ASRock 939SLI32-eSATA2

ASRock 939SLI32-eSATA2 Review

ASRock goes Highend?!?

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Nachdem wir Euch bereits das ASRock 939SLI-eSATA2 mit ULIs neuem M1697 vorgestellt haben, möchten wir und nun seinen „den großen Bruder“, das ASRock 939SLI32-eSATA2 kümmern.
Im Gegensatz zum 939SLI-eSATA2 kommt der M1697 hier aber nicht als Singlechip zum Einsatz, sondern wird mit dem PCIe-Tunnel-Chip „M1695“ (bekannt z.B. Vom ASRock 939Dual-SATA2) gepaart. Der M1695 fungiert hierbei als „Northbridge“, der M1697 als Southbridge. Hierdurch wird es dem Board ermöglicht über zwei PEG-Slots mit PCIe16x Bandbreite (wie z.B. NF4SLi-16x, Xpress 3200) zu verfügen. Insgesamt verfügt das Board also über 32 PCIe-Lanes, alleine für die PEG-Slots, hierher kommt auch das Kürzel „32“. Allerdings unterscheidet sich das SLi32 noch in einigen Weiteren Punkten vom SLI. So verfügt das Board über Firewire und Gigabit-Lan. Doch das Beste kommt zum Schluss, der Preis des Mainboards liegt um 70€. Kann das gut gehen?

Einen großen dank geht erstmal an ASRock Europe, die uns das Board zur Verfügung stellten:

ARK ASRock 939SLI32 eSATA2

Der Chipsatz/Spezifikationen des Boards

Der Chipsatz

Hier ein kurzer Blick auf die Prinzipielle Arbeitsweise des Chipsatzes bzw. der Chipsätze.

dual%20thumb ASRock 939SLI32 eSATA2

An dieser Stelle ist es, meiner Meinung nach, nicht unbedingt notwendig große Worte über den Chipsatz zu verlieren, da ich mit besten Wissen und Gewissen auf Sanvain’s Review des M1697 Referenzboards verweisen kann.

Spezifikationen des Boards

      • 939-Pin Socket Supporting AMD Athlon™ 64 / 64FX / 64X2 Processor
      • Supports AMD’s Cool ’n‘ Quiet Technology
      • FSB 1000 MHz (2.0 GT/s)
      • Supports Untied-Overclocking Technology
      • Supports Hyper-Transport Technology
      • Northbridge: ULi M1695
      • Southbridge: ULi M1697
      • CPU Frequency Stepless Control
      • ASRock U-COP
      • Boot Failure Guard (B.F.G.)
      • Dual Channel DDR memory technology
      • 4 x DDR DIMM slots
      • Supports DDR400/333/266
      • Max. capacity: 4GB
      • 1 x Future CPU Port (Supports CPU upgrade from AMD K8 939-Pin CPU to AM2 940-Pin CPU through AM2 CPU Board)
      • 3 x PCI slots
      • 2 x PCI Express x 16 slot
      • 1 x PCI Express x 4 slot
      • Realtek ALC 660 5.1 channel CODEC with High Definition Audio
      • Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s
      • PCIE x 1 Realtek RTL8111B
      • Supports Wake-On-LAN
      • 4 x Serial ATAII 3.0 Gb/s connectors, support RAID (RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, JBOD, and RAID 5) and „Hot Plug“ functions
      • – 2 x eSATAII 3.0 Gb/s connectors (shared with 2 SATAII ports), support „Hot Plug“ function
      • 2 x ATA133 IDE connectors (support 4 x IDE devices)
      • 1 x Floppy connector
      • 1 x IR header
      • 1 x Game header
      • CPU/Chassis FAN connectors
      • 20 pin ATX power connector
      • 4 pin 12V power connector
      • CD in header
      • Front panel audio connector
      • Front panel IEEE 1394 header
      • 2 x USB 2.0 headers (support 4 USB 2.0 ports)
      • ATX Form Factor: 12.0-in x 9.6-in, 30.5 cm x 24.4 cm
    • CPU
    • Chipset
    • Hybrid Booster
    • Memory
    • Expansion Slot
    • Audio
    • LAN
    • Connector
    • Form Factor

Impressionen des ASRock 939SLI32-eSATA2

Das Board an sich kommt mit beachtlicher Ausstattung daher. Da wäre eSATA2, Gigabit-Lan und FireWire, was es bei ASRock bis dato noch nicht gab.Auch die „inneren“ Werte können sich sehen lassen. So wurde z.B. der Raidcontroller des M1697, verglichen mit der M1567 SB des ASRock 939Dual-SATA2, überarbeitet. Dessen Leistungsergebnisse übertrafen bei diesem Test die des 939Dual-SataII und dem ASUS A8N-E mit nForce4 Ultra Chipsatz um ein gutes Stück. Auch das leidige Thema des 939Dual-SataII wurde hier überdacht oder besser gesagt überarbeitet, so dass der Speicher nun mit 2,8V statt mit 2,69V versorgt wird. Was den Einsatz leitungsfähiger Speicherriegel ermöglicht. So kamen bei diesem Test zwei 512MB Riegel aus dem Hause G.Skill zum Einsatz die mit einer Taktrate von 550MHz arbeiten können. Leider konnte deren volles Potential nicht genutzt werden da bei diesem hohen Takt offenbar das Mainboard nicht mehr wollte, dazu aber später noch ein wenig.

Kommen Wir erst einmal zum Lieferumfang.

Dieser fiel, ASRock typisch, recht vernünftig aus. Es wurden alle zum Betrieb nötigen Kabel, Adapter und Blenden mitgeliefert. Die Treiber der CD waren auf dm neusten Stand und beinhalten sogar den Patch bzw. Treiber um den SLI Modus Freizuschalten, die dazugehörige SLI-Bridge befindet sich ebenso im Lieferumfang.

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Das Mainboard selber kommt auf den ersten Blick sehr aufgeräumt daher.

So wanderte z.B. der ATX-Stecker wieder weiter nach oben, sodass das Kabel nicht mehr genau über dem CPU Kühler hängt. Die SATA Ports sind sehr leicht zugänglich positioniert, einzig deren Farbgebung und Bezeichnung mag ein wenig verwirren.

Jedoch gibt es bei näherem Hinsehen einige Kritikpunkte.

Denn zwischen den beiden PCIe 16x Ports ist aufgrund des Futureports nicht sehr viel Platz, was den Einsatz von Grafikkarten mit großen Kühlkörpern sehr stört.
Auch die Lösung mit den eSATA Anschlüssen hätte man noch einmal Überdenken sollen, denn um diese zu betreiben müssen erst einmal zwei SATA Kabel quer über das Board gespannt werden.
Der große Kühler auf der Southbridge ist zwar Zweifelsohne optimal für die Kühlung selbiger, macht jedoch die Nutzung großer Grafikkartenkühler unmöglich.
Als letzten Punkt muss ich noch die IDE und den Floppy Anschluss nennen. Auch wenn letzterer nur noch selten genutzt wird, so ist der Anschluss im verbauten Zustand doch sehr schwer zugänglich. Und bei den IDE Ports stört die Vertikale Lage ein wenig. Denn wenn man, wie ich, doch eine Grafikkarte mit größeren Ausmaßen verbaut ist der IDE1 nicht mehr zu erreichen.

Wer noch weitere Infos zum SLI mit dem M1697 und zu eSATA2 haben möcht, wird im Review des ASRock 939SLI-eSAT2 fündig.

Dann noch eine kleine Info an die Modder unter euch, wie schon vom ASRock 939SLi-eSATA2 bekannt, setzt ASRock auch beim 939SLI32-eSATA2 auf den selben selben Regulator für die CPU-Spannung wie beim ASRock 939Dual-SATA2. Die SLL-Mods für die CPU-Spannung sind so auch beim 939SLI32 problemlos anwendbar.

cpu klein ASRock 939SLI32 eSATA2

Das Bios

 ASRock 939SLI32 eSATA2
 ASRock 939SLI32 eSATA2
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 ASRock 939SLI32 eSATA2
 ASRock 939SLI32 eSATA2  ASRock 939SLI32 eSATA2

Ich denke die Bilder sprechen für sich und bedürfen daher keiner weiteren Erläuterung

Kommen wir lieber zu den interessanteren Sachen. Der Leistung!
Hier muss ich zuerst sagen „ich war erstaunt!!!“.
Wie Ihr in den nachfolgenden Diagrammen sehen könnt war diese nicht von schlechten Eltern.
Verglichen habe ich das ASRock mit dem ASUS A8N-E.

Testsystem

  • AMD A64 3700+ SanDiego
  • ASUS A8N-E
  • ASRock 939SLi32-eSATA
  • 2x Samsung SP0812C Raid0
  • 2x 512MB G.Skill 550@400 2,5-3-3-7-2T
  • ASUS Extreme N7800GT/2DHTV
  • LG 8163B

Treiber

  • Uli Integrated 2.13
  • nVidia 6.85
  • 81.98 WHQL
  • Windows XP Prof.

Treibereinstellungen

nVidia

  • Systemleistung: Hohe Qualität
  • Vertikale Synchronisierung: Aus
  • Mipmaps erzwingen: Keine
  • Transparent AA: Aus

Sythetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 06 (v2.8)

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

everest ASRock 939SLI32 eSATA2

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ever1 ASRock 939SLI32 eSATA2

ever2 ASRock 939SLI32 eSATA2

ever3 ASRock 939SLI32 eSATA2

ever4 ASRock 939SLI32 eSATA2

PCMark 04

    • Beschreibung: Der PCMark04, aus dem Hause Futuremark, ist der Vorgänger des bekannten und gerne genutzen PCMarks05. Genauso wie sein Nachfolger checkt er das gesamte System durch. Wichtig ist vor allem CPU,Ram und Festplattenleistung.

pcm ASRock 939SLI32 eSATA2

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pc04 ASRock 939SLI32 eSATA2

PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet dabei das System in vielen unterschiedlichen Bereichen eingehend durch. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung beim Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

pcm ASRock 939SLI32 eSATA2

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pc05 ASRock 939SLI32 eSATA2

Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

spi normal ASRock 939SLI32 eSATA2

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2M

super pi ASRock 939SLI32 eSATA2

HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPU-Lst während des Zugreifens.

hd ASRock 939SLI32 eSATA2

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HD Tach Burst

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HD Tach Read

hdtach%20read ASRock 939SLI32 eSATA2

HD Tach Acces

hdtach%20access ASRock 939SLI32 eSATA2

SiSoft Sandra Standard

    • Beschreibung: Wie auch Everest ist SiSoft Sandra, aus dem Hause SiSoft, ein Systeminformationstool mit einigen integrierten Benchmarks. Getestet wurde hier die Bandbreitenbechmarks für den Ram sowie die CPU-Benchmarks

si ASRock 939SLI32 eSATA2

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san2 ASRock 939SLI32 eSATA2

san4 ASRock 939SLI32 eSATA2

san3 ASRock 939SLI32 eSATA2

san1 ASRock 939SLI32 eSATA2

san6 ASRock 939SLI32 eSATA2

san5 ASRock 939SLI32 eSATA2

Sythetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung: Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art „Remake“ des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen. Es wird das maximal Mögliche vom DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

 ASRock 939SLI32 eSATA2

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

3d06 ASRock 939SLI32 eSATA2

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

3dmark051 ASRock 939SLI32 eSATA2

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

1280×1024

3d05 ASRock 939SLI32 eSATA2

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und als Direct X 8 Benchmark stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3dmark031 ASRock 939SLI32 eSATA2

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

1280×1024

3d03 ASRock 939SLI32 eSATA2

3DMark 01SE

  • Beschreibung: Der 3DMark 01SE ist inzwischen schon deutlich in die Jahre gekommen, allerdings immernoch sehr beliebt. Einer der Gründe für diese Beliebtheit, ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass der Benchmark, im Gegensatz zum 3DMark 03/05, nicht ausschließlich grafikkartenlastig ist, sondern der Rest des Systems auch eine sehr wichtige Rolle spielt.

3Dmark2001se3 ASRock 939SLI32 eSATA2

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

1280×1024

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Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

 ASRock 939SLI32 eSATA2

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

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am3 ASRock 939SLI32 eSATA2

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue „Nummer 1“ unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

fear ASRock 939SLI32 eSATA2

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

1280×1024

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Doom3

  • Beschreibung: Der Open-GL Horrorshooter Doom3 setzte mit seinem Erscheinen neue Grafikmaßstäbe und gehörte so 2004 zu den Grafikhammern und spielt auch heute grafikmässig noch ganz oben mit. Die zum Benchen benutze Timedemo stellt eine typisches Doom3 Szenario da. Viele kleine Räume, einige Gegner, nette Grafikeffekte und Dunkelheit. Doom3 ist als „nVidia-Spiel“ bekannt, weshalb nVidia-Karten grundsätztlich deutlich besser als vergleichbare ATi-Karten abschneiden.

doom33 ASRock 939SLI32 eSATA2

  • Settings: Gebencht wurde zweimal die Timedemo „demo1“ . Da im ersten Durchlauf sehr viele Laderuckler autreten, wurden die Werte des zweiten Durchlaufs genommen. Folgende Settings waren in den Optionen eingestellt:
Video Quality Ultra Quality Enable Specular Yes
High Quality Special Effects Yes Enable Bump Maps Yes
Enable Shadows Yes Vertical Sync No

1280×1024 8xAA

doom ASRock 939SLI32 eSATA2

Overcklocking

Wie Ihr nun gut sehen könnt kann das ASRock locker mit dem nForce4 Ultra Chipsatz mithalten bzw. überholt ihn sogar teilweise. Jedoch kommt nun auch schon das ABER. Denn das Overclocking ist hier der Wehrmutstropfen.

Zwar hat ASRock nun endlich erstmals eine einschaltbaren PCI Takt Fix im Bios, jedoch scheint dieser noch nicht so recht zu funktionieren oder wird von einer anderen Funktion gestört.

Denn bei meinem Test war mir Overclocking nahezu nicht möglich. Das System bootete sogar noch bei 280MHz ohne zu meckern, jedoch egal was ich auch versuchte es war über 225MHz nicht stabil zu bekommen. Offenbar hatte das zum einen mit der, so muss ich es leider ausdrücken, sinnlosen Spannungsversorgung der CPU und zum anderen dem PCI Bus zu tun. Die CPU lies sich mit maximal einstellbaren 1,4V befeuern, wurde jedoch real nur mit 1,38V versorgt. Was dem OC natürlich nicht sehr förderlich ist, da mein SanDiego 1,45V benötigt um die vom Ram her möglichen 275MHz zu fahren. Nun fragt Ihr euch sicher „und wie kommt er auf den PCI Bus?“ tja ganz einfach, ich wollte testen inwiefern sich die onBoard Geräte wie Sound und Lan auf die Leistung auswirken, also wurden sie abgeschaltet und durch eine Netzwerkkarte mit Realtek 8139 Chip und einen Soundblaster Live! Und Soundblaster4 aus dem Hause Creative ersetzt. Und nachdem mir der Rechner bar jeder Fehlermeldung mehrmals zusammenbrach fing ich an zu spielen und habe systematisch Komponenten abgeschaltet um die Ursache zu finden. Jedoch war da nichts zu machen, über 220MHz stieg die Netzwerkkarte aus. Und der Sound hatte schon ab 215MHz extreme Störgeräusche. Also die PCI Karten wieder heraus. Nun lief der Rechner bei 225MHz primestable, jedoch auch mit Störgeräuschen aus den Speakern. Ging ich mit dem Takt höher kam es zu Bluescreens bei den unterschiedlichsten Sachen. Oftmals mit Verweis auf die nVIDIA Treiber und auch auf die HHD’s. Über 240 kamen dann Bluescreens mit Hinweis auf Ramprobleme hinzu, selbst bei extrem entschärften Timings waren die G.Skills nicht innerhalb ihrer Spec’s zu betreiben.

Fazit

Das Mainboard ist auf jeden Fall für jeden der Zukunftssichere Technik im Tower haben möchte eine gute Wahl. Zwar ist, wie gerade ausgeführt, Overclocking nur begrenzt möglich. Jedoch überzeugt das Board gerade auf default Werten. Und dank des SLi ist es auch für Zocker mehr als ausreichend bestückt, zumindestens solange die Treiber entsprechend modifiziert werden können (was momentan über dem 81.98 aber nicht möglich ist). Der Futureport ermöglicht einen Wechsel auf AMD’s AM2 und DDR2 was der ganzen Sache noch mehr Power bringen dürfte.

Das alles macht mir die Wahl recht leicht den Preis/Leistungs Award zu verleihen…

paward ASRock 939SLI32 eSATA2

Positiv
Negativ
Leistung @default
Kaum OC möglich
Preis
Lage einiger Anschlüsse
SLi
SoundChip nicht die beste Wahl
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