ASRock AM2NF4G-SATA2

ASRock AM2NF4G-SATA2

Klein und fein für AM2?

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Mit dem ASRock AM2NF4G-SATA2 stellte ASRock, kurz nach dem AM2 Launch, eine AM2-Version des bekannten 939NF4G-SATA2 Boards vor. Unterschiede gibt es nur wenige, die vorhandenen sind aber sehr entscheident. Neben dem neuem Sockel und hiermit zwangsläufigen DDR2-Ramslots ist noch eine Lüftersteuerung sowie der „HDMR-Port“ hinzugekommen. Nachwievor kommt das Board als m-ATX Board ,mit integrierter Grafik, daher und ist hierdurch vor allem für Office und Multimedia-PCs interessant. Doch was taugt das Board wirklich was?

Einen großer Dank geht erstmal an ASRock Europe, die uns das Board zur Verfügung stellten:

ARK ASRock AM2NF4G SATA2

Der Chipsatz/Spezifikationen des Boards

Der Chipsatz

ASRock setzt bei dem AM2NF4G-SATA2 auf den bekannten GeForce 6100 IGP-Chipsatz. Als MCP wird auf die einfache MCP410 gesetzt. Hier eine Übersicht der 61XX IGP-Famile von nVidia.

chips s ASRock AM2NF4G SATA2

Quelle: nvidia.com

Spezifikationen des Boards

      • Socket AM2 for AMD Athlon™ 64FX / 64X2 / 64 and Sempron processors
      • Supports AMD’s Cool ’n‘ Quiet Technology
      • FSB 1000 MHz (2.0 GT/s)
      • Supports Untied-Overclocking Technology
      • Supports Hyper-Transport Technology
      • Northbridge: nVidia GeForce 6100
      • Southbridge: nVidia nForce 410 MCP
      • CPU Frequency Stepless Control
      • ASRock U-COP
      • Boot Failure Guard (B.F.G.)
      • Dual Channel DDRII memory technology
      • 4 x DDRII DIMM slots
      • Supports DDRII800/667/533
      • Max. capacity: 8GB
      • 2 x PCI slots
      • 1 x PCI Express x 16 slot
      • 1 x HDMR slot
      • 1 x PCI Express x 1 slot
      • Integrated NV44 graphics DX9.0 VGA
      • Max. shared memory 128MB
      • Realtek ALC888 7.1 channel CODEC with High Definition Audio
      • Realtek PHY RTL8201CL
      • Speed: 10/100 Ethernet
      • Supports Wake-On-LAN
      • 2 x Serial ATAII 3.0 Gb/s connectors, support RAID (RAID 0, RAID 1, JBOD) and „Hot Plug“ functions
      • 2 x ATA133 IDE connectors (support 4 x IDE devices)
      • 1 x Floppy connector
      • 1 x IR header
      • 1 x Game header
      • 1 x COM port header
      • CPU/Chassis FAN connectors
      • 20 pin ATX power connector
      • 4 pin 12V power connector
      • CD in header
      • Front panel audio connector
      • 2 x USB 2.0 headers (support 4 USB 2.0 ports)
      • CPU Temperature Sensing
      • Motherboard Temperature Sensing
      • CPU Fan Tachometer
      • Chassis Fan Tachometer
      • CPU Quiet Fan
      • Voltage Monitoring: +12V, +5V, +3.3V, Vcore
      • Micro ATX Form Factor: 9.6-in x 9.6-in, 24.4 cm x 24.4 cm
    • CPU
    • Chipset
    • Hybrid Booster
    • Memory
    • Expansion Slot
    • Graphics
    • Audio
    • LAN
    • Connector
    • Hardware Monitor
    • Form Factor

Wie man sieht, hat ASRock die Spezifikationen des Chipsatzes ausgereitzt. Interessant ist vor allem die Lüfterstuerung, ein Features das es bisher bei ASRock AMD Boards nicht gab. Das Problem der Lüftersteuerung ist allerdings, dass sie nur bei PWM CPU-Lüftern funktioniert. Der HDMR-Slot wird bei dem ein oder anderem sicherlich für Fragezeichen sorgen. Gedacht ist dieser für eine spezielle Multimediakarte, die vor allem Modemfunktionalität bieten würde. Der HDMR-Port muss sich mit dem PCIe1x Slot eine PCIe-Lane teilen. Aus diesem Grund kann man nur den PCIe1X oder den HDMR-Slot gleichzeitig nutzen. Abschliessend sei noch darauf hingewiesen, dass das Board „Vist Premium Hardware Ready“ ist. Dies bedeutet vor allem, dass ein HD-Audiochip (o.ä.) verbaut ist und ansonsten einige Hardwarevorraussetzungen erfüllt sind. Mehr dazu bei ASRock.

Impressionen des AM2NF4G-SATA2

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Das Layout des Boards ist recht solide. Als Tribut an den m-ATX -Standard geht es allerdings sehr eng auf dem Board zu. Gerade der recht üpige Alu-Kühler der „Northbridge“ könnte zu Problemen mit großen CPU-Kühlern und evt. Grafikkarten führen. Die beiden IDE- und SATA2-Ports sind recht gut positioniert. Der Floppyport findet, mal wieder, nur ganz unten Platz. Positiv ist die Position des PCIe 1x Ports, da dieser auch bei der Benutzung einer voluminösen Grafikkarte noch einsatzfähig bleibt.

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Man sieht sehr schön wie eng es zwischen Northbridge, CPU-Sockel und PEG-Port zugeht. (1) zeigt den 4 Pin PWM Lüfteranschluss. Auch 3 Pin Lüfter lassen sich anschließen, allerdings funktioniert die Lüftersteuerung dann nicht. Für eine optimalen Wärmeübergang zwischen „Northbridge“ und Kühler sorgt ein Wärmeleitpad.
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Unter der MCP befindet sich ausreichend WLP. Der obere Teil des Board mit Ramsockel, CPU-Sockel und der Spannungsversorgung. (1) ist der „SMT L6711“-Chip, der für die CPU-Spannung zuständig ist.
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Im Vordergrund sind die beiden IDE-Ports sowie (1) die SATA-Ports zu sehen. (2) zeigt den 3Pin Anschluss für einen Gehäuselüfter. Die DDR2 Rambänke nochmal in Großaufnahme.
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Der Realtek RTL8201CL 10/100MBit Lanchip (1) sowie der Realtek ALC888 HD-Audiochip (2). Der HDMR-Port (1) , der gesockelte Biosbaustein (2), die Biosbatterie (3) sowie der Gameportheader (4).
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Das ATX Panel mit den wichtigsten Anschlüssen.

Dem aufmerksamem Leser wird der SMT L6711″-Chip (siehe Bild 4) sicherlich ein Begriff sein. Auf dem AM2NF4G-SATA2 ist der gleiche Chip für die CPU-Spannung zuständig wie z.B auf dem ASRock 939Dual-SATA2 oder ASRock 939SLi-eSATA2. Dies bedeutet für alle Modder, das auch der bekannte „Sll-Mod“, zum erhöhen der VCore-Spannung, problemlos funktionieren sollte.

Bios und OC

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Der Hauptbildschirm. Hier gibt es Informationen zur CPU, dem Ram usw. Das Menü „CPU-Configuration“.Hier können wichtige CPU und Rameinstellungen vorgenommen werden. Der CPU-Referenztakt kann bis 400 MHz hochgesetzt werden. Der PCIe Takt kann fixiert werden. Die CPU-Spannung lässt sich um max. 0,05V anheben. Der untere Teil des „CPU-Configuration“-Menüs. Hier können vor allem Rameinstellungen vorgenommen werden. Cas Latency kann zwischen 3 und 5 gewählt werden.
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Das „Advanced-Menü“. Hier befinden sich die wichtigsten Untermenüs Das „Chipset Settings“ Menü. Hier können Dinge wie Onboard- Lan oder Audio aktiviert/deaktiviert werden. Der Punkt DRam Voltage ist für die Ramspannung zuständig. Folgende Optionen sindv erfügbar:

Ultra High 1.95V

High 1,9V

Normal 1.85V

Low 1.80V

Auto1.85V

Das „ACPI Settings“ Menü.
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Das „IDE-Configuration“ Menü. Stellt man „SATA Operation Mode“ auf „non Raid“ benötigt man keine SATA Treiber für die Windows Installation. Der „Hardware Monitoring“ Bildschirm. Im Menüpunkt „CPU Quite Fan“ lässt sich das Verhalten der Lüftersteuerung einstellen.

Kommen wir zum Thema Overclocking. Im Bios stehen folgende OC-Features zur Verfügung:

Multi 5-25 (falls unlocked)
Referenztakt (HT) 150-400 MHz
HTT-Multi 1-5
VCore +0,05V
Speicherteiler DDR2 400/533/677/800
VDimm 1,8V-1,95V

PCIe/PCI-Takt lassen sich dank „United Overclocking“ fixieren. Sollte ihr es einmal mit dem OC übertrieben haben, setzt der „BootFailGuard“ die Bioseinstellungen (nach mehrmaligem erfolglosem Booten) auf die Default-Einstellungen zurück. (solange der BFG im Bios aktiviert ist)

Die OC-Features des Boards sind sicherlich nichts bahnbrechendes, aber auf dem Papier eigenen sie sich zumindestens für eine moderate Übertaktung. Allerdings leider nur auf dem Papier. In der Praxis konnte das Testexemplar nicht wirklich überzeugen. Der Referenztakt lies sich zwar bis ca. 280 MHz anheben und der verwendete X2 4200+ auf ca. 2650 MHz übertakten, allerdings wurde das System, sobald es übertakte war, im Idle Betrieb instabil. Dabei spielte es keine Rolle, ob CnQ aktiviert/deaktiviert war oder per CrystalCPUID eigene „CnQ“-Settings angegeben waren. Das System stürzte sporadisch einfach ab (BSOD) oder „bedankte“ sich mit einem Reboot. Ebenso ist ein merkwürdiges Phänomen bei den Speicherslots aufgefallen. In dne Ramslots 1+2 konnten wir die verwendeten Ramriegel deutlich besser übertakten als ind den Slots 3+4. Dazu kommt noch, dass sowohl CPU als auch der Areitsspeicher sich auf auf einem anderen Board bei gleichen Spannungen deutlich besser übertakten lassen. Hier hat das ASRock Board also sicherlich nicht seine Stärke.

Für alle, die trotzdem ein wenig an der Taktschraube drehen möchten haben wir hier eine Performance Bios für euch.

Installation und Alltagserfahrungen

Der Einbau des Boards, erste Inbetriebnahme sowie die Installation von Windows ging ohne Probleme. Interessant ist hier vor allem die Möglichkeit die SATA-Ports in eine Art „IDE-Modus“ zu betreiben. [SATA Operation Mode auf „Non Raid“ stellen]. Hierdurch werden bei der Windowsinstallation keine SATA-Treiber benötigt. Allerdings funktioniert dies nicht, wenn man ein Raid-System nutzen möchte. Nachdem Windows inkl. sämtlicher Treiber installiert war, ging es an die Bioseinstellungen und dem optimieren des System. Sehr schnell fiel auf, dass es leider nich möglich war DDR2 800 mit 1T zu betreiben. Getestet wurde dies mit zwei verschiedenen CPUs (X2 4200+ und 3500+) sowie zwei verschiedenen Ramriegeln (Kingston HyperX und GoodRam Pro). Das Einstellen von 1T führte dazu, dass das System nicht mehr startete. Mit 2T lief das Board aber problemlos. Dazu sollte man aber erwähnen, dass laut AMD für den Sockel AM2 1T bei DDR2 800 nicht vorgesehen ist. (Siehe auch hier) Aus diesem Grund, kann man es dem Board nicht übel nehmen. Cool an Quite funktioniert problemlos und die Spannung wird, im Idle-Mode, korrekt auf 1,1V abgesenkt. Die Lüftersteuerung funktioniert leider nur mit einem PWM-Lüfter.

Die integrierte Grafik unterstützt maximal 128MB, die sie sich vom Arbeitspeicher abzwackt. Die Leistung ist für Office-Anwendungen und kleine, ältere Spiele sicherlich ausreichend. Für anspruchsvollere 3D-Anwendungen ist die Grafikeinheit allerdings total ungeeignet (ca. 1300 3DMarks 03). Die Signalqualität ist recht ordentlich, allerdings steht nur ein analoger VGA-Ausgang zur Verfügung. Wer gernen einen DVi-Ausgang hätte sollte evt. mal ein Blick auf das ALiveNF4G-DVi werfen. Auffällig war bei der integrierten Grafik allerdings, dass es massive Probleme mit den nVidia Forcewaretreibern 91.47 und 91.48 gab. Hier konnte eine nur eine maximale Auflösung von 1280×800 augewählt werden. Ohne Treiber oder mit denen von der CD beigelegeten Treiber konnten allerdings dann auch „ordentliche“ Auflösungen ausgewählt werden, wie z.B. 1280×1024 usw. Ähnliche Probleme wurden allerdings auch mit anderen Grafikkarte berichtet (z.B 6200 [siehe hier]), so dass es sich hier wohl um ein Problem der nVidia Treiber handelt.

Abschliesend schauen wir uns nochmal den Onboard Sound genauer an. Beim ASRock AM2NF4G-SATA2 setzt ASRock den Realtek ALC888 HD-Audio-Codec (7.1) ein. Der Sound des Board ist, für einen Onboard Sound, relativ ordentlich. Allerdings gilt auch hier, wie immer beim Onboard-Sound: Wer viel wert auf den Sound legt, sollte sich, neben guten Boxen, vor allem eine eigenständige Soundkarte anschaffen.

Rightmark Audio Analyzer

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.03, -0.09 Excellent
Noise level, dB (A): -78.2 Average
Dynamic range, dB (A): 77.9 Average
THD, %: 0.0035 Very good
IMD + Noise, %: 0.041 Good
Stereo crosstalk, dB: -77.3 Very good
IMD at 10 kHz, %: 0.110 Average

Testsystem

Treiber

  • nVidia 8.26 Treiberpaket
  • Via Hyperion 5.10a
  • Catalyst 6.8 AI
  • Realtek Audio Treiber 5.10.00.5273
  • Windows XP Prof.

Treibereinstellungen

ATi

  • AI : Standard
  • Mipmap Detail Level: High Quality
  • Enable geometry instancing: Yes
  • Overdrive: disabled
  • Wait for fertical refresh: Off

Sythetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 06 (v3.01)

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

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    • Settings: default

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PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

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    • Settings: default

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Dual Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

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  • Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.

1M

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4M

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WinRAR 3.60 Beta 6

    • Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

winrar ASRock AM2NF4G SATA2

    • Setting: default

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HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

hd ASRock AM2NF4G SATA2

    • Settings:default

hdtach ASRock AM2NF4G SATA2

Sythetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

 ASRock AM2NF4G SATA2

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

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3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

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    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

bench5 ASRock AM2NF4G SATA2

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3dmark031 ASRock AM2NF4G SATA2

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

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Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

 ASRock AM2NF4G SATA2

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

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Game- Benchmarks

Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes „Gruselflair“ setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Ausenlevels im „Karibikstil“. Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der „Grafikwunder“ gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

FarCry ASRock AM2NF4G SATA2

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendete wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

1208×1024

bench12 ASRock AM2NF4G SATA2

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

fear ASRock AM2NF4G SATA2

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

1280×960

bench13 ASRock AM2NF4G SATA2

X³ – Reunion

    • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

x3 ASRock AM2NF4G SATA2

1280×1024

bench8 ASRock AM2NF4G SATA2

Fazit

Mit dem ARock AM2NF4G-SATA2 bietet ASRock ein durchaus interessantes m-ATX Board für Sockel AM2 an. Die Leistung des Board ist durchweg ordentlich und dank der passiven Kühlung und der Lüftersteuerung (die allerdings nur mit PWM Lüftern funktioniert) eignet es sich vor allem für kleine und leise Office bzw. Multimediasysteme. Die integrierte Grafiklösung reicht für den normale 2D Windows Gebrauch aus. Die Signalqualität ist auf einem recht gutem Niveau. Zum Spielen ist die integrierte Grafiklösung allerding eher ungeeignet. Auch der Onboardsound reicht für den normalen Gebrauch aus. Freunde von hochwertigem Sound werden allerdings auf eine zusätzliche Soundkarte zurückgreifen müssen.

Hier kann es allerdings sehr schnell sehr eng werden. Aufgrund des m-ATX Standards stehen nur 2 PCI Slots zur Verfügung. Nutzt man eine voluminöse Grafikkarte fällt einer hiervon schon weg, so dass nur noch Platz für eine PCI-Karte und eine PCIe Karte wäre. Problematisch wird es für das Board auch beim Thema OC. Hier zeigte das Board mehr Schwächen als Stärken, auch mit moderatem OC. Wer übertakten möchte, sollte also lieber einen Bogen um das Board machen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass jeder, der sich ein kleines Office oder Multimedia System bauen möchte, mit dem Board durchaus seine Freude haben kann. Es ist stabil, flott,leise und hat dazu ein ordentliches Preis/Leistungsverhältnis . Neben diesem Käuferkreis, auf den das Board hauptsächlich zugeschnitten ist, wird es allerdingings nur wenig Zuspruch finden. Für ein Desktopsystem mit voluminöser Grafikkarte oder mehrern Erweiterungskarten ist es schlichtweg zu klein. Für jeden der ein wenig übertakten möchte ist es schlichtweg ungeeignet. Bei allem sollte man dennoch nicht vergessen, dass man für einen preis um die 60€ keine „eierlegende Wollmilchsau“ erwarten kann.

Abschliessend sei nochmals auf die Nachfolger des Board, das ALiveNF4G-DVi und das AM2NF6G-VSTA , hingewiesen.

Positiv Negativ
Lüftersteuerung Die aber nur mit PWM-Lüftern funktioniert
stabil, flott Für OC nur bedingt geeignet
passiv Wenig Platz zwischen Chipsatzkühler und CPU-Sockel

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