Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

GS, GT, GTX, GTO – Wieviel G71 soll es sein?

teaser Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

Die Produktzyklen der Highendprodukte auf dem Grafikkartenmarkt werden immer kürzer und gibt es gerade mal keine neue Architektur so ist es inzwischen Gang und Gebe mindestens jedes halbe Jahr einen Refreshchip auf den Markt zu bringen. Steht eine neue Grafikkartengeneration dann wieder in den Startlöchern, so erfindet man noch schnell ein neues Namenskürzel um die restlichen Lagerbestände der alten GPUs noch möglichst gewinnbringend an den Kunden zu bringen. So geschen auch diese Jahr. Anfang September stellte nVidia mit der 7950GT ,einen weiteren G71 Abkömmling vor. Eine Karte die vor allem gegen die, noch nicht vorgestellte, ATi X1950 Pro und X1900XT 256MB antreten soll. Gleichzeitig warf man noch die 7900GS auf den Markt. Ebenfalls eine Karte auf Basis der G71 GPU, die allerdings mit 20 ,der sonst üblichen 24 Pixelpiplines, auskommen muss und im Takt doch deutlich reduziert ist. Quasi zeitgleich und unabhängig vom Launch der 7900GS und 7950GT machten plötzlich Gerüchte über eine weitere Karte auf Basis der G71 die Runde. Die 7900GTO. Die angeblich Spezifikationen lösten teilweise Jubelschreie aus, denn so soll es sich bei der 7900GTO um eine 7900GTX, inkl. 1,1ns Ram und der leistungsfähigen Dualslot-Kühllösung, handeln. Allerdings soll der Speicher von 800MHz auf 660 MHz heruntergetaktet sein. Und so sollte es dann auch kommen….. Gegen Ende September kündigte MSI in eine Pressemitteilung an, die 7900GTO exklusiv auf den Markt zu bringen (MSI NX7900GTO-T2D512E ). Der Preis: Circa 250€. Die Stückzahl der Kart soll zwar limitiert sein, da die Karte aber vor allem auf das Weihnachtsgeschäft ausgerichtet ist werden die Stückzahlen wohl groß genug sein, damit jeder Interessent eine Karte bekommt. Der Ansturm und der Hype um die Karte ist bisher gigantisch. Leider leidet vor allem die Verfügbarkeit darunter. Wir konnten eine der Karten ergattern und möchten sie euch in diesem Kurstest vorstellen. Ob der Hype um die Karte gerechtfertigt ist?

Technische Daten

7900GS 7900GT 7950GT 7900GTO 7900GTX
Chip G71 (90nm) G71 (90nm) G71 (90nm) G71 (90nm) G71 (90nm)
Pixelpiplines 20 24 24 24 24
Vertexshader 7 8 8 8 8
Chiptakt 450 MHz 450 MHz 550 MHz 650 MHz 650 MHz
Geometrietakt* + 20MHz + 20 MHz + 20MHz +50 MHz +50 MHz
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speichertakt 660 MHz 660 MHz 700 MHz 660 MHz 800 MHz
Speichermenge 256 MB GDDR3 256 MB GDDR3 512MB GDDR3 512MB GDDR3 512MB GDDR3
Preis** 157€ 229€ 261,86€ 249,90€ 364,88€

* Bei G71 ist der Geometrieteil minimal höcher getaktet als der Rest des Chips. Bei der 7900GS sind es z.B. 470 MHz.

** Günstigster lieferbarer Preis laut Geizhals.at/de (Stand 9.10.2006)

Wie man sieht, sind die technischen Daten der 7900GTO auf dem Papier wirklich überzeugend. Bis auf den gesenkten Speichertakt sind sie identisch mit denen der 7900GTX und das bei einem über 120€ billigerem Preis. Wirklich interessant ist auch die 7900GS mit einem Preis ab 160€ und einer nur minimal schlechteren Leistung als die der 7900GT. Im Preis/Leistungs-Vergleich steht die 7950GT gegen die 7900GTO ziemlich schlecht da. So kostet die Karte, trotz des 100 MHz geringen Chiptaktes und der deutlich schlechteren Kühllösung, um die 20€ mehr als die 7900GTO.

Impressionen der MSI 7900GTO

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Die Karte kommt in einer recht schicken Verpackung daher. Das Zubehör fällt sicherlich nicht sehr umfangreich aus, für eine Karte in dieser Preisklasse ist es allerdings in Ordnung. In der Packung finden wir:

    • 2x DVi -> VGA-Adapter
    • 1x Support CD
    • 1x Quick Installation Guide
    • 1x Stromadapter
    • 1x S-VHS Kabel

    An dieser Stelle sei noch daraufhingewiesen, dass die Karte stellenweise scheinbar auch in einem neutralem Karton mit weniger Zubehör verkauft wird.

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    Da es sich bei der MSI 7900GTO eigentlich (fast) um eine 7900GTX handelt, weicht das Layout der Karte nicht vom Referenzdesign der großen Schwester ab. Sehr positiv fällt hier dann auch der große Heatpipekühler auf, den nVidia das erste mal bei den Quadro Karten auf Basis des G70 verbaute. Der Kühler verfügt über eine Kupferbodenplatte in der die vier Heatpipes eingearbeitet sind. Die Heatpipes geben ihre Wärme schließlich an die Alu-Fins ab. Der 80mm-Lüfter sorgt dabei für die richtige Luftzirkulation. Aufgrund der Größe des Lüfters kann er auch mit niedrigen Drehzahlen (und hierdurch geringe Lautstärke) für genug Luftdurchsatz sorgen. Neben der massiven Größe hat der Kühler noch ein Problem, das Gewicht. Dennoch gehört der Kühler wohl mit zu den besten und leisesten Referenzkühlern seit langem.

    Die 512 MB Ram kommen von Samsung und haben, wie bei der 7900GTX, eine Zugriffszeit von 1,1ns. Dazu gibt es zwei DVI-Ausgänge sowie einen kombinierten TV-Out und HDTV-Ausgang. Da ein HDCP-Key-Rom auf der Karte fehlt, ist sie leider nicht HDCP fähig. Ansonsten gibt es wenige Besonderheiten an der Karte. Erwähnenswert wäre hier evt. noch die SLi-Fähigkeit der Karte.

    OC-Ergebnisse,Lautstärke und Temperaturen

    Auf der 7900GTO sind, wie auf den 7900GTX Karten, 1,1ns Speichermodule von Samsung verbaut. Hierdurch hat die Karte natürlich ein sehr hohes (theoretisches) Übertaktungspotential. Der Speichertakt der 7900GTX (800 MHz) sollte eigentlich spielend zu erreichen sein. Wenn da das Wort „eigentlich“ nicht wäre, denn im Forum von xtremesystems.org stößt man auf einen interessanten Hinweis. Demnach handelt es sich bei dem PCB der 7900GTO nicht 1:1 um das PCB der 7900GTX. Scheinbar wurde die Speicherspannung hardwareseiting von 2.16V (7900GTX) auf 1,85V (7900GTO) begrenzt. Eine Überprüfung bei unserem Testexemplar konnte dies bestätigen. Die 7900GTO scheint also weniger Vdimm zu liefern als eine 7900GTX. Die schmälert natürlich die Chance die 7900GTO auf 7900GTX Niveau zu übertakten. dennoch wollen wir dochmal schauen, was unser Testexemplar so schafft.

    Wie immer gilt, dass die OC-Ergbenisse von Karte zu Karte unterschiedlich sind und die hier erzielten Ergebnisse nicht umbeding tmit jeder Karte erreich werden.

    Per Coolbits wurde zuerst der Speichertakt der Karte angehoben. Die 800 MHz der GTX schaffte unser Testexemplar problemlos.Darüberhinaus war allerdings nicht mehr viel Luft nach oben. So konnten wir maximal 840 MHz Speichertakt erzielen. Dies entspricht einer Übertaktung von ~27%. Bei der GPU war nicht mehr ganz so viel Luft nach oben. Hier konnten maximal 690 MHz GPU-Takt erreicht werden. Eine Steigerung um 40 MHz oder 6%. Im 3DMark 06 brachte dies nochmals einen kleinen Geschwindigkeitschub.

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    Kommen wir zu Thema Temperaturen und Lautstärke. Wie bereits erwähnt, kommt auf der 7900GTO auch der Referenzlüfter der 7900GTX zum Einsatz. Durch seine große Heatpipe-Bauweise und den großen Lüfter kann er in punkto Temperturen und Laustärke voll und ganz überzeugen. Er läuft fast die gesamte Zeit konstant mit 50% Geschwindigkeit. Nur ganz selten dreht er unter Vollast ein bisschen höher. Die Temperaturen liegen mit ~54 °C unter Last und ~34°C im Idle Modus in einem gutem Bereich. Der Lüfter eignet sich auch für Silent PCs problemlos und man kann ihn in keinster Weise mit den Quirlen und Radaumachern auf den 7900GTs,7950GTs oder X1800/X1900 er Karten vergleichen. Hier haben die Jungs von nVidia ihre Hausaufgaben wirklich gemacht. Wer zum Übertakten gerne angenehmere Temperaturen hätte, kann den Lüfter (per Rivatuner) auch hochdrehen. Allerdings ist der Lüfter dann stellenweise doch deutlich wahrnehmbar.

    Testsystem

    Treiber

    • Via Hyperion 5.10a
    • Catalyst 6.9
    • nVidia Forceware 91.47

    Treibereinstellungen

    ATi

    • AI : Standard
    • Mipmap Detail Level: High Quality
    • Enable geometry instancing: Yes
    • Overdrive: disabled
    • Wait for fertical refresh: Off

    nVidia

      • Ansitropische Mip-Filter-Optimierung: Aus
      • Ansitropische Muster-Optimierung: Aus
      • Bildeinstellungen: Höchste Qualität
      • Dreifach Puffer: Aus
      • Erweiterungsbeschränlung: Aus
      • Mipmaps erzwingen: Trillinear
      • Negativer LOD-Bias: Clamp
      • OpenGL-Threading: Auto
      • Trillineare Optimierung: Aus
      • Vertikale Synchronisation: Automatisch Aus

      Noch eine Anmerkung zu den Benchmarks. Es soll sich hier keinesfalls um einen ATi vs. nVidia Artikel handeln. Die Benchmarks der X1800XT 512MB dienen lediglich zur besseren Orientierung und um die Karte besser einordnen zu könen. Das ATi Gegenstück zu der Karte ist eher im Bereich der X1900XT 256MB zu suchen.

      Sythetische 3D- Benchmarks

      3DMark06

      • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

       Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

        • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegebener Auflösung und AA/AF Werten

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        3d06 s2 Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

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        3DMark 5

        • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

        3dmark051 Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegebener Auflösung und AA/AF Werten.

          3d05 Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          3d05 aa Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          3DMark 03

          • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

          3dmark031 Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegebener Auflösung und AA/AF Werten.

          3d03 Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          3d03 aa Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          Aquamark 3

          • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

           Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegebener Auflösung und AA/AF Werten.

          aq3 Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          aq3 aa Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          Game- Benchmarks

          Far Cry

          • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Ausenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

          FarCry Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendete wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
          Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
          Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
          Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

          fc Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          fc aa Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          F.E.A.R.

          • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

          fear Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
          EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
          Computer High Enable Shadows On
          Effects Detail Maximum Shadow Detail On
          Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
          Water Resolution Maximum Videos Maximum
          Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
          Volumetric Light On DX8 Shaders Off
          Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

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          Prey

          • Beschreibung: Prey setzt auf die, bereits in die Jahre gekommene, Doom3 Engine. Allerdings hat die sie eine Menge Updates bekommen. So kann Prey mit hochauflösenden Texturen, schönen Licht und Schattenspielereien sowie hübsch anzusehen Shadereffekten aufwarten. Spielerisch geht es in die Richtung von Doom3. In Person des jungen Indianers Tommy landet man plötzlich in einer Alienwelt und geht von nun an auf die Jagd nach selbigen.

          pr Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          • Settings: Gebencht wurde Prey mit dem HardwareOC Prey Benchtool.

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          prey b Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

          prey aa Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

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          Bei dem „Boost“-Modus handelt es sich um einen speziellen Modus der auf besonders hochauflösende Texturen zurückgreift. Dieser Modus ist eigentlich nur für Grafikkarten mit 512MB gedacht. Aus diesem Grunde sollte man die Benchmarkergebnisse der 7800GT hier mit vorsicht genießen.

          X³ – Reunion

            • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

            x3 Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

              x3 Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

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              Fazit

              Mit dem 7900GTO 512MB hat MSI definitiv eine interessante Karte mit einem sehr ordentlichem Preis/Leistungsverhältnis auf den Markt gebracht. Die Leistung ist durchweg auf einem recht gutem Niveau. Mit aktiviertem Anti-Aliasing und Anisotropischer Filterung fällt die Leistung der 7900GTO (verglichen zur 7900GTO@GTX und X1800XT) prozentual gesehen allerdings sehr stark ab. Hier macht sich der niedrigere Speichertakt der Karte (und die hierdurch niedrigere Speicherbandbreite) dann doch sehr stark bemerkbar. Ein großes Plus an der Karte ist vor allem der Kühler. Selten bekommt man bei Karten mit einem gutem Preis/Leistungsverhältnis auch noch einen so ordentlichen Kühler.

              Kommen wir auf die Übertaktung zu sprechen. Mit 690/840 MHz konnten wir unser Testexemplar recht gut übertakten und die Taktraten der 7900GTX (650/800 MHz) spielend erreichen. 7900GTX für ~250€? Nein! Erste Erfahrungen von anderen Usern zeigen, dass nicht jede 7900GTO die 800 MHz Speichertakt schaffen muss. Dies hängt sicherlich vor allem mit der veringerten Speicherspannung (im Vergleich zur 7900GTX) ab. Wer Interesse an der Karte hat, sollte sie vor allem aufgrund ihrer nicht übertakteten Leistung kaufen, um so das Gejammer hinterher zu vermeiden. (Meine 7900GTO schaft aber nur 690/750 MHz) Sollte man ein Modell erwischen, dass sich ordntlich übertakten lässt kan man sich so umsomehr um die gewonnen Leistung freuen. Aber vergesst an dieser Stelle nicht, durch OC verliert ihr die Garantie!

              Festzuhalten bleit, die MSI 7900GTO ist eine gute Karte mit einem gutem Preis/Leistungsverhältnis sowie einer wirklich überzeugenden Kühllösung. Der Hype um die Karte ist allerdings nicht wirklich gerechtfertigt. ATi hat mit der X1900XT 256MB eine Karte mit ähnlicher Leistung im gleichen Preissektor zu bieten. Beide Karten haben ihre Vor- und Nachteile und man sollte sich, vor dem Kauf, lieber ganz genau überlgen welche Karte es den nun sein soll ,bevor man sich von dem Hype um die 7900GTO anstecken lässt. Wer nun eine 7900GTO kaufen möchte, der sollte mit dem Kauf evt. noch 1-2 Wochen warten, in der Hoffnung das auch mit steigender Verfügbarkeit der Preis wieder sinkt.

              Aufgrund des guten Preis/Leistungsverhältnis bekommt die Karte den PC-Treiber „Price-Award“ verliehen.

              paward Kurztest: MSI 7900GTO 512MB

              An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass es sich bei der 7900GTO evt. um kein „MSI only“-Produkt handelt, den inzwischen ist auch eine 7900GTO von EVGA aufgetaucht. .

              Positiv Negativ
              Preis/Leistung Kein HDCP-Key-Rom
              Kühllösung Verfügbarkeit

              Zum Hersteller

              Aktueller Preis

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