Uli M1697 Referenzboard

Uli M1697 Referenzboard

Frischluft für den Chipsatzmarkt!

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Vor noch nicht all zu langer Zeit sorgte der ULi M1695 Chipsatz für einiges Aufsehen als er auf dem ASRock 939Dual-Sata2 dafür sorgte das Endanwender ohne Performanceeinbrüche weiterhin ihre AGP-Karten einsetzen können. Auch für die Zukunft war er Dank des PCIe x16 Steckplatzes bestens gerüstet. Man schlug sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe, Anwender konnten recht günstig aufrüsten und später ggf. mit einer neuen PCIe Grafikkarte nachrüsten.

Technische Daten des ULi M1697

Beginnen wir mit den technischen Daten des Chipsatzes (Herstellerangabe):

Processor Support

-Supports all AMD athlon 64 X2 dual core, Athlon 64, Sempron processors for: 940, 939 and 754 Sockets

HyperTansport Interface

-HyperTransport I/O Specification 1.05 and 2.0 compliance

-16×16 HyperTransport at 2GT/sec Bus to Processor

-Clock frequency up to 1Ghz with peak bandwith up to 8.0Gb/s

PCI Express Interface

-PCI Express Specification 1.0a and 1.1 compliance

-PCI Express 1×16 or 2×8 for Graphics / I/O devices

-PCI Express 3×1 or 1×4 for High Speed I/O devices

-ExpressCard Hot-plug support

Serial ATA II 3Gb/s Host Controller

-AHCI (Advanced Host Controller Interface) with NCQ (Native Command Queuing)

-Supports SATA 3Gbps data rate

-Host adapter register interface (SCR, Status and Control Registers)

-Independent DMA operation on four ports

High Definition Audio Controller

-Intel HD Audio compliant

-Microsoft Universal Audio Architecture (UAA) compliant

-Modem wake up and Codec hot-plug support

-Dual link for HD Audio/AC´97 co-exist

AC´97 Audio System

-Fully Plug-and-Play PCI controller and software

-PCI 2.3 compliant bus master for multiple stream operation

-Scatter-gathering support

-Dual PCM inputs and dual microphone inputs support

-20-bit sample resolution support

-Up to 3 AC´97 SDATA_IN pins – 3 Codecs (2 audio/1 modem)

1/10/100 MB/s Fast Ethernet MAC

-Provides 1/10/100 MB/s Fast Ethernet MAC controller

-Compliant with IEEE 802.3u 100BASE-TX and IEEE 802.3 10BASE-T standards

-EEPROM interface to store configuration information

-Two large independent receive FIFO (2K) and transmit FIFO (2K) with programmable FIFO treshold and full packet burst processing

USB Interface

-8 ports of 1 EHCI USB 2.0 and 3 OHCI USB 1.1 Host Controllers

-Supports HS (480Mb/s), FS (12Mb/s) and LS (1.5Mb/s) transfer rate

PCI Interface

-PCI spec 2.3 compliant supporting PCI Master and Slave Interfaces

-PCI Power Management interface spec 1.1 compliant

-Supports up to 5 PCI Masters

– Provides Steer.able PCI Interrupt for PCI Device Plug-and-Play

Pin Count (LPC Rev1.1) interface

-Suports LPC interface for legacy devices

-Supports 2 Master/DMA devices

-Supports TPM (Trusted Platform Module) specification v2.1

Serial Peripheral Interface (SPI)

-Supports SPI flash ROM

-Supports both Read and Fast Read commands

Build-in Real Time Clock

-Common calendar year and leap year compensation

-Binary or BCD data representation

-12/24 hour mode and Daylight saving time option

-24.1 bytes of general-purpose RAM

PMU Features

-Full Support for ACPI and OS Directed Power Management

-CPU SMM Legacy Mode and SMI Feature support

-External PCI bus I/O and Memory Trap for issueing SMI function

-High Precision Event and Microsoft Watch-Dog Timers function

Package

-835-Ball (35mmx35mm) HSBGA Package

So und das ist er:

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dagram s Uli M1697 Referenzboard

Wie man sehen kann ist er aus der 38 Kalenderwoche diesen jahres in Taiwan geboren worden und trägt das Stepping A0.

Die Daten vom Chipsatz sind durchaus auf dem Stand aktueller Featuresets. Sicher mag der eine oder ander mehr als 4x SATA II haben oder mehr als 8xUSB2.0 Für die meisten Anwender sollte dies jedoch reichen. Das eigentlich interessante ist aber das der Chipsatz in Kombination mit z.B der M1695 an sich SLI und Crossfire fähig ist. Ob und wann das wirklich passieren wird steht aber in den Sternen. Es ist wohl eher eine Frage des Marketing und der Gebühren ob das wirklich kommt als denn eine technische. Nur von der tech. Seite betrachtet steht dem nämlich nichts im Wege. Es würde evtl nur etwas unangenehm für das Marketing von nvidia und ATI werden wenn denn andere Chipsätze das identische Feature wie die ihren anbieten würden. Das ist jedoch aktuell alles zukunftsträumerei (wenn auch eine schöne). Im CF oder SLI Modus würden die beiden x16 Slots mit jeweils 8PCIe Lanes verbunden sein. Das genügt aktuell auch, denn keine der aktuellen PCIe Karten oder Software nutzt den x16 annähernd vollständig aus. Der grosse Vorteil ist das der Chipsatz sich wunderbar einfach per HTr mit anderen wie dem M1695 kombinieren lässt. Hier ergibt für ULi sowie die Boardhersteller eine sehr grosse Vielfalt von Möglichkeiten. Das der Chipsatz TPM unterstützt wollen wir ihm nicht ankreiden, denn der TPM-Chip alleine stört niemanden. Beim onboard sound hat sich einiges getan, denn der M1697 unterstützt HD-Audio mit dem Realtek ALC883 und ist Intel Azalia kompatibel, natürlich auch ganz normal AC97. Der Ethernetport wird durch den Realtek RT8201CL 10/100Mb/s umgesetzt. Hier könnte man fehlendes Gigabit-Lan bemängeln, aber auch hier kann jeder Hersteller noch etwas anderes tun.

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Zum Abschluss hätten wir noch die Verteilung der IRQs für die PCI Slots:

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Getestet wird der M1697 durch uns mit einem ULi M1697 Sampleboard das uns ULI Taiwan kurzfristig und netterweise zur Verfügung stellte. Wir bitten um euer Verständnis das wir nicht die Masse an Tests machen konnten, dies ging schlichtweg in der Kürze der Zeit nicht ( wir haben des Board erst seit dem 06.12.05 ca. 17.00 im Einsatz).

Impressionen des Referenzboards (ULI AP970A)

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Wie auch schon auf einigen vorab zu sehenden Bildern auf diversen Websites ist auch unser Modell mit einem aktiven Chipsatzlüfter + Kühlkörper auf Aluminiumbasis ausgestattet (wohl ein Tribut an das Singlechip-Design). Für viele ein Kritikpunkt, aber zumindest bei unserem Sample war der Lüfter sehr leise und nicht störend. Allerdings wird der Chipsatz selbst mit dem Lüfter doch richtig warm, wenn nicht zu sagen heiss. Ob das jetzt ein Problem darstellt vermag ich nicht zu sagen da erstens der Kühlkörper recht klein war und zweitens dies ja nur die Lösung von ULI ist. Was die Hersteller machen ist ja letzten Endes wieder etwa anderes. Hersteller? Ja es wird definitiv mehrere Mainboardhersteller geben die den M1697 verbauen werden. Nach unseren Informationen zählt dazu Abit, ASRock, Epox und Jetway. Vom Abit, Epox und ASRock gab es ja schon erste inoffizielle Bilder. Die Verfügbarkeit dieser Boards wird mit early Q1/2006 angegeben. Die Auswahl alleine ist schon ein grosser Fortschritt für ULI und letzten Endes auch den Endanwender. Ein neuer grosser Mitspieler tut dem Chipsatzmarkt sicherlich nicht schlecht.

Hier ein paar mehr Bilder und Eindrücke vom Board für euch.

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clooser2 s Uli M1697 Referenzboard
clooser s Uli M1697 Referenzboard

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Wie man sehen kann sind wirkt das Board recht aufgeräumt, aber um ehrlich zu sein werden wir das Layout nicht grossartig beachten da dies eben nur ein Herstellermodell ist. Wie jeder Mainboardproduzent das letzten Endes löst werden wir dann ja sehen. Praktisch ist beim Sample jedoch die PostCode LED Anzeige die einem verrät wie der Status des Boards ist und was ihm evtl. fehlt.

Das Bios ist recht umfangreich geraten und ich denke das die meisten Optionen nicht den Weg in Serienboards finden werden. Jedoch kann beim Sample alles Nötige bis auf die VDimm eingestellt werden. Dies wird jedoch bei Serienboards anders sein, man munkelt von bis zu 3.2VDimm beim Abit. Die VCore geht bis 1.55V und der HT von 200-400Mhz. Beim RAM ist jedes erdenkliche Timing einstellbar. Auch sind beim RAM Frequenzen/Teiler von 100/133/166/200/216/233/250 bis einstellbar. Die SATA-Geräte können im AHCI SATA/RAID oder im emulierten IDE Modus eingesetzt werden. Gerade der emulierte IDE dürfte viele Windowsinstallationen erst einmal erleichtern. Der Satatreiber kann dann notfalls auch nachträglich installiert werden. Das Sample unterstützt neben Cool & Quite auch PowerNow das die aktuell sehr beliebten Sockel 939 Opterons nutzen. Im onboard Bereich kann man auswählen ob man nur HD Audio „Azalia“ oder auch AC97 Beigabe wie Modem etc nutzen möchte. Beim Chipsatz selber kann auf folgenden Möglichkeiten zurückgegriffen werden x16,x2,x1,x1 / x8,x8,x2,x2 / x16.x4 / x8,x8,x4. Die für x8,x8 bei diesem Sample nötige RiserCard lag uns leider nicht vor. Einzig die Temperatur wurde, na sagen wir etwas eigenartig, ausgelesen. Zwischen – 29 und + 45C war alles bei ;-)

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Testsystem

  • AMD Opteron 144
  • ULI AP970A M1697 sample
  • Samsung SP1213C Sata I 120Gb HDD
  • 2*1024Mb G.Skill PC4000 RAM @ 3-4-4-8 CR1T
  • Creative Audigy 2 ZS
  • Hiper R-Type 580W NT
  • Leadtek Geforce 7800GTX 256MB

Treiber

  • Uli Integrated 2.10
  • Forceware 81.85 WHQL
  • Windows XP Prof.

Treibereinstellungen

nVidia

  • Systemleistung: Hohe Qualität
  • Vertikale Synchronisierung: Aus
  • Mipmaps erzwingen: Keine
  • Transparent AA: Aus

Die ersten Benchmarks ohne jegliches übertackten. Dabei fällt anhand CPU-Z und anderer Diagnosetools auf das die Frequenz des HTT immer ca. 2Mhz über dem im Bios eingestellten liegt. Die erste Runde lief mit @sdefault Settings. Also der Opteron und der RAM etc unübertaktet.

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mem cpuz s Uli M1697 Referenzboard

In der zweiten Runde wurde der RAM mit ~252Mhz betrieben und die CPU mit ~2268Mhz. Dies geschah durch eine Erhöhung des HTT auf im Bios 250Mhz wobei der HT-Multi auf x4 gesenkt wurde.

cpuz250 s Uli M1697 Referenzboard

mem250 cpuz s Uli M1697 Referenzboard

Danach wollten wir wissen was wirklich geht beim HTT und beim Board an sich. Das maximal stabil erreichbare lag bei uns bei HTT 315. Dabei lief die CPU mit dem Multiplikator 8*315Mhz (im Bios eingestelt) auf ~2533Mhz und der RAM mit entsprechendem Teiler auf ~252Mhz.

Hier sind aus Ermangelung an Zeit nur Everest RAM-Benchmarks gemacht worden. Der PC lief jedoch auch mit Blizzards World of Warcraft und EA Games Battlefield 2 SpecialForces absolut stabil. Mit HTT 317 war der PC auch noch Windows bootfähig, jedoch nicht mehr teststable. Auch mit niedrigeren RAM und CPU-Frequenzen ging der HTT nicht höher.

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Sythetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 05

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffizielen Nachfolger von Aida 32 da und inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzörerung, die wir hier zum testen nutzen.

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PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet dabei das System in vielen unterschiedlichen Bereichen eingehend durch. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

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Super Pi 1M

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

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HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

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8MB Benchmark

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32M Benchmark

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SiSoft Sandra File Benchmark

    • Beschreibung: Wie auch Everest ist SiSoft Sandra, aus dem Hause SiSoft, ein Systeminformationstool mit einigen integrierten Benchmarks. Bei SiSoft Sandra testen wir den File-Benchmarks, der ähnlich wie HD-Tach INformationen über die Leistung des Festplattencontrollers gibt.

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Sythetische 3D- Benchmarks

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes „Ziel“ für Treiberoptimierungen.

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    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3d05 Uli M1697 Referenzboard

3DMark 01SE

  • Beschreibung: Der 3DMark 01SE ist inzwischen schon deutlich in die Jahre gekommen, allerdings immernoch sehr beliebt. Einer der Gründe für diese Beliebtheit, ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass der Benchmark, im Gegensatz zum 3DMark 03/05, nicht ausschließlich grafikkartenlastig ist, sondern der Rest des Systems auch eine sehr wichtige Rolle spielt.

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Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

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Fazit

Wenn man sich nun die ganzen vorläufigen Benchmarkergebnisse anschaut sieht man das sich der M1697 sich vor keinem Mitbewerber zu verstecken braucht. Weder vom Featureset noch von der Leistung im Normal als auch im übertaktetem Zustand ist er unterlegen. Meiner Ansicht ist er nicht nur in Augenhöhe mit dem NF4, sondern kann ihn auch übertreffen. Jetzt kommt alles auf die Umsetzung der verschiedenen Mainboardhersteller an, dann könnte ein neuer kleiner Stern am Chipsatzhimmel entstehen. Das Potenzial hat, wie auch sein Vorgänger schon. Diesmal scheint „der Neue“ aber mehr Beachtung zu finden.
Die Boards die demnächst erscheinen sollen haben einen anvisierten Preisbereich um die 80€, das wäre weniger als die meisten NF4 Boards kosten. Wenn dann noch einer der Hersteller ein wenig was für das OC-Image wie hohe einstellbare VDimm und ansprechendes Layout sorgt dürfte sich der ein oder andere dieses oder jene Modell mit dem M1697 näher anschauen.

Aus unserer Sicht ist der M1697 die Möglichkeit für ULI im Chipsatzmarkt wieder richtig Fuss zu fassen. Wir wünschen uns das und wünschen ULI hierbei viel Glück. Anzumerken ist noch das wir während der kurzen Testdauer nicht ein einziges Problem mit dem Sample hatten. Alle USB Geräte, seien es Tassenwärmer, Hubs, Gamepads oder Mäuse etc funktionierten tadellos. Der Netzwerk Chip begnügte sich mit dem LAN-Treiber aus dem integrated 2.1 Treiberpaket und der Realtek HD-Audio lieferte richtig ordentlichen Klang. Zumindest das Beste was ich bis dato von onboard Sounds gehört habe.

Nicht ein BSOD oder sonstiges Zimperlein trat auf. Weder im Normalzustand noch bei OC. Er nahm auch alle mit verfügbaren RAM´s (acht verschiedene) ohne Klagen und stellte diese gemäss SPD ein. In den nächsten Tagen kommen dann noch ein paar Gametests und USB2.0 & PCI Performancemessungen dazu, aber bisher gibt es keinen Anlass zur Kritik unserer Seits(auch nicht wegen der Tempangabe).
Alles in allem ein richtig feiner Chipsatz.

Vielen Dank fürs lesen

Euer PC-Treiber.net Team

Tester und Autor: Sanvain

Layout: ASRock_USer

Benchmarktabellen: ASRock_USer

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