) Kurztest

XFX 7900GT (PV-T71G-UDF) Kurztest

7900GT alá XFX

teaser XFX 7900GT (PV T71G UDF) Kurztest

Auf der diesjährigen Cebit stellte nVidia ihre neuen 7900GT/X und 7600GT GPUs vor. XFX hat sich entschieden gleich 8 unterschiedlich Varianten der 7900GT auf den Markt zu bringen.Die Modelle unterscheiden sich dabei hauptsächlich in der Taktung , der VIVO-Fähigkeit sowie in leicht unterschiedlichen Platinen. Alle Karten kommen mit dem nVidia Referenzlüfter, 256MB GDDR3 und Dual- DVI daher. Das vorliegende Testexemplar kommt ohne Vivo Features und mit 470/685MHz (Geo+0) leicht „factory-overclocked“ daher. Werfen wir mal einen genauen Blick auf die Karte und vor allem ihre Leistung ;)

Impressionen der XFX 7900GT

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Der Karton der XFX 7900GT kommt in einer Art „X“-Form daher. Nach einer etwas ausführlicheren „Auseinandersetzung“ mit diesem, schafft man es endlich an inneren, kleineren rechteckigen, Karton zu kommen. In diesem befindet sich dann, neben der Karte, noch das weitere Zubehör. Da wären:

  • 1x das Spiel „StarshipTroopers“ (FSK16)
  • 1x Treiber CD
  • 2x DVI->VGA Adapter
  • 1x S-VHS Kabel
  • 1x Kabelpeitsche mit HDTV-Out
  • 1x PCIe-Stromadapter
  • Anleitungen und Werbung
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Die XFX 7900GT (PV-T71G-UDF) kommt mit Taktraten von 470/685 MHz daher und ist so im Vergleich mit den original 7900GT Taktraten (450MHz/660MHz), minimal höher getaktet. Allerdings ist der Geo-Takt (Geometric Delta Clock) der XFX 7900GT bei 0, normalerweise hat die 7900GT einen Geo-Takt von +20MHz. Zur Erklärung: Durch den Geo-Takt von +20Mhz wird der Geometrieteil des G71 um 20MHz höher, als der eigentliche Chiptakt ,getaktet. Durch den Geotakt von +0, möchte XFX wahrscheinlich evt. Problme mit den höhern Taktraten vermeiden. Schaut man sich das ganze „Taktspiel“ von XFX an, so erkennt man schnell, dass das vorliegende Testexemplar mit 470/685MHz kaum viel schneller als eine normale 7900GT sein wird.

Beim gesamtem Platinenlayout hält XFX sich an nVidias Referenzdesign. Die Karte kommt mit Dual-DVi und einem HD/TV-Out daher. Der einzige minimale Unterschied zum Referenzdesign ist der Kühler, zumindestens Teile davon.Hier verwendet XFX eine etwas anders designte Lüfterabdeckung (ähnlich dem „Chamaeleon“-Design der 7800GT EG) . Ansonsten handelt es sich bei dem kleinem Kühler um den Standard Coolermaster-Vollkupferkühler, der bei fast allen 7900/7600GTs zum Einsatz kommt. Auch auf eine passive Kühlung des Rams verzichtet XFX, wie beim Referenzdesign, komplett. Dies scheint aber aufgrund der Temperaturen und der sehr guten OC-Egebnisse des Rams nicht nötig zu sein. Doch dazu gleich mehr, bleiben wir mal beim Ram. Hier setzt XFX auf Samsung 1,4ns Ram.

OC-Ergebnisse,Lautstärke und Temperaturen

Beginnen wir mit den OC-Ergebnissen. Diese wurden manuell mit Coolbits ermittelt, dann mit dem ATi-Tool auf Artifakte überprüft und schlieslich in einem 3DMark05 Loop „verifiziert“. Zuerst ermitellte ich mit Hilfe von Coolbits einen maximalen Takt von 560/800MHz.

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Dies ist immerhin schon eine beachtliche Steigerung von 90MHZ beim GPU-Takt und 115 MHZ beim Ramtakt (7900GTX Niveau). Gerade schon die enorme Steigerung des Ramtakts lief erste Zweifel aufkommen, dass es sich wirklich um 1,4ns Ram auf der Karte handelt. Übrigens lasst euch nicht von der Anzeige des Ramtakts beim ATi-Tool verwirren. ATi-Tool liest den Ramtakt falsch aus. Coolbits ist bei einem Ramtak von etwas über 800 MHz aber einfach am Ende, der Regler geht nicht weiter. Also schrauben wir den Ramtakt mit dem ATi-Tool höher, und sie da:

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560/921MHz, nun war auch der Ram langsam am Ende. Fassen wir zusammen: Beim GPUTakt waren 90Mhz mehr drin, dies entspricht einer Steigerung von fast 20%.Der Ram konnte sogar 236MHz übertaktet werden, dies ist eine Steigerung von über 35%. Aber wie lässt sich diese enorme Taktsteigerung erklären? Hierfür gibts es eigentlich nur drei mögliche Antworten:

  1. es handelt sich um runtergelabelten 1,1ns Speicher,
  2. XFX nutzt sehr hohe Latenzen beim Speicher,damit dieser die höheren Taktraten schaft oder
  3. das Testexemplar geht einfach nur saumässig gut.

Da allerdings nicht alle 7900GT Karten einen Ramtakt von über 900Mhz schaffen, wurde die Karte zusätzlich „nur“ mit 560/800MHz gebencht, um zu zeigen welches Potenzial in der Karte steckt.

Kommen wir zum weniger schönem Teil der Karte, dem Kühler. Wie ihr schon dem ATi-Tool Screen entnehmen könnt, sind die Probleme des Kühlers sicherlich nicht die Temperaturen. Diese sind wirklich gut, und solange man keinen V-Mod machen möchte, scheint der Lüfter zum übertakten ausreichend zu sein. Das Problem des Kühlers ist der winzige 40mm Lüfter und seine fehlende Lüftersteuerung, wodurch dieser immer mit 100% dreht. Unter 3D würde die Lautstärke nicht umbedingt auffallen, da der Sound der Spiele die Lüftergeräusche übertönt. Im 2D-Modus ist dieser Sound aber einfach unerträglich. Hier ewarte ich von einer 300€ Karte eine funktionierende Lüftersteuerung.

Hinzu kommt auch noch, das sehr lieblos programmiert Bios. Neben der fehlenden Lüfterstuerung gibt es hier leider auch keine unterschiedlichen Taktraten/Spannungen für den 2D-Modus. Hierduch könnte der Stromverbrauch im 2D Modus gesenkt werden und gleichzeitig wäre eine leisere Kühlung möglich (ähnlich CnQ bei AMD) Besonders traurig ist dieser Umstand vor allem, da dies bei fast allen aktuelleneren nVidia Karten gang und gebe.

Wie immer, ist noch anzumerken, dass es sich natürlich nur um die Übertaktungerfahrungen einer einzigen Karte handelt. Jede Karte ist unterschiedlich und die hier erreicht Taktraten können natürlich nicht versprochen werden.

Testsystem

Treiber

  • Uli Integrated 2.13
  • Realtek HD-Audio A1.33
  • Catalyst 6.3 CCC-Version
  • 84.20 Beta
  • Windows XP Prof.

Treibereinstellungen

ATi

  • AI : Standard
  • Mipmap Detail Level: High Quality
  • Enable geometry instancing: Yes
  • Overdrive: disabled
  • Wait for fertical refresh: Off

nVidia

  • Systemleistung: Hohe Qualität
  • Vertikale Synchronisierung: Aus
  • Mipmaps erzwingen: Keine
  • Transparent AA: Aus
  • Negativer LOD-BIas: Clamp

Sythetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung: Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen. Es wird das maximal Mögliche vom DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

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    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

1280×1024

Gesamtscore

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SM 2 Score

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SM3/HDR Score

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Hinweis: Die X800XT beherscht kein SM3, deshalbt gibt es keine entsprechende Score.

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Gesamtscore

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SM2 Score

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SM3/HDR Score

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Hinweis: Die X800XT beherscht kein SM3, deshalbt gibt es keine entsprechende Score.

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

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    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

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3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und als Direct X 8 Benchmark stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

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  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

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1024×768 4xAA/16xAF

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Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

 XFX 7900GT (PV T71G UDF) Kurztest

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

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1024×768 4xAA/16xAF

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F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

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  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

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1280×960 4xAA/16xAF Softshadows

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Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setz vor allem auf große sehr gut aussehende Ausenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

FarCry XFX 7900GT (PV T71G UDF) Kurztest

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendete wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing Yes
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression Yes
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

PCGH-Demo

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1280×1024 4xAA/16xAF

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Fazit

Die Leistung der XFX 7900GT ist beachtlich. Je nach Anwendung ist der Abstand zur 7800GT sicherlich nicht sonderlich groß, hier sollte man allerdings auch beachten, dass die XFX 7800GT EG ab Werk deutlicher übertaktet ist als die 7900GT. Sobald man die XFX 7900GT übertaktet erkennt man ihr wahres Potenzial, denn hier legt sie im Schnit nochmal über 15% an Leistung zu. Neben guten Leistung und guten Übertaktbarkeit ist der Preis auch nicht von schlechten Eltern. Zwar sind die ~275€ [Stand 12.6] kein Schnäppchen, verglichen dazu waren die 7800GTs aber lange Zeit teurer. Bedenkt man allerdings, dass es z.B. die Club3D 7900GT (Standardtaktraten) bereits ab ~250€ gibt sollte man sich überlegen ob einem der Aufpreis der XFX gerechtfertigt ist.

Kommen wir zum negativem der Karte. Sehr viel gibts es hier nicht zu erwähnen. Doch ein rießengroßer Negativpunkt, ist die fehlende Lüfterstuerung und die hierdurch störende Lautstärke des Lüfters, vor allem im 2D-Modus.Un letzenendes vermisse ich geringe Spannungen und Taktraten für die GPU im 2D-Modus.

Zusammenfassend kann man sagen, die XFX 7900GT ist ein edles Stück Hardware, das neben seiner „Stock-Geschwindigkeit“ vor allem durch die guten OC-Werte überzeugen kann. Eigentlich stände einem Goldaward nichts mehr im Wege,doch da kommt der Lüfter bzw die fehlende Lüftersteuerung. Diese/r schnappt/e der XFX den Goldaward quasi „vor der Nase“ weg. Von einer ~300€ Karte erwarte ich eine ordentliche Lüftersteuerung, oder einen leiseren Kühler,. Preis-Leistung hin oder her, persönlich zahle ich lieber 10€ mehr für einen besseren Lüfter. So bekommt die Karte „nur“ den PC-Treiber HotStuff-Award.

Bild2 XFX 7900GT (PV T71G UDF) Kurztest

Positiv Negativ
Leistung Fehlende Lüftersteuerung (Lautstärke!)
Übertaktbarkeit Keine 2D Modus im Bios (niedrigere Taktraten/Spannungen)
SLi-fähig Geotakt +0 MHz

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